DE295263C - - Google Patents

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DE295263C
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ignition
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P5/00Advancing or retarding ignition; Control therefor
    • F02P5/02Advancing or retarding ignition; Control therefor non-automatically; dependent on position of personal controls of engine, e.g. throttle position

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Zünddynamos mit einer Unterbrechungsvorrichtung im Stromkreis ist es bekannt, den Zeitpunkt der Unterbrechung mit Bezug auf den Scheitel der E. M. K.-Kurve bei hohen Umlaufsgeschwindigkeiten der von der Dynamo bedienten Kraftmaschine zu verändern, um das Auftreten einer zu hohen Intensität des Zündstromes zu verhindern, da sonst die Funkenentladespitzen abschmelzen würden, oder
ίο dieselben derart heiß werden würden, daß eine vorzeitige Zündung auftritt.
Gemäß der vorliegenden Erfindung kann sowohl die an sich bekannte Zeitpunkteinstellung der Erreichung des Scheitels der
E. M. K.-Kurve durch Verstellung des Induktionsspulenträgers und die an sich auch bekannte Zeitpunkteinstellung der Unterbrechung in zwangläufiger Weise mit Bezug auf den Arbeitszyklus der Verbrennungskraftmaschine und mit Bezug aufeinander verändert werden. Auf diese Weise erhält man einen größeren Zeitpunkteinstellungsbereich mit Bezug auf den Arbeitszyklus der Maschine, während die Veränderungen nicht Störungen ausgesetzt sind, wie bei der oben erwähnten bekannten Vorrichtung, bei welcher die Verschiebung der Unterbrechung mit Bezug auf den Scheitelpunkt der E. M. K.-Kurve abhängig von der Schwingungsperiode eines federnden Teiles des Unterbrechers ist.
Ein Ausführungsbeispiel einer gemäß der vorliegenden Erfindung hergestellten Dynamomaschine ist auf der Zeichnung zur Veranschaulichung gebracht.
Irgendeine Form einer Zünddynamo mit einem beweglichen Teil des magnetischen Kreises, der die Stromspulen trägt, kann hierbei angewendet werden. Da die Konstruktionseinzelheiten der Zünddynamo selbst unwesentlich sind, so sollen sie nur insoweit beschrieben werden, als sie nötig sind, um die Erfindung zu erläutern.
• 7 bezeichnet die permanenten Feldmagnete der Dynamomaschine. Auf der Welle 8 des Rotors, der aus den zwei Induktormassen 5,6 besteht, befindet sich das übliche Unterbrecherdaumenstück 16, das auf den beweglichen Unterbrecherkontakt 33 einwirkt. 34 ist der ruhende isolierte Unterbrecherkontakt. Der Unterbrechermechanismus befindet sich in einem Gehäuse 35, das um sein Lager verstellbar ist.
Der bewegliche Teil 1 des magnetischen Kreises besitzt zwei Schenkel oder Pole 3, 4, die durch einen Kern miteinander verbunden sind, auf welchem die Wicklungen 2 angeordnet sind. Der magnetische Kraftlinienfluß, welcher von den Feldmagneten 7 herrührt, wird veranlaßt, durch den Teil 1 infolge der aufeinanderfolgenden Vorbeigänge der Induktormassen 5, 6 an den Polen 3, 4 zu pulsieren.
An dem Wicklungsträger 1 ist der Hebel 24 angelenkt, mittels dessen die Winkelstellung des Wicklungsträgers relativ zum Rotor, oder mit anderen Worten relativ zum Arbeitszyklus der von der Dynamo bedienten Verbrennungskraftmaschine geändert werden kann, wie dies in punktierten Linien angedeutet ist. Am Gehäuse 35 ist ein Hebel 36 angelenkt, durch den die Stellung des Gehäuses relativ zum
Wicklungsträger ebenfalls geändert werden kann, wie dies in punktierten Linien dargestellt ist.
Der Hebel 36 wird bewegt, um den Unterbrechermechanismus vor- oder zurückzustellen, und nachdem dieser richtig eingestellt ist, wodurch der Zündungszeitpunkt der Verbrennungsmaschine bestimmt wird, kann der Hebel 24 dazu benutzt werden, den Wicklungsträger relativ zum Rotor und den Unterbrecherkontakten zu verstellen, um die Lage des Kurvenscheitels der E. M. K. und mithin die Funkenintensität ohne Beeinflussung des Zündzeitpunktes zu
- verändern.
Die Hebel 24 und 36 können unabhängig voneinander verstellt werden, wie oben beschrieben. Gleichwohl ist es zweckmäßiger für sie, einen gemeinsamen Stellhebel 31 anzuordnen, der an seinem einen Ende 32 fest gelagert ist und an dem die Hebel 24 und 36 derart befestigt sind, daß der Wicklungsträger i, 2 weiter verstellt wird als das Unterbrechergehäuse 35, so daß z. B., wenn das letztere 12° vorrückt, der Wicklungsträger um 15° vorrückt.
25. Auf diese Weise wird der Zündfunke durch die Differenz in der gegenseitigen Lage der beiden Teile geschwächt.
Wenn die Hebel 24 und 36 unabhängig betätigt werden, so kann die Stärke des Zündfunkens verstellt werden, ohne den Zündzeitpunkt zu verändern, indem man die Funkehstärke durch Verstellen des Wicklungsträgers mittels des Hebels 24 ändert, während der Zündzeitpunkt durch die öffnung der Unterbrecherkontakte festgelegt wird, die von dem Gehäuse 35 getragen werden, deren Stellung durch den Hebel 36 geregelt wird.
Oder wenn die Hebel 24 und 36 durch den Hebel 31 verbunden sind, so wird die Funkenstärke für eine gegebene Verstellung über einen gewissen Bereich und für eine bestimmte Geschwindigkeit konstant erhalten. Dies kommt daher, daß, wenn der Hebel 31 bewegt wird, um den Funken zu verzögern, der Unterbrecher so verstellt wird, daß er die Intensitat verstärkt. Wenn dagegen der Zündfunke vorgestellt wird, so wird der Unterbrecher so verstellt, daß die Intensität verstärkt wird.
Der Hebel 31 kann der gebräuchliche Hebel zum Verstellen des Zündapparates und des Zündzeitpunktes sein.

Claims (3)

Patent-An speüche:
1. Zünddynamo mit Unterbrechermechanismus und Vorrichtung zur zeitlichen Ver-Schiebung des Zündungszeitpunktes mit Bezug auf den Kurvenscheitel der E. M. K., dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Zeitpunkt der Erreichung des E. M. K.-Kurvenscheitels sowie der Unterbrechungs-Zeitpunkt zwangläufig auf mechanischem Wege mit Bezug auf den Arbeitszyklus der Maschine und mit Bezug aufeinander verändert werden können.
2. Zünddynamo nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterbrechervorrichtung und der Wicklungsträger gleichzeitig in verschiedenem Maße eingestellt werden.
3. Zünddynamo nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterbrechervorrichtung und der Wicklungsträger vermittels eines gelenkigen Gestänges (36, 24) mit verschieden weit von dem Hebeldrehpunkt (32) liegenden Punkten eines Betätigungshebels (31) verbunden sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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