DE3018908C2 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65D47/0857—Closures with discharging devices other than pumps with pouring spouts or tubes; with discharge nozzles or passages having articulated or hinged closures made separately from the base element provided with the spout or discharge passage
- B65D47/0861—Closures with discharging devices other than pumps with pouring spouts or tubes; with discharge nozzles or passages having articulated or hinged closures made separately from the base element provided with the spout or discharge passage and elastically biased towards both the open and the closed positions
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Description
Die Erfindung betrifft einen Verschlußdeckel aus synthetischem
Harz nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein Verschlußdeckel dieser Art ist aus der US-PS 41 24 151
bekannt, wobei der Deckelkörper ein Deckelteil einschließt,
das auf der Oberwand der Deckelbasis aufliegt, wobei ein
rückwärtiger Endabschnitt der Deckelplatte mit verminderter
Dicke ein Gelenk bildet.
Aus der US-PS 34 69 732 ist es bei einem Verschlußdeckel
bekannt, eine Gelenkbasis an dem durch verminderte Wandstärke
ausgebildeten Gelenk vorzusehen. Schließlich zeigt
die GB-PS 14 20 309 einen Verschluß für elektrische Zellen,
wobei ein Teil nach rückwärts von dem rückwärtigen Ende des
Verschlusses vorspringt und in dem Bereich des Gelenkes
unterbrochen ist, wobei aber das Gelenk durch einen Gelenkstift
ausgebildet ist. Hierbei ist eine Verdickung an der
Unterseite des nach rückwärts vorspringenden Teiles vorgesehen,
wobei die Verdickung mit einer gegenüberliegenden
Fläche in der Weise zusammenwirkt, daß der Deckel in der
Öffnungsstellung gehalten wird. Der Gelenkstift ist am Ende
von zwei Armen eingesetzt, die eine elastische Auslenkung
des Gelenkes ermöglichen.
Weitere Deckelausgestaltungen sind aus der US-PS 28 29 765
und der CA-PS 7 48 726 bekannt, wobei durch die erstere ein
Hauptkörper eines Deckels bekannt ist, der am rückwärtigen
Endabschnitt ein Gelenk bildet, während die CA-PS einen
Deckel wiedergibt, bei dem ein Steckteil von der Unterseite
der Gelenkbasis nach unten vorspringt.
Die bekannten Verschlußdeckel, bei denen das Gelenk durch
verminderte Dicke eines Abschnitts an der Deckelplatte
ausgebildet ist, haben den Nachteil, daß sie beim Entleeren
des Behälters ein Hindernis darstellen, weil die Elastizität
des Gelenkabschnittes dazu neigt, den Deckel in seine
Verschlußstellung zurückzubringen, wenn er geöffnet ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Verschlußdeckel
der eingangs angegebenen Art so auszubilden, daß bei
einfachem Aufbau der Verschlußdeckel leicht geöffnet und
bequem in der Öffnungsstellung gehalten wird, so daß er
beim Entleeren des Behälters kein Hindernis darstellt.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale im Kennzeichen des
Anspruchs 1 gelöst sowie durch die Merkmale im Kennzeichen
der Ansprüche 2-4, 9 und 10. Durch die Anordnung des
Schenkels gewünschter Länge, der von dem rückwärtigen Ende
der Deckelplatte vorspringt und mit einer ebenen Fläche auf
der Deckelbasis zusammenwirkt, wird beim Öffnen des Verschlußdeckels
auf das freie Ende des Schenkels eine Schubkraft nach
oben erzeugt, so daß beim Öffnen des Verschlußdeckels dieser
selbsttätig in die Öffnungsstellung bewegt und in dieser
gehalten wird. Dabei wird die Elastizität des Gelenks und
der Gelenkbasis ausgenützt.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den
weiteren Ansprüchen angegeben.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen an
Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 teilweise im Schnitt die grundsätzliche Konstruktion
in Schließstellung,
Fig. 2 die Öffnungsstellung des Deckels gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht ähnlich Fig. 2, zeigt jedoch einen in
einer irregulären Linie ausgeschnittenen Schenkel,
Fig. 4A und Fig. 4B in vergrößertem Maßstab Teilansichten,
die schematisch unterschiedliche Formen von Schenkeln
darstellen,
Fig. 5 einen Vertikalschnitt, der eine andere Ausführungsform
mit einem Paar von an dem freien Ende des Schenkels
angeformten Verdickungen zeigt,
Fig. 6 in vergrößertem Maßstab eine Teilansicht des Deckels
gemäß Fig. 5 in Schließstellung,
Fig. 7 in vergrößertem Maßstab den Deckel gemäß Fig. 5
in geöffneter Stellung,
Fig. 8 in vergrößertem Maßstab einen Vertikalteilschnitt,
der einen nach rückwärts und unten geneigten Schenkel
in Schließstellung des Deckels darstellt,
Fig. 9 eine Ansicht, welche den Schenkel gemäß Fig. 8 in
Öffnungsstellung zeigt,
Fig. 10 eine Ansicht, die teilweise im Vertikalschnitt eine
Konstruktion für die Verbindung zwischen dem Deckelteil
und dem Hals eines Behälters zeigt,
Fig. 11 teilweise im Schnitt eine Ansicht, die eine abgewandelte
Form der in Fig. 10 dargestellten Konstruktion
zeigt,
Fig. 12 eine Ansicht, die in einem Teilvertikalschnitt eine
weitere Ausführungsform der Konstruktion für die Verbindung
zwischen einem Deckelteil und dem Halsteil
eines Containers zeigt,
Fig. 13 teilweise im Schnitt eine Ansicht einer weiteren
Abwandlungsform der Konstruktion gemäß Fig. 12,
Fig. 14 teilweise im Schnitt eine Ansicht auf eine zerlegte,
noch weitere Ausführungsform der Konstruktion für
die Verbindung zwischen einem Deckelteil und dem
Halsabschnitt eines Behälters,
Fig. 15 in vergrößertem Maßstab eine Teilschnittansicht,
welche die Konstruktion gemäß Fig. 14 nach dem
Verbinden der Teile zeigt,
Fig. 16 eine Schrägansicht auf eine Dose in Öffnungsstellung,
Fig. 17 eine Draufsicht von unten auf den in Fig. 16 gezeigten
Deckelteil,
Fig. 18 einen Vertikalschnitt durch die Dose in Schließstellung,
Fig. 19 einen Vertikalschnitt durch die Dose in Öffnungsstellung,
Fig. 20 in vergrößertem Maßstab einen Teilvertikalschnitt
des Behälters in geschlossener Stellung,
Fig. 21 in vergrößertem Maßstab einen Teilvertikalschnitt
der Dose in geöffneter Stellung, und
Fig. 22 in vergrößertem Maßstab einen Teilvertikalschnitt
entlang einer irregulären Linie bei einer anderen
Ausführungsform der Dose mit dem Deckel in Schließstellung.
Wie in den Zeichnungen dargestellt, besteht ein Verschluß,
welcher aus synthetischem Harz hergestellt ist, aus einer
Deckelbasis 11, die durch Gewinde oder durch Aufstecken
über ein Behältergehäuse 17 mittels eines zylindrischen Verbinders
15 in dichter Anlage daran aufgesetzt ist und einem
Deckelkörper 1, der auf der einer Oberwand 12 einer Deckelbasis 11
aufgesetzt ist, und wie ein Buchdeckel zum Öffnen und
Schließen einer in der Oberwand 12 vorgesehenen Öffnung
verschwenkbar ist.
Wie in Fig. 1-3 dargestellt, besteht der Deckelkörper 1
im wesentlichen aus einer ebenen Deckelplatte 2 und einer
Gelenkbasis 6, die von der rückwärtigen Kante der Deckelplatte
2 vorspringt, zwischen welchen ein Gelenk 5 bildender
Einschnitt oder ein Abschnitt mit verminderter Dicke
entlang einem Teil der rückwärtigen Kante der Deckelplatte
2 vorgesehen ist. Ein erster Verbinder 10 ragt von der Unterseite
der Gelenkbasis 6 nach unten. Ein Schenkel 7 mit einer
gewünschten Länge verläuft von dem verbleibenden Teil der
rückwärtigen Kante der Deckelplatte 2 nach rückwärts (d. h.
in der dargestellten Ausführungsform von der rückwärtigen
Kante an jeder Seite des Gelenkes 5. Die Oberwand 12 der
Deckelbasis 11 hat eine obere Fläche 13, die wenigstens in
der auf den Schenkel 7 zu gerichteten rückwärtigen Hälfte
eben ist. Die Deckelbasis 11 hat einen zweiten Verbinder 16, der gegen
den ersten Verbinder 10 des Deckelkörpers 1 zu gerichtet ist, und
der erste Verbinder 10 ist starr um den zweiten Verbinder 16 befestigt.
Die Länge des Schenkels 7 steht in engem Verhältnis mit der
Höhe des Gelenkes 5 oberhalb der oberen Fläche 13 der Deckelbasis
11 und ist größer als der Abstand zwischen dem Gelenk
5 und der oberen Fläche 13.
Wenn ein Finger an einer Kante 4 an der Vorderseite der
Deckelplatte 2 angelegt wird, um die Deckelplatte 2 aus ihrer
in Fig. 1 gezeigten Schließstellung in ihre Öffnungsstellung
zu verschwenken, wird eine einstückige Anordnung der Deckelplatte
2 und des Schenkels 7 um das Gelenk 5 verschwenkt
und das freie Ende des Schenkels 7, dessen Länge größer
als der Abstand zwischen dem Gelenk 5 und der oberen Fläche
13 ist, wird gegen die obere Fläche 13 gepreßt, so daß die
Gelenkbasis 6 eine elastische Verformung erfährt, um eine
Verlagerung des Gelenkes 5 nach oben zu ermöglichen.
Die elastische Verformung der Gelenkbasis 6 erreicht ihren
maximalen Grad, wenn die Deckelplatte 2 im wesentlichen
rechtwinklig zur oberen Fläche 13 steht, wenn dies auch
etwas abhängig von der Form am freien Ende des Schenkels 7
ist.
Bei weiterer Verschwenkung der Deckelplatte 2 wird der Grad
der elastischen Verformung der Deckelbasis 6 bis auf Null
vermindert, wenn die Deckelplatte 2 in ihre in Fig. 2 dargestellte
Lage verschwenkt ist. Die Elastizität des Gelenkes
5 neigt dazu, die Deckelplatte 2 in Schließstellung zu
verschwenken, und die Elastizität der Gelenkbasis 6 verhindert
eine derartige Verschwenkung der Deckelplatte, so daß
deren gegenseitiges Gleichgewicht die Deckelplatte 2 in
ihrer Öffnungsstellung hält, in der sie einen Öffnungswinkel
hat, der durch die Länge des Schenkels 7 und den Abstand
zwischen dem Gelenk 5 und der oberen Fläche 13 bestimmt
ist.
Nachdem die Deckelplatte 2 in die im wesentlichen zur oberen
Fläche 13 rechtwinklige Lage verschwenkt ist, drückt die
Elastizität der Gelenkbasis 6 die Deckelplatte 2 automatisch
in ihre in Fig. 2 und 3 dargestellte Öffnungsstellung
und hält sie in dieser Stellung.
Wenn die Deckelplatte 2 aus ihrer in Fig. 2 und 3 dargestellten
Öffnungsstellung in ihre Schließstellung verschwenkt
werden soll, muß sie nur mit einer die Elastizität der Gelenkbasis
6 überspielenden Kraft zugedrückt werden. Nachdem
die Deckelplatte 2 in eine Stellung im wesentlichen rechtwinklig
mit der oberen Fläche 13 zurück verschwenkt ist,
drückt die Elastizität der Gelenkbasis 6 die Deckelplatte 2
automatisch in Schließstellung.
Aus der vorstehenden Beschreibung der grundsätzlichen Konstruktion
und Wirkungsweise der Deckelplatte wird deutlich,
daß, wenn die eine Öffnung 14 verschließende Deckelplatte
2 geöffnet wird, sie in der durch die Länge des
Schenkels und den Abstand zwischen dem Gelenk 5 und der
oberen Fläche 13 bestimmten Stellung gehalten wird, jedoch
keine Haltefunktion der Deckelplatte in ihrer Schließstellung
von dem zufälligen Verhältnis zwischen dem Gelenk 5,
der Gelenkbasis 6 und dem Schenkel 7 abgeleitet werden kann.
Um dieses Problem zu lösen, weist die in Fig. 1-3 dargestellte
Ausführungsform einen Stopfen 3 auf, der von der
Unterseite der Deckelplatte 2 vorspringt und bei Schließen
der Deckelplatte 2 derart dicht in die Öffnung 14 eingesetzt
werden kann, daß er nicht unbeabsichtigt herausgezogen wird.
Während die vorstehenden Mittel zweifellos ihre eigene Wirkung
haben, ist der Stopfen 3 erforderlich, um einen relativ
dichten Sitz in der Öffnung 14 zu geben, damit er nicht
unbeabsichtigt daraus entfernt werden kann. Entsprechend
ist eine relativ große Kraft erforderlich, um den Verschluß
zu öffnen und zu schließen.
Wenn auch die Öffnungsstellung der Deckelplatte 2 durch die
Länge des Schenkels 7 und den Abstand zwischen dem Gelenk 5
und der oberen Fläche 13 bestimmt ist, führt doch eine zu
große Länge des Schenkels 7 im Vergleich zum Abstand zwischen
dem Gelenk 5 und der oberen Fläche 13 zu einer unnötigen
Erhöhung der zum Öffnen oder Schließen der Deckelplatte
2 erforderlichen Kraft. Dies bedeutet, daß die Länge des
Schenkels 7 ihre Begrenzung im Verhältnis zum Abstand zwischen
dem Gelenk 5 und der oberen Fläche 13 hat und damit
gleichzeitig die Öffnungsstellung der Deckelplatte 2 begrenzt
ist.
Ein weiteres Problem der in Fig. 1-3 gezeigten grundsätzlichen
Konstruktion ist, daß die Deckelplatte 2 immer einen
Öffnungswinkel hat, der größer als 90° ist, während ein
kleiner Winkel z. B. etwa 90° je nach dem Inhalt des Containers
17 häufig ausreichend ist.
Die vorerwähnten Probleme können z. B. durch Formgebung des
freien Endes des Schenkels 7 mit einer speziellen, in
Fig. 4A gezeigten Ausbildungsform gelöst werden.
Einmal wird eine Verdickung 8 in der gewünschten Höhe des
Vorsprunges an der Unterseite des Schenkels 7 an dessen
freiem Ende angeformt, um die Deckelplatte 2 gegen die Oberwand
12 zu pressen, wenn sie in Schließstellung liegt. Wenn
die Deckelplatte 2 in Schließstellung liegt, hebt die Verdickung
8 das Ende der Gelenkbasis 6 im Bereich des Gelenkes
5 an und die Elastizität der so angehobenen Gelenkbasis 6
übt eine Kraft auf die Deckelplatte 2 aus, die sie gegen die
obere Fläche 13 der Oberwand 12 drückt. Eine solche Kraft
dient auch dazu, den Stopfen 3 in die Öffnung 14 einzudrücken
und dabei den Verschluß der Öffnung 14 sicherzustellen.
Die Verdickung 8 erhöht in keiner Weise die Kraft, die zum
Öffnen oder Schließen der Deckelplatte 2 erforderlich ist,
sondern die Deckelplatte 2 kann mit einem Kraftaufwand geöffnet
oder geschlossen werden, der gleich dem bei der Ausführungsform
gemäß Fig. 1-3 erforderlichen ist.
Der Öffnungswinknel der Deckelplatte 2 kann durch Anordnung
einer Verdickung 9 mit einer gewünschten Vorsprunghöhe an
der Oberseite des Schenkels 7 an seinem freien Ende vergrößert
werden, wie in Fig. 4B dargestellt. Die Gelenkbasis 6
verbleibt elastisch verformt bis die Deckelplatte 2 die zusätzliche
Verschwenkung des Schenkels 7 um einen der Höhe
der Verdickung 9 entsprechenden Winkel vollendet hat. In anderen
Worten wird der Winkel der Deckelplatte 2 in ihrer
Öffnungsstellung um einen Wert vergrößert, der der Höhe der
Verdickung 9 entspricht. Solch ein Deckel, bei welchem die
Deckelplatte 2 weiter offen gehalten werden kann, ist insbesondere
bei einem Deckel für einen Ausgießer zweckmäßig.
Ein Verschlußdeckel, der sowohl eine Verdickung 8
an der Unterseite als auch eine Verdickung 9 an der Oberseite des Schenkels 7
aufweist, kann sich selbst automatisch geschlossen halten
und kann nach dem Öffnen einen weiteren Öffnungswinkel
halten. Fig. 5-7 zeigt als Beispiel einen solchen Deckel.
Wenn die Deckelplatte 2 in Schließstellung liegt, ist die
Gelenkbasis 6 an ihrem Ende elastisch verformt, da ihr Ende
durch die Verdickung 8 an der Unterseite des Schenkels 7,
wie in Fig. 6 gezeigt, etwas angehoben
ist und auf die Deckelplatte 2 eine Kraft ausübt, die
einen Ruhepunkt an der Verdickung 8, einen Kraftpunkt am
Gelenk 5 und Aktionspunkt am Stopfen 3 hat, wodurch der
Stopfen 3 in die Öffnung 14 eingedrückt wird. Wenn die
Deckelplatte 2 in Öffnungsstellung liegt, hält die Verdickung
9 an der Oberseite des Schenkels 7 sie in einem weiteren Öffnungswinkel, wie in Fig. 7
gezeigt.
Endlich kann der Öffnungswinkel der Deckelplatte 2 durch
Ausschneiden eines oberen Abschnittes 9′ des Schenkels 7
in ener nach unten von dem Gelenk 5 zum freien Ende des
Schenkels 7, wie in Fig. 4B gezeigten Form vermindert werden.
Es ist vorteilhaft, die Verdickung 8 an der Unterseite des Schenkels 7 vorzusehen,
zusätzlich zum Ausschneiden des oberen Teils des Schenkels
und Absenken der Lage der gegenüber dem Schenkel 7 liegenden
Hälfte der oberen Fläche 13 um einen Höhe entsprechend
dem Vorsprung der Verdickung 8 an der Unterseite des Schenkels 7, wie in Fig. 4B gezeigt.
Das Entfernen des oberen Abschnittes 9′ von dem Schenkel 7
und das Anordnen der Verdickung 8 an der Unterseite des Schenkels 7 bildet, wie im folgenden
beschrieben, eine Konstruktion, welche im wesentlichen identisch
ist mit der, die durch einen rückwärts und unten geneigten
Schenkel 7, wie in Fig. 8 und 9 gezeigt, ausgeführt
wird, deren Beschreibung nunmehr folgt.
Auch wenn die Verdickung 8 an der Unterseite des Schenkels 7 vorgesehen ist, wirkt dies nicht
immer, da die gegen den Schenkel 7 gerichtete obere Fläche
13 um eine Höhe entsprechend dem Vorsprung und der Verdickung
8 an der Unterseite des Schenkels 7 verschoben ist. Daher ist die Deckelplatte 2 in
ihrer in Fig. 8 gezeigten Schließstellung genau in der gleichen
Lage, in der sie in der oben beschriebenen Basiskonstruktion
liegt. Wenn die Deckelplatte 2 auf ihre Öffnungsstellung
zu verschwenkt wird, stellt sich die Gelenkbasis 6
nach der vorherigen elastischen Verformung in ihre ursprüngliche
Form um einen Winkel zurück, der der verminderten Höhe
des oberen Ausschnittes 9′ entspricht, wie in Fig. 9 gezeigt,
so daß die Deckelplatte 2 um einen kleineren Schwenkwinkel
offen gehalten werden kann.
Bei diesem Deckel hält daher die Anordnung der Verdickung
8 und an der Unterseite und der Verdickung 9 an der Oberseite des
Schenkels 7 und das Ausnehmen des oberen Ausschnittes
9′ von dem Schenkel 7 die Deckelplatte 2 in ihrer
Schließstellung und in einem gewünschten Winkel offen.
Wie aus der vorstehenden Beschreibung der Gelenkbasis 6 und
des Schenkels 7 deutlich wird, die zum Öffnen und Schließen
der Deckelplatte 2 und Aufrechterhalten ihrer Öffnungs-
und Schließstellung zusammenwirken, ist es erforderlich,
daß die Gelenkbasis 6 an der Deckelplatte 11 starr und mit
hoher Stabilität befestigt ist, um die Stabilität der Verschwenkung
der Deckelplatte 2 sicherzustellen, wenn sie geöffnet
oder geschlossen wird. Die sichere Verbindung der
Gelenkbasis 6 an der Deckelbasis 11 wird durch einen ersten Verbinder
10 erreicht, der von der Gelenkbasis 6 nach unten ragt
und einen damit zusammenwirkenden zweiten Verbinder 16, der an der
Deckelbasis 11 ausgebildet ist. Es sind verschiedene Anordnungen
für den ersten und zweiten zusammenwirkenden Verbinder 10 und 16 möglich,
jedoch sind die im folgenden beschriebenen vom Standpunkt
der Herstellung, der Verbindung und der Haltbarkeit vorzuziehen.
Der in Fig. 10 beschriebene zweite Verbinder 16 an der Deckelbasis
11 besteht aus einer im wesentlichen zylindrischen Stecknut
16 b, die durch eine Schulter 16 a am oberen Ende des zylindrischen
Verbinders 15 an dessen Außenseite und eine Sperrschulter
16 c gebildet ist, welche das obere Ende der Stecknut
16 b bildet. Der erste Verbinder 10 an der Gelenkbasis 6 besteht
aus einem Steckring 10 a, der von dem rückwärtigen Ende
der Gelenkbasis 6 nach unten ragt und dicht in die Stecknut
16 b an der Deckelbasis 11 aufgesteckt werden kann und aus
einer Sperrschulter 10 b, die an der Innenfläche des Steckringes
10 a ausgebildet und nach oben gerichtet ist, um dicht
an der Unterfläche der Sperrschulter 16 c an der Deckelbasis
11 einzugreifen. Gemäß der in Fig. 10 gezeigten Konstruktion
ist der einstückig mit der Gelenkbasis 6 ausgebildete erste
Verbinder 10 mit dem zweiten Verbinder 16 an der Deckelbasis 11 über
einen vergrößerten Flächenbereich verbunden, so daß eine
stabile Halterung der Gelenkbasis 6 am besten sichergestellt
wird. Eine Abwandlungsform der in Fig. 10 gezeigten
Konstruktion ist in Fig. 11 dargestellt.
Der in Fig. 12 gezeigte erste Verbinder 10 besteht aus einer nach
unten ragenden Sperrschulter 10 c, die von der Unterseite der Gelenkbasis
6 nach unten vorspringt und eine Länge gleich der
Dicke der Oberwand 12 hat. Die nach unten ragende Sperrschulter 10 c
ist an ihrem unteren Ende mit einer seitlichen Verriegelungsschulter
10 d versehen. Der zweite Verbinder 16 an der Deckelbasis 11
ist durch eine Öffnung 16 d gebildet, die durch die Oberwand
12 vorgesehen ist, und in welcher die nach unten ragende Sperrschulter
10 c nahezu dicht eingesteckt werden kann. Wenn auch die
in Fig. 12 dargestellte Konstruktion einfacher im Aufbau
und leichter zu handhaben ist, als die gemäß Fig. 10, so
kann doch die Gelenkbasis 6 nicht so sicher wie ihr Gegenstück
gemäß Fig. 10 gehalten werden. Daher ist es wünschenswert,
die nach unten ragende Sperrschulter 10 c mit der Gelenkbasis
6 elastisch verformbar zu halten, so daß diese elastische
Verformung eine zusätzliche Kraft zum Halten der Gelenkbasis
6 in ihrer Lage geben kann. Eine abgewandelte Form der
in Fig. 12 gezeigten Konstruktion ist in Fig. 13 dargestellt.
Da der zweite Verbinder 16 in der in Fig. 11, 12 und 13 gestellten
Konstruktion durch eine in der Oberwand 12 vorgesehene Öffnung
16 d gebildet wird, ist es wünschenswert für die Deckelbasis
11 eine doppelzylindrische Wandkonstruktion zu verwenden,
die eine innere, den zylindrischen Verbinder 15 bildende
Zylinderwand und eine äußere, die Öffnung 16 d in dem
zwischen der inneren und der äußeren Wand liegenden Abschnitt
der Oberwand 12 bildende Zylinderwand aufweist.
Eine dritte bevorzugte Verbinderanordnung ist in Fig. 14
und 15 dargestellt. Der erste Verbinder 10 besteht aus einem nach
unten vorspringenden Teil 10 e, der von der Unterseite der
Gelenkbasis 6 nach unten vorspringt und eine Länge aufweist,
die ausreichend größer als die Dicke der Oberwand 12 ist.
Der zweite Verbinder 16 ist durch eine durch die Oberwand 12 vorgesehene
Öffnung 10 e gebildet. Das nach unten vorspringende
Teil 10 e verläuft durch die Öffnung 16 e und ihr unteres
Ende springt nach unten aus der Öffnung 16 e vor und ist
durch Erhitzen, wie bei H dargestellt, abgeflacht, wodurch
die Gelenkbasis 6 mit der Deckelbasis 11 verbunden ist. Wenn
auch die in Fig. 14 und 15 dargestellte Konstruktion eine
sehr zufriedenstellende Abstützung der Gelenkbasis 6 gegenüber
den in Fig. 12 dargestellten bildet, so erfordert sie
doch nachteiligerweise einen zusätzlichen Herstellungsschritt,
nämlich das Abflachen durch Erwärmen bei H. Wie im
Fall der in Fig. 12 dargestellten Anordnung ist es wünschenswert
eine Doppelzylinderwandkonstruktion für die in Fig. 14
und 15 dargestellte Deckelbasis 11 zu bilden und die Öffnung
16 e in dem zwischen einer den Zylindrischen Verbinder 15
bildenden Innenwand und einer Außenwand liegenden Teil der
Oberwand 12 vorzusehen.
Wie aus der vorstehenden Beschreibung deutlich wird, besteht
der Verschlußdeckel aus einem Deckelkörper 1 und einer Deckelbasis
11, welche getrennt geformt und miteinander verbunden
sind, jedoch müssen der Deckelkörper 1 und die Deckelbasis
11 nicht notwendigerweise aus dem gleichen synthetischen
Harz geformt sein. Wenn das Ganze einstückig aus einem
und demselben Kunstharzmaterial geformt ist, kann es leicht
vorkommen, daß das Gelenk 5 nicht die erforderliche mechanische
Festigkeit hat, und Polypropylen wird z. Z. als der
optimale Werkstoff angesehen, aus welchem der Deckelkörper
1 geformt werden kann. Andererseits kann die Deckelbasis 11,
die in keinen ihrer Teile einer elastischen Verformung unterzogen
sein muß, aus jedem beliebigen synthetischen Harz geformt
werden, das leicht zu formen und billig ist, und ein
gutes Aussehen hat.
Aus der vorstehenden Beschreibung wird deutlich, daß eine
Menge von hervorragenden Ergebnissen vom Standpunkt der
Herstellung, des Zusammenbaus und der Benutzung erreicht
wird. Der Deckel ist einfach in der Konstruktion, leicht
herzustellen und zusammenzubauen und zweckmäßig für einen
sehr weiten Bereich von Anwendungen, da die Deckelplatte 2
leicht in ihrer Öffnungsstellung gehalten werden kann, die,
wenn gewünscht, verändert werden kann und auch dicht in
ihrer Schließstellung gehalten werden kann.
Fig. 16 bis 22 zeigen Ausführungsformen von Dosen oder Kosmetikbehältern.
Das als Beispiel in den Zeichnungen dargestellte Kompaktpudergehäuse
ist ein allgemein verwendetes. Es besteht aus
einem Behälter 111 mit einer Vertiefung 112 zum Einlegen
einer Schale, die Gesichtspuder enthält und einem Deckel 101,
dessen rückwärtige Kante mit einer oberen Fläche 113 des Behälters
111 an deren rückwärtiger Kante verbunden ist. Der
Deckel 101 ist um seine rückwärtige Kante schwenkbar und
besteht aus einem Hauptkörper 102, an dessen Innenfläche
eine Vertiefung 103 ausgebildet ist, an welcher ein Spiegel
117 befestigt ist. Der Behälter 111 hat an seiner Vorderkante
eine Ausnehmung 114, die ein Sperrteil 115 aufnimmt, welches
in ein einstückig mit einer Grifflippe 104 an der Vorderkante
des Hauptkörpers 102 ausgebildetes Sperrstück 105
eingreifen kann, so daß der Deckel 101 in Schließstellung
gehalten werden kann.
Der Deckelkörper 102 hat einen im wesentlichen flachen
Hinterkantenabschnitt, der in seiner Dicke vermindert ist,
um ein Gelenk 107 zu bilden (in der in den Zeichnungen dargestellten
Ausführungsform im mittleren Teil der rückwärtigen
Kante des Deckelkörpers 102), und eine damit einstückig
verbundene Gelenkbasis 108. Die Gelenkbasis 108 hat eine
ebene Bodenfläche, von welcher ein Steckteil 109 mit einer
gewünschten Länge nach unten ragt. Ein Paar Schenkel 106
mit einer gewünschten Länge verlaufen von der rückwärtigen
Kante des Hauptkörpers 102 an jeder Seite des Gelenks 107
nach rückwärts. Die obere Fläche 113 des Behälters 111, an
welchem der Deckel 101 aufliegen kann, ist wenigstens in
einem rückwärtigen Endabschnitt flach, in welchem eine Öffnung
116 zur Aufnahme des Steckteiles 109 vorgesehen ist.
Die Verbindung des Deckels 101 mit dem Behälter 111 erfolgt
durch dichtes Einsetzen des Steckteiles 109 in die Öffnung
116.
Wie aus der folgenden, das Öffnen und Schließen des Deckels
101 betreffenden Beschreibung deutlich wird, wirkt eine
erheblich große Kraft auf den Bereich, in welchem der Deckel
101 mit dem Behälter 111 verbunden ist, wenn der Deckel
101 geöffnet wird. Um eine starre und stabile Abstützung für
den Deckel 101 gegen den Behälter 111 zu erreichen, ist es
daher wünschenswert das freie Ende des Steckteiles 109, das
aus der Öffnung 116 vorspringt, durch Abflachen unter Wärmeeinwirkung,
wie dargestellt, anstatt durch einfaches Einstecken
in die Öffnung 116 zu befestigen. Neben einem derartigen
Abflachen ist es möglich auf andere Mittel zurückzugreifen,
wie die Anordnung eines Hinterschnitts oder eines
zusätzlichen Befestigungsteils, und jedes derartige Mittel ist
anwendbar, wenn es zur Befestigung der Gelenkbasis 108 am
rückwärtigen Ende der oberen Fläche 113 des Behälters 111
dient, ohne daß eine Wackelbewegung der Gelenkbasis 108
möglich ist.
Wenn ein Finger an der Grifflippe 104 angreift, um eine zum
Lösen des Sperrstücks und Sperrteils 105, 115 erforderliche Kraft auszuüben,
um den Deckel 101 aus seiner durch den gegenseitigen
Eingriff des Sperrstücks 105 und des Sperrteils 115 aufrecht erhaltenen
Schließstellung zu öffnen, wird der Hauptkörper 102 um das
Gelenk 107 verschwenkt, und die rückwärtigen Enden der
rückwärts an dem Gelenk 107 angeordneten Schenkel 106 werden
gegen die flache Oberfläche 113 des Behälters 111 angepreßt.
Wenn der Deckel 101 weiter verschwenkt, bewirken
die Schenkel 106, deren rückwärtiges oder freies Ende gegen
die obere Fläche 113 angepreßt bleibt, eine Verlagerung
des Gelenks 107 von der oberen Fläche 113 weg und eine elastische
Deformation der Gelenkbasis 108 in der Weise, daß
seine mit dem Gelenk 107 verbundene Kante nach oben verschoben
wird. Die elastische Verformung der Gelenkbasis 108
erreicht ihren maximalen Grad, wenn der Deckel 101, wie in
Fig. 21 gezeigt, rechtwinklig zur oberen Fläche 113 steht.
Bei weiterer Verschwenkung des Deckels 101 über seine Lage
rechtwinklig zur oberen Fläche 113 beginnt die Gelenkbasis
108 sich nach ihrer maximalen elastischen Verformung in
ihre ursprüngliche Form zurückzustellen, und wenn der Deckel
101 in seine in ausgezogenen Linien in Fig. 21 dargestellte
Öffnungsstellung verschwenkt ist, die durch die
Länge der in ausgezogenen Linien dargestellten
Schenkel 106, d. h. des Abstandes zwischen dem Gelenk
107 und den freien Enden der Schenkel 106 und der Höhe
des Gelenkes 107 oberhalb der oberen Fläche 113 bestimmt
ist, stellt sich die Gelenkbasis 108 in ihre ursprüngliche
in ausgezogenen Linien in Fig. 21 dargestellte Lage zurück.
In seiner in ausgezogenen Linien in Fig. 21 gezeigten Lage
wird der Deckel 101 durch die Elastizität des Gelenks 107
auf die Schließstellung zu gepreßt, jedoch ist seine Verschwenkung
in Schließstellung durch die Gelenkbasis 108
verhindert. Daher wird der Deckel 101 in einem in ausgezogenen
Linien in Fig. 21 dargestellten Schwenkwinkel gehalten,
der durch die Längserstreckung der Schenkel 106 und die Höhe
des Gelenks 107 über der oberen Fläche 113 bestimmt ist.
Daher kann, wenn die Längserstreckung der Schenkel 106 und
die Höhe des Gelenks 107 über der oberen Fläche 113
genau ausgewählt sind, der Öffnungswinkel des Deckels 101,
wie er in ausgezogenen Linien in Fig. 21 gezeigt ist, eingestellt
werden, bei welchem der Spiegel 117 bequem benutzt
werden kann, so daß, wenn der Deckel 101 geöffnet ist, er
selbsttätig in einem Öffnungswinkel anhält, welcher eine bequeme
Benutzung des Spiegels 117 gestattet.
Um den Deckel 101 zu schließen, ist es nur erforderlich,
ihn in seiner Schließrichtung zu verschwenken, wie das bei
jeder üblichen Kompaktpuderdose der Fall ist. Wenn der
Deckel 101 in Schließrichtung gerade über seine in gestrichelten
Linien in Fig. 21 gezeichnete Stellung verschwenkt
wird, erfolgt der Rest des Schließvorganges automatisch
durch die Elastizität der Gelenkbasis 108 mit einer
Kraft, welche das automatische Eingreifen des Sperrstücks
105 mit dem Sperrteil 115 ermöglicht und dabei den Kompaktpuderbehälter
schließt.
Daher kann der Kompaktpuderbehälter sehr bequem verwendet
werden, da das Zusammenwirken der Schenkel 106, des Gelenkes
107 und der Gelenkbasis 108 das automatische Einstellen
des Deckels 101 in einem vorbestimmten Öffnungswinkel und
das automatische Schließen des Deckels 101 mit einem gegenseitigen
Eingriff des Sperrstücks 105 und des Sperrteils 115 bewirkt. Da die
Verbindung des Deckels 101 mit dem Behälter 111 einfach durch
das Einstecken des Steckteiles 109 in die Öffnung 116 erfolgt, besteht
keine Möglichkeit, daß irgendein Abmessungsfehler
beim Formen der zugeordneten Teile ein wesentliches Problem
bildet, sondern es ist ein weiter Bereich von Abmessungstoleranzen
für jedes der Teile zulässig.
Wenn der ganze Deckel 101 einschließlich des Gelenks 107
einstückig geformt wird, ist er zweckmäßigerweise aus
Polypropylen geformt, um eine entsprechende Festigkeit des
Gelenks 107 sicherzustellen.
Wenn auch in der vorstehend beschriebenen Ausführungsform
das gegenseitige Eingreifen des Sperrstücks 105 und des Sperrteils 115 den
Deckel 101 in geschlossener Stellung hält, so schließt
eine andere in Fig. 22 gezeigte Ausführungsform des Kompaktpuderbehälters
eine Verdickung 110 ein, welche vom freien
Ende des Schenkels 106 nach unten vorspringt. Wenn der Deckel
101 in Schließstellung ist, drücken die einstückig mit
den Schenkeln 106 ausgebildeten Verdickungen 110 gegen die
obere Fläche 113 des Behälters 111, so daß das Gelenk 107
unter Überwindung der Elastizität der Gelenkbasis 108 etwas
angehoben wird, wodurch das freie Ende des Deckels 101 gegen
den Behälter 111 angepreßt wird. Dies bedeutet, daß die
Verdickungen 110 dazu dienen, den Deckel 101 ins einer geschlossenen
Stellung zu halten. Daher ist es, wenn die
Dicke oder die Vorsprunghöhe der Verdickungen 110 entsprechend
ausgewählt ist, möglich, den Deckel 101 in Schließstellung
zu halten, ohne daß irgendwelche Sperrstücke
105 oder Sperrteile 115 erforderlich sind. Infolge der ausgezeichneten
Dichtwirkung, die durch den gegen den Behälter
111 drückenden Deckel 101 erreicht wird, schafft die in
Fig. 22 dargestellte Ausführungsform einen besonders zweckmäßigen
Kompaktpuderbehälter, der zur Aufnahme von kostspieligen
Kosmetika geeignet ist, die ein Parfüm enthalten,
welche die Lagerung in einem sehr dichten Behälter notwendig
machen.
Aus der vorstehenden Beschreibung wird deutlich, daß der
Kompaktpuderbehälter eine Menge von hervorragenden Ergebnissen
vom Standpunkt der Benutzung, der Herstellung und
der Kosten mit sich bringt, da der Deckel 101 automatisch
in der Öffnungsstellung gehalten ist, die für die Verwendung
des Spiegels 117 zweckmäßig ist und durch Aufbringen
einer geringen Schwenkkraft automatisch zurück in seine
Schließstellung gebracht wird, und da er auch leicht zu
formen und zusammenzubauen ist, mit einem weiten Bereich
von Abmessungstoleranzen, ohne irgendeine Notwendigkeit
eine besondere Formgenauigkeit für diese miteinander verbundenen
Bereiche des Deckels 101 und des Behälters 111 zu
berücksichtigen.
Claims (11)
1. Verschlußdeckel aus synthetischem Harz, mit einer Deckelbasis
mit einem zylindrischen Verbindungsteil, das über
den Halsteil eines Behälterkörpers in dichte Verbindung
mit diesem aufgeschraubt oder aufgesteckt ist, und
einem Deckelkörper, der auf der Oberwand der Deckelbasis
aufgesetzt, und wie ein Buchdeckel zum Öffnen und Schließen
der in der Oberwand vorgesehenen Öffnung verschwenkbar
ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - der Deckelkörper (1) eine Deckelplatte (2) einschließt, die auf der Oberwand (12) aufliegen kann,
- - wobei ein im wesentlicher flacher rückwärtiger Endabschnitt der Deckelplatte (2) mit verminderter Dicke ein Gelenk (5) bildet,
- - eine Gelenkbasis (6) an dem Gelenk liegt,
- - ein Verbinder (10) einstückig von der Unterseite der Gelenkbasis (6) nach unten vorspringt, und
- - ein Schenkel (7) gewünschter Länge nach rückwärts von dem rückwärtigen Ende der Deckelplatte (2) vorspringt, wobei
- - der Schenkel in dem Bereich des Gelenkes unterbrochen ist, während
- - die Deckelbasis (11) an ihrer Oberwand (12) eine Oberfläche (13) aufweist, die wenigstens in der rückwärtigen, dem Schenkel (7) gegenüberliegenden Hälfte eben ist, und
- - ein zweiter Verbinder (16) gegenüber dem ersten Verbinder (10) zum dichten Eingriff und Halten des Verbinders (10) angeformt ist.
2. Verschlußdeckel aus synthetischem Harz mit einer Deckelbasis,
einem zylindrischen Verbindungsteil, welches mit
dem Halsteil eines Behälterkörpers durch Aufschrauben
oder Aufstecken in dichter Anlage verbunden ist und mit
einem Deckelkörper, der auf der Oberwand der Deckelbasis
angebracht und wie ein Buchdeckel zum Öffnen und Schließen
einer in der Oberwand vorgesehenen Öffnung verschwenkbar
ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - der Deckelkörper (1) eine Deckelplatte (2) einschließt, die auf der Oberwand (12) auflegbar ist,
- - ein im wesentlichen flacher rückwärtiger Abschnitt der Deckelplatte (2) in seiner Dicke vermindert ist und ein Gelenk (5) bildet,
- - eine Gelenkbasis (6) mit diesem Gelenk verbunden ist,
- - ein erster Verbinder (10) einstückig von der Unterseite der Gelenkbasis (6) nach unten vorspringt,
- - ein Schenkel (7) gewünschter Länge nach rückwärts vom rückwärtigen Ende der Deckelplatte (2) vorspringt, wobei
- - der Schenkel (7) außerhalb des Bereichs des Gelenks (5) liegt, und
- - eine Verdickung (8) an der Unterseite des Schenkels (7), an dessen freiem Ende ausgebildet ist, die eine gewünschte Höhe des Vorsprungs aufweist, während die Deckelbasis (11) die Oberwand (12) mit einer oberen Fläche (13) einschließt, die wenigstens in der gegenüber dem Schenkel (7) liegenden rückwärtigen Hälfte eben ist, und
- - ein zweiter Verbinder (16) gegenüber dem ersten Verbinder (10) zum dichten Eingriff und Halten in diesem ersten Verbinder (10) angeformt ist.
3. Deckelverschluß aus synthetischem Harz, bestehend aus
einer Deckelbasis mit einem zylindrischen Verbindungsteil,
das in dichte Berührung über den Halsteil eines
Behälterkörpers aufgeschraubt oder aufgesteckt ist, und
einem Deckelkörper, der auf der Oberwand der Deckelbasis
aufliegt, und wie ein Buchdeckel zum Öffnen und Schließen
einer in der Oberwand vorgesehenen Öffnung verschwenkbar
ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - der Deckelkörper (1) eine Deckelplatte (2) einschließt, die auf der Oberwand (12) aufliegen kann,
- - ein im wesentlicher ebener rückwärtiger Endteil der Deckelplatte (2) mit verminderter Dicke ein Gelenk (5) bildet,
- - eine Gelenkbasis (6) mit dem Gelenk (5) verbunden ist,
- - ein erster Verbinder (10) einstückig von der Unterseite der Gelenkbasis (6) nach unten vorspringt,
- - ein Schenkel (7) gewünschter Länge nach rückwärts von dem rückwärtigen Ende der Deckelplatte (2) vorspringt, wobei
- - der Schenkel außerhalb des Bereichs des Gelenks (5) liegt und eine Verdickung (9) an der Oberseite des Schenkels (7), an dessen freiem Ende vorgesehen ist, die eine gewünschte Vorsprungshöhe aufweist, während die Deckelbasis (11) die Oberwand (12) aufweist, deren Oberfläche (13) wenigstens in ihrer rückwärtigen, dem Schenkel (7) gegenüberliegenden Hälfte eben ist, und ein zweiter Verbinder (16) gegenüber dem ersten Verbinder (10) zum dichten Eingriff in diesem und Halten dieses ersten Verbinders (10) angeformt ist.
4. Verschlußdeckel aus synthetischem Harz mit einer Deckelbasis
mit einem zylindrischen Verbindungsteil, das in
dichte Anlage auf den Halsteil eines Behälterkörpers
aufgeschraubt oder aufgesteckt ist und einem Deckelkörper,
der an der Oberwand der Deckelbasis aufgesetzt, und wie
ein Buchdeckel zum Öffnen und Schließen einer in der
Oberwand vorgesehenen Öffnung verschwenkbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - der Deckelkörper (1) eine Deckelplatte (2) einschließt, die auf der Oberwand (12) aufliegen kann,
- - ein im wesentlichen flacher rückwärtiger Endabschnitt der Deckelplatte (2) mit verminderter Dicke ein Gelenk (5) bildet,
- - eine Gelenkbasis mit diesem Gelenk (5) zusammenwirkt,
- - ein erster Verbinder (10) einstückig von der Unterseite der Gelenkbasis (6) nach unten vorspringt,
- - ein Schenkel (7) gewünschter Länge von dem rückwärtigen Ende der Deckelplatte (2) nach rückwärts vorspringt, wobei der Schenkel außerhalb des Bereiches des Gelenks (7) liegt, und eine Verdickung (8) an der Unterseite des Schenkels an dessen freiem Ende angeformt ist, die eine gewünschte Vorsprungshöhe aufweist, wobei der Schenkel einen oberen Abschnitt (9′) aufweist, der entlang seiner Länge von der Basis zu seinem freien Ende ausgenommen ist, während die Deckelbasis (11) die Oberwand (12) einschließt, die eine Oberfläche (13) aufweist, die wenigstens in dem rückwärtigen, dem Schenkel (7) gegenüberliegenden Ende eben ist, und ein zweiter Verbinder (16) gegenüber dem ersten Verbinder (10) zum dichten Eingreifen in diesen angeformt ist.
5. Verschlußdeckel nach einem der Ansprüche 1-4,
dadurch gekennzeichnet, daß
der zweite Verbinder (16) an der Deckelbasis eine zylindrische
Stecknut (16 b) aufweist, die durch eine Schulter (16 a)
an der Außenumfangsfläche des zylindrischen Verbinders
(15) an dessen oberen Ende liegt, und eine Sperrschulter
(16 c) an einer Kante der Nut (16 b) angeformt ist, während
der erste Verbinder (10) am Deckelkörper einen Steckring (10 a)
aufweist, der einstückig mit der Gelenkbasis (6) ausgebildet
und dicht in die Stecknut (16 b) einsteckbar ist
und eine Verriegelungsschulter (10 d), die zum dichten
Eingriff an der Sperrschulter (10 c) um die Innenumfangsfläche
des Steckringes (10 a) geformt und nach oben gerichtet
ist.
6. Deckelverschluß nach einem der Ansprüche 1-4,
dadurch gekennzeichnet, daß
der erste Verbinder (10) an dem Deckelkörper eine einstückig
nach unten vorspringende Sperrschulter (10 c) ist, die von von der
Gelenkbasis (6) nach unten vorspringt, und dessen unteres
Ende mit einer seitlich vorspringenden Verriegelungsschulter
(10 d) versehen ist, während der zweite Verbinder (16) an
der Deckelbasis (11) durch eine Öffnung (16 d) gebildet ist,
die durch den rückwärtigen Endabschnitt der Oberwand (12)
gegenüber der nach unten vorspringenden Sperrschulter (10 c) angeordnet
und zur Aufnahme der nach unten vorspringenden
Sperrschulter (10 c) in dichter Steckverbindung vorgesehen ist.
7. Verschlußdeckel nach einem der Ansprüche 1-4,
dadurch gekennzeichnet, daß
der erste Verbinder (10) des Deckelkörpers ein nach unten vorspringendes
Teil (10 e) mit gewünschter Länge ist, das
von der Gelenkbasis (6) nach unten vorspringt, während
der zweite Verbinder (16) an der Deckelbasis (11) durch eine Öffnung
(16 e) gebildet ist, die durch den rückwärtigen Endabschnitt
der Oberwand (12) gegenüber dem nach unten vorspringenden
Teil (10 e) vorgesehen ist, wobei der nach
unten vorspringende Teil (10 e) mit dichtem Sitz durch
die Öffnung (16 e) verläuft und an seinem unteren, über
die Öffnung (16 e) vorspringenden Ende unter Wärmeeinwirkung
(H) abgeflacht ist, um den nach unten vorspringenden
Teil (10 e) in der Oberwand festzulegen.
8. Verschlußdeckel nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein erster Abschnitt der Oberfläche (13) der Deckelwand
(12), welcher der Deckelplatte (2) gegenüberliegt,
auf einer größeren Höhe liegt als der dem Schenkel (7)
gegenüberliegende zweite Abschnitt der Oberfläche (13),
wobei der Höhenunterschied etwa der Höhe des Vorsprunges
der Verdickung (8) an der Unterseite des Schenkels (7) entspricht. (Fig. 8).
9. Aus synthetischem Harz hergestellte Dose mit einem Behälter
für ein Kosmetikum und einem mit der Oberfläche des
Behälters an dessen Rückseite verbundenen Deckel, der
wie ein Buchdeckel zum Öffnen und Schließen des Behälters
verschwenkbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - der Deckel (101) einen Hauptkörper (102) aufweist,
- - ein im wesentlicher flacher rückwärtiger Endabschnitt des Hauptkörpers in seiner Dicke so vermindert ist, daß er ein Gelenk (107) bildet,
- - eine Gelenkbasis (108) mit dem Gelenk in Verbindung steht,
- - ein Steckteil (109) von der Unterseite der Gelenkbasis (108) nach unten vorspringt, und
- - ein Schenkel (106) gewünschter Länge vom rückwärtigen Ende des Hauptkörpers (102) nach rückwärts vorspringt,
- - wobei der Schenkel außerhalb des Bereichs des Gelenkes liegt, während der Behälter (111) die obere Fläche (113) aufweist, welche wenigstens in ihrem rückwärtigen Endabschnitt, in welchem der Deckel (101) mit dem Behälter verbunden ist, flach ist und eine Öffnung (116) in diesem rückwärtigen Endabschnitt gegenüber dem Steckteil (109) des Deckels (101) vorgesehen ist, zur Aufnahme des Steckteils (109), um dieses gegen jede Wackelbewegung festzulegen.
10. Aus synthetischem Harz hergestellter Behälter mit einem
Behälter für ein Kosmetikum und einem mit der Oberfläche
des Behälters an deren rückwärtigen Ende verbundener
Deckel, der wie ein Buchdeckel zum Öffnen und Schließen
des Behälters verschwenkbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - der Deckel (101) einen Hauptkörper (102) einschließt, dessen im wesentlichen rückwärtiger freier Endabschnitt in der Dicke vermindert ist, so daß er ein Gelenk (107) bildet,
- - eine Gelenkbasis (108) mit dem Gelenk in Verbindung steht,
- - ein Steckteil (109) von der Unterseite der Gelenkbasis (108) nach unten vorspringt,
- - ein Schenkel (106) gewünschter Länge von dem rückwärtigen Ende des Hauptkörpers (102) nach rückwärts vorspringt, wobei der Schenkel außerhalb des Bereichs des Gelenkes (107) liegt und eine Verdickung (110) von der Unterseite des Schenkels (106) an dessen freiem Ende vorspringt, die eine gewünschte Vorsprunghöhe aufweist, während der Behälter (111) die Oberfläche (113) einschließt, die wenigstens in ihrem rückwärtigen Endabschnitt, in welchem der Deckel (101) mit dem Behälter verbunden ist, flach ist und eine Öffnung (116) in dessen rückwärtigen Endabschnitt gegenüber dem Steckteil (109) des Deckels (101) zur Aufnahme dieses Steckteiles (109) vorgesehen ist, um dieses gegen jede Wackelbewegung festzulegen.
11. Kosmetikbehälter nach Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Steckteil (109) ein unteres Ende aufweist, das über
die Öffnung (116) vorspringt und unter Wärme abgeflacht
ist, wodurch der Deckel (101) an dem Behälter (111) befestigt
ist.
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