DE30232C - Kuppelung für Schläuche und elektrische Leitungen bei Eisenbahnbremsen - Google Patents

Kuppelung für Schläuche und elektrische Leitungen bei Eisenbahnbremsen

Info

Publication number
DE30232C
DE30232C DENDAT30232D DE30232DA DE30232C DE 30232 C DE30232 C DE 30232C DE NDAT30232 D DENDAT30232 D DE NDAT30232D DE 30232D A DE30232D A DE 30232DA DE 30232 C DE30232 C DE 30232C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
hoses
electrical lines
housing
rod
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT30232D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. FLAD in St. Louis, V. St. A
Publication of DE30232C publication Critical patent/DE30232C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L25/00Construction or details of pipe joints not provided for in, or of interest apart from, groups F16L13/00 - F16L23/00
    • F16L25/01Construction or details of pipe joints not provided for in, or of interest apart from, groups F16L13/00 - F16L23/00 specially adapted for realising electrical conduction between the two pipe ends of the joint or between parts thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. April 1884 ab.
Die vorliegende Erfindung, Kuppelungen für combinirte pneumatische und' elektrische Leitungen, ist vornehmlich bestimmt für elektrisch gesteuerte Ventile zum Betrieb von pneumatischen Eisenbahnwagenbremsen.
In Fig. ι sind A die metallenen Mundstücke der Glieder der Kuppelung, welche am Schlauch B B auf die gebräuchliche Weise befestigt sind. . C C sind die Kuppelungsklauen oder Muffen, welche auf die metallenen Röhrchen aufgeschraubt sind, und D D sind Dichtungsringe aus vulcanisirtem Kautschuk, welche in die Kuppelungsmuffe eingelegt sind und auswärts ragende Flantschen besitzen, welche zwischen den inneren Flantschen . der Muffen und' den Enden der Röhrchen eingeklemmt werden.
Wenn die Kuppelungen verbunden sind, berühren sich die Ränder dieser Dichtungsringe und bilden eine luftdichte Fuge.
In jedes der Röhrchen A ist ein röhrenförmiges Gehäuse E eingepafst, welches aus elektrisch nicht leitendem Material, vorzugsweise Hartgummi oder Guttapercha, gebildet ist.
Dieses Gehäuse ist aus zwei halbcylindrischen Theilen e e1 gebildet, wie in Fig. 2 und 3 gezeigt ist, welche Theile mit durch Oeffnungen 0000 durchbrochenen Endwänden oder Köpfen versehen sind.
In jeder Endwand des Gehäuses ist eine centrale Oeffnung p, und zwar halb in dem einen und halb in dem anderen Theile 'gebildet.
Eine metallene Stange F ist central im Gehäuse angeordnet und ragt beiderseits durch die Oeffnungen pp, wie in Fig. 1 gezeigt ist; diese Stange hat an ihrem auswärts ragenden Ende einen flachen, metallenen Kopf f und ist an einer nach innerhalb des Gehäuses zu liegen kommenden Stelle mit einer Schulter oder einem Kragen/1 versehen, gegen welchen das eine Ende einer Spiralfeder f'2 drückt, welche die Stange umgiebt, und deren anderes (inneres) Ende gegen die innere Endwand des Gehäuses drückt.
Die Spannung der Feder f'2 ist eine derartige, dafs sie bestrebt ist, die Stange auswärts zu treiben.
Die Auswärtsbewegung der Stange (unter dem Einflufs der Feder) wird jedoch durch den Kragen f1 begrenzt,' welcher gegen die Endwand des Gehäuses stöfst, so dafs der Kopf der Stange blos ein wenig über den Dichtungsring aus Kautschuk hinausragen wird.
Wenn die Stange F in ihre Position gebracht werden soll, werden die beiden Theile des Gehäuses E aus einander genommen, die Stange wird in die halbkreisförmigen Kerben der beiden Endwände des einen Gehäusetheiles eingelegt, wobei die Feder f'2 und der Kragen oder die Schulter fl in die richtige Lage gebracht werden, dann wird der andere halbcylindrische Theil wieder angebracht, um das Gehäuse zu vervollständigen, welches sodann in das Röhrchen A eingeschoben und durch Schrauben 5 5 befestigt wird.
Mit dem inneren Ende einer jeden Stange F wird durch Löthung oder auf andere Weise das Ende eines isolirten Leitungsdrahtes W elektrisch verbunden, welcher durch den Schlauch und die Luftleitungen eines elektrischen Luftbremssystems hindurchleitet.
Bezüglich der in Fig. 8 dargestellten Form von Schlauchkuppelung ist blos zu bemerken, dafs sie sehr gebräuchlich ist und dafs die beiden Glieder der Kuppelung nicht einander ähnlich sind.
Die in Fig. 9 gezeigte Schlauchkuppelung ist ohne die Vorrichtungen für elektrische Verbindung auch bereits im allgemeinen Gebrauch. Diese Kuppelung hat ähnlich construirte, einander gegenüberstehende Glieder K2 und K3, welche einander übergreifen und sich in einander schliefsen, indem sie die inneren offenen Enden der becherartigen Theile L L einander gegenüber bringen, wobei die Achsen der Becher oder Pfannen senkrecht auf die Achsen der Röhrchen A3A3 stehen.
Diese becherartigen Theile stehen durch seitliche Oeffnungen mit den Röhrchen in Verbindung und haben an ihren offenen Enden Dichtungsringe aus Kautschuk dd, welche zusammenpassen und eine luftdichte Verbindung herstellen. ■
In diese becherartigen Theile sind die Isolirgehäuse E3E3 eingepafst, welche seitliche Oeffnungen e1 ,haben, die zu den Röhrchen führen.
An ihren äufseren Enden sind sie mit Lagern e4 versehen, und an ihren inneren Enden haben sie partielle Endwände, Köpfe und Querstangen e5 mit centralen Oeffnungen.
Durch diese centralen Oeffnungen oder Passagen sind die kurzen, metallenen Stangen F3 geführt, deren auswärts ragende Enden mit Contactknöpfen/3 versehen sind, während ihre inneren Enden in die Lagerbüchsen oder Pfannen e4 eingesteckt sind.
Innerhalb der Gehäuse haben die Stangen Ansätze oder Kragen _/4, mit welchen die Leitungsdrähte W verbunden sind und gegen welche die Federn /4 drücken, um die Köpfe im Contact mit einander zu bringen.
Die Isolirgehäuse sind, wie in Fig. 10 gezeigt, ein jedes aus zwei halbcylindrischen Theilen gebildet, welche aus einander genommen werden können, um die Einführung der Stange und Feder zu gestatten, wesentlich auf dieselbe Weise, wie bezüglich des Gehäuses in Fig. ι beschrieben wurde.
In der in Fig. 11 gezeigten Vacuum-Bremsschlauchkuppelung ist jede der gekrümmten, metallenen Federn F6 in der Mitte der einen Seite des Röhrchens Ai befestigt, jedoch von demselben isolirt.
Das innere Ende der Feder ist mit dem Leitungsdraht W elektrisch verbunden und ihr äufseres Ende ist mit einem metallenen Contactkopf/5 versehen.
Die Feder ist nun derartig gebogen und adjustirt, dafs sie diesen Kopf normal ein wenig über den Dichtungsring D hinaushält, so dafs, wenn die beiden Glieder der Kuppelung zusammengekuppelt werden, die Köpfe der beiden Federn in elastischen Contact mit einander kommen und die Spannung der Federn eine gute, elektrische Verbindung aufrecht erhält.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Combination der Schlauchkuppelung mit den isolirt in derselben gelagerten federnden Metallcontacten, wie in Bezug auf die Fig. 1, 8, 9 und 11 beschrieben.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT30232D Kuppelung für Schläuche und elektrische Leitungen bei Eisenbahnbremsen Expired - Lifetime DE30232C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE30232C true DE30232C (de)

Family

ID=306366

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT30232D Expired - Lifetime DE30232C (de) Kuppelung für Schläuche und elektrische Leitungen bei Eisenbahnbremsen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE30232C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE352813C (de) Mit Schutzhuelle versehener Verbindungsschlauch fuer Eisenbahnwagen
DE1102849B (de) Elektrischer Verbinder fuer Koaxialleitungen
DE3012292C2 (de)
DE30232C (de) Kuppelung für Schläuche und elektrische Leitungen bei Eisenbahnbremsen
DE102018200979A1 (de) Leitungsfixierelement zur Fixierung einer elektrischen Leitung in einem elektrischen Stecker und elektrischer Stecker mit einem Leitungsfixierelement
DE2415486B2 (de) Elektrische Steckvorrichtung
DE2507965A1 (de) Drehbare elektrische leitungskupplung
DE180101C (de)
DE962083C (de) Federnde Kontaktvorrichtung
DE923443C (de) Kupplung fuer eine Mehrzahl von Durchfuehrungen
DE1615578A1 (de) Anquetschzwinge
DE571908C (de) Schlauchleitung fuer unterhalb des Atmosphaerendrucks arbeitende pneumatische und elektrische Kraftuebertragung
DE923014C (de) Geschlitzte Kontaktbuchse zur Aufnahme eines vorzugsweise runden Gegenkontaktstiftes, insbesondere der Kontaktstifte einer Senderoehre
AT96469B (de) Kupplung für Vielfachkabel für elektrische Fahrzeuge.
DE1161581B (de) Kabelkupplung fuer Schienenfahrzeuge
DE831420C (de) Geraet zum Pruefen der Durchschlagfestigkeit elektrischer isolierter Leitungen
DE1956363U (de) Ausdehnbares vakuumgefaess fuer elektrische geraete.
DE3227403C2 (de)
DE622309C (de) Nachgiebiges Verbindungsstueck fuer blanke elektrische Leitungen
DE2349635B1 (de) Sekundaerstromleitung fuer Widerstands-Schweissanlagen
AT115980B (de) Verbindungsstöpsel für Telephonzentralen.
AT53174B (de) Schutzbekleidung für Stöpselschnüre.
DE229045C (de)
DE25570C (de) Halter und Umschalter für elektrische Lampen
DE257888C (de)