DE29531C - Hydraulischer Fahrstuhl - Google Patents

Hydraulischer Fahrstuhl

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DE29531C
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DE
Germany
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cylinder
piston
elevator
water
pressure
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Application number
DENDAT29531D
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English (en)
Original Assignee
A. LEROY, PERE in Paris
Publication of DE29531C publication Critical patent/DE29531C/de
Active legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B9/00Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures
    • B66B9/04Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures actuated pneumatically or hydraulically

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Types And Forms Of Lifts (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 35: Hebezeuge.
Die Druckkolbenstange B des Fahrstuhls A ist ein Hohlcyljnder, welcher an seinem oberen Ende mit Löchern X X versehen ist, durch welche das Innere desselben mit dem Aeufseren in Verbindung gesetzt wird. Der untere Theil ist mit dem Kolben C aus Leder versehen. Der Cylinder D befindet sich in einem. äufseren Cylinder E, mit welchem er durch die unteren Oeffnungen Y Y in Verbindung steht.
Im Cylinder E bewegt sich der das Gleichgewicht hervorbringende Ring F. Der Cylinder E ist unten durch den Boden G und oben durch eine Kammer H geschlossen, an welcher der Stutzen / für den Eintritt des Druckwassers angebracht ist.
Die Kammer H hat einen ringförmigen Rand J, welcher dem oberen Ring des Gegenkolbens F als Anschlag dient. Der Cylinder D nimmt die ganze Höhe des äufseren Cylinders E ein; derselbe ist am Boden dieses letzteren befestigt und sein oberes Ende reicht durch den Deckel K der Kammer H bis in eine Schale L von hinlänglicher Gröfse, welche auf dem Deckel K ruht. Ein dichter Verschlufs M" verhindert jede Verbindung der Schale L mit der Kammer H und dem Cylinder E.
> In der dargestellten Lage ist der Cylinder D mit Wasser gefüllt, ebenso- die hohle Kolbenstange B, welche mit dem Cylinder D durch die unteren Oeffnungen Z Z in Verbindung steht. Der ringförmige Gegenkolben F, dessen Enden beiderseits mit Lederliderung versehen sind, ist hinreichend schwer, um dem Fahrstuhl, der Kolbenstange B und der im Cylinder D und in der Kolbenstange B enthaltenen Wassersäule das Gleichgewicht zu halten.
Wenn der Fahrstuhl in Gang gesetzt werden soll, tritt das Druckwasser durch den Stutzen / ein und wirkt auf die Oberfläche des Kolbens F; derselbe geht nieder, indem er das unter ihm befindliche Wasser in den Cylinder E drückt, welches dann durch die Oeffnungen YY in den Cylinder D tritt und auf den Kolben C der Hauptkolbenstange B wirkt, um den Fahrstuhl zu heben. Sowie der Kolben C steigt, vermehrt sich das Gewicht, welches der ringförmige Gegenkolben F zu heben hat, um das Gewicht der wachsenden Wassersäule unter dem Kolben C im Cylinder D.
Diese Gewichtsvermehrung wird ausgeglichen durch die Verminderung des Gewichts der über dem Kolben C im Cylinder D und der hohlen Kolbenstange B befindlichen Wassermasse. Sobald der Kolben C steigt, wird das über ihm im Cylinder D und der hohlen Kolbenstange B befindliche Wasser entsprechend herausgedrückt und sammelt sich in der Schale L. Geht der Fahrstuhl nieder, so wird in dem Mafse, wie sich die Wassersäule im Cylinder D unter dem Kolben C verringert, deren Gewicht durch das aus der Schale in den Cylinder D und den hohlen Druckkolben B eintretende Wasser ersetzt.
Bei gehobenem Gegenkolben F kann es vorkommen , dafs die Kolbenliderung von F Wasser von unten nach oben durchläfst und hierdurch ein allmähliches Sinken des Kolbens F
in seinem Cylinder E veranlafst. In diesem Falle würde bei beginnendem Steigen des Fahrstuhls der Weg des Kolbens F nicht mehr ausreichen, um den Fahrstuhl A bis oben zu heben. Um diesem Uebelstande vorzubeugen, setzt man den unteren Theil des Cylinders E durch einen Stutzen und eine Rohrleitung M mit dem Druckwasser und durch eine zweite Röhre M' die Kammer H mit einem beliebigen Abflufsrohr in Verbindung. Diese Rohrleitung gen M und M' sind mit den Hähnen N N' versehen. Letztere 'sind mit selbstthätigem Verschlufs eingerichtet, und das Oeffnen derselben wird durch die an der Fahrstuhlkammer angebrachten Knaggen O und O' besorgt, welche bei unten befindlichem Fahrstuhl auf die äufseren Hebelenden P P' an den Hähnen JV JV' einwirken.
Bei Undichtheit der Liderung wird also das von unten nach oben tretende Wasser durch das Druckwasser, welches durch den Hahn JV und Stutzen M in den Cylinder E tritt, wieder ersetzt, während das über den Kolben F tretende Wasser in die Kammer H fliefst und durch den Stutzen M' und Hahn JV' nach aufsen abfliefsen kann.
Läfst die Liderung des ringförmigen Kolbens kein oder nur wenig Wasser durch, so wird der durch den Hahn JV und Stutzen M wirkende Wasserdruck stärker, als nöthig ist, um den Kolben F in seiner Lage zu erhalten, und hebt denselben, bis er gegen den ringförmigen Rand J der Kammer H stöfst. Von da ab wirkt der von JV kommende Wasserdruck auf die untere Fläche des Kolbens C im Cylinder D und hebt den Fahrstuhl, wodurch die Hähne N und JV' geschlossen werden.

Claims (3)

Patent-Anspruch: Ein hydraulischer Aufzug oder Fahrstuhl ohne Ketten und Gegengewicht mit constanter Last und constantem Druck, dessen Eigentümlich keiten bestehen aus:
1. der aufsteigenden und niedergehenden Bewegung der Fahrstuhlkammer, welche hervorgebracht wird durch Verbindung zweier Cylinder D und E mit einem Gegenkolben F, wobei der innere Cylinder D der Druckkolbenstange B, welche die Fahrstuhlkammer trägt, als Scheide oder Pumpenstiefel und dem im Cylinder E sich bewegenden ringförmigen Kolben F als Führung dient;
2. der Beständigkeit der Last und des Druckes, welche durch die Verbindung des Cylinders D und der hohlen, mit Wasser gefüllten Druckkolbenstange B, die mit einander durch Oeffnungen Z Z in Verbindung stehen, hervorgebracht wird, ferner durch die Verbindung des Cylinders D mit der oberen Schale L, welche während des Steigens des Fahrstuhls das Wasser aufnimmt, welches durch den Druck des Kolbens C im oberen Theil des Cylinders D überfliefst, worauf beim Sinken des Fahrstuhls dieses Wasser wieder in den Cylinder D und die hohle Kolbenstange B zurückfliefst;
3. der Anwendung und Verbindung von zwei Hähnen N und JV', welche, wie vorbeschrieben, selbstthätig wirken, um den Druckkolben F im Falle eines Undichtwerdens seiner Liderung in der richtigen Stellung zu erhalten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT29531D Hydraulischer Fahrstuhl Active DE29531C (de)

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