DE29600C - Stärke-Trockenapparat - Google Patents

Stärke-Trockenapparat

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DE29600C
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Germany
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starch
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dried
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DENDAT29600D
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English (en)
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C. L. FEHRMANN in Parchim i. M
Publication of DE29600C publication Critical patent/DE29600C/de
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08BPOLYSACCHARIDES; DERIVATIVES THEREOF
    • C08B30/00Preparation of starch, degraded or non-chemically modified starch, amylose, or amylopectin
    • C08B30/06Drying; Forming

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
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  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Polysaccharides And Polysaccharide Derivatives (AREA)
  • Noodles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Dieser Apparat besteht aus einer in einem Gehäuse angebrachten Trommel. Diese Trommel ist aus der Welle α gebildet, welche vermittelst der acht eisernen Sprengbolzen b b' . . . armirt ist. Auf die eisernen Zapfen c und c] sind die Scheiben d und d1 geschraubt, in denen eine Anzahl Stäbe mit den Enden befestigt sind. Zur ferneren Befestigung der Stäbe dienen die Scheibe« und die Kränze/und/1, welche zwischen den einzelnen Stabreihen angebracht sind.
Die zu trocknende Stärke wird in den Einlauf g geschüttet, der so angeordnet ist, dafs die Stärke von der äufseren Stabreihe in feinen Schichten abgeschabt und mitgenommen wird. Auf der höchsten Stelle der Trommel fällt diese abgeschabte Stärke von den äufsersten Stäben ab und von Stab zu Stab der inneren Stabreihen nach unten, von wo aus die Manipulation sich von vorn vollzieht. Durch die geneigte Lage der Trommel transportirt sich die Stärke in der Trommel nach dem Auslauf zu, wo sie getrocknet und in der feinsten Zertheilung, wie es bisher nur durch die besten Mühlen nach dem Trockenprocefs anderer Vorrichtungen zu erreichen war, von den äufseren Stäben vermittelst der auf denselben sitzenden schiefen Ebenen h h1 . . . ausgeworfen wird.
Die zum Trocknen der Stärke erforderliche Luft tritt, aus dem Wärmeofen kommend, durch den an der ganzen Trommel entlang laufenden Kanal i ein. Die Luft wird von den Stäben der Trommel, welche sich mit der Luftrichtung dreht, mit herumgezogen, um oben, ihrer Wärme beraubt, durch das Luftfilter k abzuziehen. Das Luftfilter verhindert den Staubverlust während der Arbeit.
Die feuchte Stärke wird am Einlauf von den Stäben der Trommel in einzelnen Klumpen abgerissen.
Diese Klumpen werden nach oben mitgenommen und von der eingeführten warmen Luft oberflächlich getrocknet. Diese Klumpen fallen, oben angekommen, herab, verlieren dabei die äufsere Umhüllung, die als trockenes Stärkemehl abfällt. Die verkleinerten Klumpen werden weiter getrocknet, verlieren beim folgenden Fall wieder die mittlerweile gebildete Umhüllung und so fort, bis schliefslich die Stärke als äufserst feines Mehl, wie es die besten Mühlen nicht liefern können, am Auslauf des Trockenapparates ausfällt.

Claims (2)

Patent-AnSpruch: Trockenapparat für Stärkemehl und ähnliche Stoffe, bestehend aus:
1. einer geneigten, aus mehreren durchbrochenen Mantelflächen gebildeten Trommel, zu dem Zweck, das zu trocknende Gut durch das fortwährende Fallen von Mantel zu Mantel zu zerkleinern, dessen Trocknen zu bewirken und es in langer Schraubenlinie gleichmäfsig durch den Apparat zu führen;
2. dem Einlassen heifser Luft von der Seite her in der Drehungsrichtung der Trommel, wodurch die heifse Luft auf den ganzen Trommelquerschnitt vertheilt und eine innige Berührung mit der fallenden Stärke erreicht wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT29600D Stärke-Trockenapparat Active DE29600C (de)

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