DE301246C - - Google Patents

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DE301246C
DE301246C DENDAT301246D DE301246DA DE301246C DE 301246 C DE301246 C DE 301246C DE NDAT301246 D DENDAT301246 D DE NDAT301246D DE 301246D A DE301246D A DE 301246DA DE 301246 C DE301246 C DE 301246C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B12/00Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
    • F42B12/02Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
    • F42B12/36Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information
    • F42B12/56Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information for dispensing discrete solid bodies
    • F42B12/68Line-carrying missiles, e.g. for life-saving
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
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    • F42B12/58Cluster or cargo ammunition, i.e. projectiles containing one or more submissiles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Ausführungsform eines Geschosses nach Patent 301245, welches sich durch sichere Wirkung und bequemen Aufbau auszeichnet.
In der Zeichnung ist die neüeiAusführiingsform dargestellt. Im Innern des Geschoßmantels 11 ist ein Metallrohr 12 an.dem Kopf 13 des Geschosses mittels der Zwischenmutter 14, des Rohrstückes 15 und des Ringes 16 befestigt. Das Rohr 12 trägt radial nach außen gerichtete Rohransätze 17, auf welchen die nach Art von Bindfadenknäueln gewickelten, in Metallhülsen 18 eingeschlossenen Drahtspulen 19 sitzen. An dem unteren Ende des Rohres 12 ist der Kolben 20 verschraubt, der an seinem äußeren Umfang dicht an der inneren Wandung des Geschoßmantels 11 aufliegt oder durch Sprengringe besonders abgedichtet ist. An dem Kolben 20 ist die Boden- kammerladung 22 des Geschosses beispielsweise in einem Beutel befestigt.
In dem Rohr 12 sind die Sprengladungen für die Drahtspulen in einem einheitlichen Körper 23 enthalten. Er ist mit Näpfen 24
versehen, die das Pulver enthalten und die unter sich durch mit Pulver gefüllte Kanäle verbunden sind. Diese Näpfe liegen den Rohransätzen 17 unmittelbar gegenüber. Der Körper 23 ist im Rohr 12 oben durch! die Zwischenmutter 14 und unten durch die Platte 25 dicht abgeschlossen. In die Platte .25 sind ein oder mehrere Verzögerungs-■ zünder 26 eingeschraubt. Durch den Körper 23 und die Platten 25 und 14 hindurch geht ein Metallrohr 27, das durch Muttern 28 'und' 29 gehalten wird, die durch untergelegte Scheiben das Rohr gegen die Platten 14 und 25 abdichten.
Am Kopf 13 des Geschosses befindet sich · der Zünder 30, der in dem Ring 16 verschraubt ist und seine Sprengladung' entweder beim Aufschlagen oder nach einer beliebig einstellbaren Zeit zur Explosion zu bringen gestattet. Am unteren Ende des Zünders 30 ist ein Rohransatz 31 angeordnet, der sich über das Rohr 27 stülpt.
Das Geschoß wirkt in folgender Weise: Nach dem Abschießen bringt der Zünder 30, als Aufschlag- oder als Zeitzünder wirkend, seine Sprengladung zur Explosion und die dabei entstehende Stichflamme schlägt durch das Rohr 27 hindurch und entzündet die Bodenkammerladung 22. Dadurch wird der Kolben 20 und mit ihm das Rohr 12 und der Köpf 13 des Geschosses, der nur mit Stiften 35 an dem Geschoßmantel 11 befestigt ist, herausgeschleudert. Beim Explodieren der Bodenkammerladung 22 werden die Verzögerungszünder 26 gezündet, die nach kurzer Zeit, wenn nämlich der Kolben 20 aus dem Geschoßmantel geschleudert ist, die Treibladungen in den Näpfen 24 entzünden. Dadurch werden die die Rohransätze 17 abdichtenden Pfropfen 36, an welchen die Hül-
sen 18 für die Drahtspulen 19 befestigt sind, radial nach außen geschleudert, wodurch die Spulen abgewickelt werden. Die ausgestreuten Drähte werden an-die Hochspannung mittels eines Drahtseiles 32 angeschlossen, das am Kopf des Geschosses an dem leicht drehbaren Ring 33 befestigt ist.
Die Rohransätze 17 für die Drahtspulen sind auf dem Mantel des Rohres 12 zweckmäßig auf Schraubenlinien derart angeordnet, daß die Drahtspulen beim Explodieren ihrer Sprengladungen möglichst gleichmäßig strahlenförmig ausgestreut werden.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    ; I. Geschoß, welches stromleitende
    Drähte ausstreut, nach Patent 30124S, gekennzeichnet durch ein durchgehendes Rohr (12) im Innern des Geschoßmantels mit radial nach außen gerichteten Rohransätzen (17) für die Drahtspulen (19), welches mit dem· Kopf (13) des Geschosses fest verbunden ist und in seinem Innern die Treibladungen (24) zum Hin-.
    austreiben der Drahtspulen enthält.
  2. 2. Geschoß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das durchgehende Rohr (12) unten mit einem Kolben,(20) fest verbunden ist, unterhalb dessen die Bodenkanimerladung (22) des Geschosses angeordnet ist, die beim Aufschlagen oder zu beliebiger Zeit zur Explosion gebracht wird und das Rohr mittels des Kolbens aus dem Geschoßmantel (11) heraustreibt.
  3. 3. Geschoß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibladungen' für die Drahtspulen (19) in einem einheit-, liehen Körper (23) enthalten sind, welcher in .· das die Drahtspulen tragende Rohr eingeschoben ist und den Rohransätzen (17) gegenüber Näpfe (24) voll Pulver hat,- die untereinander durch Pulverkanäle verbunden sind.·
  4. 4. Geschoß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohransätze (17) für die Drahtspulen (19) auf Schraubenlinien auf dem Rohrmantel liegen und so gegeneinander versetzt sind, daß die Drähte nach allen Seiten gleichmäßig ausgestreut werden. .
  5. 5. Geschoß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr für die Sprengladung der Drahtspulen unten durch eine Platte (25.) abgeschlossen ist, in Avelcher ein oder mehrere A^erzögerungszünder (26) angeordnet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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