DE299948C - - Google Patents

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DE299948C
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rollers
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J32/00Ink-ribbon cartridges
    • B41J32/02Ink-ribbon cartridges for endless ribbons

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  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, die zur Herstellung von Durchschlagskopien auf fortlaufenden Papierbahnen mittels einer Schreibmaschine geeignet sind. Vorrichtungen, bei denen die Papierbahn von einer Abwickelwalze über die Schreibwalze nach einer Aufwickelwalze geleitet ist und bei denen zwischen den nach und von der Schreibwalze hinweg laufenden Teilen der Papierbahn ein endloses Farbband um die Schreibwalze herumgeführt ist, sind bekannt. Diese bekannten Vorrichtungen setzen stets die Verwendung von durchscheinenden Papierbahnen voraus, um die auf der Rückseite derselben und deshalb als Spiegelbild aufgedruckte Schrift lesen zu können. Um ohne . Vermehrung der Walzenzahl sowohl: durchscheinende, als dickere, d. h. undurchscheinende Papierbahnen verwenden zu können, sind alle Walzen der Vorrichtung und die Schreibwalze annähernd in gleicher Ebene angeordnet, so daß das Farbband entweder innerhalb des von der Papierbahn eingeschlossenen Raumes oder außerhalb der Papierbahn liegen, d. h. letztere umschließen kann. Im ersten Fall ist, wie bei der bekannten Vorrichtung, durchscheinendes Kopierpapier erforderlich, im zweiten Fall kann dickes Papier Verwendung finden, weil die Schrift in richtiger Leseart von außen aufgedruckt wird. Besonders in der letztgenannten Anordnung des Farbbandes ist es sehr wichtig, daß die Papierbahn zwischen der Ab- und Aufwickelwalze, d. h. vor und hinter der Schreibwalze stets gestreckt ist. Der Antrieb der Aufwickelwalze mit Voreilung und mittels elastischen Zugorganes von der Schreibwalze aus, ist zwar bereits in Vorschlag gebracht worden. · Bei der vorliegenden Vorrichtung erfolgt der Antrieb der jeweiligen Aufwickelwalze, wie schon bekannt, unabhängig von der Schreibwalze, und zwar von der Abwickelwalze aus, jedoch gemäß der Erfindung mit Hilfe von zwei entgegengesetzt wirkenden Übersetzungsgetrieben, welche durch federnd ausrückbare, ■· einander entgegengesetzte Sperrverzahnungen miteinander in Verbindung stehen. Dadurch wird der Vorteil erreicht, daß auch beim Rückwärtsdrehen der Schreibwalze die Papierbahn zwischen den Wickelwalzen gestreckt bleibt.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des Erfindimgsgegenstandes dar.
Fig. ι ist eine Vorderansicht desselben, Fig. 2 eine Seitenansicht, und
Fig. 3 eine Einzelheit in größerem Maßstab.
Die dargestellte Vorrichtung besitzt einen U-förmigen Rahmen τ, dessen beide Schenkel . an ihren unteren Enden gemäß Fig. 2 nach rechts gebogen sind und j e einen Einschnitt 2 aufweisen. Diese Einschnitte ermöglichen,
den Rahmen ι auf eine Längsstange 3 eines Schreibmaschinenwagens zu stecken und an demselben in der nach Fig. 2 ersichtlichen schrägen Lage über der Schreibmaschinenwalze 4 zu befestigen. Der eine Schenkel des Rahmens 1 ist mit drei Einschnitten 5, 6 und 7, und der andere mit drei Bohrungen 5', 6' und 7' versehen. Diese Einschnitte und Bohrungen dienen zur Aufnahme der Achszapfen 8, 8', 9, 9' und 10, 10' von zwischen den Rahmenschenkeln gelagerten Walzen 11, 12, 13, die parallel zueinander und zur Schreibwalze 4 liegen. Die Einschnitte.5, 6 und 7 ermöglichen, die Walzen 11, 12 und 13 nach vorn ans dem Rahmen herauszunehmen und wieder einzulegen. Um die Achszapfen in den Einschnitten drehbar zu halten, ist am betreffenden Rahmenschenkel unterhalb des Einschnitttes 5 ein Stab 14 um einen Zapfen 15 schwingbar gelagert und kann mittels einer Klemmschraube 16 in seiner Gebrauchslage festgestellt werden. Im gezeichneten Beispiel dient die Walze 13 zur Aufnahme unbeschriebenen Durchschlagpapieres in Form einer fortlaufenden Bahn 17, die auf der Walze 13 aufgewickelt ist. Um die Schreibwalze 4 und die Walze 11 herum ist ein' endloses Farbband 18 geführt. Die Papierbahn 17 ist gemäß Fig. 2 von der Walze 13 weg über die Schreibwalze 4 nach der Walze 12 geleitet und wird beim Drehen der Schreibwalze in der Pfeilrichtung auf die Walze 12 aufgewickelt. Damit die Papierbahn 17 stets straff gespannt ist, muß die Walze, auf welche das Papier aufgewickelt wird, das Bestreben haben, sich rascher ■ zu drehen als die Walze, von welcher es abgewickelt wird. Zu diesem Zweck sind auf den Achszapfen 9 und 10 je zwei Schnurrollen 19, 20 bzw. 21, 22 von verschiedenem Durchmesser angeordnet. Die größere Rolle 21 der Walze 13 ist mit der kleineren Rolle 19 der Walze 12 durch ein elastisches Zugorgan 23 und die kleine Rolle 22 mit der großen Rolle 20 durch ein elastisches Zugorgan 24 verbunden. Die Rollen 19 und 21 sitzen fest und die Rollen 20 und 22 lose drehbar auf den Achszapfen. Die letzteren Rollen sind mittels sich gegen Schraubenmuttern 25 stützender Federn 26 gegen die festen Rollen gepreßt. Jedes Rollenpaar ist als Klauenkupplung mit Sperrverzahnung ausgebildet. Die beiden Sperrverzahnungen wirken in umgekehrtem Sinne zueinander, so daß die Rolle 21 in Fig. 2 die Rolle 22 im Uhrzeigersinne mitnimmt und die Rolle 19 die Rolle 20 in entgegengesetztem Drehsinne.
Die Handhabung und Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende:
Der zu beschreibende Briefbogen 27 wird in üblicher Weise hinter der Schreibwalze 4 eingeführt und beschrieben. Der durch die Typen verursachte Schlag teilt sich auch der Papierbahn 17 und dem Farbband 18 mit, wodurch letzteres auf der Rückseite der Papierbahn 17 einen Abdruck erzeugt, welcher bei dünnem, durchscheinendem Papier, wie es die gewöhnlichen Durchschlag- und Kopierpapiere sind, von der Vorderseite lesbar ist. Beim Drehschalten der, Schreibwalze wird die Papierbahn 17 von der Walze 13 abgewickelt. Dieselbe dreht sich gemäß Fig. 2 im Uhrzeigersinne. Die Rolle 21 treibt unter Vermittlung des~Augorganes 23 die Rolle 19 an, und zwar ist dieselbe bestrebt, sich der Übersetzung entsprechend rascher zu drehen als 21. Hierbei wird die Walze 12 mitgenommen und auf dieser die Papierbahn 17 aufgewickelt. Da sich die Aufwickelwalze 12 rascher zu drehen bestrebt ist, als es die Abwickelwalze 13 zuläßt, wird die Papierbahn stets gespannt erhalten. Infolge der dadurch entstehenden Hemmung der Aufwickelwalze 12 gleitet das Zugorgan 23 auf der Rolle 19. Wird die Schreibwalze in umgekehrtem Sinne gedreht, z. B. rückwärts gestellt, so wird die Papierbahn 17 von der Walze 12 abgewickelt und dieselbe mit der Rolle 19 rückwärts gedreht. Die letztere nimmt hierbei die Rolle 20 mit und dieselbe wirkt unter Vermittlung des Zugorganes 24 antreibend auf die Rolle 22, die ihrerseits vermittels der Rolle 21 die Walze 13 mitnimmt. " Infolge der Übersetzung zwischen den Rollen 20 und 22 wird der Walze 13 das Bestreben erteilt, sich rascher zu drehen, als es die Abwicklung der Papierbahn 17 von der Walze 12 gestattet, wodurch die Papierbahn ebenfalls straff gespannt erhalten wird. Ist ein Schriftstück fertig geschrieben, so kann es, wie gewohnt, von der Schreibwalze weggenommen und ein neues hinter derselben eingeführt werden. Hierbei kann der Zwischenraum zwischen zwei einander folgenden Kopien sehr klein gehalten werden, so daß der Raum der Papierbahn 17 vorteilhaft ausgenutzt wird.
. Will man undurchscheinendes bzw. dickeres Kopierpapier verwenden, so können ohne Änderung der Vorrichtung die Farbbandwalze 11 an Stelle der Wickelwalze 13 und die beiden Walzen 12 und 13 je an die nächstuntere Lagerstelle versetzt werden. Das Farbband 18, das der größeren Entfernung der Walze 11 von der Schreibwalze 4 entsprechend länger sein müßte, würde sich dann außerhalb des Kopierpapieres zwischen diesem und dem Schriftstück befinden. Im übrigen wäre die Wirkungsweise genau die gleiche wie vorbeschrieben, nur mit dem Unterschied, daß das Farbband den Abdruck auf der Vorderseite des Kopierpapieres erzeugt.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    ι. Vorrichtung zum Beschreiben von Papierbahnen mittels des Durchschlagverfahrens auf Schreibmaschinen, bei der die zu beschreibende Papierbahn und ein endloses Farbband um die Schreibwalze herumgeleitet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Auf- und die Abwickelwalze der Papierbahn und die Farbbandwalze mit der Schreibwalze annähernd in einer Ebene derart angeordnet sind, daß die Farbbandwalze mit der letzten der mit ihr in einer Reihe liegenden Wickelwalzen vertauscht werden kann.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die Auf- und die Abwickelwalze durch ein Übersetzungsgetriebe miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeich- ■ net, daß diese beiden Walzen durch ein zweites, entgegengesetzt zum ersten wirkendes Übersetzungsgetriebe (20, 22) miteinander verbunden sind, welches (20, 22) durch federnd ausrückbare, einander entgegengesetzte Sperrverzahnungen mit dem ersten (19, 21) in Verbindung steht.
    fiierzu 1 Bhut Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1181719B (de) * 1957-02-22 1964-11-19 Ncr Co Vorrichtung zum Beschreiben von mehrlagigen Papierbahnen in Fernschreib- oder aehnlichen Maschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1181719B (de) * 1957-02-22 1964-11-19 Ncr Co Vorrichtung zum Beschreiben von mehrlagigen Papierbahnen in Fernschreib- oder aehnlichen Maschinen

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