DE296235C - - Google Patents

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DE296235C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K5/00Feeding or distributing other fuel to combustion apparatus
    • F23K5/02Liquid fuel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Loading And Unloading Of Fuel Tanks Or Ships (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zusatz zum Patent 287766.
Gegenstand der Erfindung bildet eine Verbesserung der durch Patent 287766 geschützten Vorrichtung zur Veränderung des Widerstandes von Leitungen, durch die eine Flüssigkeit, z. B. öl für Feuerungen, strömt, und zwar besteht die Verbesserung darin, daß die nach dem Hauptpatent an der Unterbrechungsstelle der Meßdüsen angebrachten, auswechselbaren Düsenteile ohne Entfernung der übrigen Teile des Meßleitungsstückes von der Seite her einsetzbar und mittels Überwurfmuttern mit diesen Teilen verbunden sind. Diese Bauart hat den Vorteil, daß man beim Nachsehen der auswechselbaren Düsenteile bzw. beim Ein-
■15 setzen neuer Teile nicht mehr nötig hat, die ganze Widerstandsmeßeinrichtung von ■ den Anschlußleitungen abzuschrauben und auseinanderzunehmen, sondern es genügt, lediglich den die Düsenteile enthaltenden Raum freizulegen und die Schrauben oder Muttern der Düsenteile zu lösen, während die übrige Einrichtung vollständig unverändert bleibt.
Um hierbei auch eine genauere Gegenüberlage der freien Durchgangsquerschnitte der auswechselbaren Düsenteile zu erzielen, die bei der Einrichtung nach dem Hauptpatent durch die voneinander unabhängig ausgeführten und befestigten Düsen α und b nicht gewährleistet ist, sind die auswechselbaren Düsenteile gemäß der Erfindung auf einer Führungsbüchse angebracht, auf welcher auch die zur Befestigung der Düsen teile bestimmten Überwurfmuttern sitzen, die mit der Führungsbüchse und den Düsenteilen zusammen von der Seite her eingesetzt und auf die Enden der Hauptdüsen aufgeschraubt werden. Bei genauem Einpassen der auswechselbaren Düsenteile in die Führungsbüchse ist eine genaue Gegenüberlage ihrer freien Durchgangsquerschnitte vollkommen gesichert, und es werden Stoßverluste der durchströmenden Flüssigkeit ■ an den Rändern der Durchgangsquerschnitte sicher vermieden, d. h. die Wirkungsweise der Einrichtung wird eine zuverlässigere und genauere.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der den Gegenstand der Erfindung bildenden Vorrichtung dargestellt, und zwar ist der die auswechselbaren Düsen enthaltende Teil im Schnitt, und die übrige Einrichtung in Ansicht gezeigt.
Das zur Widerstandsänderung dienende Leitungsstück besteht wie nach dem Hauptpatent aus einem in die Ölleitung eingeschalteten Teil r mit einem sich verengenden Düsenteil a und einem sich erweiternden Düsenteil b. Gemäß der Erfindung sind nun die an der Unterbrechungsstelle des Düsensystems angeordneten, auswechselbaren Düsenteile c, d derart ausgebildet, daß man zum Zweck des Nachsehens oder der Erneuerung der Düsenteile nicht mehr nötig hat, die Düsen α und b heraus-
zunehmen und die ganze Einrichtung auszubauen, sondern die Düsenteile c und d lassen sich unmittelbar von der Seite her ein- und ausbauen. Zu diesem Zweck liegen sie an den Endflächen der Düsen α und b einfach auf und werden durch Überwurfmuttern e, f an denselben befestigt. Die Tiefe der Verschraubung beider Muttern muß hierbei kleiner sein als ihr Abstand im aufgeschraubten Zustände, da zwecks Abnahme der Düsenteile c, d beide Muttern nach der Mitte zurückgeschraubt werden müssen. Um gleichzeitig eine möglichst genaue Gegenüberlage der Düsenteile c, d zu erzielen, sind dieselben gemäß der Erfindung auf einer Führungsbüchse g angebracht, auf welcher die Überwurfmuttern e, f sitzen, und welche mit Bohrungen h am Umfang für den Durchtritt der Flüssigkeit in dem Raum i zum Manometerstutzen k versehen ist. Der Einbau der auswechselbaren Düsenteile erfolgt in der Weise, daß zunächst die Überwurfmuttern e, f auf die Führungsbüchse g aufgebracht und hierauf die Düsenteile in die Büchse eingesetzt werden, worauf das Ganze zwischen den Düsen α und δ von der Seite her eingeführt wird und die Überwurfmuttern auf die Düsen aufgeschraubt werden. Zur Sicherung ihrer Lage . können die Überwurfmuttern in bekannter Weise mit einer Sicherung I von beliebiger. Ausführung versehen sein. Das Gehäuse r muß natürlich zwecks seitlichen Ein- und Ausbaus der auswechselbaren Düsenteile c, d eine entsprechende Öffnung haben, die durch" einen Deckel m mittels Schraubenbolzen verschlossen wird.
Die Befestigung der gemäß der Erfindung von der Seite her einsetzbaren Düsenteile c, d kann auch in anderer Weise, z. B. mittels einzelner kleiner Schrauben erfolgen, die in entsprechenden Bohrungen des äußeren Flansches der Düsenteile sitzen und den Flansch mit den Düsen α und b fest verbinden; doch hat sich eine solche Befestigungsart als nicht so einfach und zweckmäßig wie die aus -der Zeichnung ersichtliche erwiesen.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Vorrichtung zur Veränderung des Widerstandes von Leitungen, durch die eine Flüssigkeit, z. B. öl bei Feuerungen, strömt, nach Patent 287766, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Unterbrechungsstelle des Meßleitungsstückes angebrachten, auswechselbaren Düsenteile ohne Entfernung" der übrigen Teile des Meßleitungsstückes von der Seite her einsetzbar und mittels Überwurfmuttern mit diesen Teilen verbunden sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Seite her einsetzbaren Düsenteile zur Erzielung einer genauen Gegenüberlage auf einer gemeinsamen Büchse sitzen und mit dieser und den Überwurfmuttern zusammen von der Seite eingebaut werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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