DE295484C - - Google Patents
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- DE295484C DE295484C DENDAT295484D DE295484DA DE295484C DE 295484 C DE295484 C DE 295484C DE NDAT295484 D DENDAT295484 D DE NDAT295484D DE 295484D A DE295484D A DE 295484DA DE 295484 C DE295484 C DE 295484C
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- Germany
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- frame
- articulated
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D61/00—Motor vehicles or trailers, characterised by the arrangement or number of wheels, not otherwise provided for, e.g. four wheels in diamond pattern
- B62D61/06—Motor vehicles or trailers, characterised by the arrangement or number of wheels, not otherwise provided for, e.g. four wheels in diamond pattern with only three wheels
- B62D61/08—Motor vehicles or trailers, characterised by the arrangement or number of wheels, not otherwise provided for, e.g. four wheels in diamond pattern with only three wheels with single front wheel
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Es ist bei Dreirädern bekannt, den mit der Lenkstangengabel gelenkig verbundenen Rahmen
gegenüber dem die beiden Hinterräder verbindenden Achsgestell zur Ermöglichung
einer Schrägstellung des Rahmens in Kurven um ein in der Fahrtrichtung liegendes Gelenk
schwingbar anzuordnen und die Schwenkbewegung durch Anschläge zu begrenzen.
Die Erfindung geht von der Stellung der ίο Aufgabe aus, die Schwenkung solcher Rahmen
während der Fahrt durch den Fahrer in gewollter Weise zu beeinflussen. Die Lösung
der Aufgabe wird dadurch erreicht, daß mit dem festen Achsgestell eine zum Aufsetzen
der Füße dienende Rast verbunden wird, durch welche es dem Fahrer ermöglicht wird, in gewollter
Weise auf die seitlich zur Fahrtrichtung gerichteten Schwingungen einzuwirken.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergegeben.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht des Dreirades in schematischen Linien, »
Fig. 2 eine Seitenansicht der Gelenkverbindung in einem . zu Fig. ι vergrößerten Maßstäbe,
Fig. 3 einen Grundriß von Fig. 2, und
Fig. 4 eine Hinteransicht.
Fig. 5 und 6 sind Einzelteile.
In Fig. 7 ist die Einstellung des Rahmens bei der Fahrt durch eine Kurve, und
in Fig. 8 die Einstellung des Rahmens bei einseitig unebener Fahrbahn in schematischen
Linien wiedergegeben.
Der den Fahrer aufnehmende Rahmen des gezeichneten Ausführungsbeispieles ist bei 1
mit einer die Lenkstangengabel aufnehmenden Hülse versehen und besteht im wesentlichen
aus den Stäben 2, 3, 4, 5, 6 und 7. Die Stäbe 8 bilden zusammen mit der Achsbrücke 9 und
der Platte 10 ein festes Radgestell, mit dem das Stahlgußgehäuse 11, das Motorgehäuse, 12
nebst Rahmen gelenkig verbunden sind. Mit dem Stahlgußgehäuse 11 sind die Rahmenstäbe
3 und 4, und mit dem Motorgehäuse 12 ist der Rahmenstab 2 fest verbunden. In
dem Stahlgußgehäuse 11 befindet sich die Kupplungsvorrichtung zum Ein- und Ausschalten
der Trieb welle 13, die die Motor kraft in bekannter Weise auf die Hinterräder überträgt;
sie ist mit kardanischen Gelenken 14 versehen und wird durch einen Fußhebel 15
ein- und ausgerückt. An Stelle einer einzigen Motorwelle 13 können zwei entgegengesetzt
laufende Wellen angeordnet werden, um die bei jeder Explosion auftretenden, der Drehrichtung
einer Welle entgegengesetzt wirkenden Drehmomente aufzuheben.
Die Anordnung des Stahlgußgehäuses 11 hat
außerdem noch den Zweck, die von den Hinterrädern ausgehende Schubkraft aufzunehmen
und auf den vorderen Rahmenteil zu übertragen. Zur Vervollständigung dieses Zweckes
hat das Stahlgußgehäuse 11 einen Ansatz 16,
durch dessen Bohrung ein mit einer Gabel 17 ausgestatteter und in der Bohrung drehbahrer
Bolzen 18 hindurchgeführt und mit Mutter 19
und Scheibe 20 versehen ist. Mit der Gabel 17 des Bolzens 18 ist der Stab 21 durch einen
Gelenkbolzen 22 gelenkig verbunden. Diese Verbindung ermöglicht dem Stabe 21 eine
Schwingung um den Gelenkpunkt 22 und eine Drehung um den Bolzen 18 in dem Gehäuseteil
16.
Der Stab 21 bildet einen Teil des trapezförmigen Rahmengestelles; er ist mit dem
hinteren Teile des Radgestelles in der Weise verbunden, daß sein gegabelter Teil 23 auf an
den Achsbrückenmuffen 24 befestigten Tragbändern 25 aufruht und mit diesen durch
Winkeleisen 26 mittels Schrauben 27 befestigt ist. Die Tragbänder 25 sind durch eine Spannschraube
28 in der Mitte zusammengehalten, und zwar zu dem Zwecke, um eine Belastung der Achsbrücke in der Mitte und damit verbundene
Durchbiegungen zu vermeiden. Die Tragschiene 21 hat eine nach hinten geneigte
Lage und einen unmittelbar vor der Gabel 23 belegenen Gelenkpunkt 29.
Die Rahmenstäbe 4 und 5 sind unterhalb ihrer Verbindungsmuffe mit einem Gelenkbolzen
30 versehen, an den ein Auge 31 angeschlossen ist, mit dem der obere Teil 32 einer
zur Aufnahme von Stößen dienenden Wagenfeder fest verbunden ist. Der Unterteil 33
der Wagenfeder ist mit einem Auge 34 verbunden, durch welches ein Gelenkbolzen 35 hindurchgeführt
ist, der in gleicher Höhe mit dem Gelenkbolzen 18 liegt.
Um die Gelenkbogen 35 und 18 vermag der
Rahmen seitliche Schwingungen auszuführen, welche durch die am Vorderrahmen befindlichen
Ausleger 36, 37 und Anschläge 38 an der Fußplatte 10 (Fig. 5 und 6) begrenzt werden. An
Stelle der Wagenfeder 32, 33 können auch gewundene Federn entsprechender Anordnung
oder ein starrer Ring verwendet werden.
Beim Fahren in einef Kurve nimmt das Gestell zur Aufnahme des Fahrers die schematisch
in Fig. 7 angedeutete Stellung ein, wobei die Räder des Fahrzeuges in ihrer normalen
Stellung zur Fahrbahn verbleiben.
Hat das Fahrzeug einseitige Hindernisse zu überwinden, so bleibt das Gestell für den
Fahrer in senkrechter Stellung, obwohl die Räder in diesem Falle, wie Fig. 8 zeigt, eine
Schrägstellung einnehmen.
Will man Sas Gestell in ruhendem Zustande unabhängig von der Einwirkung der Anschläge
38 der Fußplatte 10 auf die Ausleger 36, 37 in senkrechter Stellung zum Radgestell
halten, dann empfiehlt es sich, eine Feststellvorrichtung beliebiger Art vorzusehen, die bei
Benutzung des Fahrrades ausgelöst wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Dreirad, bei dem der mit der Lenkstangengabel gelenkig verbundene Rahmen gegenüber dem die beiden Hinterräder verbindenden Achsgestell zur Ermöglichung einer Schrägstellung des Rahmens um ein in der Fahrtrichtung liegendes Gelenk schwingen kann, gekennzeichnet durch eine mit dem festen Achsgestell verbundene, zum Aufsetzen der Füße dienende und damit das Einwirken des Fahrers auf die Einstellung des Rahmens während der Fahrt ermöglichende Rast.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE295484C true DE295484C (de) |
Family
ID=549957
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT295484D Active DE295484C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE295484C (de) |
-
0
- DE DENDAT295484D patent/DE295484C/de active Active
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