DE298487C - - Google Patents

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DE298487C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q1/00Details of, or arrangements associated with, antennas
    • H01Q1/27Adaptation for use in or on movable bodies
    • H01Q1/28Adaptation for use in or on aircraft, missiles, satellites, or balloons
    • H01Q1/30Means for trailing antennas

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Details Of Aerials (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Antennenanordnung für Luftfahrzeuge, bei der ein Teil des gesamten Antennengebildes, sei es Gegengewicht oder Strahldraht, frei vomLuftfahrzeug herabhängt. Man hat bisher bei' dieser Anordnung dea Antennengebildes auf, Luftfahrzeugen den herabhängenden Antennenteil sich selbst überlassen, so daß er eine durch, sein eigenes Gewicht einerseits und.
· durch den bei der Fahrt entstehenden Winddruck andererseits; gegebene räumliche Lage einrammt. Dies hat verschiedene Nachteile für die elektrischen Verhältnisse des Antennengebildes zur Folge, insbesondere bei Flugzeugen größerer Geschwindigkeit, da bei ■ diesen; beispielsweise der herabhängende Strahldraht von dem Flugzeug bei großer Fluggeschwindigkeit mehr oder weniger horizontal hinter sich hergezogen wird. Da andererseits das Gegengewicht durch den Flugzeugkörper selbst gebildet wird, so hat in diesem Falle der Antennendraht gegenüber dem Gegengewicht eine solche Lage, daß die Strahlungsfähigkeit dieses Antennengebildes bedeutend herabgesetzt ist. Die- Srahlung der Antenne würde bei derartigen Flugzeugstationeni ein Maximum erreichen, wenn der Antennendraht gegenüber dem Flugzeugkörper etwa in der Mitte' dies Flugzeugkör-
.30 pers vertikal herabhängen würde. Andere Nachteile ergeben sich beispielsweise dadurch, daß bei einer bestimmten Type eines Flugzeugsenders, die für Flugzeuge bestimmter Geschwindigkeit beispielsweise dimensioniert ist, die Kapazitätsverhältnisse des Luftdrahtes verändert werden, wenn man dieselbe Type für ein schnelleres Flugzeug verwendet, wobei dann der sich selbst überlasseriie Antennendraht eine mit zunehmender Geschwindigkeit ungünstigere Lage annimmt. Wollte man hierbei die Kapazität etwa durch Verlängerung des Drahtesr vergrößern, so würde man wiederum den Nachteil in Kauf nehmen müssen, daß gleichzeitig die Selbstinduktion zunimmt. ■ .
Um nun die elektrischem Verhältnisse eines mit frei herabhängenden Teilen versehenen Antenmengebildesi für Luftfahrzeuge je nach den Umständen günstiger gestalten zu können, wind! gemäß der vorliegenden Erfindung eine Einrichtung vorgesehen, durch welche die räumliche Lage des frei herabhängenden Antennenteiles, während der Fahrt des Luftfahrzeuges beeinflußt werden kanm. Hierdurch ist man ganz allgemein in der Lage, die für solche Antennengebilde je nach den Verhältnissen ungünstigen elektrischen Verhältnisse zu verbessern. Insbesondere wird die auf den herabhängenden Draht einwirkende Einrichtung für solche Anordnungen, bei denen ein Antennenteil von einem Punkt an der unteren Fläche des Luftfahrzeuges herabhängt, so ausgeführt, daß sie den herabhängenden Antennenteil, ganz oder teilweise unter dem Fahrzeugkörper entgegen der Wirkung des Winddruckes festhält. . Esi ist ■ für Zeppelinluftschiffe eine Anordnung bekannt geworden, ^ bei der der von der Mitte des Luftschi ff körpers herabhängende Gegengewichtsdraht mit von den Gondeln zum unteren Endendes Drahtes, führenden Halteleinen versehen ist. Diese Anordnung ist aber für Flugzeuge nicht brauchbar. Denn wegen des kurzen Flugzeugkörpers würden
die Anfangspunkte dieser Halteleinen nicht weit genug auseinander liegen, so daß der'-herabhängende Antennendraht mitsamt den Halteleinen bis hinter das Flugzeug abgelenkt ' werden würde. Auch müssen hierbei aflßer :-i dem Luftdraht auch noch die Halteleinen auf-';; gekurbelt werden. , :V j
Um diese Übelstände zu vermeiden, werden nach der Erfindung diejenigen Einrichtungen, :
ίο die die Lage des Antennendrahtes beeinflussen, an Teilpunkten des herabhängenden Drahtes zum Angriff, gebracht, so daß die dem Flugzeugkörper zunächst liegenden Teile unter diesem festgehalten oder in Richtung
15' des Kopfes des Flugzeuges getrieben werden, während nur der übrige Teil sich selbst überlassen bleibt.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind Ausf-ührungsformen der Erfindung schematisdi veranschaulicht.
Fig. ι zeigt z. B. die bisherige Anordnung einer Flugzeugantenne, bei der · der Antennendraht i, der auf einer Haspel 2 aufgekurbelt werden kann, von einem Punkt 3 an der unteren Fläche des; Flugzeugkörpers 4 herabhängt. Unter der Wirkung des in üblicher . Weise am Ende des Drahtes angeordneten Gewichtes' 5 und! des Winddruckes nimmt der Draht bei der Fahrt des Flugzeuges etwa die gezeichnete Lage ein, so daß der. größte Teil des Antennendrahtes sich nicht mehr unterhalb desi Flugzeuges befindet.
Fig. 2 zeigt eine Atisführungsform der vorliegenden Erfindung, bei welcher der Draht i außer dem Enldgewicht 5 noch mit einem zweiten größeren Gewicht 6 versehen ist.
Diesesi Gewicht-6 greift an einem geeigneten Teilpunkt der Länge des Drahtes an und be-
- wirkt, daß der dem Flugzeugkörper am nächsten liegende Teil des Drahtes sich infolge des Winddruckesi weniger weit aus der vertikalen Lage entfernen kann als der letzte Teil des. Drahtes. Die Folge davon ist, daß je nach der Größe des Gewichtes 6 unidi der Lage des Teilpunktes des Drahtes, an dem dieses Gewicht angreift, der ganze Antennendraht eine -günstigere Lage zum Flugzeugkörper bzw. Gegengewicht annimmt. Dieses Gewicht erhält dabei zweckmäßig eine solche Ausbildung der Form, daß es den möglichst geringsten Luftwiderstand bietet. .
Man kann die durch das Gewicht 6 erzielte Wirkung weiter dadurch erheblich verbessern, daß man den Körper dieses Gewichtes beispieslweise mit geeigneten Winddruckflächen 7, (Fig.- 3), versieht, die so gegen den bei der Fahrt entstehenden Winddruck eingestellt sind, daß eine Kraftkomponente entsteht, diie dieses! Gewicht und damit den oberen Teil des Antennendrahtes noch -weiter in der Richtung auf den Kopf des Flugzeuges drückt, als dieses allein durch das Gewicht geschehen würde.
..Man könnte bei dieser Einrichtung weiter. ;däs Ende 5 des Antennendrahtes durch ein besonderes Zugseil 8 etwa am Schwänzende des Flugzeuges befestigen, um hierdurch.eine '^weitere Verbesserung der elektrischen Verhältnisse des Antennendrahtesi herbeizuführen. ■'.'■'.. "
Eine andere Ausführungsform der Erfindung ist beispielsweise in Fig. 4 dargestellt. Hierbei wird der - Antennendraht an einem geeigneten Punkte seiner Lange durch ein besonderes, .Zugorgan 9 unter dem Flugzeugkörper gehalten, das an einem geeigneten Punkte des Flugzeugkörpers z. B. am Fahrgestell'oder an einem Punkte 10 möglichst weit am Kopf des -Flugzeuges befestigt ist. Beim Heräbkurbeln des Antennendrahte» 1 nimmt dabei dieses Zugorgan 9 und der Antennendraht etwa die gezeichnete Lage ein, wenn der Angriffspunkt desl Seiles 9 am Antennendraht durch ein geeignetes, Gewicht 6 beschwert wird. Auch hierbei können gleichzeitig die Winddruckflächen 7 Anwendung finden'. Dieses Zugseil braucht nicht aufgekurbelt zu werden, da es nur so lang zu sein braucht, daß es sich beim Aufkurbeln des Drahtes .1 an den Flugzeugkörper anlegt.
Bei. den beschriebenen Einrichtungen, die auf den .Antennendraht wirken, ist es zweckmäßig, die Angriffspunkte der Gewichte, Zugorgane o. dgl. am Antennendraht einstellbar zu machen, um je nach den vorliegenden Verhältnissen die beste Wirkung, zu erzielen. Ferner werden nach der weiteren Erfindung diese Gewichte usw. mit dem Antennendraht durch lösbare Kupplungen verbunden, die s,o beschaffen sind, daß die Gewichte und Angriffspunkte der Zugorgane 9 beim Herablassen des Antennendrahtes sich an bestirnten einstellbaren Punkten mit dem Draht selbsttätig kuppeln und beim Einziehen des Drahtes bis an den Flugzeugkörper herangezogen werden und sich dort von dem Draht ' entkuppeln, damit der Draht ungehindert in seiner ganzen Länge aufgekurbelt werden kann. Die lösbaren Gewichte werden bei aufgezogenem Draht so an geeigneten Punkten des Flugzeugkörpers festgehalten^ daß sie bei der Landung des Flugzeuges nicht hinderlich sind.

Claims (6)

  1. Patent-Ansprüche:
    1 i. Antennenanordnung für Luftfahrzeuge, insbesondere Flugzeuge, bei der die räumliche Lage des frei herabhängenden . ■ Teiles des Antennengebildes (Strahldraht, Gegengewicht) durch eine Hilfseinrichtung gegenüber dem Körper des Fahr-
    zeuges oder dem nicht herabhängenden Teil der Antenne bei der Fahrt des Luftfahrzeuges beeinflußt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Hilfseinrichtung· auf. die Drähte zur Wirkung gebrachten Kräfte an solchen Teilpunkterr der Drähte angreifen, daß nur die dem Fahrzeugkörper am nächsten liegendien Teile der Drähte unter diesem festgehalten werden, während die freien Enden sich selbst überlassen bleiben,
  2. 2. Antennenanordnung nachAnspruchi, dadurch gekennzeichnet, daß die herabhängenden Drähte an Teilpunkten ihrer Länge mit besonderen Gewichten beschwert werden, so daß die dem Fahrzeugkörper am nächsten liegenden Teile vom Winddruck aus der Vertikalen weniger abgelenkt werden, als die äußeren Drahtenden. , . ■ ,
  3. 3. Antennenanordnung nach Anspruch 1,. dadurch gekennzeichnet, daß .die herabhängenden Drähte an geeigneten Teilpunkten ihrer Länge mit so eingestellten Drachenflächen versehen sind, daß durch den Winddruck eine in der Fahrtrichtung wirkende Kraftkomponente entsteht.
  4. 4. Antennenanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an Teilpunkten der Drähte besondere nicht aufzukurbelnde Zugorgane angreifen, die an solchen Punkten, des Fahrzeugkörpers ab-
    ' gefangen' sind, daß durch diese Organe der herabhängende Draht -in einer Lage unter dem Fahrzeug festgehalten wird.
  5. 5. Antennenanordniung nach Anspruch ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewichte, Drachenflächen bzw. Angriffspunkte der besonderen. Zugorgane an den Antennendrähten so durch lösbare Kupplüngen mit diesen verbunden, sind, daß sie bei Herablassen der Antennendrähte an vorher einstellbaren Punkten, sich selbsttätig mit diesen, kuppeln und beim Aufziehen der Antennendrähte wieder entkuppeln.
  6. 6. Antennenanbrdnung nach' Anspruch ι bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
    ■■ Gewichte oder anderen an die Antennendlrähte angreifenden Organe beim Aufkurbeln der Drähte selbsttätig in eine solche Lage gebracht werden, daß sie beim Landen des Fahrzeuges nicht hinderlich sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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