DE29520C - Kapselwerk - Wassermesser - Google Patents

Kapselwerk - Wassermesser

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DE29520C
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kapselwerk
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DENDAT29520D
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NATIONAL METER COMPANY in New - York, V. St. A
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F3/00Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
    • G01F3/02Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement
    • G01F3/04Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls
    • G01F3/06Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls comprising members rotating in a fluid-tight or substantially fluid-tight manner in a housing
    • G01F3/08Rotary-piston or ring-piston meters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 17. Juni 1884 ab.
Bei dem vorliegenden Kapselwerk - Wassermesser, welcher sich aus dem Mechanismus der rotirenden Schubkurbel herleiten läfst, schwingt ein als Hohlcylinder ausgebildeter Kolben um die centrale Achse einer Kapsel, auf deren radialem Stege der geschlitzte Kolben gleitet. Der hohlcylindrische Kolben ist mit einer ebenen Wand versehen, welche den Kolbencylinder abschliefst oder auch in zwei Theile zerlegen kann, denen dann zwei an den Kopfwänden der Kapsel angebrachte Cylinder entsprechen.
Diese Kolbenwand dient zur Befestigung der Cylinder, welche mittelst entsprechender Führungsstücke den Kolben derart führen, dafs seine Oberfläche in ununterbrochener Berührung mit der Innenwandung der Kapsel bleibt und hierdurch der zwischen Kapsel. und Kolben befindliche Raum stetig in zwei complementäre Kammern getheilt wird, eine für das einströmende , die andere für das austretende Wasser. Die Kolbenwand enthält einen ovalen Ausschnitt, dessen Seitenwände in ununterbrochener Berührung mit einer entsprechenden runden Verstärkung des zur Geradführung dienenden Steges stehen.
Auf beiliegender Zeichnung stellt Fig. 1 einen derartigen Kapselwerk-Wassermesser im Verticalschnitt nach z-z, Fig. 2, dar. Fig. 2 und 5 sind Horizontalschnitte nach x-x bezw. "y-y, Fig. i. Fig. 3 ist ein Schnitt durch die Kapsel onne Kolben. Fig. 4 zeigt den Kolben mit seiner Wand. Fig. 6 ist ein Verticalschnitt nach 2-2, Fig. 3, und veranschaulicht die Form des Steges; Fig. 7 ein Schnitt nach 3-3, Fig. 3, die Ein- und Ausflufskanäle darstellend..
Die Kapsel A hat zweckmäfsig cylindrischen Querschnitt und ist mit seitlichen Kammern J und O versehen, welche sowohl direct durch Schlitze X und X1 als auch von -Vorkammern aus durch in den Stirnwänden angebrachte Oeffnungen_/'_/2 und O1 O2 mit dem Kapselinnern communiciren. Der radiale Steg A1 trennt die Eintritts- und Ausfiufskanäle und geht am inneren Ende in zwei ringförmige Cylinder A^ über, welche mit den beiden Stirnwänden der Kapsel aus je einem Stück- bestehen und zur ununterbrochenen Zweitheilung des Kolbeninnern dienen.
Der Kolben B bildet ebenfalls einen cylindrischen Ring, und zwar von solchem Durchmesser, dafs bei seiner Bewegung die äufsere Fläche beständig mit der Innenwandung der Kapsel und seine eigene Innenwandung ununterbrochen mit der Oberfläche der Cylinderringe A"1 in Contact bleibt und hierdurch sowohl der Raum um den Kolben herum, als auch das Kolbeninnere stetig in je zwei complementäre Räume getheilt wird. Das Kolbeninnere ist durch eine Scheidewand B1 in zwei Hälften getheilt, welche jedoch durch eine mit dem Führungsschlitz g' des Kolbens in Verbindung stehende ovale Oeffnung g mit einander communiciren. Diese Oeffnung g entspricht dem in der Mitte des Steges A\ angeordneten Wulst E1, so dafs letzterer also bei der Bewegung des Kolbens die Kanten des Schlitzes g ununterbrochen berührt.
In der Mittelachse der Kapsel ist an jeder Stirnwand ein Führimgszapfen H1 bezw. H1 befestigt; entsprechende Zapfen F1 F2 sind an der Kolbenscheidewand B' in der Mittelachse
des Kolbens angeordnet, und diese Zapfen F1 F2 führen sich bei der Bewegung des Kolbens an erstgenannten Führungsstiften H1 H2 und dienen somit im Verein mit der durch den Steg A' bewirkten Geradführung zur Sicherung der excentrischen Bewegung des Kolbens.
In der in Fig. 2 dargestellten Kolbenlage steht der Kolben mit den Kanten seines Führungsschlitzes an den Ein- und Austrittskanälen X X1 aufsen mit der Kapselwandung und im Innern an der diametral gegenüberliegenden Stelle mit den beiden Ringerweiterungen A2 in Berührung. Der in der Stegmitte befindliche Wulst Ελ liegt dabei an dem inneren Ende des in der Scheidewand B1 befindlichen ovalen Schlitzes g an.
Bei dieser Kolbenstellung strömt das zufliefsende Wasser durch die Seitenöffnungen /' und J2 in das Kolbehinnere ein und die Reaction bewirkt eine Bewegung des Kolbens in der durch Pfeil 6 angedeuteten Richtung. Hierdurch wird gleichzeitig das vom vorigen Kolbenumgang in der complementären Hälfte des Kolbeninnem befindliche Wasser durch O1 O2 verdrängt. Der Kolben gelangt allmälig in die in Fig. 2 durch Punktur angedeutete, in Fig. 5 gezeichnete Lage, in welcher das Wasser gröfstentheils in der Richtung des Pfeiles 4 in den zwischen Kolben und Kapsel befindlichen Raum einströmt, somit auf die äufsere Fläche des Kolbens wirkt und denselben in der ursprünglichen Richtung weiter bewegt. Der Kapselraum für das zuströmende Wasser vergröfsert sich hierbei continuirlich, während der complementäre Raum, welcher das beim vorigen Kolbenumgang aufgenommene Wasser enthält, in entsprechendem Mafse an Volumen abnimmt, wodurch dieses Wasser in die Ausflufskammer verdrängt wird. Die Schlitzkanten des Kolbens gleiten inzwischen an dem Steg A^ entlang, bis der Kolben die Gegenlage zu der in Fig. 2 gezeichneten Stellung erreicht; in dieser Gegenlage communiciren die Ein- und Austrittskanäle nur noch mit den beiden zwischen Kolben und Kapsel befindlichen Theilräumen; das zuströmende Wasser wirkt ausschliefslich auf die äufsere Fläche des Kolbens und treibt denselben in der gleichen Richtung weiter, so dafs derselbe schliefslich wieder die in Fig. 2 dargestellte Ausgangslage erreicht.
Es leuchtet ein, dafs die Zapfen F1 F2 hierbei sich an den Stiften H1 H2 führen. Nun befindet sich in einer Bohrung eines dieser Führungscylinder H1 eine Welle 1, welche einen Arm 2 trägt, mittelst dessen die Welle durch die Zapfen somit in Rotation versetzt wird. Am äufseren Ende sitzt auf der Welle ein Trieb b, welcher mit dem Räderwerk eines Registrirwerkes in Eingriff steht.
' Dur,ch die Anordnung der Kolbenzwischenwand, welche bei der Bewegung des Kolbens auf den Stirnrändern der beiden Theilungsringe A2 gleitet, und die Führungszapfen F1 F"2 wird eine sehr ruhige und gleichmäfsige Oscillation des Kolbens erzielt. Die Scheidewand B' könnte übrigens auch an dem einen Ende des Kolbens liegen und die Zapfen F' F2 mittelst einer Kurbel mit den Stiften ZT1 H2 verbunden sein. Das Kapselwerk kann auch als Pumpe oder Motor verwendet werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Ein aus. dem Mechanismus der rotirenden Schubkurbel abgeleiteter Kapselwerk-Wassermesser (bezw. Pumpe oder Motor), dessen Kolben B mit einer Wand B1 versehen ist, in Verbindung mit dem Cylinder A2, der aus einem oder zwei Ringen besteht, welche bis zur Wand B1 reichen.
2. Die Anordnung des ovalen Schlitzes g. in der Wand Bx zur Führung des Kolbens an dem in der Stegmitte angeordneten Wulst E ' und zur Herstellung der Communication zwischen der oberen und unteren Kolbenhälfte.
3. Die von der Wand B1 ausgehenden Zapfen F1 bezw. F1, welche sich an festen Zapfen Hx bezw. H2 der Kapsel führen oder mit denselben durch eine Kurbel verbunden sind und zur Uebertragung der Drehung des Kolbens auf das Registrirwerk u. s. w. oder zur Drehung des Kolbens dienen, wenn das Kapselwerk als Pumpe benutzt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT29520D Kapselwerk - Wassermesser Active DE29520C (de)

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