DE123715C - - Google Patents

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DE123715C
DE123715C DENDAT123715D DE123715DA DE123715C DE 123715 C DE123715 C DE 123715C DE NDAT123715 D DENDAT123715 D DE NDAT123715D DE 123715D A DE123715D A DE 123715DA DE 123715 C DE123715 C DE 123715C
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cylinders
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G15/00Operating chairs; Dental chairs; Accessories specially adapted therefor, e.g. work stands
    • A61G15/02Chairs with means to adjust position of patient; Controls therefor

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Accommodation For Nursing Or Treatment Tables (AREA)

Description

KAISERLICHES
ΆΤΕΝΤΑΜΤ.
KLASSE 30e. /5"""
Es sind zahnärztliche Operationsstühle bekannt, bei welchen der Sitz durch eine teleskopartige hydraulische Presse gehoben wird, deren Kolben während des Hebens durch teleskopartige Führungscylinder abgestützt werden, die die hydraulischen Cylinder umgeben und sä'mmtlich in einander und in einen cylindrischen Fufs passen.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Construction der Führungscylinder; bezweckt wird dabei, dafs sie sich mit nur geringer Reibung frei in einander bewegen können, dabei vollkommen ruhig und sicher arbeiten und das OeI aus dem Behälter am Fufs nicht auf jene Flächen emporgehoben wird, welche frei gelegt werden, wenn der teleskopartige Cylinder ausgedehnt ist.
Die Erfindung ist in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt.
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt des teleskopartigen Führungscylinders, der einen hydraulischen Hebecylinder umgiebt, sowie auch die Vorrichtung, um Flüssigkeit unter Druck in den Cylinder zu pumpen, wobei alles in einem cylindrischen Gehäuse enthalten ist.
Fig. 2 ist ein wagrechter Schnitt nach der Linie A-B, Fig. 1.
Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie C-D, Fig. 2, bei völlig aus einander gezogenen Führungscylindern und Kolben.
Fig. 4 ist eine Draufsicht des Fufses und der Führungscylinder.
Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie E-F und
Fig. 6 ein Schnitt nach der Linie G-H,
F'g· 3·
Fig. 7 ist ein Schnitt nach der Linie /-/,
Fig. 8, durch den äufseren Führungscylinder.
Fig. 8 ist eine Seitenansicht des äufseren Führungscylinders, wobei einzelne Theile im Schnitt gesetzt sind.
α ist der Fufs mit dem Deckel b, c ein senkrechter hydraulischer Cylinder, der mit dem unteren Ende am Boden des Fufses befestigt ist. d ist ein Kolben, der emporsteigt, wenn Flüssigkeit in den Cylinder c gepumpt wird. e ist der innere Führungscylinder, der oben durch einen Deckel geschlossen ist, welcher den Sitz trägt und oben auf dem Kolben d aufliegt.
f ist ein zweiter und g ein äufserer Führungscylinder, doch kann die Zahl der Führungscylinder abgeändert werden.
Jeder der Cylinder efg ist mit einem radialen Absatz χy % versehen, von denen: einer in den anderen pafst. Der Ansatz ^ des äufseren Cylinders pafst in einen entsprechenden Theil w des Deckels b. Auf diese Weise wird die Drehung jedes der Cylinder verhindert. Diese radialen Ansätze sind nach Fig. 2 rechteckig gestaltet, doch könnten sie. auch anders gestaltet sein. Diese Ansätze reichen nicht bis an die unteren Enden der Cylinder, damit sie nicht in das OeI tauchen,
welches unten im Fufs enthalten ist, so dafs, wenn die Cylinder gehoben werden, diese radialen Ansätze kein OeI mitnehmen und die dann frei liegenden Theile derselben von OeI frei sind (Fig. i).
Die unteren Enden der Cylinder ef sind etwas verstärkt und aufsen abgedreht, so dafs die Verstärkung von e genau in das Innere des Cylinders/pafst und die Verstärkung von f in das Innere von g: das untere Ende des letzteren Cylinders trägt drei nach aufsen gerichtete radiale Arme /2, deren äufsere Enden abgedreht oder angearbeitet sind, so dafs sie auf entsprechende senkrechte Führungsflächen i im Innern des Fufses genau passen.
Drei oder mehr flache tangential liegende Führungsflächen j sind an der Aufsenseite jedes der Führungscylinder efg angebracht, die an entsprechenden ebenen Flächen von Keilen k anliegen, welche oben im Inneren der Cylinder und am Deckel b des Fufses angebracht sind, und die Cylinder in einander gegen Schwanken sichern, die Keile sind stellbar, um ein genaues Passen zu erzielen.
/ / sind Ringe von Leder oder ähnlichem Material oberhalb der Verstärkungen am unteren Rand der Cylinder ef. m sind nach einwärts .herausragende Anschlagringe an der Innenseite der Cylinder f und g, gegen welche die Ringe / sich legen, wenn die Cylinder an der oberen Hubgrenze anlangen, wodurch Stöfse und Geräusch vermieden werden.
Um letzteres auch beim Anlangen der Cylinder an der unteren Hubgrenze zu erreichen, sind die aus dem unteren Theil des äufseren Führungscyhnders herausragenden radialen Arme in bekannter Weise mit Buffern η ausgestattet, welche durch Federn nach auf- oder abwärts gedrückt werden (Fig. 8). Zwei dieser nach abwärts reichenden Buffer η halten die Abwärtsbewegung des äufseren Führungscylinders/auf, wenn sie gegen den Boden des Fufses stofsen; ein dritter Buffer 0 (Fig. 8) ragt nach oben heraus und befindet sich in solcher Lage, dafs die unteren Enden der radialen Ansätze xy der Führungscylinder e f gegen denselben stofsen, wenn diese Cylinder an der unteren Hubgrenze anlangen.
Ein vierter Buffer s kann so angebracht sein, dafs er gegen die Unterseite des Deckels b stöfst, und den äufseren Führungscylinder am Ende seiner Aufwärtsbewegung g allmählich zum Stillstand bringt, ρ ist eine Spiralfeder auf dem Kolben d und bringt den inneren Führungscylinder/ nebst dem davon getragenen Sitz am Ende der Abwärtsbewegung stofsfrei zum Stillstand. Die Wirkungsweise ist folgende: Wird Flüssigkeit durch Auf- und Abwärtsbewegung des Tritthebels q in den äufseren Cylinder gepumpt, so steigt der Kolben d und hebt den Sitz. Wie sich der Kolben d zu heben beginnt, nimmt er den inneren Führungscylinder e mit. Nach einiger Zeit stöfst der Lederring am unteren Ende dieses letzteren gegen die innere Rippe m des Führungscylinders f welcher dann gleichfalls gehoben wird. Aehnlich wird nach einiger Zeit auch der äufsere Führungscylinder g gehoben, bis der Kolben d das Ende seiner Aufwärtsbewegung erreicht hat.
Um den Sitz zu senken, läfst man OeI vom unteren Ende des Cylinders c in den OeI-behälter zurückfliefsen und der Kolben d geht herab.
Wenn die Führungscylinder und Kolben herabgehen, sinken zunächst die Führungscylinder zusammen herab, bis der äufsere Führungscylinder g am Ende seiner Abwärtsbewegung anlangt u. s. f., bis alle auf den Fufs herabgelangt und nach einander stofsfrei zum Stillstand gekommen sind, wie oben erläutert wurde.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Teleskopartig verschiebbare Führungscylinder zur Unterstützung der Enden der Kolben zum Heben und Senken zahnärztlicher Operationsstühle, dadurch gekennzeichnet, dafs die unteren Enden der Führungscylinder rund sind und genau in einander passen, die oberen Theile aber radiale in einander passende Ansätze tragen, welche nicht bis in das im unteren Theil des Stuhlfufses enthaltene OeI reichen.
2. Eine Ausführung der Einrichtung nach Anspruch 1, bei welcher jeder der Führungscylinder überdies drei oder mehr ebenso der Länge nach verlaufende Führungsflächen an der Aufsenseite trägt und entsprechende stellbare Keile an der Innenseite der oberen Enden der Cylinder befestigt sind, welche dicht an den Führungsflächen anliegen, um die Cylinder in einander, gegen Schwanken gesichert, festzu-
. halten.
3. Eine Ausführung der Einrichtung nach Anspruch 1, bei welcher der äufserste Cylinder radial aus demselben herausragende Arme besitzt, die mit den Enden in senkrechten Führungsflächen im Inneren des Fufses anliegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE123715C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1209268B (de) * 1963-07-04 1966-01-20 Ver Flugtechnische Werke Ges M Kraftwagenhebebuehne
DE1259542B (de) * 1965-12-30 1968-01-25 Weber Emil Hydraulisches Hebegeraet, vorzugsweise zum Heben und Senken von Gestellen od. dgl.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1209268B (de) * 1963-07-04 1966-01-20 Ver Flugtechnische Werke Ges M Kraftwagenhebebuehne
DE1259542B (de) * 1965-12-30 1968-01-25 Weber Emil Hydraulisches Hebegeraet, vorzugsweise zum Heben und Senken von Gestellen od. dgl.

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