DE299092C - - Google Patents

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DE299092C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q1/00Details of, or arrangements associated with, antennas
    • H01Q1/52Means for reducing coupling between antennas; Means for reducing coupling between an antenna and another structure

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  • Variable-Direction Aerials And Aerial Arrays (AREA)

Description

Um mit einer Antenne gleichzeitig mehrere Empfänger betätigen zu können, kann man die Antenne auf mehrere voneinander unabhängige Wellenlängen abstimmen. Führt man dieses Verfahren für mehr als zwei Wellenlängen durch, so entstehen verhältnismäßig komplizierte Brückenschaltungen, wobei außerdem der Nachteil auftritt, daß sämtliche Empfänger, d. h. die Empfänger für den gesamten Wellenbereich,
ίο alle der einen Antenne angepaßt werden müssen, man also nicht für den Wellenbereich eines jeden Empfängers die günstigste Antenne verwenden kann.
Um dies zu erreichen, hat man versucht, eine Antenne in Teilantennen zu zerlegen oder mehrere getrennte Antennen zu verwenden, die voneinander verschiedene elektrische Eigenschaften hatten, wobei für jeden Empfänger die günstigste Antenne gewählt werden konnte.
ao Jedoch hat dieses Verfahren nicht zu einem befriedigenden Ziel geführt, denn es trat dann eine gegenseitige Beeinflussung der Antennen auf, so daß sich mit der Änderung der Abstimmung einer Antenne auch die Abstimmung der anderen änderte, infolgedessen also der Empfänger der einen Antenne durch die Änderung der Abstimmung der anderen gestört wurde.
Um diese Nachteile zu vermeiden, wird eine Schaltungsanordnung für zwei oder mehr Teil- bzw. getrennte Antennen benutzt, bei welcher eine gegenseitige Störung der Antennen dadurch vermieden wird, daß die gegenseitige Kopplung aufgehoben wird. Damit dies eintritt, muß jede (Teil-) Antenne in ihren elektrischen Eigenschaften wiederholt werden (künstliche Antenne). Letztere muß alsdann mit der natürlichen (Teil-) Antenne in Serie liegen und die Kopplung der Wiederholungen (künstliche Antennen) im entgegengesetzten Sinne stattfinden, in der sich die freien (Teil-) Antennen koppeln.
Durch die Hinzufügung der »künstlichen Antennen« ist die eingangs, erwähnte Brückenschaltung zur Abstimmung einer Antenne auf mehrere voneinander unabhängige Wellenlängen für jede Antenne erleichtert, so daß sich eine derartige Schaltung (beispielsweise nach Patent 273616) mit vorliegender Erfindung ohne weiteres vereinigen läßt.
Man kann demnach, selbst wenn man für jede Antenne nur eine einfache Brücke anwendet, die doppelte Anzahl Empfänger wie Antennen verwenden, ohne daß eine Rückwirkung eines Empfängers auf einen anderen eintritt und ohne daß man sämtliche Empfänger einer einzigen Antenne, die nicht für alle gleich günstig sein kann, anpassen muß.
In der Zeichnung ist in Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung für zwei Antennen dargestellt, während Fig. 2 eine Schaltungsanordnung für zwei Antennen erkennen läßt, bei welcher jede Antenne auf mehrere (zwei) voneinander unabhängige Wellenlängen abgestimmt werden kann, wie beispielsweise in dem Patent 273616 zum Ausdruck gebracht ist.
In Fig. ι bedeutet A1 die aus Kapazität und Selbstinduktion bestehende natürliche Antenne,
welche mit dem Empfangskreis bei / gekoppelt wird. Diese Antenne wird in ihren elektrischen Eigenschaften durch das aus Kondensator c, und Selbstinduktion S1 bestehende System wiederholt und in bekannter
Weise geerdet. Die
zweite Antenne A2 zeigt die gleiche Zusammensetzung mit dem Unterschied, daß die für diese Antenne vorgesehene, aus Selbstinduktion s2 und Kapazität C2 bestehende Wiederholung entgegengesetzt derjenigen der ersten Antenne angeordnet ist und diese Wiederholungen entgegengesetzt wie die freien Antennen gekoppelt sind.. Die Kopplung wird hergestellt durch die magnetische Kopplung k,„ mit Hilfe zweier veränderlicher Spulen und die elektrische Kopplung ke durch einen veränderlichen Kondensator. Durch diese beiden Kopplungen wird die zwischen den natürlichen Antennen A1 und A2 bestehende induktive und kapazitive Kopplung ausgeglichen. Das aus C1, S1 und c2, s2 bestehende System (künstliche Antenne) stellt die Wiederholung der natürlichen Antenne A1 bzw. A2 dar. Bei der Schaltungsanordnung nach Fig. 2 werden gleichfalls zwei aus Kapazität und Selbstinduktion bestehende natürliche Antennen A1 und A2 verwendet, welche in Übereinstimmung mit der Anordnung nach Fig. 1 Wiederholungen (künstliche Antennen) enthalten, welche aus Spule S1 und Kondensator c3 bzw. Kondensator C0 und Spule s2 bestehen. Die anderen Zweige der Brückenschaltung (gemäß Patent 273616) werden hergestellt durch die Kapazitäten C1 und C2 bzw. C4 und C5. Außerdem ist eine magnetische Kopplung km und eine elekirische Kopplung ke vorgesehen, welche gleiche Funktionen wie bei der Schaltung nach Fig. ι übernehmen. Der Anschluß der verschiedenen Empfänger erfolgt in bekannter Weise bei I, II. bzw. /// und IV. Auch bei dieser Schaltung sind die Wiederholungen entgegengesetzt wie die freien Antennen gekoppelt.
Selbstverständlich können die Schaltungen nach Fig. 1 und 2 auch dahingehend kombiniert werden, daß an eine Antenne ein Empfänger, an die andere mehrere Empfänger für die Aufnähme verschiedener Wellenlängen angeschlossen werden.
Ferner können auch die künstlichen Antennen verschieden voneinander ausgebildet, sein, indem beispielsweise an Stelle des Kondensators C1 und der Spule S1 in Fig. 1 mehrere Kondensatoren und Spulen treten. Wesentlich ist hierbei, daß dieses System eine Wiederholung der natürlichen Antenne darstellt.

Claims (2)

55 Patent-An Sprüche:
1. Verfahren, um mehrere Antennen für jede Frequenz voneinander unabhängig zu machen, dadurch gekennzeichnet, daß jede Antenne in ihren elektrischen Größenverhältnissen wiederholt wird und diese Wiederholungen entgegengesetzt wie die freien Antennen gekoppelt werden.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede bzw. eine Antenne mit ihrer Wiederholung zu einer Brücke ergänzt wird, um mit jeder oder einer Antenne mehrere voneinander unabhängige Wellen empfangen zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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