DE29642C - Neuerung an Achsbüchsen - Google Patents

Neuerung an Achsbüchsen

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Publication number
DE29642C
DE29642C DENDAT29642D DE29642DA DE29642C DE 29642 C DE29642 C DE 29642C DE NDAT29642 D DENDAT29642 D DE NDAT29642D DE 29642D A DE29642D A DE 29642DA DE 29642 C DE29642 C DE 29642C
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Germany
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oil
bearing shell
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bearing
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Application number
DENDAT29642D
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Original Assignee
E. VOGES in Hannover, Dohmeyersweg 10
Publication of DE29642C publication Critical patent/DE29642C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F17/00Lubrication specially adapted for axle-boxes of rail vehicles
    • B61F17/02Lubrication specially adapted for axle-boxes of rail vehicles with oil
    • B61F17/04Lubrication by stationary devices
    • B61F17/10Lubrication by stationary devices by means of an oil bath

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Details Of Gearings (AREA)
  • Steering-Linkage Mechanisms And Four-Wheel Steering (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
ERNST VOGES in HANNOVER. Neuerung an Achsbüchsen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. März 1884 ab.
Bei vorliegender Achsbüchse, welche möglichst ökonomisch und zuverlässig die Achsschenkel bezw. Zapfen der Eisenbahnwagen mit flüssiger oder Oelschmiere versehen soll, ist bei Einfachheit und rascher Revisionsfähigkeit der Construction eine schnelle Reparaturfähigkeit vorgesehen ; auch dadurch, dafs die Lagerschale wie auch der Lagerkasten aus einem Stück hergestellt und der Achszapfen derart construirt ist, kann die Lagerschale leicht und schnell ausgewechselt werden, bei doppeltem Verschlufs gegen eindringenden Staub und Schmutz.
A ist der Achslagerkasten, aus Gufseisen, schmiedbarem Gufs oder Rothgufs in einem Stück hergestellt, von röhrenförmigem Querschnitt im vorderen und hinteren Theil, während der mittlere α behufs Führung in den Achsgabeln aufsen von quadratischem bezw. rechteckigem, innen von kreisförmigem Querschnitt ist, Fig. 6.
Dieser Lagerkasten A ist an seiner Stirnfläche mit einem Flantsch al versehen, auf welchen der Stirndeckel B aufgeschraubt wird, während der am hinteren Theile im Innern befindliche Flantsch β2 als Dichtungsfläche für die Lagerschale C dient, Fig. i, 2, 4, 5 und 6.
Diese Lagerschale C, Fig. 9, 10, 8 und 7, ebenfalls in einem Stück aus beliebigem Lagermaterial, Zinncomposition, Bronze, Hartblei etc. hergestellt, ist von röhrenförmigem Querschnitt, an der Stirnfläche mit einem Flantsch c und Ansätzen c1 cl versehen, behufs Befestigung an dem Lagerkasten A mittelst der Schraubenbolzen e e und Schraubenmuttern el e :, Fig. 2 und 5. Der Dichtungsflantsch c% legt sich gegen den Flantsch «2 von A an.
Die Lagerschale C ist seitlich am vorderen Theile mit den unteren Schmierlöchern ί ί oder auch gleichzeitig mit oberen .T1J1 versehen, um dieselbe Lagerschale C durch Drehung um i8o°, wenn die obere Hälfte bereits ausgelaufen oder schadhaft ist, noch einmal benutzen zu können.
Die Durchbohrung d in der Stirnfläche der Lagerschale gestattet der Schmiere den Zutritt zu dem von A und C gebildeten Raum D. E ist die Verschlufskapsel für die Lagerschale bezw. den Zapfen, mittelst Gewinde in den Flantsch c der Lagerschale eingeschraubt und mit Deckel F und Füllloch g und Verschlufsschraube g1 versehen.
Der Stirndeckel B, Fig. 1, 3, 4 und 5, greift mit dem ringförmigen Vorsprung b, Fig. 1 und 5, in den Lagerkasten hinein und ist mit einem dem Flantsch al entsprechenden Flantsch b1 versehen, behufs Befestigung an dem Lagerkasten A mittelst der Schrauben ff.... und vorderen Verschlusses der Achsbüchse.
Die innere Deckelfläche nimmt in einer Verstärkung P das Oelstandsglas G auf, welches fast bis auf den Boden reicht und oben durch die doppelwandige, aufgeschraubte Kappe H gegen Staub und Schmutz, nicht aber gegen Luftzutritt abgeschlossen ist, denn die innere Wand h der Kappe H ist mit Löchern hl h1 versehen. Eine Ausfräsung P an der Stirnfläche des Deckels läfst den Stand des Oeles im Glasrohr G und somit den Oelstand in der Achsbüchse erkennen.
Der Zapfen J der Gufsstahlachse K des Wagens ist hierfür von besonderer Form; denn um die Lagerschale C auf den Achsschenkel bezw. Zapfen aufschieben zu können, hat der-
selbe keinen Bund, sondern ist glatt und mit zwei angedrehten Zapfen i1 und P versehen, welche folgende Vorrichtung, die den Bund ersetzen soll, aufnehmen:
Eine Scheibe P mit einem Ausschnitt wird auf den mit der Verlängerung iz versehenen Ansatz P, Fig. ii, aufgesetzt und nunmehr die Mutter kl auf den mit Gewinde versehenen Ansatz P aufgeschraubt und mittelst der Schrauben / /, Fig. 2 und 5, -gesichert.
Der Lagerkasten A hat in seinem unteren Theile, unterhalb der Lagerschale, eine OeI-rinne m, welche an der Stelle in den Lagerkasten mündet, an welcher der Achszapfen endet, um das gebrauchte OeI vom Zapfen durch die Oelrinne m nach dem Oelsammler oder OeI-fänger M, der am unteren Theil des Lagerkastens A angeschraubt ist, zu führen, Fig. i, 4 und 6.
Bei der in Fig. ι bis 6 dargestellten Construction besteht der hintere Verschlufs der Achsbüchse in einem auf den Lagerkasten A aufzuschraubenden und abgedichteten Deckel N.
Um ein Eindringen von Staub und Schmutz durch die Rotation der Achse auf den Achszapfen zu verhindern, ist das röhrenförmige Ende des Lagerkastens mit einer Schutzkapsel P umgeben, welche auf die Radnabe Q aufgeschraubt ist.
In Fig. ii, 12 und 13 ist eine Anordnung dargestellt, welche bezweckt, ohne den Verschlufsdeckel N das von dem Achszapfen und der Lagerschale abträufelnde OeI sicher durch die Oelrinne m nach dem Oelsammler M zu leiten, und besteht darin, dafs hinter dem Achszapfen die Achse mit einer Nuth R versehen ist, Fig. 11 und 13, und in diese Nuth ein dicht vor der Oeffnung der Oelrinne m angeordneter Fortsatz T an der unteren Peripherie dieser Nuth R eingreift, wodurch das OeI gezwungen wird, an dem Fortsatz T abzuträufeln und in die Oelrinne m bezw. den Oelsammler M zu laufen.
Die Schmiervorrichtung dieser Achsbüchse ist folgende:
Durch das Oelstandsglas G wird nach Losschrauben der Kappe H der innere Lagerkasten mit der flüssigen Schmiere, z. B. Rüböl, derart gefüllt, dafs der vordere Raum D1 des Lagerkastens sowie derjenige von D zwischen den Plantschen der Lagerschale C, indem durch die Durchbohrung d in der Stirnfläche von C die Communication dieser Räume hergestellt ist, mit OeI angefüllt wird. Durch die unteren Schmierlöcher ί s (oder wenn aufserdem noch die oberen S1S1 vorhanden sind, auch durch diese) in der Lagerschale C wird das OeI dem Zapfen zugeführt und füllt auch den Raum D2 der Verschlufskapsel E bei den ersten Rotationen der Achse schnell mit dem reinen OeI an. Das gebrauchte OeI träufelt am Zapfenende ab und wird durch die Oelrinne m nach dem Oelsammler M abgeführt. In der in Fig. 11, 12 und 13 dargestellten Anordnung träufelt das OeI an dem Fortsatz T herab in die Oelrinne m bezw. in M.
Die Verschlufskapsel E ist mit der Verschlufsschraube g1 versehen, um auch zunächst die Kapsel E und alsdann, nachdem der Stirndeckel B aufgeschraubt ist, durch das Oelstandsglas G, wie bereits beschrieben, die Achsbüchse entsprechend mit OeI anzufüllen. Von der Stirnseite aus ist der Oelstand durch das Standglas G zu erkennen. Hierdurch wird gleichsam in E ein Oelreservoir gebildet, das, falls die Nachfüllung von OeI durch G vernachlässigt ist, den Zapfen noch mit Schmiere versieht.
Wie aus dem Vorgesagten und der beiliegenden Zeichnung zu erkennen ist, befindet sich der Achszapfen in einem Oelbade und wird stets gut und sicher mit Schmiere versehen.
Dieselbe Lagerschale C kann infolge ihrer cylindrischen Form, wenn die obere Hälfte der Lagerschale ausgelaufen ist, schnell und leicht, ohne die Achsbüchse abnehmen zu müssen, durch Lösen der Schraubenmuttern e' e1 und Drehung um i8o° noch benutzt werden, da alsdann die untere, noch nicht so abgenutzte Hälfte der Lagerschale den -Druck aufnimmt, und kann zu diesem Zwecke auch eine' zu d symmetrisch liegende Durchbohrung in der oberen Stirnfläche von C vorhanden sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei rohrförmigen Achsbuchsen A, in welchen das rohrförmige Futter C bei «2 <r2 abgedichtet und mit der Reserveölkammer E versehen ist, die Combination der Oelräume D1D mit den Schmierlöchern ds sl und dem Abflufskanal m mit dem Oelsammler M.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT29642D Neuerung an Achsbüchsen Active DE29642C (de)

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