DE2952012C2 - Andrückvorrichtung für Kantenumleimer - Google Patents

Andrückvorrichtung für Kantenumleimer

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DE2952012C2 DE19792952012 DE2952012A DE2952012C2 DE 2952012 C2 DE2952012 C2 DE 2952012C2 DE 19792952012 DE19792952012 DE 19792952012 DE 2952012 A DE2952012 A DE 2952012A DE 2952012 C2 DE2952012 C2 DE 2952012C2
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Ima - Klessmann & Co Kg 4830 Guetersloh De GmbH
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    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27DWORKING VENEER OR PLYWOOD
    • B27D5/00Other working of veneer or plywood specially adapted to veneer or plywood
    • B27D5/003Other working of veneer or plywood specially adapted to veneer or plywood securing a veneer strip to a panel edge

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung der im Gattungsbegriff des Patentanspruchs 1 bezeichneten Art.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art ist zwar schon die Andruckrolle für den Kantenumleimer in Querrichtung federnd angeordnet, damit können jedoch nur Seitenschläge der plattenförmigen, um Durchlaufverfahren mit dem Kantenumleimer beschichteten Werkstücke ausgeglichen werden. Eine Anpassung an Höhenschläge der Werkstückränder hat man derart vorgenommen, daß man auf die Seitenkanten der Werkstücke sogenannte Rohleisten mit einem Überstand sowohl nach oben als auch nach unten über die Ober- bzw. Unterseiten der Werkstücke aufgesetzt hat, um dann an einer weiteren Bearbeitungsstation im Anschluß an die Andrückvorrichtung der auf die Werkstücke aufgesetzten und angeklebten Leisten die endgültige Kontur durch Formfräsen zu geben. Dabei wird dann auch ein bündiger Abschluß der Leisten mit den Ober- und Unterseiten der Werkstücke erreicht, indem die überstehenden Ränder der Kantleisten bzw. des Kantenumleimers abgeschnitten werden (DE-OS 454).
Die endgültige Profilierung der seitlichen Kantenumleimer an den Werkstücken selbst bringt wegen der zu berücksichtigenden Höhenschläge der Plattenränder einen erhöhten Zerspanungsanteil mit sich, der in der Größenordnung von 20% des Leistenmaterials liegt.
Der Zerspanungsanteil ist Abfall, womit sich insbesondere bei der Herstellung der Kantleisten aus Kunststoffen eine erhebliche Rohstoffvergeudung ergibt.
Der Erfindung liegt deshalb der Gedanke zugrunde, eine spangebende Bearbeitung der Leisten an den Werkstücken zu vermeiden. Dazu sollen die Leisten sogleich als Formleisten verwendet werden Sofern die Leisten aus Kunststoff bestehen, können sie im Extrudier- oder Strangpreßverfahren hergestellt werden. Die Formleisten werden zumindest einseitig flächenbündig auf die Seitenkanten der plattenförmigen Werkstücke aufgebracht. Dabei besteht die Schwierigkeit, die Höhenschläge der Ränder der plattenförmigen Werkstücke ausgleichen zu müssen. Es mußte nach einer Lösung gesucht werden, um zumindest die Andruckrolle der Andrückvorrichtung selbstätig der wechselnden Höhenlage einer bestimmten Werkstückbezugsfläche nachzufahren.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu verbessern, um über die Andruckrolle mittels Formschluß den Kantenumleimer in zumindest einer Höhenrichtung zu führen und die Andruckrolle einer längslaufenden Höhenbezugskante der Werkstücke nachzuführen.
Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der gattungsgemäßen Art nach der Erfindung durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1
gelöst.
Der besondere Vorteil einer erfindungsgemäßen Vorrichtung liegt darin, daß die führende Umfangskontur der Formrolle einmal auf eine bestimmte Werkstückbezugskante in Höhenrichtung eingerichtet standig dieser Bezugskante selbstätig nachgeführt wird, so daß der Kantenumleimer stets in der vorbestimmten Höhenlage dieser Werkstücksbezugskante auf die Werkstücksseitenkanten aufgedrückt wird. Man kann also die dehnkantenumleimerführende Kontur der Formrolle so auf die Werkstücke ausrichten, daß die Kantenleiste mit ihrer Oberkante flächenbündig mit der Oberseite der plattenförmigen Werkstücke abschließt. Dabei kann dann in Kauf genommen werden, daß an der Unterseite der plattenförmigen Werkstücke infolge von Toleranzen hinsichtlich der Werkstückdicke und der Höhe der Kantleisten diese über die Unterseite der Werkstücke nach unten überstehen oder dagegen nach oben zurückspringen, denn meist benötigt man nach dem Einbau der plattenförmigen Werkstücke lediglich an deren Sichtseite einen flächenbündigen Abschluß zwischen der Kantleiste und der Werkstückvorderseite. Insgesamt haben etwaige Höhenschläge der Plattenränder keinen nachteiligen Einfluß mehr auf ein Ausrichten der Kantenumleimer an eine Höhenbezugskante der Werkstücke.
Grundsätzlich kann die Umfangskontur der als Andruckrolle dienenden Formrolle weitgehend beliebig sein, wenn lediglich sichergestellt ist, daß das Querschnittsprofil des Kantenumleimers derart mit der Umfangskontur der Formrolle korrespondiert, daß der Kantenumleimer in Höhenrichtung geführt wird. Beispielsweise kann dies durch eine Umfangsnut der Formrolle erreicht werden. Um jedoch einseitig Toleranzen des Kantenumleimers ausgleichen zu können, ist es von Vorteil, wenn die den Umleimer führende Außenkontur der Formrolle zu einer der Rollenstirnseitein offen ist, der Umleimer über diese Stirnseite der Formrolle auch zumindest geringfügig vorsteht und auf dieser Seite dann eine Gegendruckrolle vorgesehen wird, die den Kantenumleimer in die Kontur der Formrolle drückt.
Die weiteren Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel noch näher erläutert. Die Zeichnung zeigt in schematischer Wiedergabe eine erfindungsgemäße Vorrichtung im Seitenriß.
Man erkennt in der Zeichnung eine auf einem Gestell 1 angeordnete Fördervorrichtung 2, bei der es sich beispielsweise um einen Ketten- oder Bandförderer handeln kann. Diese Fördervorrichtung 2 gehört zu einer im Durchlauf arbeitenden Maschine zur Bearbeitung von plattenförmigen Werkstücken 3. Diese Werkstücke 3 werden auf der Fördervorrichtung 2 kontinuierlich durch die Maschine hindurch transportiert und entsprechend im Durchlauf bearbeitet. Dazu können die Werkstücke 3 auf der Fördervorrichtung 2 durch besondere Vorrichtungen gesichert sein, die in der Zeichnung nicht dargestellt sind. Meist kragen die Werkstücke 3 wie beim Ausführungsbeispiel gezeigt, seitlich über die Fördervorrichtung 2 über, gerade dann macht sich ein Verzug der plattenförmigen Werkstücke 3 nachteilig bemerkbar, weil er zu Höhenschlägen der Plattenränder führt.
Die plattenförmigen Werkstücke 3 bestehen meist aus Holz oder einem Holzwerkstoff, wie Spanplatten, sie können ober- und/oder unterseitig beschichtet sowie oberflächenbehandelt sein. Die Seitenkanten der Werkstücke 3 werden mit einer Kantleiste oder einem Umleimer 4 beschichtet, dies geschieht an einer Bearbeitungsstation der im Durchlauf arbeitenden Maschine mittels einer Formrolle 3 einer Andrückvorrichtung 6.
Im einzelnen besitzt die Andrückvorrichtung 6 ein Gestell in Gestalt eines Ständers 7, das eine C-förmige, zur Fördervorrichtung 2 offene Grundgestalt hat. Zwischen den Horizontalschenkeln dieses Gestells befindet sich eine Höhenführung 8, die beim Ausführungsbeispiel durch zwei parallel zueinanderstehende Führungssäulen 9 gebildet ist.
Über Führungsbuchsen 11 ist an den Führungssäulen 9 ein Führungskörper 10 gelagert, der somit im Ständer 7 hötenverfahrbar ist.
In den Führungskörper 10 sind Führungsbuchsen 12 eingelassen, in denen zwei Führungsstangen 13 horizontal geführt sind. Der Führungskörper 10 ist vorzugsweise ein etwa quaderförmiger Schlitten, den die beiden Führungsstangen 13 und die dazu vertikalen Führungssäulen 9 kreuzend durchqueren.
An der zur Fördervorrichtung 2 hin liegenden Seite sind die Führungsstangen 13 des Führungskörpers 10 über ein Joch 14 miteinander verbunden und tragen einen Rollenhalter 15, an dem die Formrolle 5 gelagert ist, deren Achse in Vertikalrichtung liegt. Durch die Führungsstangen 13 ist die Formrolle 5 in Querrichtung senkrecht zu den Seitenkanten der Werkstücke 3 auf der Fördervorrichtung 2 verschieblich. An der der Fördervorrichtung 2 abgewandten Seite sind die aus dem Führungskörper 10 heraustretenden Führungsstangen 13 über einen Balken 33 miteinander verbunden und an diesem Balken 33 greift ein Druckelement 33 an, das federmechanisch, hydraulisch oder pneumatisch beispielsweise die Formrolle 5 mit einer wählbaren Vorspannung gegen die Werkstücke 3 drückt. Die Formrolle 5 stützt sich somit unter Mitnahme des Umleimers 4 gegen die Werkstücke 3 elastisch zb, der Anpreßdruck zwischen der Formrolle 5 und den Werkstücken 3 ist so gewählt, daß der Umleimer 4 an den Werkstücken 3 bei Verwendung eines geeigneten Bindemittels zumindest ausreichend fixiert ist, um durch die Formrolle 5 in Durchlaufrichtung nachfolgende Druckrollen weiter mit den Werkstücken 3 verpreßt zu werden.
Die besondere Aufgabe der Formrolle 5 liegt darin, den Umleimer 4 an die Werkstücke 3 zumindest einseitig, also oder- oder unterseitig, flächenbündig heranzuführen. Beim Ausführungsbeispiel soll ein oberseitiger flächenbündiger Abschluß des Umleimers 4 mit den Werkstücken 3 erreicht werden. Es versteht sich, daß der Umleimer 4 bzw. die Kantleiste von einem nicht näher dargestellten Magazin zur Formrolle 5 an den Werkstücken 3 herangeleitet wird, von wo er durch die Werkstücke 3 selbst in Durchlaufrichtung mitgenommen wird.
Die Formrolle 5 besitzt eine Umfangskontur 16, die beim Ausführungsbeispiel die Gestalt eines Spurkranzes an einer im übrigen zylindrischen Walze hat. Die Umfangskontur 16 der Formrolle 5 führt den mit den Werkstücken 3 sich bewegenden Umleimer 4 in Höhenrichtung, zumindest in ein Verlaufen des Umleimer1; 4 nach oben hin bis über die Oberseite der Werkstücke 3 hinaus durch die Umfangskontur 16 an der Formrolle 5 unterbunden. Die Führung des Umleimers 4 nach unten hin kann zwar grundsätzlich
auch durch geeignete Umfangskonturen der Formrolle 5 erfolgen, beim Ausführungsbeispiel ist hierfür jedoch eine von der Formrolle 5 unabhängige Vertikalführung nach unten vorgesehen, die nachstehend noch beschrieben werden wird.
Die Ausrichtung der spurkranzartigen Umfangskontur 16 der Formrolle 5 zur Oberseite der Werkstücke 3 erfolgt selbsttätig durch Verschiebung des Führungskörpers 10 längs der Höhenführung 8 des Ständers 7. Im einzelnen sind dazu an dem die Führungsstangen 13 auf der Seite zur Fördervorrichtung 2 hin verbindendes Joch 14 eine Halterung 17 mit einer vertikal ausgerichteten Stellspindel 18, an der ein Führungsstück 19 gehalten ist, und dieses Führungsstück 19 trägt einen Haltearm 20, an dem ein Tastrad 21 gelagert ist. Das Tastrad 21 rollt auf der Oberseite der darunter durchlaufenden Werkstücke 3 ab und steuert die Höhenausrichtung der Formrolle 5. Dazu ist es zweckmäßig, das Tastrad 21 möglichst nahe an der Andruckstelle der Formrolle 5 anzuordnen. Es liegt mit seiner Achse in Querrichtung senkrecht zur Durchlaufrichtung der Werkstücke 3, diese Achse steht zugleich senkrecht auf der der Formrolle 5. Über das Tastrad 21 und seine Halterung 17 stützt sich der gesamte Führungskörper 10 in Vertikalrichtung auf der Oberseite der Werkstücke 3 ab. Ist der jeweilige Rand der plattenförmigen Werkstücke 3, die an der Andrückvorrichtung 6 vorbeilaufen, nach oben ausgewölbt, wird über das Tastrad 21 der Führungskörper 10 an der Höhenführung 8 des Ständers 7 nach oben mitgenommen, entsprechend verlagert auch die Formrolle 5, die an dem Führungskörper 10 sitzt, ihre Lage nach oben. Entsprechend erfolgt auch die Nachführung der Formrolle 5 nach unten in Abhängigkeit von dem Tastrad 21. Dabei kann die Grundeinstellung in der Höhenausrichtung zwischen dem Tastrad 21 und der Formrolle 5 über die Stellspindel 18 und das Führungsstück 19 der Halterung 17 vorgenommen werden. Beim Ausführungsbeispiel ist die Höhenrelation zwischen der Formrolle 5 und dem Tastrad 21 so gewählt, daß durch die Umfangskontur 16 der Formrolle 5 der Umleimer 4 mit seiner Oberkante bündig mit der Oberseite der Werkstücke 3 abschließt Dieser flächenbündige Abschluß ist auch dann sichergestellt, wenn die an der Andrückvorrichtung 6 vorbeilaufenden Ränder der plattenförmigen Werkstücke 3 Höhenschläge haben, die durch die Zwangsführung zwischen dem Tastrad 21 und der Formrolle 5 ausgeglichen werden.
Um ein Abheben des Tastrades 21 von der Oberseite der Werkstücke 3 zu vermeiden, ist beim Ausführungsbeispiel ein Druckelement 22 vorgesehen, das an der oberen Honzontalstrebe des Ständers 7 sitzt und mit einem im einzelnen nicht näher gekennzeichneten Stempel auf den Führungskörper 10 wirkt Das Druckelement 22 drückt somit den Führungskörper 10 unter Mitnahme des Tastrades 21 nach unten, was noch zusätzlich durch das Gewicht des Führungskörpers 10 und der daran angeordneten Teile unterstützt wird, damit das Tastrad 21 vor allem bei Abwärtsbewegungen den Kontakt mit der Oberseite der Werkstücke 3 nicht verliert
Auf der Höhenführung 8 der Andrückvorrichtung 6 sitzt unterhalb des Führun^skörpers 10 ein Führungselement 23, das in seinem Aufbau dem des Führungsköroers 10 ähnlich ist Es besitzt deshalb auch im einzelnen nicht näher dargestellte Führungsbuchsen zur Lagerung auf den Führungssäulen 9. Ferner hat es in gleicher Weise wie der Führungskörper 10 quergelagerte Führungsstangen 24, die auf der zur Fördervorrichtung 2 hin liegenden Seite über einen Träger 25 miteinander verbunden sind. An diesem Träger 25 ist eine Haltevorrichtung 26 für eine Gegendruckrolle 27 angeordnet. Die Gegendruckrolle 27 liegt achsparallel zum Tastrad 21, sie steht also mit ihrer Achse ebenfalls senkrecht auf der Achse der Formrolle 5. Sie reicht mit ihrem äußeren zylindrischen Umfang bis nahe an die der Führungskontur 16 abgelegene Stirnseite der Formrolle 5 heran und steht um etwas weniger als die Dicke des Umleimers 4 mit ihrer Umfangsfläche in radialer Richtung um die Umfangsfläche der Formrolle 5 an dieser Stirnseite vor. Die Gegendruckrolle 27 drückt den Umleimer 4 in den Spalt, der sich zwischen der Formrolle 5 und der zu beschichtenden Seitenkante der Werkstücke 3 ergibt und weicher beim Ausführungsbeispiel nach oben hin durch die Umfangskontur 16 an der Formrolle 5 begrenzt ist. Dadurch ist sichergestellt, daß der Umleimer 4 mit seiner Oberkante auch stets flächenbündig mit der Oberseite der durchlaufenden Werkstücke 3 abschließt.
Um die notwendige Druckkraft auf den Umleimer 4 über die Gegendruckrolle 27 aufbringen zu können, greift am Führungselement 23 ein Druckelement 28 an, das zweckmäßig an der Unterseite des Führungselementes 23 zwischen den Führungssäulen 9 angeordnet ist. Es liegt somit dem oberen Druckelement 22 für den Führungskörper 10 etwa axial gegenüber. Auch das Druckelement 28 kann die notwendige Stellkraft für die Gegendruckrolle 27 federmechanisch, hydraulisch oder pneumatisch beispielsweise aufbringen. Es muß allerdings dafür Sorge getragen sein, daß das Druckelement
28 nicht über die Gegendruckrolle 27 und den Umleimer 4 die Formrolle 5 und damit den Führungskörper 10 anheben kann, was dazu führen würde, daß das Tastrad 21 den Kontakt mit der Oberseite der Werkstücke 3 verliert Deshalb wird der vom Druckelement 28 aufzubringende Druck zweckmäßig so eingestellt, daß an der Gegendruckrolle 27 die nach oben wirkende Druckkraft etwa halb so groß ist wie die nach unten wirkende Stützkraft des Tastrades 21.
Damit man die Gegendruckrolle 27 in Querrichtung senkrecht zur zu beschichtenden Seitenkante der Werkstücke 3 zustellen kann, sind beim Führungselement 23 die Führungsstangen 24 auf der der Fördervorrichtung 2 abgelegenen Seite durch einen Balken 30 miteinander verbunden, und dieser Balken 30 wirkt mit einer Justierspindel 29 zusammen, die im Ständer 7 gegengelagert ist. An der Außenseite der durch den Ständer 7 hindurchtretenden Justierspindel
29 sitzt ein Stellrad 31, über das die Verstellung der Gegendruckrolle 27 in Axiäirichiung vorgenommen werden kann.
Grundsätzlich kann auch die Gegendruckrolle 27 in geeigneter Weise mit am Führungskörper 10 angeordnet sein, sofern sie nur gegenüber der Formrolle 5 federnd zugestellt werden kann, damit der Umleimer 4 in den Spalt zwischen der Formrolle 5 und den Seitenkanten der Werkstücke 3 gepreßt wird.
Die beschriebene Vorrichtung setzt voraus, daß als Umleimer 4 als Kantleiste oder ein Anleimer verwendet wird, der im Durchlauf an die Seitenkanten der Werkstücke 3 angeleimt werden kann. Es handelt sich hierbei vorzugsweise um streifenförmige Materialien aus Kunststoff, wie sogenannte Hart-PVC-Kanten, die eine Dicke von 2 bis etwa 10 mm haben. Derartige Leisten sind noch so ausreichend elastisch, daß sie von
der Formrolle 5 an die jeweilige Werkstückseitenkante durch Biegung auf einem Teil des Rollenumfanges herangeführt und daran angedrückt werden können.
Solche Kantleisten können mit längsverlaufenden Außenkonturen versehen werden, an die die Gegenkontur der Formrolle 5 anzupassen ist. Entscheidend ist
hierbei lediglich, daß ein solcher Formschluß zwischen der Formrolle 5 und den jeweiligen Kantleisten besteht, daß zumindest eine der Kanten dieser Kantleisten an eine der Seiten der Werkstücke flächenbündig angelegt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Heranfuhren und Andrücken eines Kantenumleimers an durchlaufende Seitenkanten von plattenförmigen, auf einer Fördervorrichtung transportierten Werkstücken mittels einer Andruckrolle, die in Höhenrichtung auf die Höhenlage der Werkstückseitenkanten einstellbar ist und sich in Querrichtung zu den durchlaufenden Werkstücken auf den Werkstückseitenkanten über den Kantenumleimer abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß die Andruckrolle eine Formrolle (5) mit einer zumindest teilweise mit dem Querschnittsprofil des Umleimers (4) korrespondierenden Umfangskontur (16) ist und diese Formrolle (5) an einem in der Höhenrichtung verfahrbaren sowie in dieser Richtung von einem Tastglied (21) gesteuerten Führungskörper (10) gelagert ist, wobei das Tastglied (21) an den Ober- oder Unterseiten der Werkstücke (3) anliegend nahe an der Formrolle (5) angeordnet ist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangskontur (16) der Formrolle (5) die Gestalt eines Spurkranzes hat und auf dem Spurkranz abgelegenen Stirnseite der Formrolle (5) eine Gegendruckrolle (27) für den Umleimer (4) angeordnet ist, deren Achse zu der der Formrolle (5) senkrecht steht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegendruckrolle (27) gegenüber der Formrolle (5) höhenverfahrbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegendruckrolle (27) an einem vom Führungskörper (lO) getrennten Führungselement (23) gelagert ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (23) eine Zustellvorrichtung (29—31) zur Justierung der Gegendruckrolle (27) in Querrichtung hat.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Tastglied als auf der Oberseite der Werkstücke (3) abrollendes Tasirad (21) ausgebildet ist, das mit dem Führungskörper (10) zu dessen Abstützung auf den Werkstükken (3) über eine Halterung (17) fest verbunden ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (17) des Tastrades (21) eine Höhenverstellvorrichtung (18,19) besitzt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (17) des Tastrades (21) und die Formrolle (5) an Querführungen (12, 13) des Führungskörpers (10) angeordnet und mit einem gemeinsamen in Querrichtung wirkenden Druckelement (32) verbunden sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungskörper (10) der Formrolle (5) und das Führungselement (23) der Gegendruckrolle (27) an einer gemeinsamen Höhenführung (8) gelagert sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungskörper (10) der Formrolle (5) über dem Führungselement (23) der Gegendruckrolle (27) angeordnet sowie mit einem nach unten drückenden Druckelement (22) verbunden und das Führungselement (23) der Gegendruckrolle (27) mit einem dieses nach oben drückenden Druckelement (28) gekuppelt ist.
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