DE297364C - Verfahren zum Auswalzen von Formeisen - Google Patents

Verfahren zum Auswalzen von Formeisen

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DE297364C
DE297364C DE1914297364D DE297364DA DE297364C DE 297364 C DE297364 C DE 297364C DE 1914297364 D DE1914297364 D DE 1914297364D DE 297364D A DE297364D A DE 297364DA DE 297364 C DE297364 C DE 297364C
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rolling out
flange
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B1/00Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations
    • B21B1/08Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations for rolling structural sections, i.e. work of special cross-section, e.g. angle steel
    • B21B1/088H- or I-sections
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B21B1/095U-or channel sections

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)
  • Rod-Shaped Construction Members (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
- M 297364 KLASSE Ta. GRUPPE
Zusatz zum Patent 254977.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung 'von Formeisen nach Patent 254977.
Nach diesem Verfahren werden bekanntlich die Schenkel des Formeisens abwechselnd aufgebogen und geradegerichtet, wobei die Bearbeitung der Flanschenkanten im geradegerichteten Zustande erfolgt.
Zur Ausführung dieses Verfahrens dient eine aus zwei Universalgerüsten, dem Vorgerüst und dem Fertiggerüst, kombinierte Walzstraße. Die Vertikalwalzen des Vorgerüstes biegen die Schenkel des Formeisens auf; es gelangt dann im Hingange in das Fertiggerüst; hier werden die Schenkel durch die Vertikalwalzen geradegerichtet; beim Rückgange werden die Flanschenkanten -durch die Horizontalwalzen bearbeitet.
Diese Verfahrensweise ist von mancherlei Nachteilen -begleitet.
Wenn, wie Fig. 2 der Patentschrift 254977 zeigt, die Vertikalwalzen beim Hingange des Walzstabes durch das Nebengerüst herangefahren wurden, wurden die Horizontalwalzen in solcher Lage belassen, daß sie dem Walzstabe an den Flanschenkanten und an der Stegfläche zur Führung dienten, wodurch gleichzeitig ein eventuelles Aufbiegen des Steges verhindert werden sollte.
Man arbeitete also nach dem Verfahren des Hauptpatentes dergestalt, daß der Stab beim Hingange durch das zweite Gerüst von den beiden Walzenpaaren auf seiner gesamten Außenfläche umfaßt wurde.
Da aber bei der Streckung der Flanschen im Hauptgerüst eine ungefähr gleiche Breitung derselben eintrat, und da sich ferner die Walzen des Nebengerüstes — in Betracht kommen hier die Horizontalwalzen — durch die starke Erwärmung entsprechend ausgedehnt hatten, so führten diese Umstände dazu, daß die Horizontalwalzen des Nebengerüstes nicht nur als Führungswalzen arbeiteten, sondem vielmehr schon beim Hingange ein ziemlich starker Druck auf die Flanschen ausgeübt wurde. Da die Vertikalwalzen gleichzeitig herangefahren waren, so wurde das Material zwischen Horizontal- und Vertikalwalzen herausgepreßt, so daß sich an den Flanschenrändern starke Wulste bildeten. .
Da ferner die Vertikalwalzen beim Hingange zwischen die Ränder der Horizontalwalzen eintreten, weil sonst ein Abbiegen der Flanschen nicht erfolgen kann, so mußte bei der Stellung der Horizontalwalzen nach Patent 254977 für jedes Profil mit anderer Flanschenhöhe auch ein Paar entsprechend hoher Vertikalwalzen angeschafft werden, was. den Herstellungsprozeß in hohem Maße belastete.
Die genannten Nachteile werden nun gemäß vorliegender Erfindung dadurch beseitigt, daß das Geraderichten der abgebogenen Flanschen beim Hingange des Walzstabes durch das zweite Gerüst bei hochgefahrenen Horizontal-
walzen durch Vertikalwalzen erfolgt, deren Höhe größer ist als die herzustellende Flanschenhöchstbreite.
Ermöglicht wurde die Durchführung dieser Erfindung durch die vom Erfinder festgestellte, überraschende Tatsache, daß das Geraderichten der abgebogenen Flanschenschenkel ohne Benachteiligung des Herstellungsvorganges auch erfolgen kann, ohne ".daß ;:.die.schmalen Kanten
ίο durch die Ränder' der Horizöntalwalzen geführt werdenif. ' w,'^,^4 '""*'
Da auf äpse ^si^jZSez Druck der Horizontalwalzerii'auf "die etljmäien Flanschenkanten beim Hingange.. d^?gji»*däs: Nebengerüst weg-
fällt, andererseits *Vertikalwäizen verwendet werden können, die höher sind als die Flanschen, so ist einmal die Gratbildung vermieden und andererseits die Anschaffung von nur einem Paar Vertikalwalzen für eine ganze Profilreihe erforderlich, wogegen bei dem Verfahren des Hauptpatentes eine große Anzahl solcher notwendig waren und außerdem durch ihre Umwechselung viel Zeit verloren ging.
Die Ausführung des Verfahrens ist durch die beiliegende Zeichnung veranschaulicht.
Der aus dem Hauptgerüst (Fig. 1) kommende Träger gelangt im Hingange in das Nebengerüst nach Fig. 2.
Die Horizontalwalzen e, f sind hochgefahren, so daß die Vertikalwalzen ' g, h, deren Höhe größer ist als die Flanschenhöhe, zwischen die Ränder der Horizontalwalzen eintreten und die Flanschenhälfien abbiegen können, ohne daß an den Rändern der Flanschen Wulste auftreten. "
Beim Rückgange durch das Nebengerüst gemäß Fig. 3 sind dann die Horizontalwalzen entsprechend heruntergefahren und die Vertikalwalzen zurückgefahren. Der Träger gelangt dann wieder in das Hauptgerüst zurückwo die Flanschen wieder abgebogen werden.
Der Vorgang wiederholt sich bis zur Fertig, _ Streckung des Trägers.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum Auswalzen von Formeisen nach Patent 254977, dadurch gekennzeichnet, daß das Geraderichten der abgebogenen Flanschen bei hochgefahrenen Horizontalwalzen durch Vertikalwalzen geschieht, deren Höhe größer ist ,als die -· herzustellende Flanschenhöchstbreite, und daß die Vertikalwalzen bei der Bearbeitung der Flanschenkanten durch die Horizontalwalzen zurückgefahren werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1914297364D 1915-11-23 1914-09-11 Verfahren zum Auswalzen von Formeisen Expired DE297364C (de)

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DE1914297364D Expired DE297364C (de) 1915-11-23 1914-09-11 Verfahren zum Auswalzen von Formeisen
DE1915307856D Expired DE307856C (de) 1915-11-23 1915-11-24 Verfahreb zum Auswalzen von I- und U-Eisen in Universalwalzwerken unter Abbiegen de Flanschen

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DE3805364A1 (de) * 1988-02-17 1989-08-31 Salzgitter Peine Stahlwerke Fertigwalzverfahren fuer profile

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DE307856C (de) 1918-09-13
FR22000E (fr) 1921-04-21
DE254977C (de) 1912-12-18

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