DE29505059U1 - Behandlungseinrichtung für Arzt/Zahnarztpraxen - Google Patents

Behandlungseinrichtung für Arzt/Zahnarztpraxen

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G15/00Operating chairs; Dental chairs; Accessories specially adapted therefor, e.g. work stands
    • A61G15/14Dental work stands; Accessories therefor

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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

G 3769.4 - 8 -
Karl Baisch GmbH G 3769.4-kr
Siemensstr. 2
71384 Weinstadt Patentanwälte
A. K. Jackisch-Kohl u. K. H. Kohl
Stuttgarter Str. 115 - 70469 Stuttgart
Behandlungseinrichtung für Arzt/Zahnarztpraxen
Die Erfindung betrifft eine Behandlungseinrichtung für Arzt/Zahnarztpraxen nach dem Oberbegriff des Anspruches 1,
Solche Behandlungseinrichtungen werden beispielsweise in Arzt- oder Zahnarztpraxen eingesetzt. Unterhalb der Arbeitsplatte befinden sich zwei Unterschränke, deren Frontblenden fluchtend zueinander und parallel zur Rückseite der Behandlungseinrichtung verlaufen. Die Behandlungseinrichtung wird im Behandlungsraum des Arztes/ Zahnarztes eingesetzt und enthält Geräte, Instrumente, Präparate und dergleichen für die Behandlung des Patienten. Solange die Helferin des Arztes/Zahnarztes zur Verfügung steht, kann sie dem behandelnden Arzt/Zahnarzt die notwendigen Geräte, Instrumente und dergleichen reichen. Es kommt jedoch immer wieder vor, daß die Helferin, beispielsweise zu Schulungszwecken, nicht zur Verfügung steht und der Arzt/Zahnarzt dann gezwungen ist, selbst die entsprechenden Teile aus den Unterschränken zu holen. Hierzu muß er jedoch seinen Arbeitsplatz verlassen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäße Behandlungseinrichtung so auszubilden, daß die in den Untersehränken befindlichen Geräte, Instrumente,
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Chemikalien, Präparate und dergleichen für den Arzt/ Zahnarzt bequem zugänglich sind.
Diese Aufgabe wird bei der gattungsgemäßen Behandlungseinrichtung erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Behandlungseinrichtung ist zumindest die Frontseite des einen Unterschrankes winklig zur Rückseite der Behandlungseinrichtung angeordnet. Sie steht dadurch schräg zur in der Regel parallel zur Rückseite verlaufenden Vorderkante der Arbeitsplatte. Der Unterschrank liegt dadurch im Griffbereich des Arztes/Zahnarztes, so daß er, ohne seinen Arbeitsplatz verlassen zu müssen, an die in diesem Unterschrank abgelegten Geräte, Instrumente und dergleichen gelangen kann.
Vorteilhaft ist es, wenn der Unterschrank um eine vertikale Achse herausschwenkbar ist, so daß er näher an den Arbeitsplatz des behandelnden Arztes/Zahnarztes verstellt werden kann. Dann kann er, auch wenn seine Helferin nicht zur Verfügung steht, bequem an den Inhalt des Unterschrankes gelangen.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen.
Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Behandlungseinrichtung,
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Fig. 2 eine Draufsicht auf die Behandlungseinrichtung gemäß Pig. 1,
Fig. 3 teilweise in Ansicht und teilweise im
Schnitt einen Schwenkarm der erfindungsgemäßen Behandlungseinrichtung.
Die Behandlungseinrichtung wird vorteilhaft in Arzt- und Zahnarztpraxen eingesetzt. Sie hat eine Arbeitsplatte, die vorteilhaft eben und horizontal verläuft. Die Arbeitsplatte 1 liegt auf einem Unterschrank 2 auf, der wenigstens eine Schublade 3, im Ausführungsbeispiel jedoch mehrere übereinander angeordnete Schubladen aufweist. Benachbart zum Unterschrank 2 ist ein weiterer Unterschrank 4 vorgesehen, der ebenfalls mindestens eine Schublade 5, im Ausführungsbeispiel jedoch mehrere übereinander angeordnete Schubladen hat. Der Unterschrank 4 ist um eine vertikale Achse 6 schwenkbar gelagert, so daß er aus einer Ruhestellung, in der er unterhalb der Arbeitsplatte 1 liegt, unter der Arbeitsplatte herausgeschwenkt werden kann. In Fig. 2 ist der Unterschrank 4 auch in einer herausgeschwenkten Lage dargestellt. Vorteilhaft läßt sich der Unterschrank 4 stufenlos in eine Vielzahl von Gebrauchslagen herausschwenken. Der Arzt oder Zahnarzt schwenkt diesen Unterschrank 4 unter der Arbeitsplatte 1 dann hervor, wenn seine Arzt- bzw. Zahnarzthelferin nicht zur Verfügung steht. Der Unterschrank 4 kann so weit herausgeschwenkt werden, daß der Arzt, ohne daß er seinen Platz verlassen muß, die Schubladen 5 herausziehen und die entsprechenden Geräte, Instrumente und dergleichen herausnehmen kann. Die Schwenkachse 6 ist nahe der dem benachbarten Unterschrank 2 zugewandten Seite des Unterschrankes 4 vorgesehen. Die Schwenkachse &bgr; befindet sich vorteilhaft nahe der Vorderseite des Un-
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terschrankes 4. Dadurch kann, wie Fig. 2 schematisch zeigt, der Unterschrank 4 sehr weit herausgeschwenkt werden. Die Schwenkachse 6 ist vorteilhaft an der Unterseite der Arbeitsplatte 1 sowie an einem (nicht dargestellten) Boden der Behandlungseinrichtung gelagert.
Der maximale Schwenkweg des Unterschrankes 4 wird durch einen (nicht dargestellten) Anschlag begrenzt, der an der Behandlungseinrichtung vorgesehen ist und durch den sichergestellt ist, daß die Schubladen 5 auch in der maximal herausgeschwenkten Lage des Unterschrankes 4 herausgezogen werden können.
Der Unterschrank 2 und/oder der Unterschrank 4 kann (können) anstelle der Schublade(n) 3, 5 auch Türen und/oder Klappen aufweisen.
Die beiden Unterschränke 2, 4 liegen mit Abstand nebeneinander. Der Zwischenraum zwischen den beiden Unterschränken 2, 4 ist durch eine Blende 7 nach außen abgedeckt, die sich zwischen der Arbeitsplatte 1 und dem Boden der Behandlungseinrichtung erstreckt.
Damit der Arzt/Zahnarzt und/oder die Helferin bequem die Unterschränke 2,4 erreichen können, sind sie schräg zur sogenannten Stuhlachse 8 angeordnet. Im Bereich dieser Stuhlachse 8 befindet sich der Patientenstuhl, auf dem der Patient während der Behandlung Platz nimmt. Der Arzt befindet sich während der Behandlung des Patienten auf der in Fig. 2 linken Seite der Stuhlachse 8, während die Helferin auf der in Fig. 2 rechten Seite der Stuhlachse 8 Platz nimmt. Der Arzt kann dadurch bequem an den feststehenden Unterschrank 2 gelangen, während die Helferin ohne Schwierigkeiten an den Unterschrank 4 gelangen
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kann, wenn er sich in seiner zurückgeschwenkten Lage vollständig unterhalb der Arbeitsplatte 1 befindet. Aufgrund der schrägen Anordnung der Unterschränke 2, 4 haben der Arzt/Zahnarzt und die Helferin ausreichende Bewegungsfreiheit. Die beiden Frontseiten 9 und 10 der Unterschränke 2, 4 liegen parallel zueinander und liegen jeweils unter einem spitzen Winkel zur Vorderkante 11 der Arbeitsplatte 1 bzw. zur Rückseite 12 der Behandlungseinrichtung. Vorteilhaft liegt die Frontseite 9, des jeweiligen Unterschrankes 2, 4 unter einem Winkel von etwa 20° bis 30° zur Rückseite 12 der Unterschrankeinrichtung.
Wie Fig. 2 zeigt, sind die beiden Frontseiten 9, 10 der Unterschränke 2, 4 quer zur Rückseite 12 der Behandlungseinrichtung versetzt zueinander angeordnet. Dadurch wird an der Vorderseite der Behandlungseinrichtung eine Stufe 13 gebildet, die im Bereich vor dem geraden Teil der Vorderkante 11 der Arbeitsplatte 1 liegt. Die Vorderkante 11 ist im Bereich der beiden Unterschränke 2, 4 an den Verlauf ihrer Frontseiten 9, 10 angepaßt, so daß die Vorderkante entsprechend parallel zueinander liegende Abschnitte 14 und 15 aufweist, die parallel zu den Frontseiten 9, 11 der Unterschränke 2, 4 verlaufen, in Draufsicht auf die Behandlungseinrichtung gesehen (Fig. 2). Die Arbeitsplatte 1 überragt die Frontseiten 9, 10 der Unterschränke 2, 4, so daß diese geschützt unterhalb der Arbeitsplatte 1 liegen. Der Übergang zwischen den Vorderkantenabschnitten 14, 15 erfolgt jeweils stetig gekrümmt. Der Vorderkantenabschnitt 14 schließt stumpfwinklig an den geraden Teil der Vorderkante 11 an. Der Vorderkantenabschnitt 15, der dem Unterschrank 4 zugeordnet ist, geht stetig gekrümmt in einen rechtwinklig zu ihm liegenden Kantenabschnitt 16
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über, der seinerseits stumpfwinklig und stetig gekrümmt in den geraden Teil der Vorderkante 11 der Arbeitsplatte 1 übergeht.
Der Übergang 17 zwischen der Frontseite 9 und der vom Unterschrank 4 abgewandten Außenseite 18 hat kleineren . Abstand von der Rückwand 12 als der Übergang 19 zwischen der Frontseite 10 und der dem Unterschrank 2 zugewandten Außenseite 20 des Unterschrankes 4. Der Übergang 17 hat kleineren Abstand von der Rückseite 12 der Behandlungseinrichtung als der gerade Teil der Vorderkante 11 der Arbeitsplatte 1. Der Übergang 19 des Unterschrankes 4 hingegen liegt im Bereich vor dem geraden Teil der Vorderkante 11.
Da die beiden Unterschränke 2, 4 in der beschriebenen Weise stufenartig versetzt zueinander angeordnet sind, reicht der Unterschrank 2 näher an die Rückseite 12 der Behandlungseinrichtung als der schwenkbare Unterschrank 4.
Die Stufe 13 ist in Richtung auf die Rückseite 12 der Behandlungseinrichtung gerichtet, so daß die im Bereich vor dem schwenkbaren Unterschrank 4 befindliche Helferin ausreichend Bewegungsraum hat.
Der schwenkbare Unterschrank 4 kann über einen Winkel von ungefähr 45° nach außen geschwenkt werden. Dadurch liegen die Schubladen 5 in der ausgeschwenkten Lage des Unterschrankes 4 im Griffbereich des Arztes/Zahnarztes, so daß er die Schubladen bequem herausziehen kann.
Mit den beiden Unterschränken 2, 4 kann der Arzt/Zahnarzt auch ohne Helferin den Patienten behandeln. Insbe-
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sondere muß er, um die in den verschiedenen Schubladen 3, 5 der Unterschränke 2, 4 befindlichen Geräte zu greifen, nicht seinen Platz verlassen.
Im Bereich unterhalb des in Fig. 2 linken geraden Teils der Vorderkante 11 kann sich ein weiterer, feststehender Unterschrank 21 befinden. Er kann Klappen und/oder Türen und/oder Schubladen aufweisen. Auch im Bereich unterhalb des in Fig. 2 rechten geraden Teils der Vorderkante 11 der Arbeitsplatte 1 kann ein weiterer Unterschrank 22 vorgesehen sein. Auch er kann Klappen und/oder Türen und/oder Schubladen aufweisen.
Auf der vorteilhaft einstückigen, durchgehend ebenen Arbeitsplatte 1 befindet sich vorteilhaft eine Geräteplatte 23, die auf einer Schwenkachse 24 vorgesehen ist. Die Geräteplatte 23 sitzt vorteilhaft mittig auf der Schwenkachse 24 (Fig. 2), auf der Geräte in bekannter Weise abgestellt werden können. Bei einer Zahnarztpraxis können auf diesem Gerätetablett beispielsweise Mischungen für Füllungsmaterialien angemischt werden. Die Geräteplatte 23 hat an ihrer der Rückseite 12 der Behandlungseinrichtung zugewandten Seite einen hochstehenden Rand 25.
Die Geräteplatte 23 kann mittels der Achse 24 jeweils so geschwenkt werden, daß sie entweder für die Helferin oder für Arzt/Zahnarzt bequem zugänglich ist. In Fig. 2 sind mit ausgezogenen und gestrichelten Linien zwei mögliche Lagen der Geräteplatte 23 dargestellt. Sie liegt, wie Fig. 1 zeigt, mit geringem Abstand oberhalb der Arbeitsplatte 1. Sie ist vorteilhaft im Bereich oberhalb des Untersehrankes 2 angeordnet. In entsprechend verschwenkter Lage ist darum die Geräteplatte 23 für den
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Arzt/Zahnarzt leicht zugänglich, so daß er, wenn die Helferin nicht zur Verfügung steht, auf ihr die entsprechenden Handhabungen vornehmen kann, ohne seinen Arbeitsplatz verlassen zu müssen.
Auf der Arbeitsplatte befindet sich vorteilhaft auch eine Instrumentenplatte 26, die ebenfalls schwenkbar gelagert ist. Die Instrumentenplatte 26 hat geringeren Abstand von der Arbeitsplatte 1 als die Geräteplatte 23. Dadurch kann die Geräteplatte 23 über die Instrumentenplatte 26 hinweg geschwenkt werden. Ebenso läßt sich die Instrumentenplatte 26 auch unterhalb der Geräteplatte 23 anordnen. Aufgrund der Schwenkbarkeit kann die Instrumentenplatte 26 jeweils so eingestellt werden, daß entweder die Helferin oder der Arzt/Zahnarzt optimalen Zugriff auf die auf der Instrumentenplatte 26 abgelegten Instrumente hat. Auf der Instrumentenplatte 26 können auch die sogenannten Trays abgelegt werden, wie sie beispielsweise in Zahnarztpraxen üblich sind.
Um den Verstellbereich der Instrumentenplatte 26 zu vergrößern, ist sie um zwei Achsen verschwenkbar. Auf der Arbeitsplatte 1 befindet sich in Höhe der Stufe 13 (Fig. 2) eine erste Schwenkachse 27, die vertikal angeordnet ist. Die Schwenkachse 27 wird durch einen Steckzapfen gebildet, der in eine entsprechende Lageröffnung 28 (Fig. 3) der Arbeitsplatte gesteckt wird. Vorteilhaft wird in die Lageröffnung 28 eine Lagerbuchse 29 eingesetzt, in welche der Steckzapfen 27 eingesetzt wird. Auf dem Steckzapfen 27 ist das eine Ende eines horizontalen Schwenkarmes 30 gelagert, dessen anderes Ende eine randoffene Vertiefung 31 aufweist. Vom Boden 32 der Vertiefung 31 steht senkrecht ein Zapfen 33 ab, auf den ein Träger 34 gesteckt wird. Der Zapfen 33 bildet eine zwei-
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te Schwenkachse für die Instrumentenplatte 26. Der Träger 34 kann um den Zapfen 33 geschwenkt werden und ragt über das entsprechende Ende des Schwenkarms 30. Am überstehenden Ende ist der Träger 34 an der Unterseite mit einer Platte 35 versehen, die gegen die Unterseite des überstehenden Trägerendes geschraubt wird. Die Platte 35 steht über das freie Ende 36 des Trägers 34 vor und dient als Auflage für den entsprechenden Randbereich der Instrumentenplatte 26.
Das über den Schwenkarm 30 überstehende Ende des Trägers 34 ist an der Unterseite mit einer Nut 37 versehen, die nach unten durch die Platte 35 geschlossen wird. Die Nut 37 erstreckt sich über die Breite der Platte 35. Sie wird auf der der Instrumentenplatte 26 zugewandten Seite von einem Schenkel 38 des Trägers 34 begrenzt. Der Schenkel 38 endet mit Abstand von der Platte 35. Dadurch kann die Instrumentenplatte 26 mit ihrem Boden 39 unter dem Schenkel 38 bis in den Bereich der Nut 37 ragen. In sie greift ein aufwärts gerichteter Rand 40 der Instrumentenplatte 26 ein. Der Rand 40 liegt unter einem spitzen Winkel zum Boden 39 der Instrumentenplatte 26. Die Breite der Nut 37 ist größer als die Dicke des Randes 40 der. Instrumentenplatte 26. Wie Fig. 3 zeigt, liegt der Rand 40 mit dem oberen und dem unteren Rand an den beiden einander gegenüberliegenden Wandungen der Nut 37 an. Wird die Instrumentenplatte 26 in Pfeilrichtung 41 angehoben, wird der Rand 40 in der Nut 37 so verstellt, daß er parallel zur Nut verläuft und damit Spiel in ihr hat. In dieser leicht hochgeschwenkten Lage kann nunmehr die Instrumentenplatte 26 stufenlos längs der Nut 37 in die jeweils gewünschte Lage in bezug auf den Träger 34 und damit in bezug auf den Schwenkarm 30 verstellt werden. Ist die gewünschte Lage erreicht, wird die Instrumenten-
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platte 26 wieder abgesenkt. Dadurch kommt der Rand 40 wieder an den einander gegenüberliegenden Seitenwänden der Nut 37 zur Anlage, wodurch die Verschiebbarkeit der Instrumentenplatte 26 aufgehoben wird. Unter dem Gewicht der Instrumentenplatte 26 wird der Rand 40 in der Nut verklemmt.
Die Schwenkachse 27 des Schwenkarms 30 befindet sich in Höhe der Stufe im Bereich zwischen den beiden Unterschränken 2, 4. Der Schwenkarm 30 steht dadurch über die Abschnitte 14, 15 der Vorderkante 11 der Arbeitsplatte vor. Mit dem Schwenkarm 30 kann die Instrumentenplatte 26 in Richtung auf die Helferin oder den Arzt/Zahnarzt geschwenkt werden. Außerdem kann die Instrumentenplatte 26 über den Träger 34 um die Achse 33 geschwenkt werden, so daß sie optimal in die gewünschte Lage verstellt werden kann. Aufgrund der beschriebenen Verstellbarkeit der Instrumentenplatte 26 relativ zum Träger 34 bzw. zum Schwenkarm 30 läßt sich somit die Instrumentenplatte sehr einfach und vor allen Dingen schnell in die jeweilige Lage einstellen. Da die Nut 37 an ihren beiden Enden offen ist, kann die Instrumentenplatte 26 durch Anheben und Längsverschieben einfach vom Träger 34 abgenommen werden. In gleicher Weise läßt sich die Instrumentenplatte 36 auch leicht am Träger 34 befestigen, indem sie mit dem Rand 40 von der Seite aus in die Nut 37 geschoben wird. Über die vorstehende Platte 35 wird die Instrumentenplatte 26 optimal abgestützt.
Bei einer einfachen Ausführung kann der Träger 34 entfallen, so daß die Instrumentenplatte 26 unmittelbar am Schwenkarm 30 gelagert wird. In diesem Fall läßt sich die Instrumentenplatte 26 lediglich um die Achse 27 schwenken. Der Schwenkarm 30 kann bei einer solchen Aus-
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bildung ebenfalls eine Nut haben, in die der Rand 40 der Instrumentenplatte 26 eingreift. Dann läßt sich die Instrumentenplatte 26 auch am Schwenkarm 30 in der beschriebenen Weise verstellen.
Es ist auch möglich, die Instrumentenplatte 26 unmittelbar auf dem freien Ende des Schwenkarmes 30 schwenkbar zu lagern.
Die Behandlungseinrichtung ist in der Höhe so ausgebildet, daß der Arzt/Zahnarzt mit seinen Armen auch dann die erforderliche Bewegungsfreiheit hat, wenn die jeweils oberste Schublade 3 bzw. 5 der Unterschränke 2, 4 ausgezogen ist. Aus diesem Grunde hat die Abstellfläche 42 der Arbeitsplatte 1 einen Bodenabstand von nur wenig mehr als 70 cm. Im Vergleich zu herkömmlichen Behandlungseinrichtungen ist somit die Abstellfläche 42 tiefer gelegt. Wie sich aus Fig. 3 ergibt, hat die Instrumentenplatte 26 ebenfalls nur sehr geringen Abstand von der Abstellfläche 42 der Arbeitsplatte 1. Dies ist dadurch möglich, weil der Schwenkarm 30 die Vertiefung 31 zur Aufnahme des Trägers 34 hat, so daß er entsprechend tief angeordnet werden kann. Der Schwenkarm 30 kann um die Achse 27 so geschwenkt werden, daß er sich zusammen mit der Instrumentenplatte 26 vollständig oberhalb der Arbeitsplatte 1 befindet. Der Schwenkarm 30 kann sehr einfach abgenommen werden, da er lediglich auf die Achse 27 gesteckt ist.
Auf der Arbeitsplatte 1 ist vorteilhaft auch eine Abstellplatte 43 für den Monitor eines Personalcomputers vorgesehen. Die Abstellplatte 43 ist vorteilhaft schwenkbar gelagert, so daß der Monitor in bezug auf die Helferin oder den Arzt/Zahnarzt optimal eingestellt wer-
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den kann. Die Abstellplatte 43 sitzt auf einer Achse 44, die in der Arbeitsplatte 1 gelagert ist und nach oben über sie ragt. Die Achse 44 ist im Bereich oberhalb des schwenkbaren Unterschrankes 4 vorgesehen.
In der obersten Schublade 5 des schwenkbaren Unterschrankes 4 befindet sich vorteilhaft die zum Personalcomputer gehörige Tastatur. Sie kann dadurch je nach Lage des Unterschrankes 4 von der Helferin oder vom Arzt/Zahnarzt betätigt werden. Wird die Tastatur nicht benötigt, wird die Schublade 5 zurückgeschoben, so daß die Tastatur geschützt ist und nicht verschmutzt werden kann. Die entsprechende Kabelverbindung zwischen Tastatur und Personalcomputer kann in herkömmlicher Weise erfolgen.
Damit auch die Abstellplatte 43 über einen größeren Bereich verschwenkt werden kann, ist es möglich, auf der Achse 44 das eine Ende eines horizontal verlaufenden Schwenkarmes zu lagern, auf dessen anderem Ende die Abstellplatte 43 schwenkbar gelagert ist. Über den radial von der Achse 44 abstehenden Schwenkarm ergibt sich dadurch ein größerer Schwenkbereich für die Abstellplatte 43. Wie Fig. 1 zeigt, hat die Abstellplatte 43 einen größeren Abstand von der Arbeitsplatte 1 als die Instrumentenplatte 26. Dadurch wird die Schwenkbarkeit beider Platten nicht beeinträchtigt.
Auf der Arbeitsplatte 1 ist wenigstens ein Waschbecken 45 angeordnet. Im Gegensatz zu herkömmlichen Waschbekken, die versenkt in der Arbeitsplatte 1 angeordnet sind, ragt das Waschbecken 45 nahezu über seine gesamte Höhe über die Arbeitsplatte 1. Zur Halterung des Waschbeckens 45, das vorzugsweise kreisförmigen Umriß hat
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(Fig. 2), ist auf der Arbeitsplatte 1 eine Aufnahme 46 befestigt. Sie hat eine über die Vorderkante 11 der Arbeitsplatte 1 ragende, in Draufsicht gemäß Fig. 2 teilkreisförmig gekrümmte Wand 47, die von der Arbeitsplatte 1 aus geneigt verläuft. Diese schräge Wand 47 liegt auf dem Mantel eines gedachten Kegelstumpfes, der sich nach oben öffnet. Diese Wand 47 geht in gerade verlaufende Seitenwände 48, 49 (Fig. 2) über, die sich bis zur Rückseite 12 der Behandlungseinrichtung erstrecken. Die beiden Wände 48, 49 erstrecken sich von der Arbeitsplatte 1 aus entgegengesetzt schräg nach oben. Diese Wände 48, 49 sind an der oberen Kante durch eine horizontale Abdeckung 51 miteinander verbunden. Ihr der gekrümmten Wand 47 zugewandter Rand 52 verläuft ebenfalls halbkreisförmig und begrenzt zusammen mit dem oberen Rand der Wand 47 eine Aufnahmeöffnung, in die das Waschbecken 45 eingesetzt wird. Es liegt mit einem oberen, radial nach außen gerichteten umlaufenden Rand 50 auf den Wänden 47 und 52 auf. Längs dieses aufliegenden Randes ist das Waschbecken 45 gegen die Wände 47, 50 abgedichtet. Die Aufnahme 46 selbst ist auch längs ihres Randes gegenüber der Arbeitsplatte 1 abgedichtet.
Die Behandlungseinrichtung hat im dargestellten Ausführungsbeispiel zwei Waschbecken 45, die gleich ausgebildet sind. Die beiden Waschbecken 45 befinden sich an den beiden Endbereichen der Behandlungseinrichtung jeweils im Bereich oberhalb der Unterschränke 21 und 22. Beide Waschbecken 45 sind, wie Fig. 2 zeigt, so angeordnet, daß sie, in Draufsicht gesehen, über den geraden Teil der Vorderkante 11 der Arbeitsplatte 1 überstehen. Durch die Abdeckungen 51 der Aufnahmen 46 ragen die Zuleitungen für jeweils einen Wasserhahn 53 und für Spender 54.

Claims (35)

Karl Baisch GmbH e.G*!J76Ä.4S-k£. .-*..:···, Siemensstr. 2 ·· * *..**..* ..*...* 71384 Weinstadt 24. März 1995 Patentanwälte A. K. Jackisch-Kohi u. K. H. Kohl Stuttgarter Str. 115 - 70469 Stuttgart Ansprüche
1. Behandlungseinrichtung für Arzt/Zahnarztpraxen, mit mindestens einer Arbeitsplatte, unterhalb der wenigstens zwei Unterschränke nebeneinander angeordnet sind, die jeweils eine Frontseite haben, dadurch gekennzeichnet, daß die Frontseite (10) zumindest des einen Unterschrankes (4) unter einem spitzen Winkel zur Rückseite (12) der Behandlungseinrichtung angeordnet ist.
2. Behandlungseinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Frontseite (9) des anderen Untersehrankes (2) unter einem spitzen Winkel zur Rückseite (12) der Behandlungseinrichtung angeordnet ist.
3. Behandlungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Frontseiten (9, 10) der beiden Unterschränke (2, 4) unter dem gleichen Winkel geneigt sind.
4. Behandlungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Frontseiten (9, 10) der Unterschränke (2, 4) quer zur Rückseite
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(12) der Behandlungseinrichtung versetzt zueinander angeordnet sind.
5. Behandlungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß zumindest der eine Unterschrank (4) um eine vertikale Achse (6) schwenkbar ist.
6. Behandlungseinrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (6) nahe der Vorderkante (11, 14, 15) der Arbeitsplatte (1) vorgesehen ist.
7. Behandlungseinrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (6) nahe der dem benachbarten Unterschrank (2) zugewandten Seitenwand (20) des Unterschrankes (4) angeordnet ist.
8. Behandlungseinrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (6) nahe der Frontseite (10) des Unterschrankes (4) vorgesehen ist.
9. Behandlungseinrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der schwenkbare Unterschrank (4) in seiner Ausgangslage vollständig unterhalb der Arbeitsplatte (1) liegt.
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10. Behandlungseinrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der Unterschrank (4) aus der Ausgangslage unter der Arbeitsplatte (1) herausschwenkbar ist.
11. Behandlungseinrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß der maximale Schwenkweg des Unterschrankes (4) durch wenigstens einen Anschlag begrenzt ist.
12. Behandlungseinrichtung, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß auf der Arbeitsplatte (1) mindestens eine Ablage (26) um wenigstens zwei Achsen (27, 33) schwenkbar gelagert ist.
13. Behandlungseinrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Schwenkarm (30) mit seinem einen Ende auf der einen Achse (27) schwenkbar gelagert ist.
14. Behandlungseinrichtung nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkarm (30) mit einem Steckzapfen (27) in eine Lageröffnung (28) der Arbeitsplatte (1) steckbar ist.
15. Behandlungseinrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkarm (30) am anderen Ende die zweite Schwenkachse (33) aufweist, auf der ein Träger (34) für die Ablage (26) schwenkbar gelagert ist.
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16. Behandlungseinrichtung nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (34) auf die zweite Schwenkachse (33) steckbar ist.
17. Behandlungseinrichtung nach Anspruch 15 oder 16/ dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (34) wenigstens eine Einhängenut (37) aufweist, in die die Ablage (26) mit einem aufwärts gerichteten Rand (40) eingreift.
18. Behandlungseinrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Einhängenut (37) nach unten gerichtet und durch wenigstens einen Schließteil (35) geschlossen ist.
19. Behandlungseinrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließteil (35) lösbar an der Unterseite des Trägers (34) befestigt ist.
20. Behandlungseinrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 19,
dadurch gekennzeichnet, daß der Rand (40) der Ablage (26) unter einem spitzen Winkel zu ihrem Boden (39) liegt.
21. Behandlungseinrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 20,
dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Einhängenut (37) größer ist als die Dicke des Randes (40) der Ablage (26).
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22. Behandlungseinrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 21,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ablage (26) gegenüber dem Träger (34) verschiebbar ist.
23. Behandlungseinrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 22,
dadurch gekennzeichnet, daß der Rand (40) unter dem Gewicht der Ablage (26) an einander gegenüberliegenden Seitenwänden der Einhängenut (37) anliegt.
24. Behandlungseinrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 23,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einhängenut (37) über die Breite des Trägers (34) verläuft.
25. Behandlungseinrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 24,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einhängenut (37) an der der Ablage (26) zugewandten Seite durch einen nach unten ragenden Schenkel (38) begrenzt ist, der mit Abstand vom Schließteil (35) endet.
26. Behandlungseinrichtung nach Anspruch 25,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ablage (26) mit ihrem Boden (39) unter dem Schenkel (38) verläuft.
27. Behandlungseinrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 26,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einhängenut (37) in einem über den Schwenkarm (30) ragenden Teil des Trägers (34) vorgesehen ist.
G 3769.4 - 6 - .·\:24\
28. Behandlungseinrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 27,
dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (34) in eine Vertiefung (31) am freien Ende des Schwenkarmes (30) ragt.
29. Behandlungseinrichtung, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 28,
dadurch gekennzeichnet, daß auf der Arbeitsplatte (1) mindestens ein Waschbecken (45) vorgesehen ist, das zumindest über den größten Teil seiner Höhe über die Arbeitsplatte (1) ragt.
30. Behandlungseinrichtung nach Anspruch 29,
dadurch gekennzeichnet, daß das Waschbecken (45) in einer auf der Arbeitsplatte (1) vorgesehenen Aufnahme (46) liegt.
31. Behandlungseinrichtung nach Anspruch 30,
dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme (46) gerade verlaufende Seitenwände (48, 49) aufweist, die von der Arbeitsplatte (1) aus divergierend aufwärts verlaufen.
32. Behandlungseinrichtung nach Anspruch 31,
dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (48, 49) über eine teilkreisförmig gekrümmte Wand (47) ineinander übergehen.
33. Behandlungseinrichtung nach Anspruch 32,
dadurch gekennzeichnet, daß die gekrümmte Wand (47) über die Vorderkante (11) der Arbeitsplatte (1) ragt.
G 3769.4 - 7 - t. .84. März..l995.
34. Behandlungseinrichtung nach einem der Ansprüche bis 33,
dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (48, 49) im Bereich außerhalb des Waschbeckens (45) durch eine Abdeckung (51) miteinander verbunden sind.
35. Behandlungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 34,
dadurch gekennzeichnet, daß auf der Arbeitsplatte (1) mindestens eine Geräteplatte (23) und/oder eine Monitorabstellplatte (43) schwenkbar gelagert ist.
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