DE296298C - - Google Patents
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- DE296298C DE296298C DE1916296298D DE296298DD DE296298C DE 296298 C DE296298 C DE 296298C DE 1916296298 D DE1916296298 D DE 1916296298D DE 296298D D DE296298D D DE 296298DD DE 296298 C DE296298 C DE 296298C
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- oil
- vessel
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- Expired
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D24/00—Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof
- B01D24/02—Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with the filter bed stationary during the filtration
- B01D24/10—Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with the filter bed stationary during the filtration the filtering material being held in a closed container
- B01D24/12—Downward filtration, the filtering material being supported by pervious surfaces
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Lubricants (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfahrung hat gezeigt, daß es notwendig ist, das öl von Transformatoren in
gewissen Zeitabständen zu filtrieren, einesteils^ um es von Schmutz zu befreien, andererseits,
um eindringendes Kondenswasser oder Wasser,· welches durch Selbstabscheidung aus dem Öl
frei geworden ist, diesem zu entziehen. Hierzu waren bisher umständliche Arbeiten und
Maschinen nötig. Bei der von uns angegebe-
nen neuen Vorrichtung bleibt das Öl innerhalb des Transformators und kreist nur jeden Tag
ein Teil desselben durch die Filtrationsvorrichtung hindurch. Der Vorgang ist folgender:
Das Transformatorengefäß α wird in kaltem Zustande vollständig mit Öl gefüllt. Tritt
jetzt infolge der Verluste des Transformators eine Erwärmung des Öles auf, so muß das
Volumen zunehmen. Infolgedessen wird das Öl gegen die Wände drücken und in vorhan-
ao dene Rohre m und b gepreßt werden. Von m aus stößt das öl bald auf eine Kugel /,
welche einen weiteren Austritt nach dem Reinigungsgefäß verhindert. Das öl muß
also durch b den Kessel verlassen. Hierbei gelangt es in ein Vorreinigungsgefäß c, wo
größere Schlammteile durch ein Sieb d aufgehalten werden. Weiter kommt es nach einem
Ventil e, hebt dessen Kugel und tritt durch ein Rohr f in ein Gefäß g ein. Dieses Gefäß
besitzt einen vollständig schließenden Deckel h, welcher nur durch ein kleines Luftloch
0 mit der äußeren Luft in Verbindung steht. Das Fließen des Öles in das Gefäß
dauert so lange, wie eine Temperaturzunahme des Öles in α stattfindet.
Tritt nun über Nacht oder nach Abstellung des Transformators eine Abkühlung des Öles
in α ein, dann hat dies eine Volumverminderung zur Folge, welche ihrerseits eine Saugwirkung
hervorbringt. Das Öl aus dem Gefäß g kann nach unten hin nicht zurücktreten, weil ihm das Ventil e den Rückgang versperrt,
dagegen findet das öl den Weg über' eine
Filtrierpatrone i, tritt in das Rohr k ein, hebt die Kugel I und wird vom äußeren Luftdruck
durch das Rohr m in den Transformatorenkessel zurückgepreßt. Das öl macht also
einen vollständigen Kreisprozeß durch, wobei gröbere Unreinlichkeiten vor dem Sieb d hängen
bleiben, hingegen Wasser und feinere Unreinlichkeiten in der Filtrierpatrone i zurückgehalten
werden. Der Bewegungsprozeß nimmt seinen Anfang in der unteren Hälfte der Transformatorenkessel,
weil hier in erster Linie Wasser- und Schlammablagerungen η stattfinden.
Die angegebenen Kugelventile β und / sind
nur schematisch und kann an Stelle derselben jedes geeignete Rückschlagventil verwendet
werden. Nimmt man an, daß die Temperaturdifferenzen des Öles in α pro Tag im
Maximum 30° betragen, so werden etwa jeden Tag 3 Prozent des Öles über die Filtrierpatrone
i geleitet und gereinigt. Die Patrone i
selbst ist nach Entfernen des Deckels h sofort auswechselbar.
Claims (1)
- Patent-An Spruch:ölreinigungs- und Entwässerungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die bei der Erwärmung des Öles auftretende Volumvergrößerung und die bei der nachfolgenden Abkühlung hervorgerufene Volumverkleinerung benutzt wird, das Öl selbsttätig über eine Reinigungs- und Filtrationsvorrichtung zu treiben.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE296298T | 1916-06-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE296298C true DE296298C (de) | 1917-01-30 |
Family
ID=34558956
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1916296298D Expired DE296298C (de) | 1916-06-10 | 1916-06-10 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE296298C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1095260B (de) * | 1958-09-01 | 1960-12-22 | Kurt Schlegel | Druckfilter fuer Mineraloel |
-
1916
- 1916-06-10 DE DE1916296298D patent/DE296298C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1095260B (de) * | 1958-09-01 | 1960-12-22 | Kurt Schlegel | Druckfilter fuer Mineraloel |
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