DE296191C - - Google Patents

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DE296191C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K3/00Apparatus or processes adapted to the manufacture, installing, removal, or maintenance of incandescent lamps or parts thereof
    • H01K3/02Manufacture of incandescent bodies

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Crystals, And After-Treatments Of Crystals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Werden Kristalle durch mechanische Bearbeitung u. dgl. deformiert, so vollzieht sich im allgemeinen eine Zertrümmerung der einzelnen Kristallindividuen. Es bilden sich im Innern der Kristalle neue Flächen, die sogenannten Gleitflächen, aus, wodurch eine Zerkleinerung des Kristallgefüges eintritt.'
In dem Patente 291994 ist nun ein Weg angegeben worden, um Metalle [und ihre Legierungen in langgestreckten, drahtförmigen Gebilden zu erhalten, die sich dadurch kennzeichnen, daß sie aus einem einzigen, ihren Gesamtquerschnitt ausfüllenden Kristall von beträchtlicher Längenabmessung bestehen.
Ging man nun von den theoretisch vorauszusehenden und von der Praxis in allen Fällen bestätigten Verhältnissen aus, welche für die Deformation von Kristallen gelten, so mußte man den Schluß ziehen, daß bei einer mechanischen Bearbeitung der gemäß Hauptpatent hergestellten, aus langen Kristallen bestehenden Drähte, z. B. durch Ziehen oder Walzen, eine Zertrümmerung des Kristalles, etwa durch Bildung von Gleitflächen im Innern, eintreten müßte, wodurch die Festigkeit des ursprünglich einheitlichen Kristalles gegebenenfalls herabgesetzt oder vollständig zerstört würde. Es mußte also zunächst aussichtslos oder mindestens unzweckmäßig erscheinen, derartige Drähte einer mechanischen Behandlung zu unterwerfen.
Es wurde nun gefunden, daß bei den gemäß dem Hauptpatent hergestellten .drahtförmigen Gebilden diese Befürchtungen nicht zutreffen; vielmehr kann man solche Drähte, die aus einem ihren Gesamtquerschnitt ausfüllenden Kristall von großer Längenabmessung bestehen, sehr leicht sogar in der Kälte durch eine Düse hindurchziehen., Hierbei tritt lediglich eine Deformation des Kristalles in der Weise ein, daß er sich gewissermaßen in die Länge streckt, ohne daß das innere Gefüge eine Veränderung erleidet.
Es ist natürlich zweckmäßig, bei dieser mechanischen Behandlung durch Ziehen, Walzen o. dgl. einige Vorsicht walten zu lassen, um * dem Kristall genügend Zeit und Gelegenheit zu geben, diesen Streckungsvorgang leicht zu ertragen.
Diese Feststellung ist, wie ohne weiteres ersichtlich, für die Technik der Glühfadenherstellung von der weittragendsten Bedeutung, insofern, als man hierdurch in die Lage gesetzt ist, die nach dem Hauptpatent hergestellten Drähte im weiteren Verlaufe auf jeden gewünschten kleineren Querschnitt zu verjüngen. Bekanntlich sind Glühkörper, welche man nach dem gebräuchlichen Preßverfahren herstellt, infolge von Ausschleifungen der Preßdüse und durch eventuelle Inhomogenität der Preßmasse keineswegs in ihrer ganzen Länge gleichmäßig dimensioniert; vielmehr gibt es
bei ihnen, insbesondere wenn man größere Längen in Betracht zieht, schwächere und stärkere' Stellen. Durch das beschriebene Verfahren ist/die Möglichkeit gegeben, derartige Ungleichmäßigkeiten, welche bei der Verwendung solcher Glühkörper für elektrische Glühlampen sich überaus ungünstig bemerkbar machen, durch einfaches Nachziehen oder ähnliche mechanische Vorgänge auszugleichen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Metallkörpern nach Patent 291994, bei welchem die Metallkörper aus einem einzigen Kristall bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Formgebung durch die bekannten Zieh-, Walz- oder Hämmerverfahren in der Weise geschieht, daß eine Änderung ihrer inneren Struktur nicht eintritt.
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