DE300175C - - Google Patents

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DE300175C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64BLIGHTER-THAN AIR AIRCRAFT
    • B64B1/00Lighter-than-air aircraft
    • B64B1/005Arrangements for landing or taking-off, e.g. alighting gear

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

In der Luftschiffahrt ist es vielfach vorgekommen, daß von den Mannschaften, die ein Luftschiff oder einen Luftballon festzuhalten haben, beim Hochsteigen des Luftschiffes oder des Ballons einzelne Leute mit hochgenommen wurden, weil sie nicht rechtzeitig ihr Halteseil losgelassen hatten. Meistens stürzten diese ' Leute nach kurzer Zeit ab, weil sie sich nicht mehr an dem Seil halten konnten.
ίο Derartige Unglücksfälle werden durch den vorliegenden Rettungsgurt vermieden, der mit einer Seilklemme versehen ist, mit der er von dem mit hochgenommenen Mann an dem Halteseil befestigt werden kann. Ferner ist der Gurt mit einem besonderen Sitzgurt versehen, den der Hochgenommene nach dem Festklemmen des Rettungsgurtes sich unter das Gesäß schieben kann, so daß er nunmehr eine sitzende Stellung einnehmen kann.
Auf der Zeichnung ist in Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel des Rettungsgurtes dargestellt. Fig. 2 und 3 zeigen in größerem Maßstabe den Klemmhaken.
Der um die Brust zu legende Gurt α wird mittels des Riemens b und einer Schnalle geschlossen. Am vorderen Teil des Gurtes ist mittels eines Ringes c ein Karabiner^ bebefestigt, in den ein Klemm haken β eingehängt ist. Unter dem Ring c ist ein Ring g angebracht, an dem die beiden Enden eines Gurtes h angreifen.
Der Rettungsgurt wird in der Weise benutzt, daß der zum Halten des Luftschiffes bestimmte.
Mann den Gurt α um die Brust legt und mittels des Riemens b befestigt, wobei der Gurt h den Rücken des Mannes umfaßt. Wird der Marin mit hochgenommen, so hält er sich einen Augenblick nur mit einer Hand fest und legt mit der anderen Hand den Klemmhaken e über das Seil f, der sich sofort festklemmt, so daß dex Mann nun in dem Gurt α hängt. Nunmehr kann der Mann sich den Sitzgurt h unter das Gesäß schieben, so daß er in sitzender Lage an dem Seil hängt, ohne daß ihm die Brust eingeklemmt würde.
Der Klemmhaken e ist in der Weise geformt, daß das zwischen den beiden Schenkeln e1 und e2 liegende Maul spitzwinklig ist. Die Innenkanten ee der Schenkel sind zugeschärft und mit Feilenhieb versehen, um das Seil sicher zu erfassen. Der Schenkel e2 ist am Ende der Maulöffnung etwas nach außen gegebogen und ist dann bei e3 quer bei dem Maul -vorübergeführt, um dann in den zurückgebogenen Arm e4 überzugehen, an dem der Befestigungsring e5 angreift.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Rettungsgurt zum Verhüten des Abstürzens von an den Halteseilen eines Luftschiffes hängenden Leuten, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Brust umschließender Gurt (α) mit einem Klemmhaken (e) versehen ist, der an dem Halteseil festgeklemmt werden kann. .'
2. Rettungsgurt nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, daß an dem Gurt (a) ein zweiter geschlossener Gurtring (A) befestigt ist, der für gewöhnlich auf dem Rücken des Mannes liegt, nach dem Festklemmen des Klemmhakens aber als ,Sitzgurt benutzt werden kann.
3. Rettungsgurt nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Klemmhaken (e),' dessen längerer Schenkel (e2) am Ende der Maulöffnung etwas nach außen gebogen und dann quer bei dem Maul vorübergeführt ist, um dann in den zurückgebogenen Arm (e4) für den Befestigungsring überzugehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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