DE299784C - - Google Patents
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- DE299784C DE299784C DENDAT299784D DE299784DA DE299784C DE 299784 C DE299784 C DE 299784C DE NDAT299784 D DENDAT299784 D DE NDAT299784D DE 299784D A DE299784D A DE 299784DA DE 299784 C DE299784 C DE 299784C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
- E04H6/00—Buildings for parking cars, rolling-stock, aircraft, vessels or like vehicles, e.g. garages
- E04H6/44—Buildings for parking cars, rolling-stock, aircraft, vessels or like vehicles, e.g. garages for storing aircraft
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Description
Bekannt sind Luftschiffhafen, bei denen in
verschiedener Weise eine rings durch freistehende hohe Wände begrenzter Schleusen-
.. raum derart mit Einzelhallen in A^erbindung
S. gebracht ist, daß das Schiff von oben oder durch eine Wandöffnung zuerst in den
Schleusenraum einfährt, um erst dann in eine der Einzelhallen gebracht" zu werden. Bei
diesen Anordnungen ist das Luftschiff innerhalb des Schleusenraumes gefährlichen oberen
. und seitlichen Windbelastungen und insbesondere während der Einfahrt, in die Hallen
bei böigem Wetter Windwirbeln ausgesetzt, die die Einfahrt nicht viel einfacher gestalten
als bei freistehenden Hallen, so daß nach wie vor große Hallen- und Torlichtweiteri. erforderlich
werden.1 .
Weiter sind Luftschiffhafen bekannt, bei denen eine Drehhalle in vorgenanntem Sinne
als Schleusenhalle mit Einzelhallen in -Verbindung gebracht ist. Derartige Anordnungen
sind sehr teuer, in der Anordnung verwickelt und bergen viele Möglichkeiten einer Betriebsstörung in sich. Auch bei diesen Anordnungen
erhalten die Einzelhallen wie die Drehhalle die kostspieligen großen Lichtweiten freistehender
Einzelhallen.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung, bei der die Luftschiffe zunächst in
einen feststehenden, überdachten und vollkommen verschließbaren Schleusenraum einfahren,
um dann in eine der an ihn anschließenden Einzelhallen abgeschoben zu werden.
Da das Einbringen in die letzteren stets bei geschlossenem Schleusenraum, d.h. bei
vollkommenem Windschutz erfolgt, kann das lichte Hallenprofil lediglich mit Rücksicht auf
den Schiffumriß mithin kleiner bemessen werden, als wenn das Schiff bei der Einfahrt
Windbelastungen ausgesetzt ist. In der Schleuse· soll sich gewöhnlich nur e i'n Schiff
unmittelbar vor oder nach der Fahrt aufhalten, so daß in ihr gegenseitige Beschädigungen
von Schiffen durch Brand oder Zusammenstoß ausgeschlossen sind. . An beweglichen
Teilen weist die Schleuse nur einfachste Torverschlüsse
auf, die in dem bisherigen Hallenbau bereits erprobt sind. Es sind eine Anzahl von Toren an der Schleuse angeordnet, so daß
das Schiff in jeder gewünschten Richtung in den Schleusenraum ein- und ausfahren kann.
Diese Tore sind so angeordnet, daß sie sich zum Teil sowohl in der Längsachse der doppelten
oder einfachen Einzelhallen, als auch unmittelbar neben ihrem Anschlüsse an den
Schleusenraum befinden. Hierdurch ist einerseits eine vielseitige. Einfahrtmöglichkeit in.
den Hafen gegeben, andererseits ein Windschutz für das einfahrende Luftschiff bei Benutzung
der an die Einzelhallen anschließenden Tore geboten.
. Die Fig. ι zeigt beispielsweise eine Ausführungsform,
bei der eine feststehende, allseitig geschlossene und überdachte Schleuse a
mit sechseckigem Grundriß und mit neun Toröffnungen d für beliebige Fahrtrichtungen
mit zwei anschließenden, eng nebeneinanderliegenden Einzelhailen b verbunden ist. .
Zwischen den letzteren können Nebenräume c Platz finden. Der Grundriß der fest-
stehenden, geschlossenen und überdachten Schleuse α kann auch ein anderes Vieleck
u. U. sogar kreisförmig sein, nur dürfen die angegliederten Längshallen die zwecks allseitiger
Fahrtrichtung erforderliche regelmäßige Aufteilung und Lage der Tore nicht beeinträchtigen,
d.h. die Längshallen müssen jeweils zwischen zwei aufeinanderfolgenden Toröffnungen angegliedert werden, und ihrer
Einmündung in den Hafen gegenüber muß auch ein Einfahrtstor sich befinden.
Die Fig. 2 zeigt eine weitere Ausführungsmöglichkeit, bei der eine ähnliche Schleuse α
mit zwei anschließenden getrennt liegenden Einzelhalleu b verbunden ist, ohne daß eine
Beeinträchtigung der allseitigen Zugänglichkeit der Schleuse α oder eine Störung der
regelmäßigen Aufteilung ihrer Toröffnungen d eingetreten ist. Seitlich der Einzelhallen
können Nebenräume c angegliedert werden.
In der dargestellten Hafenanordnung können für gewöhnlich zwei, im Notfall drei
Schiffe, Platz finden, und zwar je zwei in Einzelhallen und eines im Schleusenraum.
Bei Bereithaltung nur eines Fahrtschiffes und mehrerer Ersatzschiffe kann die Anordnung
auch so benutzt werden, daß das Fahrtschiff in der Schleuse und die Ersatzschiffe in
den Einzelhallen Platz, finden. Größere Anforderungen
an die Aufnahmefähigkeit von Hafenanlagen sind bisher an die Praxis nicht gestellt worden, auch sind solche mit Rücksicht
auf Luftangriffe im Kriegsfalle, Feuersgefahr usw. zwecks Vermeidung einer Anhäufung
vieler Schiffe an einer Stelle nicht zu er- \varten. Andernfalls könnten ohne weiteres
auch mehr als zwei Einzelhallen b angegliedert werden.
Wesentlich ist nur, daß Längshallen in der beschriebenen Weise bei kleinsten lichten Abmessungen
unter Verminderung der Kosten der Gesamtanlage und unter größter Erhöhung der Betriebssicherheit derselben an einen feststehenden,
gedeckten, und vollkommen verschließbaren Schleusenraum angegliedert \verden,
ohne dessen allseitige Zugänglichkeit zu behindern.
Die freistehenden Giebel der Längshallen können auch mit Nottorverschlüssen versehen
werden, ebenso kann am Anschlüsse der Einzelhallen an den Schleusenraum ein Einbau
von Absperrtoren erfolgen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Luftschiffhafen, bestehend aus einem feststehenden, vollständig gedeckten, allseitig verschließbaren und mit radial anschließenden Einzelhallen versehenen Schleusenraum von solcher Grundrißform und solcher Zahl und Lage der Einfahrtstore, daß ein Luftschiff in beliebiger Richtung ein- und ausfahren kann, und daß die Einzelhallen je einem Tore gerade gegenüberliegen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE299784C true DE299784C (de) |
Family
ID=553838
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT299784D Active DE299784C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE299784C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5949060A (en) * | 1996-11-01 | 1999-09-07 | Coincard International, Inc. | High security capacitive card system |
-
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- DE DENDAT299784D patent/DE299784C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5949060A (en) * | 1996-11-01 | 1999-09-07 | Coincard International, Inc. | High security capacitive card system |
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