DE3003240C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Heizkörper für elektrische
Haushaltsgeräte, wie Haartrockner, Heizlüfter oder der
gleichen, mit einem Tragkörper aus Isolierstoff und mit
wenigstens einem den Tragkörper umgebenden Heizleiter aus
Widerstandsheizdraht, der wendelförmig um den Tragkörper
herumgewickelt ist, dessen Windungen in seitlichem Abstand
voneinander am Umfang des Tragkörpers auf Abstützkanten
abgestützt und dessen Enden an Anschlußstellen des Trag
körpers festgelegt sind.
Heizkörper der vorstehend erläuterten Art sind in ver
schiedenen Ausführungsformen bekannt.
Die DE-OS 27 22 213 hat beispielsweise einen solchen Heiz
körper zum Gegenstand, bei dem der Tragkörper durch eine
verhältnismäßig dünnwandige Isolierstoffplatte gebildet
ist. Die DE-PS 15 40 731 offenbart einen solchen Heiz
körper, dessen Tragkörper aus mehreren ineinander ge
steckten und durch kreuzförmige Haltebleche gegenseitig
miteinander fest verbundenen Isolierstoffplatten gebildet
ist. Schließlich sind Heizkörper bekannt, deren Tragkörper
ein zylindrisches oder sich konisch verjüngendes Rohr aus
keramischem oder aus hitzebeständigem, selbstverlöschendem
Material aufweist, an dessen Außenumfang im Winkelabstand
voneinander aus Isolierstoff bestehende Längsstege ange
ordnet sind. Auf diese Längsstege ist die Heizwicklung
aufgebracht.
Bei allen diesen bekannten Heizkörpern ist der wendel
förmig um den Tragkörper herumgewickelte Widerstandsheiz
draht auf die gleiche Art und Weise am Tragkörper ange
schlossen. Falls dieser durch eine oder mehrere zusammen
gesteckte Isolierstoffplatten gebildet ist, so wird die
Isolierstoffplatte bzw. eine der Isolierstoffplatten im
Bereich ihrer Stirnenden veröst. Ebenso wie ein Teil der
am Umfang eines zylindrischen oder sich konisch ver
jüngenden Rohres angeordneten Längsstege im Bereich ihrer
Stirnenden veröst.
Danach wird der Tragkörper zur Herstellung der Heiz
wicklung in eine Wickelmaschine eingegeben und gespannt.
Anschließend wird der zur Bildung der Heizwicklung vorge
sehene Widerstandsheizdraht in eine der in den Tragkörper
eingebrachten Ösen eingefädelt und in dieser durch einen
in die Öse eingebrachten Niet festgenietet. Mit Hilfe des
Niets kann zugleich auch ein Netzanschlußkabel am Trag
körper angeschlossen werden.
Danach wird der Widerstandsheizdraht mit Hilfe der
Maschine wendelförmig um den Tragkörper herumgewickelt.
Ist die Heizwicklung angefertigt, so wird der Widerstands
draht abgeschnitten und das dadurch entstandene Drahtende
wird in eine weitere Öse eingefädelt und durch einen Niet
darin befestigt, wobei ebenfalls ein Anschlußkabel an die
Öse mit angenietet werden kann. Danach sind an den Niet
stellen die überstehenden Drahtenden abzukappen und der
Heizkörper zu kontrollieren.
Eine vollautomatische Fertigung der Heizwicklung in einer
Wickelmaschine ist somit durch die Notwendigkeit des
manuell vorzunehmenden Einfädelns des Widerstandsheiz
drahtes, des Festnietens und des Abschneidens der über
stehenden Drahtenden an den Nietstellen nicht möglich.
Das DE-GM 17 57 762 zeigt einen Heizkörper, bei welchem
ein Festklemmen des Heizdrahts mittels Zungen erfolgt, die
aus Schenkeln der Anschlußklemmen ausgebogen sind, so daß
jeder dieser Zungen eine der Form dieser Zungen ent
sprechende Ausnehmung gegenüberliegt. Wird mit derartigen
Zungen ein Draht eingeklemmt, so tritt aufgrund der den
Zungen entsprechenden und gegenüberliegenden Ausnehmungen
keine flächenhafte Klemmwirkung auf, sondern eine Klemm
wirkung zwischen den Seitenrändern der Zungen und Seiten
rändern der gegenüberliegenden Ausnehmungen, welche auf
den einzuklemmenden Draht eine Scherwirkung ausübt.
Derartige, einen Draht durch Scherbeanspruchung haltende
Zungen können nur manuell zusammengeklemmt werden, da die
hierbei aufgewendete Kraft genau dosiert werden muß, um
den Draht nicht abzuscheren.
Aus der US-PS 29 83 898 ist ganz allgemein die Verwendung
einer Quetschverbindung zum Verbinden eines Kabels mit
einer Anschlußöse oder einer Anschlußgabel bekannt.
Ferner ist aus der DE-AS 15 39 757 eine Spule bekannt,
deren letzte Windung des Drahts an mit Zungen versehenen
Anschlußstücken gehalten werden, wobei die Zungen mit den
Anschlußstücken ein U-förmiges Teil bilden, wobei jedoch
die Zungen für die Verbindung mit den Drahtenden nicht ge
quetscht sondern verschweißt werden. Darüber hinaus liegt
der von den jeweiligen Zungen und dem jeweiligen Anschluß
stück gebildete Spalt neben der Ebene, in welcher die
letzte Windung des Drahts beim Wickeln der Spule verläuft,
so daß der gebildete Spalt außerhalb der Richtung der
wendelförmigen Wickellinie der Spule liegt.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, Heiz
körper der eingangs beschriebenen Art so zu verbessern,
daß eine vollautomatische Herstellung der Heizwicklung auf
deren Tragkörper in einem Wickelautomat möglich ist.
Diese Aufgabe wird bei einem Heizkörper der eingangs be
schriebenen Art erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden
Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
In diesem Falle ist es möglich, ohne großen technischen
Aufwand einen Wickelautomat so auszubilden, daß mit dessen
Hilfe vor und nach dem Bewickeln des Tragkörpers eines
Heizkörpers jeweils eines der Drahtenden des Widerstands
heizdrahtes in eine bei der Herstellung des Tragkörpers an
diesen angebrachte Anschlußklemme einführbar und danach
durch Zusammendrücken der Anschlußklemmen in diesem be
festigbar und gegebenenfalls aus den Anschlußklemmen
herausragende Drahtenden abschneidbar sind.
Die erfindungsgemäße Heizkörperausbildung ermöglicht
damit, die Kosten zur Herstellung der Heizwicklung erheb
lich zu reduzieren und außerdem die Fertigungszeit für
solche Heizkörper wesentlich herabzusetzen.
Weitere vorteilhafte Ausführungen der erfindungsgemäßen
Lösung sind Gegenstand der Unteransprüche 2 bis 4.
Günstig ist es, wenn die Anschlußklemmen ein im Quer
schnitt U-förmiges Klemmstück aufweisen, dessen Quetsch
lappen einen Einlegespalt definieren. Die Anschlußklemmen
sind hierbei am Tragkörper so anzubringen, daß sie
mindestens teilweise über eine die Windungen der Heiz
wicklung abstützende Abstützkante des Tragkörpers hinaus
ragen, wobei der Einlegespalt der
Anschlußklemmen zu den Drahtwindungen so zu orientieren ist,
daß sich die Drahtenden zu Beginn und bei Beendigung des Um
wickelns des Tragkörpers ungefähr in Richtung des Ein
legespaltes erstrecken und somit beim automatisierten Bewic
keln des Tragkörpers zwangsläufig in diesen einlaufen.
Sofern erfindungsgemäße Heizkörper mit zwei parallel gewickel
ten Heizleitern auszurüsten sind, ergibt sich eine günstige
Konstruktion, wenn der Tragkörper mit insgesamt drei Anschluß
klemmen ausgestattet ist, wobei in der einen jeweils ein
Drahtende beider Widerstandsheizdrähte und in den beiden
anderen das jeweils andere Drahtende der beiden Widerstands
heizdrähte durch Zusammenquetschen der Anschlußklemmen befe
stigt sind.
Die Halterung der Drahtenden im Klemmstück der Anschlußklem
men läßt sich optimal sicher gestalten, wenn das Klemmstück
in zusammengequetschtem Zustand seiner Quetschlappen zusätz
lich noch V-förmig verformt wird, so daß das sich im Klemm
stück befindende Teilstück des betreffenden Drahtendes V-för
mig abgewinkelt wird.
Anschlußklemmen zur Befestigung von zwei Drahtenden sind
vorteilhaft so ausgebildet, daß sie ein voneinander unab
hängiges Einführen und Befestigen der Drahtenden im Klemm
stück ermöglichen. Eine zweckmäßige Konstruktion einer sol
chen Anschlußklemme zeichnet sich hierbei dadurch aus, daß
der eine Quetschlappen ihres Klemmstückes in zwei hintereinan
derliegende Lappenteilstücke aufgeteilt ist, von denen, in
Aufwickelrichtung der Widerstandsheizdrähte gesehen, das hin
tere Lappenteilstück einen größeren seitlichen Abstand vom
gegenüberliegenden Quetschlappen des Klemmstückes als das
vordere Lappenteilstück aufweist.
Zur Befestigung der Anschlußklemmen am Tragkörper ist zweck
mäßig an deren Klemmstück eine mit wenigstens einer Öffnung
ausgestattete Befestigungslasche angeformt, die am Tragkörper
insbesondere mittels eines Niets befestigbar ist.
Sofern der Heizkörper mit einem an dessen Tragkörper vorge
sehenen Wärmeregler ausgestattet ist, besteht eine weitere
günstige Ausgestaltung der Erfindung darin, die Befestigungs
lasche einer der Anschlußklemmen so zu gestalten, daß sie
zugleich eine Kontaktbrücke für den Wärmeregler bildet, so
daß auf eine besondere Kabelverbindung zwischen Wärmeregler
und Anschlußklemme, wie es bei den bekannten Heizkörpern der
gattungsgemäßen Art vorgesehen ist, verzichtet werden kann.
Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung sind in der
sich anschließenden Beschreibung eines in der Zeichnung ge
zeigten Ausführungsbeispieles eines erfindungsgemäßen Heiz
körpers und/oder in den Ansprüchen erläutert. In der Zeichnung
zeigt
Fig. 1 eine Stirnansicht des Heizkörpers,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Heizkörpers,
Fig. 3 eine schaubildliche Darstellung einer zum maschinel
len Anschließen lediglich eines Drahtendes konzipier
ten Anschlußklemme des Heizkörpers,
Fig. 4 eine schaubildliche Darstellung einer zum Anschließen
zweier Drahtenden konzipierten Anschlußklemme,
Fig. 5 einen Teillängsschnitt entlang der Linie 5-5 der
Fig. 2.
Der in der Zeichnung gezeigte Heizkörper ist beispielsweise
für Haartrockner konzipiert und wird demgemäß in ein rohrför
miges Gehäuse solcher Geräte eingebaut, wobei er zuvor mit
einem Gebläse kombiniert wird. Der Heizkörper besitzt einen
Tragkörper 10, der durch ein sich vorzugsweise verjüngendes
Rohr aus keramischem oder hitzebeständigem, selbstverlöschen
dem Material gebildet ist. Am Außenumfang des Tragkörpers
sind im Winkelabstand voneinander paarweise Haltestege 12, 14
angeformt, die sich in Längsrichtung des Tragkörpers erstrec
ken. Diese Stegpaare definieren zwischen sich jeweils eine
Einstecknut, in die ein Längssteg 16 aus Isolierstoff einge
setzt ist. Diese Längsstege erstrecken sich im wesentlichen
über die gesamte Länge des Tragkörpers.
Auf diese Längsstege ist eine den Tragkörper in radialem Ab
stand umgebende, als Ganzes mit 18 bezeichnete Heizwicklung
aufgebracht, die beim vorliegenden Beispiel durch zwei paral
lel gewickelte Heizleiter gebildet ist, die ihrerseits durch
Widerstandsheizdrähte 20, 22 mit vorzugsweise unterschiedli
chem Querschnitt gebildet sind.
Die äußere Längskante der Längsstege 16 bildet eine Abstütz
kante 24, die, wie aus Fig. 5 deutlich ersichtlich ist, ge
zahnt ist. Die zwischen den Zähnen vorhandenen Vertiefungen
26 nehmen jeweils einen der Widerstandsheizdrähte auf, so daß
deren Windungen in gleichbleibendem seitlichem Abstand, von den
Längsstegen abgestützt, auf diesen verlegt sind.
An den Stirnenden der Längsstege ist jeweils eine sich vom
Heizkörper radial nach außen erstreckende Abstütznase 28
bzw. 30 angeformt, die sich am Innenumfang des den Heizkör
per aufnehmenden Gehäuses abstützen.
Die Endstücke der Widerstandsheizdrähte 20, 22, die mit 32
und 34, 32′, 34′ bezeichnet sind, sind in am Tragkörper an
geordneten Anschlußklemmen befestigt. Eine dieser Anschlußklemmen,
die als Ganzes mit 36 bezeichnet ist, dient hierbei zum
Anschluß der Drahtendstücke 32′, 34′ beider Widerstandsheiz
drähte 20, 22, während die anderen Drahtendstücke 32, 34
der Widerstandsheizdrähte jeweils in einer als Ganzes mit 38
und 40 bezeichneten Anschlußklemme befestigt sind.
Die Anschlußklemmen 36, 38, 40 sind derart ausgebildet,
daß die Drahtendstücke in einem Wickelautomat zur
Herstellung der Heizwicklung 18 automatisch angeschlossen wer
den können. Die Anschlußklemme 36 ist mittels einer Befesti
gungslasche 42 an den Umfang des Tragkörpers 10 angenietet,
während die beiden Anschlußklemmen 38, 40 mittels einer Be
festigungslasche 44 an ein Endstück zweier Längsstege 16 an
genietet sind.
Der Tragkörper ist noch mit einem als Ganzes mit 46 bezeichne
ten Wärmeregler ausgestattet, an dem einerseits eine Anschluß
schiene 48 zur Stromversorgung durch das Netz angeschlossen
ist, indem ein Befestigungsniet 50, mit dessen Hilfe die An
schlußschiene am Tragkörper gehalten ist, zugleich eine von
diesem gehaltene Anschlußfahne 52 des Wärmereglers 46 mit der
Anschlußschiene elektrisch verbindet (Fig. 5). Der Wärme
regler ist andererseits an der Anschlußklemme 36 angeschlos
sen, indem ein die Befestigungslasche 42 dieser Klemme am Trag
körper haltender Niet 54 zugleich zur elektrischen Verbindung
einer Anschlußfahne 56 des Wärmereglers 46 mit der Anschluß
klemme dient.
Die Anschlußfahne 56 trägt einen Kontakt, die mit dem Kontakt
einer thermisch gesteuerten Kontaktzunge 58 des Wärmereglers
zusammenwirkt. Mit dem Annieten der Anschlußklemme 36 am
Tragkörper erfolgt somit zwangsläufig auch deren elektri
sche Verbindung mit dem Wärmeregler, wodurch auf die Anord
nung eines zusätzlichen Verbindungskabels verzichtet werden
konnte.
Mit Hilfe der die Anschlußklemmen 38, 40 an den Längsstegen
16 haltenden Niete 60, 62 können beim Annieten der Anschluß
klemmen zugleich auch Anschlußkabel am Heizkörper angeschlos
sen werden, so daß auch bei der Befestigung dieser Anschluß
klemmen gleichzeitig eine elektrische Verbindung der Heiz
wicklung 18 mit entsprechenden Anschlußkabeln bewerkstelligt
wird.
Im folgenden wird nun die Ausbildung der zum Anschluß jeweils
eines Widerstandsheizdrahtes dienenden Anschlußklem
men 38 bzw. 40 im einzelnen beschrieben.
An die ein Nietloch 64 aufweisende Befestigungslasche ist
ein als Ganzes mit 66 bezeichnetes, im Querschnitt U-förmi
ges Klemmstück winklig angeformt, das einen Einlegespalt 68
aufweist. Die Schenkel des U-förmigen Klemmstückes bilden
Quetschlappen 70, 72.
Die für den zweifachen Anschluß von Widerstandsheizdrähten
20, 22 ausgebildete Anschlußklemme 36 weist ebenfalls ein
winklig an deren ein Nietloch 74 aufweisende Befestigungs
lasche 42 winklig angeformtes Klemmstück 76 auf, das eben
falls im Querschnitt U-förmig ausgebildet ist und demgemäß
einen Einlegespalt 78 besitzt. Im Gegenstand zu den Anschluß
klemmen 38, 40 ist jedoch bei diesem Klemmstück der von der
Befestigungslasche frei Quetschlappen in zwei voneinander
getrennte Lappenteilstücke 80, 82 unterteilt, während an
der Befestigungslasche ein einstückiger Quetschlappen 84
angeformt ist, der sich über den gesamten Bereich der bei
den Lappenteilstücke 80, 82 erstreckt.
Die Anschlußklemmen sind am Tragkörper bzw. an den Längs
stegen derart angeordnet, daß sie in ihnen zu befestigen
den Drahtendstücke 32, 34 bzw. 32′, 34′ bei der maschinel
len Herstellung der Heizwicklung 18 in einem Wickelautomat
zu Beginn und bei Beendigung des Umwickelns des Tragkörpers
zwangsläufig in die Einlegespalte 68 bzw. 78 der Anschluß
klemmen einlaufen. Sind die Drahtendstücke in die Einlege
spalte eingeführt, so werden die Quetschlappen bzw. Lappen
teilstücke durch entsprechende Quetscheinrichtungen des be
treffenden Wickelautomats automatisch zusammengequetscht
und dadurch der elektrische Anschluß der Widerstandsheiz
drähte an den Anschlußklemmen bewirkt.
Wie Fig. 4 zeigt, ist das Lappenteilstück 82 der Anschluß
klemme 36 etwas schräg zum Quetschlappen 84 angeordnet, wäh
rend das Lappenteilstück 80 im wesentlichen parallel zu die
sem vorgesehen ist. Eine solche Anordnung des Lappenteil
stückes 82 erleichtert das Anschließen eines der an die
Anschlußklemme anzuschließenden Drahtendstücke, und zwar
wird der Drahtanschluß wie folgt bewerkstelligt.
Ist ein komplettierter Tragkörper in den Wickelautomat ein
gespannt, so wird mit Hilfe einer Zuführvorrichtung zunächst
das Endstück eines Widerstandsheizdrahtes, beispielsweise das
Endstück 34′, zwischen den Quetschlappen 84 und das Lappenteil
stück 80 in den Einlegespalt 80 eingeführt, wonach eine Quet
schung des Quetschlappens 84 im Bereich des Lappenteilstückes
80 zusammen mit letzterem zum Festklemmen des Drahtendstückes
erfolgt. Danach wird das Drahtendstück 32′ am Lappenteil
stück 80 vorbeigeführt und zwischen Quetschlappen 84 und
Lappenteilstück 82 eingelegt, wonach diese Teile zum Fest
klemmen des Drahtendstückes gequetscht werden. Danach wer
den beide Widerstandsheizdrähte 20, 22 gemeinsam auf den
Tragkörper aufgewickelt. Die beiden anderen Drahtendstücke
32, 34 werden nach Beendigung des Umwickelns in den Einlege
spalt 68 der Anschlußklemmen 38, 40 eingelegt, wonach deren
Quetschlappen 70, 72 zur Halterung der Drahtendstücke zusam
mengequetscht werden.
Diese Anschlußklemmen werden beim Zusammenquetschen oder
in zusammengequetschtem Zustand vorzugsweise V-förmig ver
formt, wie dies aus der Darstellung gemäß Fig. 2 zu erse
hen ist. Dadurch werden die in den Anschlußklemmen gehal
tenen Drahtenden ebenfalls V-förmig verformt, wodurch eine
absolut sichere Drahtbefestigung gewährleistet ist.
Ebenso kann auch das Klemmstück 76 der Anschlußklemme 36
beim Zusammenquetschen von Lappenteilstück 82 und Quetsch
lappen 84 V-förmig verformt werden, was jedoch in Fig. 2
nicht dargestellt ist.
In festgeklemmtem Zustand der Drahtenden in den Anschluß
klemmen kann überstehender Draht maschinell abgekappt wer
den.
Der maschinell zu bewerkstelligende Anschluß der Widerstands
heizdrähte am Tragkörper ermöglicht eine erhebliche Verrin
gerung der Fertigungskosten.
Es ist klar, daß der Tragkörper jede beliebige Ausbildung
aufweisen kann. Er kann also beispielsweise auch aus
lediglich einer Isolierplatte bestehen, an deren Enden er
findungsgemäße Anschlußklemmen angenietet sind. Ferner kann
der Tragkörper durch zusammengesteckte Isolierstoffplatten
gebildet sein. Schließlich kann die Heizwicklung auch durch
lediglich einen Widerstandsheizdraht gebildet sein, wobei
in diesem Falle auch die Anschlußklemme 36 analog zu den
Anschlußklemmen 38, 40 ausgebildet sein müßte.
Claims (4)
1. Heizkörper für elektrische Haushaltsgeräte, wie Haar
trockner, Heizlüfter oder dergleichen, mit einem
Tragkörper aus Isolierstoff, mit wenigstens einem den
Tragkörper umgebenden Heizleiter, der durch minde
stens einen Widerstandsheizdraht gebildet und wendel
förmig auf einer Wickellinie um den Tragkörper herum
gewickelt ist, dessen Windungen in seitlichem Abstand
voneinander auf Abstützkanten des Tragkörpers abge
stützt und dessen Enden an Anschlußstellen des Trag
körpers festgelegt sind, und mit am Tragkörper an den
Anschlußstellen des Widerstandsheizdrahts befestigten
Anschlußklemmen, in welchen jeweils ein Drahtende des
Widerstandsheizdrahts durch Zusammenquetschen der
Anschlußklemmen befestigt ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschlußklemmen (36, 38, 40) ein im Querschnitt
U-förmiges Klemmstück (66; 76) aufweisen, wobei die
U-Schenkel Quetschlappen (70, 72; 80, 82, 84) bilden und
zwischen sich einen Einlegespalt (68, 78) definieren,
daß das Klemmstück (66; 76) mindestens teilweise über
eine Abstützkante (24) des Tragkörpers (10)
hinausragt, wobei der Einlegespalt in Richtung der
wendelförmigen Wickellinie der Windungen auf dem
Tragkörper orientiert ist, so daß die Enden
(32, 32′, 34, 34′) des Widerstandsheizdrahtes zu Beginn
und bei Beendigung des Umwickelns des Tragkörpers
(10) sich vor dem Einlegen in Richtung des
Einlegespalts (68; 78) erstrecken.
2. Heizkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Klemmstück (66; 76) der Anschlußklemmen (36,
38, 40) im zusammengequetschten Zustand seiner
Quetschlappen (70, 72; 80, 82, 84) V-förmig verformt
ist.
3. Heizkörper nach Anspruch 2, dessen Tragkörper mit
zwei parallel gewickelten Heizleitern und mit einer
Anschlußklemme zum Befestigen von zwei Drahtenden
ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet, daß bei der
zur Befestigung zweier Drahtenden (32′, 34′) dienende
Anschlußklemme (36) der eine Quetschlappen ihres
Klemmstückes (76) in zwei hineinanderliegende
Lappenteilstücke (78, 80) aufgeteilt ist, von denen,
in Aufwickelrichtung der Heizleiter (32, 34) gesehen,
das hintere Lappenteilstück (82) insbesondere einen
größeren seitlichen Abstand vom gegenüberliegenden
Quetschlappen (84) des Klemmstückes (76) als das
vordere Lappenteilstück (80) aufweist.
4. Heizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dessen
Tragkörper mit einem Wärmeregler ausgestattet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungslasche
(42) einer der Anschlußklemmen (36, 38, 40) zugleich
eine Kontaktbrücke für den Wärmeregler (46) bildet.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19803003240 DE3003240A1 (de) | 1980-01-30 | 1980-01-30 | Heizkoerper fuer elektrische haushaltsgeraete, wie haartrockner, heizluefter o.dgl. |
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE3003240C2 true DE3003240C2 (de) | 1990-12-13 |
Family
ID=6093241
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803003240 Granted DE3003240A1 (de) | 1980-01-30 | 1980-01-30 | Heizkoerper fuer elektrische haushaltsgeraete, wie haartrockner, heizluefter o.dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3003240A1 (de) |
Families Citing this family (2)
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-
1980
- 1980-01-30 DE DE19803003240 patent/DE3003240A1/de active Granted
Also Published As
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |