DE29617734U1 - Mobiltelefon - Google Patents
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Description
LP01E001 &Ogr;&Egr;&ugr;/&Bgr;&thgr;&thgr;&dgr;&bgr;&Zgr;&THgr;&Ggr;&Tgr;&ngr;&ngr;/&Bgr;&bgr;/&Ogr;&dgr;. 10.1996
Amadeus Lopatta, Kirchgasse 14, D-76307 Karlsbad
Amadeus Lopatta, Kirchgasse 14, D-76307 Karlsbad
Mobiltelefone sind durch einen Akku betriebene, im MHz- oder GHz-Bereich arbeitende
Funktelefone in der Größe eines herkömmlichen Telefonhörers. Sie stehen
entweder als "Handy" mit einer terrestrischen Relaisstation oder einem Satelliten
oder als "schnurloses Telefon" mit einer Reichweite von typisch einigen hundert Metern mit einer Basisstation in Verbindung, welche an ein Fernsprechnetz
angeschlossen ist. Aus dem DE 91 09 141 U1 ist bereits ein Mobiltelefon bekannt,
welches als Mobilteil eines Autoradios ausgebildet ist. Zu diesem Zweck enthält es zusätzlich zu den übäichen Bedientasten eines Telefons noch einige
Bedientasten für das Bedienen des Autoradios, ein alphanumerisches Anzeigefeld für Frequenz- bzw. Senderanzeigen und einen Steckverbinder zum Verbinden
mit dem fest eingebauten Teil des Autoradios. Ist das Mobiltelefon mittels
des Steckverbinders mit dem fest eingebauten Teil des Autoradios verbunden, dann kann dieses bedient werden. Zum Telefonieren zieht man das Mobiltelefon
vom fest eingebauten Teil des Autoradios ab. Solange das Mobiltelefon abgezogen ist, kann man telefonieren, aber nicht das Autoradio bedienen. Nimmt man
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VAT Registration No. DE 144180005
das Mobiltelefon mit, wenn man das Automobil abstellt, dann ist das Autoradio
zugleich gegen Diebstahl gesichert, weil ohne das Bedienteil niemand etwas damit
anfangen kann.
Die vorliegende, im Anspruch 1 angegebene Erfindung erweitert den Anwendungsbereich
von Mobiitelefonen demgegenüber ganz erheblich, indem sie vorschlägt,
im Mobiitelefon einen infrarotsender vorzusehen, welcher durch die bei
Mobilteiefonen ohnehin vorgesehenen Bedientasten und/oder durch zusätzliche
Bedientasten steuerbar ist. Zu diesem Zweck enthält das Mobiltelefon zweckmäßigerweise
eine Steuerschaltung, welche das Betätigen der Bedientasten in eine
vom Infrarotsender zu übertragende Information wandelt. Bei Bedientasten, die nur für das Bedienen des Infrarotsenders vorgesehen sind, kann das unmittelbar
geschehen, bei Bedientasten, die auch für das Bedienen des Telefons vorgesehen sind, erst nach Umschalten der Betriebsart des Mobiitelefons vom Telefonbetrieb
auf den Infrarotsendebetrieb.
Der Infrarotsender und sein Betrieb können so ausgewählt sein, wie es bei herkömmlichen
Fernbedienungsgeräten der Fall ist, wobei als Steuerschaltung für den Infrarotsender vorzugsweise ein Mikroprozessor vorgesehen ist, welcher zugleich
die Telefonfunktionen steuert.
Auf diese Weise kann das Mobiltelefon als Fernbedienung für alle möglichen
Geräte und Einrichtungen verwendet werden, welche bisher noch durch individuelle
Infrarot-Fernbedienungseinheiten bedient werden.
Heutige Mobüteiefone sind vielfach nicht größer als herkömmliche Fernbedienungseinheiten.
Da die Größe im wesentlichen durch das Tastenfeld, das alphanumerische Anzeigefeld und den Akku bestimmt wird, wird das Mobiltelefon dadurch,
daß es erfindungsgemäß zusätzlich die Aufgabe einer Fernbedienung übernimmt, in seinen Außenabmessungen nicht notwendigerweise größer. Da
heutige Mobiltelefone ohnehin schon mit Hilfe einer Menüführung bedient
I &idigr; ·
-3-
werden, ist es leicht möglich, die Menüs um solche für die Betätigung der Fernbedienung
zu erweitern, und das macht es möglich, den für die Telefonbedienung vorgesehenen Tasten durch die Auswahl eines Menüs "Fernbedienung" besondere
Funktionen im Rahmen der Fernbedienung zuzuweisen, so daß man, um die Fernbedienung zu verwirklichen, keine oder nur wenige zusätzliche Bedientasten
benötigt.
Heutige Mobiltelefone werden mittels eines Mikroprozessors gesteuert, dessen
Rechen-, Steuer- und Speicherkapazität durch die Telefonfunktionen nicht ausgelastet
ist, sondern ohne weiteres noch für die Steuerung der Fembedienungsfunktionen
herangezogen werden kann, was komfortable Fernbedienungen mit vielen eingebbaren Voreinstellungen ermöglicht. Darüberhinaus ist es nicht nur
möglich, das Mobiltelefon zur Fernbedienung eines einzigen Gerätes heranzuziehen,
sondern zur Fernbedienung aller möglichen Geräte, die sich zur Fernbedienung eignen und/oder heute schon die Möglichkeit einer Infrarot-Fernbedienung
haben. Das Gerät, welches im konkreten Fall fernbedient werden soll, kann mit Hilfe einer einfachen Menüführung ausgewählt und aufgerufen werden,
Zum Betreiben eines Handys wird eine freigeschaltete Codekarte benötigt. Fehlt
die Codekarte oder ist sie nicht freigeschaltet, kann nicht telefoniert werden. Um
in diesem Fall dennoch den Infrarotsender und - wenn vorhanden - den Infrarotempfänger
benutzen zu können, ist die den Code der Codekarte auswertende Schaltung des Handys vorzugsweise so ausgebildet, daß sie lediglich die Telefonfunktion
freischaltet oder sperrt, nicht aber die Betriebsbereitschaft des Infrarotsenders
und -empfängers. Das hat den zusätziichen Vorteil, daß man das
Handy zum Zwecke der Fernbedienung an eine andere Person geben und durch Entnehmen der Codekarte verhindern kann, daß die Person das Handy unerwünscht
zum Telefonieren nutzt.
Durch die vielfältigen Möglichkeiten, die ein erfindungsgemäß weitergebildetes
Mobütelefon bietet, wird es zu einer persönlichen Schlüsselkomponente seines
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Eigentümers, weil es derart ausgerüstet in nahezu allen Lebensbereichen Zugang
zu einer Vielzahl von Geräten, Einrichtungen, und Funktionen bietet, die nach heutigem Stand der Technik nur mit individuellen Infrarot-Fernbedienungseinheiten
bewältigt werden können, die auch nicht zugleich die Möglichkeit zum
Telefonieren bieten.
Aus der Vielzahl der möglichen Anwendungen seien die folgenden besonders
hervorgehoben:
Das Mobüteiefon kann zur Fernbedienung von Fernsehempfangsgeräten, von
Fernsehaufzeichnungs und Wiedergabegeräten (Videorecordern und Abspielgeraten
für Bildplatten), von Tonrundfunkempfangsgeräten, von Tonaufzeichnungsund Wiedergabegeräten (Magnetbandgeräte, CD-Abspielgeräte, HiFi-Anlagen),
welche heute schon weitgehend mit Einrichtungen zur Infrarot-Fernbedienung ausgerüstet sind, verwendet werden.
Elektronische Schließeinrichtungen, die mit einer Infrarot-Fernbedienung betätigt
werden, finden zunehmend Verbreitung bei Fahrzeugen und Gebäuden, z.B. Fernbedienungen für Garagentore. Auch dafür eignet sich ein erfindungsgemäß
ausgerüstetes Mobiltelefon hervorragend. Es könnte auch eingesetzt werden als Ausweis in elektronischen Zugangskontrollsystemen in Dienstgebäuden oder an
Maschinen, indem dem Mobiltelefon ein persönlicher Zugangscode eingespeichert wird, welcher auf Knopfdruck ausgesendet und von einem Infrarotempfänger
des Zugangskontrollsystems empfangen und ausgewertet werden kann.
Für eine infrarotbedienbare Haustürschiießanlage kann ein erfindungsgemäß
ausgerüstetes Mobiltelefon als Schlüssel verwendet werden oder auch zur Fernbedienung
von Computern.
In einem Kraftfahrzeug schließlich läßt sich ein erfindungsgemäß ausgerüstetes
Mobiltelefon nicht nur zum Aufschließen der Tür durch Fernbedienung, sondern
auch als elektronischer Zündschlüssel, als Diebstahlsicherung für das Fahrzeug
(das Starten ist nur nach Eingabe eines individuellen Codes möglich), als Bedienteil
für das Autoradio und auch als Diebstahlsicherung für das Autoradio verwendet werden. Es kann als Bedienteil für das Autoradio verwendet werden, ohne
mit diesem über einen Stecker verbunden sein zu müssen, wie es in dem DE-91 09 141 U1 vorgesehen ist. Es kann deshalb auch dazu dienen, das Autoradio
von den Rücksitzen her zu bedienen, und auch der Beifahrer kann mit seiner Hilfe das Autoradio bequemer bedienen, weil er die Bedientasten besser im
Griff und das Anzeigefeid besser im Blick hat als bei einem fest eingebauten Bedienteil.
Das Autoradio kann dadurch gegen Diebstahl geschützt sein, daß es nur mit einer individuellen Kennung, welche dem Mobiltelefon einprogrammiert ist,
betrieben werden kann. Durch die drahtlose Kupplung zwischen Mobiltelefon und Autoradio ist es darüberhinaus möglich, die Außenantenne oder Scheibenantenne
des Fahrzeuges, welche für das Autoradio vorgesehen ist, auch für den Sende-
und Empfangsbetrieb des Mobiltelefons zu nutzen. Das Mobiltelefon könnte sogar zur Sprachsteuerung des Autoradios oder einer im Fahrzeug eingebauten
HiFi-Anlage benutzt werden. Über eine Infrarot-Schnittstelle könnten Faxmitteilungen
von und zu einem Notebook-Computer geschickt werden.
Voice-e-Mai!s könnten über eine geeignete Codier-ZDecodiereinrichiung direkt
vom Mikrofon über das Mobiltelefon verschickt und umgekehrt aus einer Mailbox an das Mobiltelefon übertragen werden
Nachrichten alier Art könnten auf individuellen Abruf über das Mobiitelefon ins
Auto übertragen, durch die Infrarotverbindung über das eingebaute Autoradio laut
wiedergegeben werden.
Vorzugsweise hat das erfindungsgemäße Mobiltelefon nicht nur einen Infrarotsender,
sondern auch einen Infrarotempfänger, so daß es Nachrichten über die
Infrarotverbindung nicht nur senden, sondern auch empfangen kann, um eine interaktive
Kommunikation mit anderen Geräten zu ermöglichen. Das macht z.B.
die Verwendung des Mobiltelefons als schnurloses Telefon möglich, wenn sich im
selben Raum eine Basisstation des Telefons befindet, weiche ebenfalls mit einem Infrarotsensor und -Empfänger ausgerüstet ist.
Die beigefügte Zeichnung zeigt in einer Schrägansicht ein erfindungsgemäßes
Mobiltelefon, dessen Gehäuse 1 an seiner kleinen Stirnseite einen herkömmlichen Infrarotsender 2, auf seiner Großfiäche ein alphanumerisches Anzeigefeld
3, eine Bedientastatur 4, einen Lautsprecher 5 ais Hörmuschel, ein Mikrofon 6
und eine Antenne 7 für den Telefonverkehr hat. Über die Bedientastatur 4 werden
sowohl die Telefonfunktionen als auch die Fembedienfunktionen ausgeführt und auf dem Anzeigefeld 3 angezeigt.
Claims (8)
1. Mobiltelefon mit Bedientasten, dadurch gekennzeichnet, daß es einen durch
die Bedientasten (4) steuerbaren Infrarotsender (2) enthält,
2. Mobüteiefon nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es eine Steuerschaltung
enthält, welche das Betätigen von Bedientasten (4) in eine vom
Infrarotsender (2) zu übertragende information wandelt.
3. Mobiitelefon nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß es eine Steuerschaltung
mit einem Mikroprozessor enthält.
4. Mobiltelefon nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Mikroprozessor
zugleich die Telefonfunktionen steuert.
5. Mobiltelefon nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß es zusätzlich einen Infrarotempfänger enthält.
6. Mobüteiefon nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die vom infrarotempfänger
empfangenen Signale nach ihrer Wandlung in elektrische Signale zur Auswertung dem Mikroprozessor zugeführt werden.
7. Mobiltelefon nach einem der vorstehenden Ansprüche mit einer Codekarte zu
seiner Freischaltung und mit einer den Code der Codeckarte auswertenden Schaltung, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerteschaltung so ausgebildet
ist, daß sie nur die Telefonfunktion freischaltet oder sperrt, so daß bei fehlender oder nicht freigeschalteter Codekarte ebenso wie bei
abgeschaltetem Telefon der Infrarotsender und ggfs. auch der Infrarotempfänger
betriebsbereit bleiben.
8. Mobiltelefon nach Anspruch 5 oder 6 als schnurloses Telefon in Kombination
mit einer Basisstation, welche ebenfalls mit einem Infrarotsender und -Empfänger
ausgerüstet ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29617734U DE29617734U1 (de) | 1996-07-31 | 1996-10-12 | Mobiltelefon |
| PCT/EP1997/003850 WO1998006210A1 (de) | 1996-07-31 | 1997-07-18 | Mobiltelefon mit zusätzlichen funktionen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29613252 | 1996-07-31 | ||
| DE29617734U DE29617734U1 (de) | 1996-07-31 | 1996-10-12 | Mobiltelefon |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29617734U1 true DE29617734U1 (de) | 1996-12-05 |
Family
ID=8027227
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29617734U Expired - Lifetime DE29617734U1 (de) | 1996-07-31 | 1996-10-12 | Mobiltelefon |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29617734U1 (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1996
- 1996-10-12 DE DE29617734U patent/DE29617734U1/de not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19970123 |
|
| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
Effective date: 20000801 |