DE299580C - - Google Patents

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DE299580C
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frying pan
funnel
frying
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meat
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B1/00Stoves or ranges
    • F24B1/003Stoves or ranges on which a removable cooking element is arranged

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cookers (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)
  • Frying-Pans Or Fryers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Bratvorrichtung vorliegender Erfindung ist derart eingerichtet, daß unter völligster Ausnutzung der Hitze der Heizquelle das zu bratende Fleisch gleichmäßig von oben und von unten von den Heizgasen getroffen wird, so daß eine gleichmäßige Durchbratung des Fleisches stattfindet, ohnex daß ein Anbrennen des Fleisches zu befürchten ist.
Zu diesem Zwecke besteht die Bratvorrichtung in bekannter Weise aus einem Mantelgehäuse und einer Bratpfanne, bei der die - unten eintretenden Heizgase durch einen tellerförmigen Zwischenboden seitwärts abgeleitet werden und oben durch eine mittlere Öffnung im Deckel des Mantelgefäßes austreten,' und so durch Unterhitze und Oberhitze auf den Inhalt der Bratpfanne einwirken.
Das Neue dieser Bratvorrichtung kennzeichnet sich nun dadurch, daß die Bratpfanne im Mantelgehäuse geneigt liegt, das Mantelgehäuse mit einem unterhalb dieses Rostlagers wagerecht angeordneten Teller und einem trichterförmig gestalteten Deckel versehen ist, und die geneigte Bratpfanne an ihrer tiefliegenden Stelle ein Ablauf rohr hat, durch das der beim Braten auftretende Fleischsaft nebst Fett (Tunke) sofort vom Boden der Pfanne in ein <entsprechendes Ablaufrohr des Gehäuses abgeleitet wird.
Eine Ausführungsform der Bratvorrichtung ist auf beiliegender Zeichnung in
Fig. ι im Längsschnitt/in
Fig. 2 in Oberansicht, in
Fig. 3 im Wagerechtschnitt nach A-B ober-35: halb der Bratpfanne und in
Fig: 4 im Wagerechtschnitt C-D oberhalb des unteren Verteilungstellers der Feuergase dargestellt.
Der äußere, auf die Feuerstelle zu setzende, vorteilhaft zylindrische Behälter ι hat eine derartige Weite, daß er in seinem Innenraum die Heizgase der Heizquelle, z. B. des Küchenherdes, vollständig aufnehmen kann. Er trägt den beliebig gestalteten Rost 2 zum Halten der Bratpfanne oder des Kochgeschirrs und unterhalb dieses Rostes einen Teller 3, der einen genügenden Spielraum zwischen dem Innenumfang des Behälters 1 und seiner Außenkante läßt, so daß die Feuergase zunächst durch den Teller 3 abgelenkt und dann durch den Zwischenraum zwischen dem Behälter 1 und dem Rand des Tellers 3 in die Höhe ziehen können. Auf den Rost 2 ist die in üblicher Weise mit einem erhöhten Rand 5 versehene Bratpfanne oder das Kochgeschirr aufgesetzt. Diese liegen also oberhalb des Tellers 3. Ein gewisser geringerer Teil der Heizgase strömt um den Teller 3 herum unter die Bratpfanne 4. Der andere Teil der Feuergase strömt an dem Rand 5 der Bratpfanne o. dgl. vorbei in die Höhe. Der Behälter 1 wird an seinem oberen Ende durch den Deckel 6 abgeschlossen, der trichterförmig so gebildet ist, daß der Trichter nach unten, also nach der Bratpfanne 4 zu, gerichtet ist, und der nun bewirkt, daß die aus dem Hohlraum 7 zwischen Teller 3 und Behälter 1 in die Höhe strömenden Gase durch den Trichter wieder nach unten, also auf die Oberfläche der Bratpfanne 4, geleitet werden, bis sie durch die mittlere Öffnung 8 des Trichterdeckels 6 in das Freie treten können.

Claims (1)

  1. Gegebenenfalls kann der Trichter an seinem unteren, seine Öffnung 8 umschließenden Ende noch mit einem Gegentrichter 6a von umgekehrter Gestalt des Trichterdeckels 6 versehen sein, der einen Rückstau der Heizgase oberhalb der Bratpfanne 4 oder des Kochgeschirrs vor dessen Austritt durch die Öffnung 8 bewirkt (in Fig. ι punktiert angegeben).
    Der Rost 2 ist derart gestaltet, daß der Bratpfanne 4 eine Neigung nach einer Seite gegeben wird. Die Bratpfanne trägt einen Rohrstutzen 9, der an der Oberfläche der Bratpfanne mündet, so daß die beim Braten des Fleisches sich bildende Tunke durch den Rohrstutzen 9 ablaufen kann. An den Rohrstutzen 9 schließt ein kurzes Rohr 10 an, das durch eine entsprechende Öffnung des Behälters 1 hindurchreicht und das Abführen der ablaufenden Tunke in' eine untergestellte Schüssel ermöglicht. Die Bratpfanne selbst kann auch noch mit Tunkensammelrinnen versehen sein. Durch die Schräglage der Bratpfanne wird eine Ansammlung des Fettes oder der Tunke und damit ein ungewolltes Verbrennen derselben, das mit üblem Geruch verbunden sein ,würde, vollständig verhindert. In üblicher Weise kann die gesammelte Tunke dem zu bratenden Fleisch wieder beigegeben werden.
    Die einzelnen Einrichtungen, Behälter 1, Bratpfanne 4, Deckel 6, sind in der üblichen Weise zum leichteren Hantieren mit geeigneten Handgriffen 11 versehen. Man erkennt, daß durch diese Bratvorrichtung die Heizgase so vorteilhaft verteilt werden, daß das Braten des Fleisches ebensowohl wie von unten auch von oben erfolgt, also die Heizgase sehr gut ausgenutzt werden.
    PATENT-AnSI5RUCH: .
    Bratvorrichtung, bestehend aus einem Mantelgehäuse und einer Bratpfanne, bei der die unten eintretenden Heizgase durch einen tellerförmigen Zwischenboden seitwärts abgeleitet werden und oben durch eine mittlere Öffnung im Deckel des Mantelgefäßes austreten und so durch Unterhitze und Oberhitze auf den Inhalt der Bratpfanne einwirken, dadurch gekennzeichnet, daß die Bratpfanne (5) im Mantelgehäuse (1) geneigt angeordnet ist, das Mantelgehäuse mit einem unterhalb der Bratpfanne wagerecht angeordneten Teller (3) und einem trichterförmig gestalteten Deckel (6) versehen ist und die geneigte Bratpfanne (5) an ihrer tiefliegenden Stelle ein Ablaufrohr (9) hat, durch das der beim Braten auftretende Fleischsaft nebst Fett (Tunke) sofort vom Boden der Pfanne in ein entsprechendes Ablaufrohr (10) des Gehäuses abgeleitet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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