DE3016830C2 - Schaltungsanordnung zur Steuerung von Anschlußorganen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Steuerung von Anschlußorganen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen

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DE3016830C2
DE3016830C2 DE19803016830 DE3016830A DE3016830C2 DE 3016830 C2 DE3016830 C2 DE 3016830C2 DE 19803016830 DE19803016830 DE 19803016830 DE 3016830 A DE3016830 A DE 3016830A DE 3016830 C2 DE3016830 C2 DE 3016830C2
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Hans-Jürgen Ing.(grad.) 6100 Darmstadt Bock
Peter 6082 Mörfelden Burkart
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    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker
    • H04Q3/54Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker in which the logic circuitry controlling the exchange is centralised
    • H04Q3/545Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker in which the logic circuitry controlling the exchange is centralised using a stored programme
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Description

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Steuerung von Anschlußorganen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, wobei jeweils eine periphere Steuereinrichtung für mehrere Anschlußorganc zuständig ist, die Informationen von den
Anschlußorganen aufnimmt, bearbeitet und an eine zentrale Steuereinrichtung abgibt sowie Informationen von der zentralen Steuereinrichtung aufnimmt, zu Steuerbefehlen verarbeitet und an die peripheren Anschlußorgane weitergibt, wobei zur Verarbeitung von Informationen in der peripheren Steuereinrichtung ein Arbeitsspeicher und ein Steuerprozessor vorgesehen sind und die AnschluBorgane zyklisch abgetastet werden, wobei zusätzliche Zeiträume innerhalb des Abtastzyklus fü·. die Zusammenarbeit mit der zentralen Steuereinrichtung vorgesehen sind.
In allen automatisch arbeitenden Vermittlungsanlagen besteht die Aufgabe, von den Anschlußorganen kommende Schaltkriterien zu erfassen und einer Verarbeitungseinrichtung zuzuleiten. Auch Signale, die zu den Anschlußorganen gelangen sollen, müssen entweder auf dem Sprechweg durchgeschaltet werden oder, wo dies nicht möglich ist, den Anschlußorganen direkt angeboten werden.
Moderne Vermittlungsanlagen besitzen zentralisierte Steuereinrichtungen, zu denen die Anschlußorgane keinen direkten Zugriff haben. Es müssen also Einrichtungen vorhanden sein, die im Bedawsfall eine kurzzeitige Verbindung zwischen den AnschluRorganen und der zentralen Steuereinrichtung herstellen. Solche Einrichtungen werden zweckmäßigerweise einer Gruppe von Anschlußorganen zugeordnet, wobei eine Informationsbearbeitung vorgenommen werden kann, damit der jeweils empfangenden Stelle die Signale in passender Form angeboten werden können.
Die Funktionen einer dezentral angeordneten Anschlußsteuereinrichtung für Teilnehmeranschlüsse von Vermittlungsanlagen sind beschrieben in der DE-OS 28 13 291. In dieser Schrift sind jedoch hauptsächlich Kriterien und Informationen erwähnt, die vom Anschlußorgan her zur Vermittlungsanlage hin gelangen. Dies ist bei allen Teilnehmerschaltungen einfacher Art der wesentlichere Teil vermittlungstechnischer Datenübermittlung.
Bei Anschlußorganen für Verbindungsleitungen zu anderen Vermittlungsstellen in der gleichen oder einer anderen Netzebene sind die Kriterien und Informationen, die auf den Verbindungsleitungen auszutauschen sind, wesentlich vielfältiger. Es sind deshalb auch meist andersartige oder in anderer Weise programmierte Steuereinrichtungen für solche Anschlußorgane vorgesehen. Die DE-OS 28 46 626 gibt an, in welcher Weise die Steuereinrichtungen solchen Anschlußorganen (Fernleitungs-Anschlußschaltungen) zugeordnet sein können und wie die Steuereinrichtungen über Daten- >° und Adreßleitungen mil einer zentralen Steuereinrichtung verbunden sind. In dieser Schrift ist ferner ausgeführt, daß mit in Festwertspeichern (ROM) eingegebenen Daten und in Speichern mit wahlfreiem Zugriff (RAM) eingespeicherten Programmen durch einen Mikrocomputer die Fernleitungs-Anschlußschaltungen jeweils in einer dem Leitungstyp angepaßten, vorbestimmten Weise betrieben werden.
Aus den DE-OS 15 37 879 und 27 32 068 ist es bekannt, dezentrale Steuereinrichtungen mit einer zentralen Steuereinrichtung zusammenarbeiten zu lassen, wobei für diese Zusammenarbeit bestimmte Zeiträume innerhalb eines Abtastzyklus festgelegt sind. Aus den Beschreibungen in diesen Schriften geht jedoch hervor, daß die zentrale Steuereinrichtung nur dann Meldungen von den peripheren Steuereinrichtungen empfangen kann oder an diese abgeben kann, wenn ieweils der Zeitpunkt gekommen ist, der für eine derartige Zusammenarbeit vorgesehen ist Das kann dazu führen, daß Wartezeiten entstehen, die bei starker Belastung die Funktion einer zentralen Steuereinrichtung beeinträchtigen können.
Bei einem derartigen Steuerungskonzept ist es besonders wichtig, daß Informationen von der zentralen Steuereinrichtung möglichst schnell, d. h. ohne einen die Funktion beeinträchtigenden Zeitverzug, von einer dezentralen, den Anschlußorganen zugeordneten Steuereinrichtung empfangen, verarbeitet und den Anschlußorganen als Schaltbefehi zugeleitet werden.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Schaltungsanordnung anzugeben, mit der in einer dezentralen Steuereinrichtung, die immer für von der zentralen Steuereinrichtung gesendete Informationen empfangsbereit ist, solche Informationen nach ihrem zeitlichen Eintreffen geordnet gespeichert, innerhalb eines vorgegebenen Mindestzeitraumes, verarbeitet und zj den Anschlußorganen als Schaltbefehle weitergegeben werden, und mit der aufgrund von durch Anschlußorgane empfangene Informationen sich ergebende Me'iungen zu einer zentralen Steuereinrichtung weitergegeben werden können.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt entsprechend den in den kennzeichnenden Teilen der Patentansprüche 1 und 10 ,semachten Angaben. Mit dieser Schaltungsanordnung wird in vorteilhafter Weise erreicht, daß zu einem beliebigen Zeitpunkt von der zentralen Steuereinrichtung eintreffende Informationen innerhalb einer durch den Abtastzyklus vorgegebenen Zeit verarbenet und weitergegeben werden. Zu diesem Zweck ist ein beliebig festlegbarer Bereich des Arbeitsspeichers reserviert, in dem diese Informationen zunächst in der Reihenfolge ihres Eintreffens aufgenommen und in der gleichen Reihenfolge abgearbeitet werden (FIFO-Prinzip). Wegen der Zusammenarbeit des Steuerprozessors mit einem Adreßzähler ist es nicht erforderlich, einen besonderen Speicher dafür vorzusehen, und es werden alle Informationen der Reihe nach schnellstmöglich abgearbeitet. In dem gleichen Arbeitsspeicher ist außerdem ein weiterer Speicherbereich vorgesehen, in demjedes Anschlußorgan eine eigene Speicherzelle hat, worin Meldungen zwischengespeichert werden, die aufgrund von von dem jeweiligen Anschlußorgan empfangenen Informationen an die zentrale Steuereinrichtung weiterzugeben sind.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand einer Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung ist dargestellt, wie eine zentrale Steuereinrichtung ZS über Informationsleitungen INF, Taktleitungen T, TK und Adreßleitungen AL mit peripheren Steuereinrichtungen PSTverbunden ist. Jede periphere Steuereinrichtung besteht im wesentlichen aus einem Steuprprozessor STP, der über einen Datenbus DB Zugang zu einem Arbeitsspeicher AS hat, einem Ein-Ausgabepuffer EAP, über den die Befehlsleitüngen von und zu den Anschlußorganen angeschaltet sind, und einem Adreßdecoder AD, mit dem Anschlußorgane adressiert werden können. Weiterhin sind in der Zeichnung noch ."olgende, für das Verständnis der Erfindung wesentliche Einzelheiten der Schaltungsanordnung dargestellt. Die Treiberschaltungen TR i bis TR 5 sind an den Datenbus DB bzw. an den Adreßbus AB angeschlossen und werden jeweils zum richtigen Zeitpunkt durchgeschaltet, so daß der Datenfluß auf dem Datenbus odt-.- die Anschaltung einer Adresse ermöglicht wird. Ein dem Steuerprozessor zugeordneter Zwischenspeicher ZSP nimmt vorübergehend die
Adresse eines Anschlußorgans oder die Adresse einer Speicher/eile auf. Mit einem Adreßzähler AZ wird bewirkt, daß von der zentralen Steuereinrichtung ZS einlaufende Informationen in den dafür vorgesehenen Speicherbereich FB des Arbeitsspeichers AS gelangen, wobei der Adreßzähler AZ jeweils die Speicherzelle adressiert, in der die Information eingeschrieben wird.
Wenn eine für die betreffende periphere Steuereinrichtung PSTbestimmte Information von der zentralen Steuereinrichtung ZS über die Informationsleitungen INF angeboten wird, so wird gleichzeitig auch die Adresse des Anschlußorgans, für das diese Information bestimmt ist, an die Adreßleitungen AL angelegt. Von einem ODER-Gatter OC gelangt ein Signal zum Eingang Ei des Steuerprozessors STP. Dadurch wird der Steuerprozessor angehalten und ein direkter Speicherzugriff zum Arbeitsspeicher AS ermöglicht. Über ein UND-Gatter UG werden mit einem Takt Tdie rschaltungen
TR ! und
und TR 2 aufgcsisaeri. Ds-
durch gelangt die Information von den Informationsleitungen INF ebenso auf den Datenbus DB wie die Adresse des betreffenden Anschlußorgans von den Adreßleitungen AL, die zuvor vom Adreßcodierer AC in eine binär verschlüsselte Form gebracht wird. Die Information und die dazugehörende Adresse des Anschlußorgans werden also den Datenein-ausgängen DEA des Arbeitsspeichers AS angeboten und werden zusammen in eine Zelle des dafür bestimmten Speicherbereiches FB eingeschrieben. Zu diesem Zweck muß eine bestimmte Zelle adressiert werden. Dies geschieht durch Aufsteuerung des Treibers TR 4, an dessen Eingängen die Adresse dieser Speicherzelle dadurch gebildet wird, daß eine fest vorgegebene Bereichsauswahl BA 1 angelegt ist und der Adreßzähler AZe'me bestimmte Einstellung anbietet.
Wenn ein Einspeichervorgang abgeschlossen ist, wird der Adreßzähler AZmW. dem Verschwinden des Taktes Teinen Schritt weitergezählt, damit die nächste von der zentralen Steuereinrichtung ZS kommende Information zusammen mit der dazugehörigen Adresse in die nächste Speicherzelle eingespeichert werden kann. Auf diese Weise können so viele Einspeichervorgänge vorgenommen werden, wie der Adreßzähler AZ aufgrund seiner Stellenzahl an binär verschlüsselten Adressierungsmöglichkeiten anbietet.
Nach jedem Einspeichervorgang wird der Steuerprozessor STP wieder freigegeben, so daß er in seinem Programm fortfahren kann. Zu den Aufgaben des Steuerprozessors STP gehört es auch, die ihm zugeordneten Anschlußorgane AO durch Adressierung zyklisch nach Meldungen abzufragen. Für jedes einzelne Anschlußorgan ist dabei ein fest vorgegebener kurzer Zeitabschnitt vorgesehen. Während eines zusätzlichen Zeitabschnittes wird geprüft, ob in dem für die Aufnahme der von der zentralen Steuereinrichtung ZS kommenden Informationen vorgesehenen Speicherbereich etwas eingespeichert wurde. Zu diesem Zweck wird vom Steuerprozessor STP über seinen Ausgang A 3 der Treiber TR 3 aufgesteuert. Damit wird die Zählerstellung des Adreßzählers AZ an den Datenbus DB angelegt Die Stellung des Adreßzählers SZ wird nun innerhalb des Steuerprozessors mit einem dort befindlichen, nicht dargestellten Merkzähler verglichen. Dieser Merkzähler hat die Einstellung, die der Adresse der zuletzt bearbeiteten Speicherzelle im vorgesehenen Bereich FB des Arbeitsspeichers AS entspricht Wenn die Gleichheit der Zählerstände festgestellt wird, so ist dies ein Beweis dafür, daß in der Zwischenzeit keine neue Information empfangen wurde und somit der Adreßzähler AZ nicht weitergestellt wurde. Bei Ungleichheit der Zählerstände wird der Merkzähler um einen Schritt weitergezählt, um damit die nächste zu -> bearbeitende Speicherzelle des vorgegebenen Speicherbereiches FB zu adressieren. Die Stellung des Merkzählers wird über den Datenbus DB in einem Zwischenspeicher ZSP übernommen. Dazu dient der Ausgang A 1 des Steuerprozessors STP. Die Ausgänge
ίο des Zwischenspeichers ZSPIiegen somit am Adressenbus, womit die Speicherzelle adressiert wird, deren Inhalt zuerst bearbeitet werden muß. Somit gelangt die Information und die in der gleichen Speicherzelle eingespeicherte Adresse des Anschlußorgans über den Datenbus DB in den Steuerprozessor STP und wird innerhalb kurzer Zeit zu einem Schaltbefehl verarbeitet der über den Datenbus DB und den Ein-Ausgabepuffei EAP auf die zu den Anschlußorganen führenden RpfphUlfMtungen RFFgelangt. Dabei wird auch der über den Ausgang A 2 des Steuerprozessors inzwischen gelöschte Zwischenspeicher wieder benutzt, um das Anschlußorgan zu adressieren, das den Schaltbefeh empfangen soll. Die Adressierung gelangt dabei übei den Adressierbus AB zur Adreßdecodierung AD auf die Leitungen DAD. womit ein Anschlußorgan einzeln odei eine Gruppe direkt angesteuert werden kann. Außerdem kann ein Teil der Adressierung auch codiert angeboten werden, womit über eine innerhalb einei Gruppe von Anschlußorganen oder in einem einzelnen
jo Anschlußorgan befindliche Decodiereinrichtung die individuelle Adresse vollständig gewonnen werden kann.
Die Bearbeitung der in dem Speicherbereich Ft aufgenommenen Informationen kann innerhalb eine:
zusätzlichen Zeitraumes während eines Abtastzyklu« entsprechend dem Patentanspruch 1 vorgenommen werden.
Dann wird nach der Durchführung einer in dei beschriebenen Weise erfolgten Befehlsangahc erneui geprüft, ob zwischen dem neuen Zählerstand und den Adreßzähler AZ Gleichheit besteht. Ist dies nicht dei Fall, so wird die nächste Speicherzelle in derr vorgegebenen Bereich Fßdes Arbeitsspeichers ausgelesen und in bereits beschriebener Weise verfahren. Diese Vorgänge laufen so lange ab, bis nach einer durchgeführten Befehlsausgabe Gleichheit der beiden Zählerstände festgestellt wird. Wenn dies der Fall ist, fährt dei Steuerprozessor damit fort, die ihm zugeordneter Anschlußorgane der Reihe nach abzutasten. Nach derr
so Ende eines Abtastzyklus oder auch zu Beginn de: nächsten Abtastzyklus wird wiederum geprüft, ob ir dem vorgegebenen Bereich FB des Arbeitsspeichers Ai inzwischen von der zentralen Steuereinrichtung Zi kommende Informationsmeldungen eingegangen sind Dies ist regelmäßig dann der Fall, wenn zwischen derr Zählerstand des in dem Steuerprozessor STP befindlichen Merkzählers und dem Adreßzähler AZ Ungleichheit besteht
Es ist jedoch auch möglich, jeweils nach dem für ein Anschlußorgan AO vorgesehenen Abtastzeitraum einen zusätzlichen Bearbeitungszeitraum für den besagten Speicherbereich nach Patentanspruch 2 vorzusehen. Es wird dann nur jeweils eine Speicherzelle innerhalb des Speicherbereiches abgearbeitet, die aber unabhängig von dem zuvor abgetasteten Anschlußorgan in der zuvor beschriebenen Weise angesteuert wird. Die nächste Speicherzelle wird erst dann bearbeitet, wenn zwischenzeitlich wieder das nächste Anschlußorgan AC
abgetastet worden ist.
Für die Abgabe von Meldungen ^ur zentralen Steuereinrichtung, die aufgrund von durch die Anschlußorgane empfangenen Informationen entstanden sind, ist innerhalb des Arbeitsspeichers AS ein Speicherbereich AK vorgesehen. Hier ist jedem Anschlußorgan AO eine Speicherzelle zugeordnet, die von der zentralen Steuereinrichtung direkt adressierbar ist. Diese Adressierung wird von der zentralen Steuereinrichtung ZS in regelmäßigen Abständen vorgenommen, wobei über die Adreßleitungen AL die Adresse des betreffenden AnschluDorgans angelegt wird. Dabei wird anstelle des für die Einspeicherung zuständigen Taktes T nun der Takt TK angeboten, womit die Treiberschaltungen TR 5 aufgesteuert werden. An den Eingängen dieser Treiberschaltungen ist die Bereichsadressierung BA 2 für den Speicherbereich fest vorgegeben. Die Einzeladressierung gelangt über den Adreßcodierer AC an die Eingänge der Treiberschaltungen TR 5, deren Ausgänge mit dem Adreßbus AB verbunden sind. Außerdem wird wie zuvor beschrieben, ein direkter Speicherzugriff ermöglicht und über den Datenbus die Meldung in nicht dargestellter Weise der zentralen Steuereinrichtung ZS angeboten. Auf diese Weise gelangen Meldungen, die vom Steuerprozessor STP der peripheren Steuereinrichtung aufgrund von durch die Anschlußorgane empfangenen Informationen erarbeitet wurden, zur zentralen Steuereinrichtung ZS.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung zur Steuerung von Anschlußorganen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, wobei jeweils eine periphere Steuereinrichtung für mehrere Anschlußorgane zuständig ist, die Informationen von den Anschlußorganen aufnimmt, bearbeitet und an eine zentrale Steuereinrichtung abgibt sowie Informationen von der zentralen Steuereinrichtung aufnimmt, zu Steuerbefehlen verarbeitet und an die peripheren Anschlußorgane weitergibt, wobei zur Verarbeitung von Informationen in der peripheren Steuereinrichtung ein Arbeitsspeicher und ein Steuerprozessor vorgesehen sind und die Anschlußorgane zyklisch abgetastet werden, wobei zusätzliche Zeiträume innerhalb des Abtastzyklus für die Zusammenarbeit mit der zentralen Steuereinrichtung vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein besonderer Speicherbereich (FB) innerhalb des Arbeitsspeichers (AS) vorgesehen ist, der jederzeit von der zentralen Steuereinrichtung (ZS) ansteuerbar ist, daß beim Empfang einer von der zentralen Steuereinrichtung (ZS) kommenden Information eine etwa gerade stattfindende Steuerprozedur im Steuerprozessor (STP) der peripheren Steuereinrichtung (PST) unterbrochen und die Informationsleitungen (INF) der zentralen Steuereinrichtung mit dem Datenbus (DB) der peripheren Steuereinrichtung verbunden werden, über den diese Informationen in der. dafür bestimmten Speicherbereich (FB) gelangen, wobei auch die Adresse des Anschlußorgans (AO) mit eingespeichert wird, für das diese Information bestimmt üt, unrl daß der-Inhalt dieses Speicherbereiches (FB) innerhalb eines zusätzlichen Zeitraumes des Abtastzyklus vollkommen abgearbeitet wird, bevor der Abtastzyklus fortgesetzt wird.
2. Schaltunganordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Adreßleitungen (AL) anstehende Adresse des Anschlußorgans in einem Adreßcodierer (AC) codiert wird, bevor sie über den Datenbus (DB) an die Dateneing£nge (DEA)öes Arbeitsspeichers (AS)gelangt.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Empfang einer von der zentralen Steuereinrichtung (ZS) kommenden Information mit dem Erscheinen der Adresse eines Anschlußorgans auf einer der Adreßleitungen (AL) über ein ODER-Gatter (OGJ ein Haltebefehl für den Steuerprozessor (STP) erzeugt und ein direkter Speicherzugriff ermöglicht wird.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Adressierung des Bereiches (FB) im Arbeitsspeicher durch eine Bereichsadressierung (BA 1) fest vorgegeben ist, und die Adressierung der einzelnen Speicherzellen durch einen Adreßzähler (AZ) vorgenommen wird, der bei jedem Empfang einer von der zentralen Steuereinrichtung (ZS) kommenden Information einen Schritt weitergezählt wird.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß während des zur Abarbeitung des vorerwähnten Speicherbereichsinhaltes vorgesehenen Zeitraumes der Stand des Adreßzählers (AZ) mit dem Stand eines im Steuerprozessor befindlichen, die letzte bearbeitete Zeile dieses Speicherbereiches (FB) kennzeichnenden Merkzählers verglichen wird, und daß bei Ungleichheit der Zählerstände die Abarbeitung des gesamten Speicherbereiches (FB) eingeleitet wird.
6. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß in den für die Bearbeitung des im Arbeitsspeicher (AS) für die Aufnahme von aus der zentralen Steuereinrichtung kommenden Information vorgesehenen Speicherbereiches (FB) bestimmten Zeiträumen nur bei Ungleichheit der Zählerstände von /^dreßzähler (AZ) und des im Steuerprozessor (STP) befindlichen Merkzählers mit dem Stand des Merkzählers die nächste zu bearbeitende Speicherzeile innerhalb des Speicherbereiches (FB) adressiert wird.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch t* gekennzeichnet, daß beim Auslesen des Speicherbereiches (FB) die Adresse der zu bearbeitenden Speicherzeile vorübergehend in einem Zwischenspeicher (ZSP) festgehalten wird, der vom Steuerprozessor (STP) ein- und ausgeschaltet wird.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Datenbus (DB)UWaAi einen Ein-Ausgabepuffer (EAP) von den peripheren Anschlußorganen (AO) getrennt mit unveränderter Bedeutung der einzelnen Leitungen bis in die peripheren Anschlußorgane (AO) hinein verläuft und auch zur Eingabe von Meldungen von den Anschlußorgiinen (AO) zur peripheren Steuereinrichtung (PST) dient.
9. Schaltunganordnung nach einem der Ansprüehe 1 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils nur auf einer Leitung des Datenbusses (DB) ein Steuerbefehl (BEF) an die peripheren Anschlußorgane (AO) gelangt, der nur von dem Anschlußorgan empfangen und ausgeführt wird, das mit der teils codierten (CAD), teils decodierten Adresse (DAD) angesteuert wird.
10. Schaltungsanordnung nach dem Obexbegriff des Anspruches 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem dem Steuerprozessor zugeordneten Arbeitsspeicher (AS) ein Speicherbereich (AK) für die Aufnahme von aufgrund vor. Anschlußorganen (AO) kommenden Informationen an die zentrale Steuereinrichtung (ZS) weiterzugebenden Meldungen vorgesehen ist, dem jedem Anschlußorgan (AO)eine eigene Speicherzelle zugeordnet ist, die über eine Treiberschaltung (TR 5) so adressiert wird, daß eine Bereichsadressierung (BA 2) fest vorgegeben ist, und die Einzeladressierung durch eine von der zentralen Steuereinrichtung (ZS) angelegte Ansteueradresse erfolgt, wobei ein für die Codierung der Adresse eines Anschlußorgans (A O) vorgesehener Adreßcodierer (A C) mitbenutzt wird.
11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Weitergabe der Meldungen zur zentralen Steuereinrichtung innerhalb eines durch einen Takt (TK) vorbestimmten Zeitraumes während des Anlegens der Ansteueradresse erfolgt, wobei ein direkter Speicherzugriff ermöglicht wird.
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DE1537879B2 (de) * 1967-12-16 1974-02-28 Standard Elektrik Lorenz Ag, 7000 Stuttgart Schaltungsanordnung für eine zentral gesteuerte Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlage, mit logischen Schalteinrichtungen
DE2732068C3 (de) * 1977-07-15 1981-08-20 Telefonbau Und Normalzeit Gmbh, 6000 Frankfurt Schaltungsanordnung zur Steuerung des Informationsaustauschs zwischen den peripheren Einrichtungen und der zentralen Steuereinrichtung einer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlage

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