DE300166C - - Google Patents

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DE300166C
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DE
Germany
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powder
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slide
bores
measuring device
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DENDAT300166D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B33/00Manufacture of ammunition; Dismantling of ammunition; Apparatus therefor
    • F42B33/02Filling cartridges, missiles, or fuzes; Inserting propellant or explosive charges
    • F42B33/0285Measuring explosive-charge levels in containers or cartridge cases; Methods or devices for controlling the quantity of material fed or filled
    • F42B33/0292Measuring explosive-charge levels in containers or cartridge cases; Methods or devices for controlling the quantity of material fed or filled by volumetric measurement, i.e. the volume of the material being determined before filling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

Die bekannten Pulverabmeßvorrichtungen weisen verschiedene, teils durch die besondere Bauart bedingte, teils durch die Schaffung der für verschiedene Ladungen und Pulversorten benötigten Einstellbarkeit der Pulvermasse \'erursachte Mängel auf. So z. B. zeigen umlaufende Walzenschieber lange, pulverberührte Reibflächen, welche zu Klemmungen infolge Ansammlung von Verunreinigungen und
ίο zu ungünstigem Abschneiden infolge Kreisbewegung der abschneidenden Kanten neigen. Hin und her gehende oder schwingende Flachschieber hingegen erhalten je nach Art der Einstellungsmöglichkeit entweder umständliche Bauart und veränderlichen Querschnitt des Pulverraums, welcher ungleichmäßige Messungen ergibt, oder aber eine abgestufte Innenform, welche die gleichmäßige Schichtung und Messung des Pulvers, insbesondere des Blättchenpulvers, nachteilig beeinflußt.
Diese Mängel der bekannten Vorrichtungen vermeidet nun die neue Meßvorrichtung dadurch, daß bei ihr die in einem Flachschieber angeordneten Meßbohrungen nach unten durch ausziehbare Stempel verschlossen sind, welche außer in bekannter Weise als Einstellorgan auch als Entleerungsorgan dienen.
Bei dieser neuen Vorrichtung erfolgt das Abschließen in geradliniger Bewegung; die Meßräume haben bei unveränderlichem Quer-' schnitt eine glatte zylindrische Form, welche durch die Einstellung bzw. Verstellung der den Boden bildenden Stempel: nicht beeinträchtigt wird. Es läßt sich somit-, wie durch Versuche festgestellt ist, gegenüber den übliehen Flachschieberbauarten mit einstellbaren Pulvermassen eine erhöhte Genauigkeit und Gleichmäßigkeit der Messungen erzielen. Ein Fressen des Pulvermeßschiebers, welches bei umlaufenden Walzenschiebern leicht eintritt, ist bei der neuen Vorrichtung nicht zu be: fürchten, da der als Flachschieber ausgeführte Meßschieber naturgemäß kleinere pulverberührte Reibflächen aufweist und überdies nur so weit bewegt wird, bis die abschneidenden Kanten zusammentreffen. Ebensowenig wird der als Einstell- und Entleerungsorgan dienende Stempel zum Fressen neigen, da ■ er sich beim Entleeren vom Pulver wegbewegt und überdies durch das wechselseitige Auf- und Abgleiten Ansätze von Verunreinigungen sich nicht leicht bilden können.
Die neue Vorrichtung vereinigt somit in sich die Vorteile der bekannten Flachschieberbauarten mit demjenigen der Walzendrehschieber, ohne jedoch die erwähnten Nachteile dieser bisher üblichen Einrichtungen aufzuweisen.
Eine besonders große Anpassungsfähigkeit der neuen Vorrichtung für die Messung sehr verschiedener Pulversorten und Ladungen wird noch dadurch erzielt, daß jeweils zwei oder evtl. auch mehrere Pulvermassen gleichzeitig ein Gefäß bzw. eine Patronenhülse speisen, von denen, wenn erforderlich (bei ganz geringen Ladungen) ein Teil durch Verschließen der: Einlaufe außer Tätigkeit gesetzt werden kann.
Durch da-s auch bei großer Verschiedenheit der abzumessenden Pulvermenge immer noch günstig zu gestaltende Verhältnis von Höhe zum Durchmesser der Meßbohrung wird auCcrdeni auch eine größere Gleichmäßigkeit de/ Messungen bei den verschiedensten Ladungen gewährleistet.
In der Zeichnung. ist eine beispielsweise Äusführungsform der neuen Vorrichtung veranschaulicht, und zwar stellt
Fig. ι einen senkrechten Längsschnitt durch die Maschine dar,
Fig. 2 einen senkrechten Querschnitt.
Fig. 3 zeigt in Ansicht von der Seite und von unten einen Einzelteil aus Fig. 2, und
Fig. 4 schließlich ist eine Seitenansicht.
Die oberen und unteren Teile der Maschine, soweit sie für das Verständnis der Erfindung nicht benötigt werden, sind der Einfachheit halber fortgelassen.
Auf dem Gestell α der Maschine ruht, beispielsweise mittels Stellschrauben o. dgl., in der Höhe einstellbar ein Pulvervorratsbehälter b mit Ausflüssen c (s. Fig. 1 und 2), welche durch den Schlitten d mit Meßbohrungen e abgeschlossen und geöffnet werden. Die Bewegung des Schlittens erfolgt in der Richtung des Pfeils (Fig. 2), beispielsweise mittels des in dieser Figur auf der linken- Seite angedeuteten Hebelgelenkantriebs. An dem Schlitten d sind Führungen f vorgesehen, in denen sich ein Schlitten g senkrecht auf und ab bewegen kann. Dieser Schlitten trägt auf Zapfen h kippbar ein Gehäuse mit darin eingesetzten Stempeln i, die, wie Fig. 1 und 2 zeigen, in die Meßbohrungen eintreten und diese von unten abschließen. Die Stempel r können in beliebiger, an sich bekannter Weise in ihrer Höhenlage eingestellt werden, z. B. durch Schrauben k (Fig. 1) und Fixierungsschrauben / (Fig. 2), so daß dadurch die von den Meßbohrungen e aufgenommene Pulvermenge in weiten Grenzen veränderbar ist. Sobald der Schieber d die gezeichnete Stellung eingenommen hat, fließt das Pulver aus dem Vorratsbehälter b in die .Meßbohrungen e hinein und füllt diese aus. Nun bewegt sich der Schieber d mitsamt dem senkrechten Schieber g und dem von diesem ge-.tragenen Gehäuse mit Stempeln i so weit nach rechts (s. Fig. 2), daß ein genügender Abschluß zwischen Vorratsbehälter und Meßräumen hergestellt wird. Sobald das erreicht ist, wird mit Hilfe des Antriebs χ in beliebiger, ge-' eigneter Weise der Schieber g mit dem gesamten Zubehör heruntergezogen. Dabei treten die Stempel i aus den Meßbohrungen heraus, so daß das Pulver aus diesen ausfließt und zunächst in die durch das Stempelgehäuse gebildeten Behälter m fällt (Fig. ι und 2). Bei dieser Abwärtsbewegung gleiten die an den Drehzapfen h befestigten Hebel η (s. Fig. 1, 2 und vor allem 4) an Führungen p (Fig. 4) des Gestells entlang, und eine Sperrklinke q, welche in eine Ausnehmung des Stempelgehäuses eingreift (Fig. r und 2), sichert die genau senkrechte Stellung des Gehäuses mit den Stempeln.
ι Sobald nun aber der Schlitten g weiter herab
j sich bewegt, stößt zunächst das durch Feder 0 gehaltene Ende der Sperrklinke q gegen eine Nase r am Gestell (Fig. 2) und wird dadurch ausgehoben. Gleichzeitig sind die Hebel η am Ende der Führungen p angelangt. Sie werden nun unter dem Zug der Federn s mit dem
j Zapfen h gedreht und kippen dabei das ganze Stempelgehäuse mitsamt den Stempeln i und den Behältern m so weit um, wie dies die Führungen p gestatten. Hierbei kommen die Stempel in annähernd wagerechte Lage, und die abgemessenen Pulvermengen fließen aus den Behältern m heraus und gelangen durch 8ς die Kanäle t entweder in eine Pulverwage
I oder, falls das Pulver nur gemessen werden
j sollte, unmittelbar in die zu füllenden Patronen-
hülsen.
Nach erfolgtem Ausschütten des Pulvers wird der Schlitten g wieder gehoben. Dabei wird durch die Bewegung der Hebel η an den Führungen p das ganze Stempelgehäuse wieder in seine ursprüngliche, senkrechte Lage zurückgekippt und durch die wiedereinschnappenden Sperrklinken q genau festgestellt. Bei weiterem Hochgang treten dann wieder die Stempel in die Meßbohrungen ein, der Schlitten d bewegt sich nach links, die Meßbohrungen füllen sich von neuem mit Pulver und der Arbeitsvorgang wiederholt sich in gleicher Weise.
Damit die Stempel beim Hochgang des Schlittens sicher in die Mündung der Meßbohrungen e eintreten, sind diese zweckmäßig nach unten etwas konisch aufgeweitet. Da in diesen Aufweitungen leicht Pulver hängen bleiben und zu Klemmungen und Störungen bei der Einführung der Stempel Veranlassung geben könnte, ist die Mündung, wie Fig. 3
j veranschaulicht, mit äußeren, schrägen Abflachungen, welche eine zackenartige Form der Mündung ergeben,, versehen. Hierdurch werden gute, geschwungene Schnittkanten erzielt und alle Klemmungen und Störungen bei der Einführung der Stempel vermieden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche: '
1. Pulverabmeßvorrichtung,. dadurch gekennzeichnet, daß die in einem Flachschieber (d) angeordneten Meßbohrungen (e) -, durch ausziehbare Stempel (i) abgeschlossen sind, welche außer in bekannter Weise zum Einstellen auch zum Entleeren dienen.
2. Pulvermeßvorrichtungnach Anspruch i,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abschlicß- i
3. Pulvermeßeinrichtung nach Anspruch 1
stempel (i) zwecks restloser Abgabe des und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere
Pulvers nach dem Verlassen der Meßboh-- Meßbohrungen (e), von denen nach Bedarf
rungen (e) gleichzeitig mit ihren Aufnahme- ein Teil außer Tätigkeit gesetzt werden
pfannen (w) unter Vermeidung gegenseitiger kann, einem gemeinsamen Aufnahmebe-
Verschiebung kippbar sind. halter das Pulver zumessen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDKUCKT IK DER IiElCHSDRUCKEREi.
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