DE3024626A1 - Umreifungsvorrichtung - Google Patents

Umreifungsvorrichtung

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B13/00Bundling articles
    • B65B13/18Details of, or auxiliary devices used in, bundling machines or bundling tools

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

Hoesch Werke Aktiengesellschaft, Eberhardstraße 12, 4600 Dortmund 1
^reifungsvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Umreifungsv-orrichtung für Packband mit einem Führungskanal und einer Einrichtung zum Richten des Packbandes. Dieses Richten ist deshplb notwendig, weil das Pfckband beim Abwickeln von der Vorratsrolle krumm ist und auch beim Durchlaufen der Zuftihrungsrollen und besonders der Spannrollen und beim Umspannen von eckigen Packstücken besonders stark verbogen wird. Bei dem verbogenen Packband besteht die Gefahr, daß sich das verbogene Stück und besonders das Anfangsstück an den Ecken des Führungskanals verklemmt oder bei offenen Teilstücken des Führungskanals aus diesem heraustritt. Solche offenen Teilstticke sind in Form von U-Schienen für einige Einsatzzwecke c
üblich. .
In der DE-OS 19 03 105 "wurde bereite eine Um-.reifungsvorrichtung mit Richtvorrichtung beschrieben, die diesen Nachteil vermeiden «oll* Die dort gezeigte Konstruktion regelt sogar die Richtwirkung entsprechend der Krümmung und der Zugspannung des Packbandes mit einer relativ komplizierten Einrichtung. Trotzdem ist ihre Wirkung unbefriedigend, veil das beim Spannen der Schleife gerade gerichtete Paekband wieder in umgekehrter Richtung durch die Spannrollen läuft und dabei krumm wird, und das Teil des Sackbandes, das
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nach dem Verschlußbilden mit Abschneiden gerade zwischen den Spannrollen und der Richtrolle liegt krumm bleibt, da es beim Umreifen des nächsten Packstückes die Richtvorrichtung nicht mehr durchläuft. Knicke, die z. B. an eckigen Körperkanten oder Ecken des Führungskanals entstanden sind, durchlaufen ebenfalls nicht alle die Richtvorrichtung und bilden krumme Enden.
Dieses krumme Ende bildet bei der nächsten Umreifung wieder den Anfang des Packbandes. Es bleibt krumm, weil es immer auf der bereits durchlaufenen Seite der Richtvorrichtung liegt und diese nicht nochmals durchlaufen kann. " -
Bei großen Führungskanalen und kleinen Pack-•tücken wird das Bandende sogar mehrmals durch
die Spannrollen tiberrollt und es ist.dann be- '
sonders stark gekrümmt. ·
Dieser Nachteil macht sich besondere bei Paokbftnd von niedriger Festigkeit und bei sehr dünnen Packbändem bemerkbar, so daß diese für automatische Umreifungsmaschinen wegen der häufigen Betriebsstörungen nicht benutzt werden können.
Dejr_EjrfJjttduÄg-3rlregt die Aufgab«~TSUgrunde, dtn · Anfang eines Bandendes so zu verformen, daß er nicht im Führungskanal verhakt und daß das Packband auch in z. B.· einseitig offenen Führungskanal en· wie z. B. U-Schienen ausreichend geführt wird.
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ORIGINAL INSPECTED
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst," daß die Richtvorrichtung in Band zuführrichtung ge-,, sehen hinter dem Spr»nn- und Ver.schließlcopf liegt und in die Bandebene ein- und ausschwenkbar ist.
Vor dem Spannen des Packbandes wird die Richtvorrichtung aus der Ebene des Packbandes herausgeschwenkt und erst wieder kirz bevor das Packband für das nächste Packstiick von der Vorratsrolle abgerollt wird, in die Ebene des Sackbandes wieder eingeschwenkt". Die Richtvorrichtung kann in bekannter Weise aus drei oder mehr Rollen bestehen, in die der Anfang des Bandes einläuft.
Ein besonderer Vorteil besteht darin, daß die
Richtvorrichtung an einer das Packband führenden und unterstützten Klappe, die sich unterhalb des Verschließkopfes befindet, angebaut ist. Diese an sich bekannte Klappe ist ohnehin vorhanden und muß ebenfalls vor dem Zuziehen des Packbandes hochgeklappt werden. Durch den Anbau an die Klappe wird ein besonderes Scharnier und ein besonderer Antrieb für das Klappen eingespart .
Die Richtvorrichtung besteht in bekannter Weise aus zwei unten liegenden und einer darüber in der Mitte liegenden Rolle, durch die das Packband hindurchgeführt wird. Man kann dadurch, daß man die in der Mitte gelagerte Rolle in Richtung zu den anderen Rollen verschiebt, den Grad der durch die Rollen erzeugten Krümmung verändern. Diese Krümmung soll entgegengesetzt zur Packbandkrümmung eingestellt sein. Es lassen sich auch sehr starke Krümmungen des Packbandes^
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wie sie ζ. B.. an den 90 Kanten von Kisten entstehen, beseitigen, wenn in die Richtvorrichtung · noch mehr als 3 Rollen eingebaut werden. Pur solche starken Krümmungen ist die Richtvorrichtung vorteilhaft aus fünf Rollen bestehend gebaut, wobei die zweite und vierte Rolle exzentrisch gelagert und einstellbar sind.
Man hat mit der Vorrichtung nach der Erfindung die-Möglichkeit, annähernd gerades Packband in den Führungskanal zu schießen oder aber auch durch Anstellen der Rollen einen, z. B, mit der Spitze leicht nach unten gerichteten Bandanfang zu_ erzeugen. Das ist besonders nötig bei Führungskanälen, die an der dem Packstück zugewandten Seite keine Abdeckung haben. Dies soll beispielsweise an einem Steinpaket erläutert werden, das auf einem Auflagerost abgesetzt ist. Das Auflagerost dient gleichzeitig auch als Führungs-· kanal. Das Steinpaket bildet mit seiner aufliegenden Seite die obere -Abdeckung des aus U-Eisen aneinandergereihten Aviflagerostes. Jedes U-Eisen kann als Führungskanal benutzt werden, durch welches das Packband gefördert wird. Ein ungerichtetes Packband stößt mit der konkav zu den Steinen hingewandten Seite an einen Steinstoß oder eine Steinlücke und verursacht so einen Packbandstau mit nachfolgendem Ausbruch des Packbandes.
Bei jedem gerichteten Packband mit einer zu den
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Steinen hingewandten konvexen Verformung wird " · der Bandanfang atif den U-Eisengrund gedrückt und schmiegt sich somit im gesamten Führungskanal an den Rücken an. Eventuelle Stoßstellen in der Packbandführung sind so abgeschrägt, daß das Packband ohne Störting durchläuft und schleifenförmig um das Paket gelegt und wieder in den Umreifungskopf gefördert wird.
Uhgerichtete Packbänder können zwar auch durch komplizierte und kostspielige verfahrbare Kanalechwerter, die in die U-Eisen einfahren und mit Kanalklappen ausgestattet sind, gefördert werden, diese sind aber oft besonders bei fertigen Anlagen, in die nachträglich eine Urareifungsmasch ine eingebaut wird, vom Platzbedarf her nicht unterzubringen.
ie Erfindung sowie weitere Einzelheiten der IEffindung werden nachfolgend anhand-schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
'ig. 1 zeigt in einer Seitenansicht eine Umreifungsanlage, in der die erfindungsgeuiiiße, schwenkbare Vorrichtung zum Richten eines Packbandes Anwendung finden kann*
Fig. 2 zeigt in einer Vorderansicht die Umreifungsanlage mit einem Schnitt A-A*
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Fig. 3 zeigt eine Vorderansicht des Umreifungskopfes mit eingeschwenkter Richtvorrichtung.
Fig. 4 zeigt eine Vorderansicht des Umreifungskopf es mit ausgeschwenkter Richtvorrichtung.
Fig. 5 zeigt eine Seitenansicht des Umreifungskopfes mit eingeschwenkter Richtvorrichtung und' den Transportwalzen.
In Fig. 1 und 2 stellt 20 den Umreifungskopf einer Verpacktingsanlage dar. Auf einem Auflagerost l6 steht, ein Steinpaket 21, welches von den Führungskanälen l6 , 17, .18 umgeben ist, wobei der Führungskanal 1-6 gleichzeitig ein Teil des Auflagerostes ist. Von der Vorratsrolle 24 wird das Packband 10 mittels eines Transportwalzenpaares 11 und 12 durch den Verschließerteil 19 des Umreifungskopfes 20, die Richtvorrichtung 30, den linken Führungskanalteil das als Bandführung ausgebildete Auflagerost l6 und den rechten Führungskanalteil l8 schleifenförmig um .das Packstück zurück in den Umreifungskopf 20 gefördert.
In Fig. 5 stellt 31 eine schwenkbare Klappe dar, an der die Richtvorrichtung 30 angebaut ist. Ferner befindet sich an der Klappe 31 eine Bandstoppkate· 9, die das in den Umreifungskopf 20 einlaufende Packband 10 stoppt und die beiden überlappten Packbänder solange übereinander hält, bis die im Verschließerteil 19 befindlichen nicht dargestellten Bandgreifer das untere Packband greifen und festklemmen. Die Klappe 31 mit der Richtvorrichtung 30 wird über einen
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pneura. Zylinder 29 aus der"Transportebene des Packbandes geschwenkt. Fig. 4 zeigt die ausgeschwenkte Klappe 31<mit der Richtvorrichtung 30.
Durch diesen Vorgang kann das Packband 10 durch Umkehren der Transportwalzen H und 12 in die entgegen dem Uhrzeigersinn zeigende Richtung transportiert und um das-Steinpaket 21 gespannt werden,· ohne daß die Klappe 31 und die Richtrollen 13 und mit eingebunden werden. Nach erfolgtem Spannvorgang werden die überlappten Packbänder 10 im Verschließerteil 19 formschlüssig verbunden und von der Vorratsrolle 2k abgeschnitten
Der zum Spannen und Verschließen abgesenkte Umreifungskopf 20 wird durch eine nicht , gezeigte Hubvorrichtung vom Steinpakte 21 angehoben, so daß die Klappe 31 mit der Richtvorrichtung 30 wieder in die Transportebene des Packbandes geschwenkt werden kann.
Dabei -treibt der pneum. Zylindfer 29 über eine Zahnstange 25 und ein Zahnrad 26 die Klappe 31 um den Drehpunkt 27.
Das aus dem Führungskanal zurückgezogene Packband
10 ist nun zweimal durch das Transportwalzenpaar
11 und 12 überrollt worden und weist bereits edne beträchtliche Verformung auf, und zwar konkav zum Steinpaket hin. Beim ernexiten Einschließen in den Führungskanal 16,17,18 durchläuft das Packband vorher die Richtvorrichtung 30. Durch entsprechende Einstellung der exzentrisch gelagerten Rolle wird das Packband 10 annähernd gerade oder konvex zum Steinpaket hin geformt. Das Packband 10 legt sich
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»10 _
- io-
beim weiteren Vortransport an den Kanalrücken 22 an. Dabei weist der Anfang mit seiner Krümmung zum Kanalrücken 22 hin, gleitet durch das U-förmige Rost l6, wird vom Führungskanal l8 aufgenommen und in den Umreifungskopf 20 bis zur Bandstoppkante 9 gefördert.
"ie Richtvorrichtung 30 kann auch ehe oder mehrere angetriebene Rollen besitzen. In einem solchen Fall wäre es auch denkbar, daß die angetriebene Richtvorrichtung ζ. B. im Punkt 23 sitzt. Der noch nicht gerichtete Anfang des Packbandes 10 würde durch den glatten Führungskanal 17 laufen, zumal dieser allseitig geschlossen ist und die Enden des Führungskanals -zur Vermeidung von Stoßkanten ineinander gesteckt sind.
Durch die beschriebene Vorrichtung wird eine optimale Betriebssicherheit erzielt·. Die bisher unbeeinflußbaren wellenförmigen Packbandanfänge werden in eine gezielte vorteilhafte Form gerichtet. Auch bei schwierigen Kanalführungen, z. B. freie Führungen ohne Kanalklappen ist ein sicherer Packbandtransport gewährleistet.
Außerdem entfallen kostspielige Kanalführungen oder verfahrbare KanalSchwerter, um das Packband durch Auflageroste oder dergleichen zu führen.
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Claims (1)

  1. Hoe β clv Werke Aktiengesellschaft, Eberhard straße %6OO Dortmund 1
    Patentansprüche.
    mreif wägevorrichtung für Packband mit einem Führungskanal und einer Einrichtung zum Richten des Packbandes, dadurch gekennzeichnet, daß die Richtvorrichtung (30) in Bandzuführrichtung gesehen hinter "dem Spann- und Verschließkopf liegt und in die Bandebene ein- und ausschwenkbar ist.
    Umreifungsvorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Richtrollensatz beim Zurückziehen des packstückumschlingenden Packbandes 1.0 aus dem Führungekanal und" dem darauf folgenden Spann- und Verschließvorgang aus der Traneportebene ausgeschwenkt ist und beim Vortransport des Packbandes eingeschwenkt ist.
    Umreifungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2 dadurch gekennzeichnet das die Richtvorrichtung (30) an der unterhalb des Schließkopfes befindlichen schwenkbaren Führungsklappe (31) angebaut ist.
    Umreifungsvorrichtung nach den Ansprüchen t bis dadurch gekennzeichnet, daß die Richtvorrichtung (30) aus drei Rollen beeteht, wobei die mittlere Rolle exzentrisch gelagert und einstellbar ist,
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    ■ ORIGINAL INSPECTED
    3. . ' . ·■ · .... •IJhireifunssvorriohtung" nach den Ansprüchen 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß die Richtvorrichtung (30) aus fünf Rollen besteht,, wobei die·zweite und vierte Rolle exzentrisch gelagert und einstellbar sind.
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    ORIGINAL INSPECTED
DE19803024626 1980-06-30 1980-06-30 Umreifungsvorrichtung Expired DE3024626C2 (de)

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