DE296018C - - Google Patents

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DE296018C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F5/00Hand implements for washing purposes, e.g. sticks 
    • D06F5/02Plungers, dollies, pounders, squeezers, or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Accessory Of Washing/Drying Machine, Commercial Washing/Drying Machine, Other Washing/Drying Machine (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE Sd. GRUPPE
GUSTAV AMMANN in KUSNACHT b. ZURICH.
Waschtrichter, Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Juli 1915 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Waschtrichter, dessen Arbeitskante, d. h. die Kante, mit welcher er die Wäsche berührt, mit Vorsprüngen versehen ist. Es ist bekannt, bei Waschtrichtern die Arbeitskante mit einer Anzahl kleiner, zahnartiger Vorsprünge zu versehen, welche bezwecken, bei drehendem Stampfen die Wäsche zu fassen.
Im Gegensatz zu diesen bekannten Trichtern wird beim Erfindungsgegenstand die Arbeitskante oder, wenn deren mehrere vorhanden sind, wie bei Trichtern mit Einsätzen, wenigstens eine der Arbeitskanten nach einer wellenartigen Kurve geführt, deren Wellen-
!5 länge im Verhältnis zum Umfang des Trichters und zur Höhe der Wellenberge groß ist. Diese Einrichtung bezweckt nicht nur, die Wäsche, welche durch kleine, zahnartige Vorsprünge leicht zerissen wird, schonend zu behandeln und doch mit dem Trichter fest zu fassen, was eine glatte, ebene Arbeitskante nicht vermag, sondern vor allem eine besonders günstige Wirkung der vom Trichter zusammengepreßten Luft auf die Wäsche herbeizuführen.. Infolge der eigenartigen Ausbildung der Arbeitskante entweicht nämlich die Luft an nur wenigen Stellen der Arbeitskante in großen Blasen, welche die Wäsche sehr stark bearbeiten, während sie bei einer Arbeitskante, welche, glatt oder gezahnt, nach einer ebenen Kurve verläuft, an allen Stellen der Kante gleichmäßig in kleinen, wenig wirksamen Blasen abzieht.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι ist ein Aufriß des Trichters, Fig. 2 eine Abwickelung seines Mantels.
Der Trichter α hat eine Hülse b zur Aufnahme des Handgriffes f. Er kann in bekannter Weise, wie Fig. 1 punktiert andeutet, mit Einsätzen c und d versehen sein. Seine Arbeitskante e ist hier beispielsweise nach einer wellenartigen Kurve mit vier Bergen und vier Tälern gekrümmt. Eine solche Arbeitskante kann auch an einem Einsatz des Trich- ters oder an mehreren seiner Einsätze ausgebildet sein. Z. B. könnte in vorliegendem Fall der Einsatz d eine gekrümmte Arbeitskante haben, während die Arbeitskante des anderen Einsatzes selbst gekrümmt oder eben ausgeführt sein kann. Man wird, wenn man eine unebene Arbeitskante sowohl am Trichter wie an einem oder mehreren seiner Einsätze vorsieht, ihre Kurven derart versetzen, daß die Vertiefungen der einen Kurve den Vorsprüngen der anderen gegenüberstehen und umgekehrt, um so eine gewissermaßen gebrochene Arbeitsfläche zu erhalten, welche die Wäsche an möglichst vielen verschiedenen Stellen angreift, um die eingeschlossene Preß: luft bei der einen Arbeitskante an einer, bei der anderen an einer anderen Stelle entweichen zu lassen, wodurch ihre Einwirkung auf die Wäsche verteilt wird.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Waschtrichter mit mindestens einer mit Vorsprüngen versehenen Arbeitskante, dadurch gekennzeichnet, daß die Vor-
    Sprünge von einer wellenartigen Kurve begrenzt sind, deren Wellenlänge im Verhältnis zum Umfang des Trichters und zur Höhe der Wellenberge groß ist.
  2. 2. Waschtrichter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, wenn ein oder mehrere Einsätze des Trichters mit unebenen Arbeitskanten versehen sind, die Kurven dieser Arbeitskanten gegeneinander derart versetzt werden, daß Vorsprünge der einen Kurve Vertiefungen der anderen gegenüberstehen und umgekehrt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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