DE296640C - - Google Patents

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DE296640C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10KPURIFYING OR MODIFYING THE CHEMICAL COMPOSITION OF COMBUSTIBLE GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE
    • C10K1/00Purifying combustible gases containing carbon monoxide
    • C10K1/02Dust removal
    • C10K1/022Dust removal by baffle plates

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Separating Particles In Gases By Inertia (AREA)
  • Gas Separation By Absorption (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 26 <f.'GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. August 1916 ab.
Bei dem Verfahren zum Ausscheiden der Teernebel aus den Gasen der Brennstofftrockendestillation ist es bekannt, den Gasstrom in dem Wascher gegen Prellwände zu leiten, welche das Gas gegen die Wasseroberfläche drücken, oder eine Anzahl von kleinen Stiften anzuordnen, welche in die Waschflüssigkeit hineinragen und den Gasstrom zerteilen sollen. Die Waschflüssigkeit zieht hierbei am Boden des Behälters ab. Die Erfindung benutzt nun Gruppen von Wandflächen im Wascher, um in dem Wascher eine düsenartige Wirkung zu erzielen, ähnlich derjenigen, wie sie in den bekannten Teerstrahlapparaten erzielt wird, nur daß im vorliegenden Fall hierfür die in der Bauart einfachere, doppelt und mehrfach wirkende und im Betrieb billigere Form eines Waschers gewählt ist. Zu diesem Zweck sind in dem Wascher gleich-
ao falls quer zum Gasstrom gerichtete Prellwände vorgesehen, jedoch sollen diese im vorliegenden Fall dicht über der Waschflüssigkeit verlaufen, so daß der Gasstrom durch sie in einer sehr dünnen, breiten Schicht über den Flüssigkeitsspiegel ausgebreitet wird; ferner sind innerhalb des Flüssigkeitsraumes des Waschers Prellwände für die Waschflüssigkeit, vorgesehen, welche sich indessen im Gegensatz zu den bisher üblichen Anordnungen anstatt von der Decke des Waschers in die Flüssigkeit hinein, vom Boden des Waschers bis unmittelbar oder nahe zum Flüssigkeitsspiegel aufwärts erstrecken, so daß diese Prellbleche die Flüssigkeit nötigen, zwischen den durch die Prellwände für das Gas gebildeten Abteilen von einem Flüssigkeitsabteil zum anderen überzulaufen und unmittelbar unterhalb des Gasstromes zu fließen. Drittens ist in dem Gasraum des Waschers eine enge Folge von in Richtung des Gasstromes und senkrecht zu den Prellwänden stehenden Wänden angeordnet, welche zusammen mit den Prellwänden düsenartige schmale Kanälchen bilden. Durch diese Wandgruppen wird der Teernebel also einerseits auf die Waschflüssigkeit gedrückt und dadurch verdichtet, und diese Verdichtung wird durch die injektorartige Wirkung der Wandgruppen vervollständigt, mit der Folge, daß der Teernebel vollständig aus dem Gas verschwindet.
Auf der Zeichnung ist der Wascher in Fig. 1 in einem Querschnitt nach A-B der Fig. 2, in Fig. 2 in einem senkrechten Längsschnitt nach C-D der Fig. 3, und in Fig. 3 in einem wagerechten Schnitt nach E-F der Fig. 2 in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Fig. 4 und 5 zeigen im Querschnitt und in einem wagerechten Schnitt eine zweite Ausführungsform.
Ein verhältnismäßig niedriger, dafür aber sehr breiter Wascher α ist in dem die Waschflüssigkeit enthaltenden unteren Teil mit einer dichten Folge von quer zur Richtung des Flüssigkeitsstromes gerichteten Überlaufwänden b versehen. Diese Wände erstrecken sich vom Boden des Gefäßes aufwärts bis unmittelbar oder nahe zur Höhe des Ablaufs e, also auch des Flüssigkeitsspiegels. Im oberen Teil
des Wäschers ragt eine enge Folge von Prellwänden c von der Decke des Waschers abwärts; in ihrem unteren abgebogenen Teil verlaufen diese Wände je zwischen den Überlaufwänden δ dicht über dem Flüssigkeitsspiegel (Fig. 2). Diese Wandgruppe ist durch eine enge Folge von parallel (Fig. 3) oder verengt (Fig. 5) angeordneten Wänden d, welche in den Flüssigkeitsspiegel hineinragen (Fig. 1, 2 und 4) und entweder gleichfalls an oder nahe an der Decke des Waschers beginnen (Fig. ι bis 3) oder nur unterhalb der Prellwände c sich befinden (Fig. 4), in eine große Anzahl nebeneinande'rliegender Kanälchen zerlegt, durch welche der Gasstrom und der Flüssigkeitsstrom in inniger Berührung miteinander sich injektorartig hindurchzwängen müssen, wobei bemerkenswert ist, daß auch die Flüssigkeit infolge der Anordnung der Wände b nicht am Boden des Gefäßes, sondern in der Höhe des Flüssigkeitsspiegels strömt, wodurch eben in den einzelnen engen Kanälchen jene düsenähnliche Wirkung entsteht, welche eine völlige Ausscheidung der feinen Teernebel gewährleistet. Die Waschflüssigkeit kann beispielsweise dem Vorkühler f entnommen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Wascher zum Ausscheiden der Teernebel aus den Gasen der Brennst off trockendestillation, dadurch gekennzeichnet, daß eine Folge von in an sich bekannter Weise quer zum Gasstrom gerichteten Prell wänden (c) angeordnet ist, welche dicht über · der Waschflüssigkeit verlaufen und den Gasstrom in einer sehr dünnen, breiten Schicht über den Flüssigkeitsspiegel ausbreiten, daß ferner zwischen den einzelnen Prellwänden (c) vom Boden des Behälters bis zum oder nahe zum Flüssigkeitsspiegel Überlaufwände (b) sich aufwärts erstrecken, welche die Flüssigkeit zu einer Strömung dicht unterhalb der Prellwände (c) nötigen, und daß senkrecht zu den Prellwänden (c) eine enge Folge von in Richtung des Gasstromes stehenden parallelen oder sich verengenden Wänden (d) angeordnet ist, welche den durch die Prellwände zu einer dünnen Schicht ausgebreiteten Gasstrom nötigen, im Verein mit der Waschflüssigkeit düsenartig durch die von den Wandgruppen gebildeten engen Kanälchen zu strömen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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