DE295191C - - Google Patents

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DE295191C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47HFURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
    • A47H2/00Pelmets or the like

Landscapes

  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34 e. GRUPPE
FRANZ MARGGRAF in LENSAHN, Holst.
Einrichtung zum Verdecken der Züge bei Gardinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Juni 1915 ab.
Bei der Anwendung sehr dünner, äußerst durchsichtiger Gardinen machen sich oft die darunter befindlichen Züge unangenehm be-1 merkbar. Diesem Übelstand soll die vorliegende Einrichtung dadurch abhelfen, daß mittels einer klammerartigen Vorrichtung in unauffälliger Weise eine Bahn aus Gaze o. dgl. vor den Gardinenzügen ausgespannt wird. Darüber wird dann der übliche Quervorhang ίο befestigt.
In der Zeichnung ist der Gegenstand dargestellt.
Fig. ι stellt eine Gesamteinrichtung in Vorderansicht und Draufsicht dar.
Fig. 2 zeigt in größerem Maßstabe die Klammer in diesen beiden Ansichten.
Fig. 3 stellt eine Führung mit einem daran befestigten Gleitring,
Fig. 4 eine gleiche Führung ohne Gleitring dar.
Die Einrichtung besteht im wesentlichen aus zwei von den in Fig. 2 dargestellten Klammern, je einer der in Fig. 3 und 4 abgebildeten Führungen und dem die Züge verdeckenden Stoff b (Fig. 1), der in der gewünschten Ausführung und Farbe, etwa einem Stück Gaze o. dgl., gewählt werden kann.
Die Klammer (Fig. 2) besteht aus dem Winkelblech c, an dem mittels Klemmen d Zahnkämme β angelötet sind. Die Klemmen d werden durch kräftige Federn f zusammengedrückt. Die freien Enden dieser Klemmen sind durch einen Steg aus Eisenblech o. dgl. g miteinander verbunden, so daß ein Druck auf den Steg genügt, um die Zahnkämme zu öffnen.
Die Führung nach Fig. 3 besteht aus dem Drahtstift h, dem um den Stift gebogenen, an ihn angelöteten, an jedem Ende einen Nagel bildenden Eisendraht i und einem am anderen Ende des Stiftes befestigten, aus Messing o. dgl. hergestellten Ring k, dereinen der bekannten Gleitringe I für die Zugschnüre trägt. An einer zweiten, in Fig. 4 abgebildeten Führung h' ist ein Ring k nicht nötig. ·
Die Einrichtung kommt in folgender Weise zur Anwendung. An jeder Seite der Gardinenleiste α wird eine Klammer so an der Mauer befestigt, daß der Blechwinkel c unterhalb des Brettes sitzt. An jedem Ende des Gardinenbrettes wird ferner eine Führung angebracht, und zwar an der Seite, wo sich die Zugschnur befindet, die in Fig. 3 dargestellte Führung h mit dem Gleitring, an der entgegengesetzten Seite die in Fig. 4 veranschaulichte Führung hf ohne Ring. Die Schnur wird in bekannter Weise über die am Gardinenbrett befestigten Ringe und alsdann durch den an der Führung h befestigten Ring geführt.
Nachdem die eigentlichen Vorhänge an den Zügen angesteckt sind, wird der zur Verdeckung der Züge bestimmte Stoff beispielsweise in die rechte Klammer eingespannt, um die Führung V gelegt, an der linken Seite ebenfalls über den Halter h gezogen und alsdann in die linke Klammer eingeführt. Hiernach wird nun der nach außen einen gewissen Abschluß bildende Quervorhang, wie üblich,
angebracht. Um ein Durchhängen des Stoffes zu verhindern, kann er in kleineren Entfernungen an der Kante des Gardinenbrettes befestigt werden.
Die Anbringung der Einrichtung läßt je nach den örtlichen Verhältnissen mancherlei Abänderungen zu. Die einzelnen Teile sind so gewählt, daß sie sich für die Herstellung in großen Mengen eignen und deshalb preiswert hergestellt werden können.

Claims (1)

  1. Paten t-An SPRU c H:
    Einrichtung zum Verdecken der Züge bei Gardinen, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus zwei seitlich der Gardinenleiste an der Wand zu befestigenden Klammern (c-g) zum Festspannen der Enden einer Bahn (&) aus Gaze o. dgl. und zwei mit der Leiste zu verbindenden Führungen (h, h') für die Bahn besteht. .
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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