DE299522C - - Google Patents
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- DE299522C DE299522C DENDAT299522D DE299522DA DE299522C DE 299522 C DE299522 C DE 299522C DE NDAT299522 D DENDAT299522 D DE NDAT299522D DE 299522D A DE299522D A DE 299522DA DE 299522 C DE299522 C DE 299522C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06G—MECHANICAL OR PRESSURE CLEANING OF CARPETS, RUGS, SACKS, HIDES, OR OTHER SKIN OR TEXTILE ARTICLES OR FABRICS; TURNING INSIDE-OUT FLEXIBLE TUBULAR OR OTHER HOLLOW ARTICLES
- D06G1/00—Beating, brushing, or otherwise mechanically cleaning or pressure cleaning carpets, rugs, sacks, hides, or other skin or textile articles or fabrics
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 299.522 KLASSE 8e. GRUPPE
Anlage zum Brennen und Klopfen von Ätzspitzen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. April 1914 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Anlage zum Brennen und Klopfen von Ätzspitzen,
die auf chemisch vorbearbeitete Stoffe, z. B. Stoff, welcher mit einer gewissen
Säure- oder Salzlösung befeuchtet worden war, gestickt sind. Es sollen hierbei gewisse Teile
dieses Stoffes entfernt werden. Dabei werden diese gestickten Spitzen, zwischen grobmaschigen
Bändern liegend, durch einen Ofen und zwischen Bürsten durchgeführt.
Durch die Hitze des Ofens werden die mit Säure getränkten Stoffteile mürbe, und diese
Teile fallen beim Klopfen des Stoffes mit der Bürste weg. Gemäß der Erfindung sind zum
Durchführen der Spitzen durch den Ofen und durch den Klopfraum drei endlose, über
Rollen laufende Bänder vorgesehen, von denen eines sowohl durch den Ofen wie auch durch
den Klopfraum, eines nur durch den Ofen und eines nur durch den Klopfraum geführt
ist. Die Bänder sind so angeordnet, daß sowohl im Ofen als auch · im Klopfraum zwei
unmittelbar übereinanderliegende Bandtrume vorhanden sind, zwischen welche die Spitzen
zu liegen kommen.
Die neue Anlage bietet den Vorteil, die Spitzen rasch durch Ofen und Klopfraum
fördern zu können, ohne daß die Spitzen selbst einer schädlichen Beanspruchung ausgesetzt
werden müßten; außerdem finden die Spitzen beim Übergang vom Ofen in den
Klopfraum eine gute Führung.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
schematisch dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Ausführungsform der Anlage im Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 2. ';;''!■
Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie C-D
der Fig. 1.
Bei der Ausführungsform nach der Zeichnung ist über einer Kammer 1 ein Ofen 2
angeordnet. In diesem Ofen werden die zu entfernenden Stoffteile, welche z. B. mit Säure
oder einer Lösung saurer Salze befeuchtet worden sind, karbonisiert werden, während in
der Kammer 1 die Spitzen von den karbonisierten Gewebeteilen durch Klopfen mittels
Bürsten befreit werden. Zwei Brenner 3, 4 sind in einer besonderen Abteilung 5 des Ofens
angeordnet. Die aus der Kammer 5 dem Räume 7 zugeführten warmen Gase werden
durch einen Kamin 6 abgeführt. Ferner gibt der Raum 5 Wärme durch die Zwischenwand,
welche zwischen Raum 5 und 1 liegt, an den Raum ι ab. Die Spitzen werden im Ofen 2
zwischen zwei endlosen Bändern 8, 9 und in der Kammer 1 zwischen den endlosen Bändern
8, 15 in auf und nieder gehender Bahn geführt, damit Spitzenteile, die nach der Karbonisation
sonst auseinanderfallen würden, zusammengehalten werden, wodurch das Zusammennähen
der Waren erspart wird. Das Band 8 ist über Rollen 10. 11 des Ofens 2 und
über Rollen 12, 13, 14 der Kammer 1 geführt,
und zwar in der Richtung des Pfeiles α (Fig. i).
In der Kammer ι ist das endlose Band 15 über die Rollen 13, 14, 16 und 17 geführt.
Die Bänder 8, 9 und 15 sind aus grobmaschigem Gewebe, z. B. aus Draht, Baumwolle usw. hergestellt. Auf den Zapfen der Rollen 13 und 14 sind doppelseitige Bürsten 18, 19 schwingbar gelagert. Letztere sind durch Gewichte ausbalanciert; außerdem sind an den Seitenwänden der Kammer 1 Lager 20, 21 vorgesehen, über welche die Bänder 8 und 15 streichen. Die den Bändern zuge-
Die Bänder 8, 9 und 15 sind aus grobmaschigem Gewebe, z. B. aus Draht, Baumwolle usw. hergestellt. Auf den Zapfen der Rollen 13 und 14 sind doppelseitige Bürsten 18, 19 schwingbar gelagert. Letztere sind durch Gewichte ausbalanciert; außerdem sind an den Seitenwänden der Kammer 1 Lager 20, 21 vorgesehen, über welche die Bänder 8 und 15 streichen. Die den Bändern zuge-
• kehrten Seiten der Lager 20, 21 sind mit
Platten 23 aus elastischem Material oder federnden Kissen belegt. Gegen diese Platten 23
können die Bürsten 18, 19 anschlagen. Die Bürsten 18, 19 werden mittels einer Stange 25
und einer Kurbel hin und her geschwungen, wobei sie auf die Lager der Platten 23 und
auch gegeneinander schlagen, so daß die-Spitzen, die in der Richtung der Pfeile b durch
den Trockenraum 7 und durch die Klopfkammer ι geführt werden, beim Ausschlagen der
Bürsten auf beiden Seiten durch die Bürsten geklopft werden.
Um das Austreten des Staubes zu erleichtern, sind die Bürsten hohl und mit Bohrungen
versehen. Sie sind durch die hohlen Bürstenträger 27 mit den hohlen Zapfen 28 der Rollen 13
und 14 verbunden, welch letztere an einem in der Zeichnung nicht dargestellten Ventilator
angeschlossen sind. Die Lager 20, 21 sind ebenfalls hohl' und besitzen gegen die Bänder zu
öffnungen. Die Hohlräume der Lager 20, 21 sind mit einem in der Zeichnung nicht dargestellten
Absaugapparat verbunden; außerdem ist die Kammer ι noch durch eine besondere
Leitung mit dem Absaugapparat verbunden.
Es kann auch eine Einrichtung getroffen werden, daß durch eine Bürste Luft gepreßt
wird, und daß die andere Bürste Luft absaugt, so daß sowohl durch die Spitzen hindurch
als auch in der Kammer 1 ein Luftzug stattfindet. Die Spitzen werden dann vor ihrem
Austritt aus der Kammer 1 noch durch zwei zylindrische Bürsten, die die Spitzen in entgegengesetzter
Richtung bestreichen, gebürstet.
Ferner kann man auch eine Einrichtung vorsehen, die bewirkt, daß bei der doppelseitigen
Bürste jeweils die Löcher auf derjenigen Bürstenwand zugedeckt werden, die
nicht gegen die Stoffbahn schlägt, so daß nur auf einer Seite der Bürste Luft abgesaugt
wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Anlage zum Brennen und Klopfen von Ätzspitzen, gekennzeichnet durch drei endlose, über Rollen laufende Bänder, von denen eines sowohl durch den Ofen als auch durch den Klopfraum, eines nur durch den Ofen und eines nur durch den Klopfraum geht, und die so angeordnet sind, daß sowohl im Ofen als auch im Klopfraum zwei unmittelbar übereinanderliegende Bandtrume vorhanden sind, zwischen welchen die Spitzen zu liegen kommen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE299522C true DE299522C (de) |
Family
ID=553606
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT299522D Active DE299522C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE299522C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6337116B1 (en) | 1996-11-08 | 2002-01-08 | Pelikan Scotland Limited | Multilayer composite body |
-
0
- DE DENDAT299522D patent/DE299522C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6337116B1 (en) | 1996-11-08 | 2002-01-08 | Pelikan Scotland Limited | Multilayer composite body |
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