DE296152C - - Google Patents

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DE296152C
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DE
Germany
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hand
finger
lever
fingers
frame
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DENDAT296152D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B23/00Exercising apparatus specially adapted for particular parts of the body
    • A63B23/035Exercising apparatus specially adapted for particular parts of the body for limbs, i.e. upper or lower limbs, e.g. simultaneously
    • A63B23/12Exercising apparatus specially adapted for particular parts of the body for limbs, i.e. upper or lower limbs, e.g. simultaneously for upper limbs or related muscles, e.g. chest, upper back or shoulder muscles
    • A63B23/16Exercising apparatus specially adapted for particular parts of the body for limbs, i.e. upper or lower limbs, e.g. simultaneously for upper limbs or related muscles, e.g. chest, upper back or shoulder muscles for hands or fingers

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Orthopedic Medicine & Surgery (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Finger-Pressure Massage (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Vorrichtung soll gestatten, auf mechanischem Wege bei Spielern von Streich- und Tastinstrumenten die notwendige Handhaltung, Fingerspannung und Fingergelenkigkeit zu entwickeln. Zu diesem Zweck sind auf einem Gestell Handauflagen" und Führungs- und Gleitorgane angeordnet, auf welche auswechselbare und verstellbare Spannorgane derart eingeschaltet werden können,
ίο daß, nach Einlegen und Festspannen der zu entwickelnden Handpartien; durch Bewegung eines am Gestell angeordneten Hebels die Gelenkigkeit und Spannung dieser Partien entwickelt werden kann.
Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dar, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht des Gestells der Vorrichtung,
Fig. 2 in der oberen Hälfte eine Ansicht desselben von unten, in der unteren Hälfte eine solche von oben.
Fig. 3 und 4 sind Draufsichten mit schematischer Darstellung der Endstellungen der Fingerhalter.
Fig. 5 ist eine Draufsicht mit aufgesetztem Handhalter.
Fig. 6 und 6 a zeigen einen Fingerhalter für Spannübungen in Seiten- und Vorderansicht, Fig. 7 und 7 a Ansichten eines Fingerhalters für Einzelfingerknötchenmassage.
Auf die Füße 2 und 3, von denen letztere durch Stab 22 fest verbunden sind, ist ein Rahmen 1 aufgenietet. Er bildet mit der Abdeckung durch Platte 4, die als Handauflage dient, das Gestell der Vorrichtung. Auf dieser Platte 4 sind zwei Gleitschienen 5 um Zapfen 6 horizontal drehbar angeordnet. Ein in ihrer Längsrichtung verschiebbarer Mitnehmer 7 besteht aus einem mit Schlitzen 8 versehenen auf- und niederklappbaren Deckel 9 (Fig. 1) und einer Traverse 10 mit einem durchbohrten Fortsatz 11. Vermittels zweier durch die Schlitze 12 der Platte 4 greifender Vierkantstäbe 13 ist der Mitnehmer fest mit einer unter der Platte 4 angeordneten Gleittraverse 14 (Fig. 2) verbunden, die ihrerseits bei 15 (Fig. 1) auf die beiden in Lagern 16 geführten Stangen 17 aufgeschraubt ist. Unter der Platte 4 ist ferner eine Welle 19 angeordnet, die, in Lagern 18 ruhend, an ihren Enden Kurbelansätze 20 zur Aufnahme eines Hebels 21 aufweist. An den beiden Füßen 3 sind zwei auch durch einen Querstab 22 verbundene und mit Schlaufen 23 versehene Füße 24 angelenkt. Zwei an den Füßen 3 angebrachte Stellschrauben 25 gestatten die Feststellung dieser Füße 24 in der gewünschten Spreizlage.
Die Platte 4 weist ferner zwei Führungsschlitze 26 sowie quadratische Ausschnitte 27 auf, in welch letztere ein Flacheisen 28 (Fig. 4) mit zwei um Zapfen 29 und 30 drehbaren Gleitschienen 31 und 32 vermittels Vierkantansatzes eingesteckt werden kann.
Die Übertragung der Hebelbewegung und der Drehung der Antriebswelle 19 auf den Mitnehmer 7 erfolgt mittels einer Gelenkstange 33, die an eine Kurbel 34 der Welle einerseits und an den Ansatz 35 der Gleittraverse 14 anderseits angelenkt ist.
Ein in Fig. 6 und 6 a dargestellter Fingerhalter 36 (Fig. 2) besteht aus einem offenen
Gehäuse 37 mit Gleitschuh 38, das durch Bänder 39 und 40 und den Bügel 41 zusammengehalten wird. In den Bändern 39 und 40 sind zwei Walzen 42 gelagert. Im Innern des Gehäuses 37 ist eine Lederschlaufe 43 derart angeordnet, daß sie in Verbindung mit einer im Bügel 41 geführten Schraube 44 senkrecht verschoben und gegen die Walzen 42 angedrückt werden kann. Der Gleitschuh 38 besitzt einen Fortsatz 45 mit Führungsstift 46. Eine zweite Form eines Fingerhalters (Fig. 7 und 7 a) besteht aus zwei mit Leder ausgekleideten, in einer Büchse 47 drehbar gelagerten Klappen 48, von denen die eine an das eine Ende eines Hebels 49 angelenkt ist, der am anderen Ende einen drehbaren Einsteckschuh 50 trägt und in der Mitte an eine Lenkstange 51 angelenkt ist, die anderends mit einem einen Einsteckstift 52 tragenden Hebelansatz 53 gelenkig verbunden ist. Das Auf- und Zuklappen der durch Federn 54 gespreizten Klappen 48 erfolgt durch Verschieben eines durch die Schraube 55 geführten Bügels 56 vermittels der Mutter 57.
Je nach der mit der Hand vorzunehmenden Übung kann die Handhabung der Vorrichtung auf verschiedene Arten erfolgen.
Behufs Spreizung der Finger oder Entwicklung der Spannung der Handweite werden zunächst bei aufgeklapptem Deckel 9 des Mitnehmers 7 die Schienen 5 nach außen gedreht, die beiden Fingerhalter 36 (Fig. 2), mit den Fortsätzen 45 nach außen gerichtet, über die Schienen 5 geschoben und hierauf mit den Schienen in Stellung I (Fig. 3) gebracht, derart, daß die Führungsstifte 46 in die Schlitze 26 zu sitzen kommen. Durch Anziehen des Hebels 21 nach rückwärts wird dann der Mitnehmer 7 zurückgeführt, worauf der Deckel 9 heruntergeklappt wird, so daß die Stifte 46 durch die Schlitze 8 gehalten werden. Die zu spreizenden Finger der auf die Platte 4 zu legenden Hand werden nun von hinten in die Lederschlaufen 43 (Fig. 6a) eingeschoben und durch Anziehen der Stellschrauben 44 gelinde gegen die Walzen 42 gepreßt. Durch Vor- und Rückwärtsbewegung (Fig. 3) des Hebels können jetzt der Mitnehmer 7 und damit die Fingerhalter vorwärts (Stellung II) und rückwärts (Stellung I) geschoben werden, derart, daß infolge der Führung der Stifte 46 in den Schlitzen 8 und 26 abwechselndes Spreizen und Entspannen der Finger erfolgt. Selbstredend können solche Übungen mit der Voirrichtung an beiden Händen vorgenommen werden. Der Hebel 21 kann zu dem Ende rechts- oder linksseitig in die Kurbelansätze 20 der Welle 19 eingesetzt werden.
Handelt es sich um große Spannungen,
z. B. Spreizung des kleinen Fingers und Daumens der linken Hand, so wird gemäß Fig. 4 der erstere in den linksseitigen Fingerhalter in Stellung I gespannt, der Daumen dagegen in den zweiten, über die auf dem Flacheisen 28 angeordnete Schiene 32 gleitenden Fingerhalter. Durch Vorwärtsbewegung des Hebels gelangt der erstere Fingerhalter mit dem Mitnehmer von Stellung I nach Stellung II, der zweite Fingerhalter durch Drehung um Zapfen 30 von I nach II, und damit erfolgt starke Spreizung 70 der eingespannten Finger, während bei Rückwärtsbewegung des Hebels und Rückkehr.der Fingerhalter in Stellung I Entspannung eintritt. Behufs Entwicklung von Zeigefinger und Daumen kommt ersterer in den mit dem Mitnehmer 7 verbundenen, letzterer in den über Schiene 31 geschobenen Fingerhalter zu liegen.
Gemäß Fig. 5 werden die beiden Schienen 5 rechtwinklig zur Längsachse der Handauflegeplatte 4 gestellt und darüber ein Handhalter 58 von beliebiger Bauart geschoben, womit die zu behandelnde Hand über die Fingerwurzeln eingespannt und festgehalten werden kann. In einen Schlitz 59 der Platte 4 wird der Fingerhalter (nach Fig. 7 und 7 a) mittels des Einsteckschuhes 50 eingeschoben, der Stift 52 in die Bohrung 11 des Mitnehmers eingesteckt, der Deckel 9 heruntergeklappt und das vorderste Gelenk eines zu behandelnden Fingers der in 58 festgehaltenen Hand durch Drehen der Mutter 57 zwischen die Klappen 48 gespannt. Durch die Hebelbetätigung mit· der frei bleibenden Hand, d. h. Vor- und Rückwärtsbewegung des Mitnehmers, wird eine energische Knötchenmassage erzielt, indem das eingespannte Gelenk abwechselnd gestreckt , und gebogen wird.
Eine besondere Verwendung gestattet endlich die auf die in Spreizstellung festgehaltenen Füße 3 und 24 gestellte, dem Übenden mit der Platte 4 zugekehrte Vorrichtung, nämlich zur Fingerwurzelmassage. Zu dem Ende kann an die Führungsstangen 17 ein gepolsterter Querbalken 60 (Fig. 1 und 2) angeschoben und mittels der Feder 61 am Hebelansatz 34 festgehalten werden. Die zu entwickelnde Hand wird jetzt derart auf die beiden Stäbe 22 gelegt, daß bei Bewegung des Hebels 21 mit der anderen Hand die Fingerwurzelpartie abwechselnd gesenkt und entspannt wird, wobei die Feder 21 den Rückwärtsgang des Hebels zu befördern bestimmt ist.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zur Handentwicklung für Spieler von Streich- und Tastinstrumenten mit auf einem Gestell angeordneten Handauflagen und Gleit- und Führungsorganen, dadurch gekennzeichnet, daß verstellbare Fingerklammern (36) über am Gestell an-
    geordnete drehbare Führungsschienen (5) und in Führungsschlitze (26) geschoben und derart gelenkig mit einem Mitnehmer (7) verbunden werden, daß nach Einspannen der zu entwickelnden Finger in die Fingerklammern (36) durch Bewegung eines im Gestell gelagerten Hebels (21) Spreiz- und Streckbewegungen mit den Fingern vorgenommen werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß behufs Entwicklung der Fingergelenkigkeit die Fingerwurzeln mittels eines auf die festgelegten Führungsschienen (5) aufgeschobenen Handhalters (58) festgelegt und das zu behandelnde Fingergelenk in eine Fingerklammer (Fig. 7) gespannt wird, derart, daß durch die Hebelbewegung und vermittels einer an die Klammer angelenkten, in den Mitnehmer (7) eingreifenden Lenkstange (51) Strecken und Beugen des eingespannten Fingergelenkes erfolgt.
  3. 3. Vorrichtung nach -Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch einen mit dem Hebel (21) verbundenen Querbalken (60), der durch die Hebelbewegung die Fingerwurzeln oder das Handgelenk zu kneten gestattet, nachdem die zu bearbeitende Hand entsprechend hohl auf am Gestell angeordnete Unterlagen (22) gebracht wurde.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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