DE301209C - - Google Patents

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DE301209C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/02Yarns or threads characterised by the material or by the materials from which they are made
    • D02G3/08Paper yarns or threads

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

Um die als Einlage in Papiergarn benutzten Eisendrähte, die besonders bei Anwendung des Naßspinnens zum Rosten neigen und dadurch leicht ihre ganze Festigkeit einbüßen, vor dem Rosten zu schützen, werden sie mit einem Zink- oder sonstigen Überzug aus Metall überzogen. Dies verteuert den Draht sehr und wirkt zudem nicht sicher, da infolge der Verdrehung beim Spinnen kleine Teile des Metallüberzugs abspringen. An diesen Stellen setzt der Rost an. Selbst beim Trockenspinnen setzt der Draht schließlich Rost an. Derselbe durchdringt meist schon im Anfange seines Entstehens die ihn umgebende Papierhülle derart, daß zahllose braune Flecken sichtbar werden, die das Garn verunstalten.
Nach der vorliegenden Erfindung Soll das Rosten des Drahtes verhütet werden. Das neue Verfahren besteht darin, daß das umzuspinnende Papier selbst das Rostschutzmittel vor oder beim Spinnen zugeteilt erhält. Statt des Zinküberzugs erhält der Einlagedtaht zunächst eine dünne Decke von mit einer wasserabstoßenden oder wasserundurchlässigen Masse getränktem oder bestrichenem Papier. Um diesen vor Rost schützenden Überzug legt sich erst der normale, angefeuchtete oder trockene Spinnstreifen herum. Ist derselbe feucht, so dringt die Nässe nicht bis auf den Draht durch. Der äußere Spinnstreifen kann in diesem Falle entsprechend dünner gehalten werden. Auch die Einlagedrähte dürfen schwächer sein, da sie wegen der Unmöglichkeit des Röstens eines Festigkeitsüberschusses nicht mehr bedürfen.
Anstatt den Einlagedraht zunächst mit einem imprägnierten Streifen besonders zu decken und anschließend den normalen Spinnstreifen umzuspinnen, kann man auch beide Streifen aufeinandergelegt, und zwar so, daß der imprägnierte dem Drahte zunächst liegt, auflegen bzw. mit dem Drahte zusammenspinnen. Beide Streifen zußammen brauchen nur die Dicke des sonst angewendeten Einzelstreifens zu haben.
Man kann das vorliegende Verfahren aber auch so anwenden, daß gleichzeitig das Rosten der Drahteinlage verhütet wird und das sonst vielfach übliche Imprägnieren des fertigen Garnes unnötig ist. Man wendet zu diesem Zwecke nur einen einzelnen Papierstreifen an, führt ihn aber statt durch Wasser durch eine wasserundurchlässige oder wasserabstoßende Masse. Der Streifen wird dadurch für den Spinnzweck auch weich, das Rosten ist verhütet und ein etwaiges späteres Imprägnieren überflüssig. Bei der nachträglichen Imprägnierung von Garnen mit Drahteinlage dringt die Tränkflüssigkeit nicht überall mit Sicherheit bis zu dem Drahte vor. An den unbenetzten Stellen aber setzt der Rost' dann leicht an, während nach dem vorliegenden Verfahren der Draht ohne jede Fehlstelle in einer Rost verhindernden Masse eingebettet liegt.
Der Rostschutz nach diesem Verfahren ist besonders auch beim Gebrauch der Garne bzw. Gewebe daraus wirksam, wo diese nachträglich •vor Nässe nicht geschützt werden können, z. B. für viele Seilerwaren, Sandsäcke, ü. dgl.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    ι. Verfaäjren^ztfl· jSi^hütung des Röstens des Drarjtfi»erne,s in.Papiergarn, dadurch gekennzeidnriet, 1OaB' äer Einlagedraht zunächst mit einem mit einer wasserundurchlässigen oder wasserabstoßenden Masse getränkten oder bestrichenen Papierstreifen gedeckt und, gleichzeitig oder anschließend darauf mit dem normalen Spinnstreifen zusammengesponnen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Umhüllung des Einlagedrahtes verwendete Papierstreifen vorher mit einer rost verhütenden Masse getränkt oder bestrichen ist.
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