DE2949720C2 - Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen und Erhitzen von feuchter Kohle - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen und Erhitzen von feuchter KohleInfo
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- DE2949720C2 DE2949720C2 DE2949720A DE2949720A DE2949720C2 DE 2949720 C2 DE2949720 C2 DE 2949720C2 DE 2949720 A DE2949720 A DE 2949720A DE 2949720 A DE2949720 A DE 2949720A DE 2949720 C2 DE2949720 C2 DE 2949720C2
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Trocknen und Erhitzen von feuchter Kohle, insbesondere
Fein- und Feinstkohle, bei dem der zu trocknenden Kohle Wärme über einen Inertgaskreislauf, der mit
Hilfe eines Wärmetauschers aufheizbar ist, zugeführt wird und die getrocknete und erhitzte Kohle durch
einen Teilkreislauf des Inertgases vor dem Zutritt von Sauerstoff geschützt wird. Die Erfindung zeigt gleichzeitig
eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
Die DE-OS 28 10 694 zeigt ein Verfahren der eingangs beschriebenen Art, bei dem feinkörnige
Steinkohle vorgetrocknet und zu hochwertigem Steinkohlenkoks weiterverarbeitet wird. Dabei wird die
feinkörnige Steinkohle in einer Trocknungseinrichtung mittels eines sauerstoffarmen Kreislaufgases, welches
im wesentlichen aus Wasserdampf besteht, getrocknet. Als Inertgas für den Kreislauf dient Wasserdampf, der
sich beim Erhitzen der zu trocknenden Kohle aus der Feuchtigkeit entwickelt, die von der feuchten Kohle mit
eingeschleppt wird. Der Inertgaskreislauf wird durch einen Wärmetauscher indirekt beheizt. Der Inertgaskreislauf
muß auch mit einer Entstaubungsanlage gereinigt werden, wobei die mitgerissenen Kohleteilchen
abzuscheiden sind. Wird als Entstaubungsanlage ein Zyklon eingesetzt, dann ergibt sich aufgrund der
geringen Wichte der Kohle und der hohen Feinanteile eine ungenügende Abreinigung. Darüber hinaus lagern
sich die Feinanteile der Kohle auch am Wärmetauscher ab und verschlechtern den Wärmeübergang beträchtlich.
Wird dagegen ein Tuchfilter eingesetzt, dann entstehen Temperaturprobleme, insbesondere beim
Anfahren und Abstellen der Anlage. Ist die Temperatur
des Inertgases im Tuchfilter zu hoch, dann besteht die Gefahr, daß die Filtertücher verbrennen. Ist die
Temperatur dagegen zu niedrig, dann bildet sich Kondensat und die Kohleteilchen lagern sich mit dem
Koiidensat an den Filtertüchern ab, so daß der Filterwiderstand ansteigt
Weiterhin bestehen bei dem bei«· nnten Verfahren
große Probleme beim Anfahren und Abstellen der Anlage; denn es wird feuchte Kohle zunächst in die
heiße Trocknungseinrichtung eingebracht Beim Anfahren steht im Umlauf zunächst nur heiße Luft zur
Verfugung, so daß deren Sauerstoffanteil sehr leicht zur Selbstentzündung der Kohle führen kann. In der Folge
können Verpuffungen und Explosionen auftreten. 1st die Anlage beim Anfahren noch zu kalt, besteht die Gefahr,
daß das aus der Kohle zunächst ausgetriebene Wasser an einem anderen Teil der Anlage wieder kondensiert
und damit insbesondere eine Tuchfilterentstaubung beeinträchtigt Ist dagegen die Temperatur in der
Anlage zu hoch, dann können die Filtertücher verbrennen. Ähnliche Schwierigkeiten ergeben sich
beim Abstellen der Anlage. Örtliche Temperaturerhöhungen infolge unterbrochenen Kohleeintrags können
auch die empfindliche Tuchfilteranlage stören. Andererseits kann infolge Temperatursenkung an der Tuchfilteranlage
Kondensat anfallen und eine Verschmutzung entstehen.
Das bekannte Verfahren arbeitet nach dem Gegenstromprinzip. Dies ist insofern nachteilig, als das im
Wärmetauscher aufgeheizte Inertgas mit seiner heißesten Temperatur auf die schon getrocknete Kohle am
Austritt der Trocknungsanlage auftrifft. Hier körnen Überhitzungserscheinungen auftreten. Darüber hinaus
werden im Gegenstrom die heißen Feinanteile der Kohle mitgenommen. Diese wandern zum Eingang der
Trocknungseinrichtung zurück und können sich dort an den nassen Kohleteilchen wieder ablagern. Hierdurch
erfolgt eine Anreicherung der Feinanteile in der Trocknungseinrichtung, so daß deren Widerstand
ansteigt. Hierdurch wird der Inertgaskreislauf beeinträchtigt.
Die DE-OS 26 59 335 zeigt eine Kohletrocknungsund Erhitzungsanlage, die mit einem Flugstromtrockner
und einem nachgeschalteten Fiugstromerhitzer für die
Kohle arbeitet und bei der ein direkt befeuerter Gaskreislauf zunächst durch den Flugstromerhitzer und
dann durch den Flugstromtrockner prinzipbedingt jeweils im Gleichstrom geführt ist. In die mit Gas
betriebene Brennkammer wird auch Luft iii Form der Verbrennungsluft eingeführt, so daß damit der Sauerstoffgehalt
im Kreislauf des Wärmeträgermediums schlecht beherrschbar ist. Trotz Brüdenrückführung
lassen sich bei dieser bekannten Kohleerhitzungsanlage Verpuffungserscheinungen und Explosionen nicht vermeiden.
Die Anlage arbeitet im übrigen mit einem Elektrofilter, wobei die dort abgeschiedene Kohle der
getrockneten Kohle hinzugefügt wird. Im Kreislauf des Wärmeträgermediums sind zwei Kurzschlußleitungen
angeordnet, die beide den Flugstromtrockr.er überbrükken und zur Anhebung bzw. Regelung der Temperatur
in einem Zyklonabscheider und in dem Elektrofilter dienen. Der im Kreislauf des Wärmeträgermediums
vorgesehene Ventilator fördert außer in die Brüdenrückführung sofort in den Elektrofilter und anschließend
in den Kamin, so daß die zusätzliche Gefahr besteht, daß Luft an undichten Stellen der Anlage und damit
Sauerstoff in den Kreislauf des Wärmeträgermediums selanet.
Aus der DE-AS 26 26 653 ist ein zweistufiger Einrohr-Flugstromtrockner bekannt, der natürlich
ebenfalls im Gleichstrom betrieben wird. Auch hierbei findet eine direkte Beheizung des Wärmeträgerkreislaufes
statt, wobei über die Verbrennungsluft des Gasbrenners Sauerstoff überschüssig mit eingebrachi
wird. Auch hierbei besteht die Gefahr, daß der Sauerstoffanteil an dem Wärmeträgermedium leicht
sich in solche Größenordnungen anreichert daß Verpuffungserscheinungen, Brände u.id Explosionen
auftreten können. Dies ist insbesondere während des Anfahrvorganges der Fall, wenn sich im Wärmeträgerkreislauf
lediglich heiße Luft mit dem bekannt hohen Sauerstoffanteil befindet.
In der DE-OS 24 15 758 wird empfohlen, beim
Anfahren den Trocknungsgaskreislauf mit Inertgas zu füllen. Dieses Inertgas wird als Verbrennungsgas von
einem Brenner, der nur in der Anlaufphase arbeitet erzeugt Die vom Brenner erzeugten Abgase sollen in
die in der Anlage befindliche Luft verdrängen bis ein nicht genannter Sauerstoff-Grenzwert erreicht wird.
Dieser zulässige Grenzwert wurde etwa Mitte 1980 bergamtsseitig auf 2% festgesetzt. Um einen solchen
Grenzwert zu erreichen, müßte der Brenner der bekannten Anlage ohne Luftüberschuß und ohne
Mischgas gefahren werden. Die Abgase haben dann eine Temperatur von 1200 bis 13000C. Diese Temperatur
liegt aber jenseits der zulässigen thermischen Belastung der Anlage. Außerdem wurden beim Einbringen
von Kohle in die Anlage mit Sicherheit Überhitzungserscheinungen am Kohlekorn auftreten.
Aus der »Aufbereitungs-Technik«, Heft 12, 1978, Seiten 581 bis 586 (584) ist für thermische Trocknungsanlagen ein Grenzwert von 14% bekannt, d.h. der
maximal zulässige Sauerstoffgehalt im Heißgas wird auf 14% begrenzt Um diesen Grenzwert zu erreichen, wird
empfohlen, die Anlage zunächst mit Dampf zu füllen und anschließend Wasser einzuspritzen, das allmählich
durch zu trocknenden Kohleschlamm ersetzt werden soll. Diese Arbeitsweise ist insofern problematisch, ais in
der kalten Anlage der Wasserdampf kondensiert und das anschließend eingespritzte Wasser die Wasser- bzw.
Kondensatmenge nur vergrößert. Eine Absenkung des Sauerstoffgehaltes auf unter 2% ist auf diesem Wege
kaum vorstdlbar und wird auch gemäß dem dort empfohlenen Grenzwert von 14% gar nicht angestrebt.
Aus der DE-OS 27 48 423 ist es bekannt, eine Kohleerhitzungsanlage sowie auch den Transport- und
Bunkerungsanlageteil vor dem Anfahren mit einem Inertgas zu durchspülen, um einen Grenzwert von ca.
2% Sauerstoff zu erhalten. Dieses Inertgas soll einer benachbarten, im Betrieb befindlichen Erhitzungsanlage
entnommen werden. Eine zweite Anlage wird aber normalerweise nicht vorhanden sein. Außerdem ist nicht
dargelegt, wie die erste von mehreren benachbarten Anlagen angefahren werden soll.
Trotz dieser vielfältigen Vorschläge, Versuche und Bemühungen, den Sauerstoffgehalt zu erniedrigen,
wurde bisher kein praktikabler Weg aufgeieigt, wie ein so niedriger Sauerstoffgehalt, wie er jetzt bergamtsseitig
vorgeschrieben ist, beim Anfahren einer einzigen Trocknungs- und Erhitzungsanlage erreicht werden
kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Verfahren der eingangs beschriebenen Art derart
weiterzubilden, daß damit eine Anlage angefahren und auch abgestellt werden kann, ohne daß die Gefahr von
Verpuffungen, Verbrennungen und Explosionen besteht,
die Kohle und die Anlage nicht durch Überhitzungen geschädigt wird und auch eine Temperaturerniedrigung
mit der Gefahr der Kondensation von Wasserdampf vermieden wird. Weiterhin müssen bei einer solchen
Kohletrocknungsanlage die Probleme gelöst werden, die mit der Entstaubung und Aufrechterhaltung der
Filterwirkung verbunden sind.
Das erfindungsgemäße Verfahren kennzeichnet sich dadurch, daß beim Anfahrvorgang vor Beginn der
Kohletrocknung in der Anlage vorhandene Luft im Kreislauf geführt und dabei über einen Wärmetauscher
aufgeheizt wird, daß die mit dem Kreislauf in Berührung kommenden Teile der Anlage vermittels des aufgeheizten
Luftkreislaufes auf eine die Kondensation von Wasserdampf vermeidende Temperatur erwärmt werden,
bevor in den aufgeheizten Luftkreislauf Wasser eingesprüht oder Wasserdampf eingeführt und der
Luftkreislauf mit Wasserdampf angereichert wird, wobei der Sauerstoffanteil unter 2% abgesenkt wird,
bevor feuchte Kohle zur Trocknung eingebracht wird. Die in der Anlage vorhandene Luft mit ihrem bekannten
Sauerstoffanteil wird also zunächst und ohne daß Kohle mit ihr in Berührung kommt, indirekt aufgeheizt,
wodurch sämtliche Anlagenteile, die mit dem Luftkreislauf in Berührung kommen, so weit erwärmt werden,
daß eine Kondensation von Wasserdampf vermieden wird. In diesem aufgeheizten Luftkreislauf wird Wasser
eingesprüht, also in sehr feiner Verteilung mit großer Oberfläche eingebracht, so daß dieses Wasser auch
tatsächlich die Möglichkeit hat, zu verdampfen und damit ohne wesentliche Senkung der Temperatur des
Luftkreislaufes eine Anreicherung mit Wasserdampf zu bewirken, wodurch der Sauerstoffanteil des Kreislaufgases
erniedrigt wird. Diese Erniedrigung kann gefahrlos für die Anlage so lange durchgeführt werden,
bis der Sauerstoffanteil unter 2% im Kreislaufgas erniedrigt ist und der bei weitem überwiegende Anteil
des Kreislaufgases aus Wasserdampf gebildet ist. Es versteht sich, daß während dieses Anfahrprozesses
laufend Kreislaufgas aus dem Kreislauf entfernt werden muß, weil das Volumen unter stetiger Erniedrigung des
Sauersioffanteils durch das Emsprühen des Wassers
oder das Einführen des Wasserdampfes ansteigt. Dabei ist es auch notwendig, diesen bergamtsseitig jetzt
vorgeschriebenen Grenzwert von 2% Sauerstoffanteil zu messen, und zwar an dem ungetrockneten Kreislaufgas.
Erst nachdem dieser Grenzwert unterschritten ist, wird die feuchte Kohle zur Trocknung eingebracht.
Während dieses Anfahrvorganges bleibt die Temperatur des Kreislaufgases und damit auch die Temperatur
der von ihm beaufschlagten Anlagenteile bereits etwa konstant und zwar auf einem Temperaturniveau,
welches dem Dauerbetrieb der Anlage entspricht Hierdurch besteht keine Beeinträchtigung dieser Anlagenteile,
insbesondere der Tuchfilterentstaubung.
Obwohl der Anfahrvorgang nur wenige Minuten in Anspruch nimmt kann er ohne weiteres auch so
betrieben werden, daß im Inertgaskreislauf durch Anreicherung mit Wasserdampf der Sauerstoffanteil
unter l°/o abgesenkt wird, bevor feuchte Kohle zur Trocknung eingebracht wird
Beim Abschalten der Anlage wird zunächst der Inertgaskreislauf so lange aufrechterhalten, bis die
letzte Kohle die Anlage verlassen hat; dabei wird Wasser eingesprüht oder Wasserdampf eingeführt um
örtliche Überhitzungserscheinungen an der Anlage zu vermeiden. Der Brenner wird abgeschaltet und anschließend
das Inertgas allmählich durch Luft ersetzt bis die Anlage auf 800C abgekühlt ist.
Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens weist eine Trocknungseinrichtung, einen über einen
Wärmetauscher indirekt aufheizbaren Inertgaskreislauf, der einmal durch die Trocknungseinrichtung und in
einem Teilkreislauf über einen Mischer für getrocknete Kohle geführt wird, so wie eine Entstaubungseinrichtung
im Inertgaskreislauf und eine an den Wärmetauscher angeschlossene Wärmequelle auf. Er kennzeichnet
sich dadurch, daß die Trocknungseinrichtung eine im Gleichstrom an den Inertgaskreislauf angeschlossene
angetriebene Trockentrommel ist, der im Inertgaskreislauf ein Vorabscheider und Kühler sowie eine
Tuchfilterentstaubung nachgeschaltet sind, und daß der Inertgaskreislauf eine absperrbare Zuleitung für Wasser
oder Wasserdampf und eine weitere absperrbare Zuleitung für Luft aufweist. Der Gaskreislauf wird auch
schon während des Anfahrvorganges im Gleichstrom durch die Anlage geführt, also in der gleichen Richtung,
in der auch die zu trocknende Kohle während der Betriebsphase der Anlage geführt wird. Dies hat
während der Betriebsphase dann den Vorteil, daß eine Absicherung der Feinanteile der Kohle in der
Trocknungseinrichtung vermieden wird. Gleichzeitig bedeutet dies eine schonende Behandlung der Kohle
und es wird im Gegensatz zur Trocknung im Flugstromverfahren die Umwälzung beträchtlicher
Gasmengen und die mechanische Beanspruchung der Kohle hierdurch vermieden Durch die Verwendung
einer Trockentrommel im Gleichstromverfahren als Trocknungseinrichtung wird die Kohle schonend
getrocknet, wobei die höchste Temperatur des Inertgaskreislaufes auf die feuchte Kohle einwirkt so daß sich
Überhitzungserscheinungen am Ausgang der Trocken-
trommel an der getrockneten Kohle vermeiden und die Temperaturverläufe leichter und besser steuern lassen.
Dies gilt auch während des Anfahrvorganges und während des Abstellens der Anlage. Hierzu tragen
wesentlich die absperrbare Zuleitung für Wasser oder Wasserdampf und eine weitere absperrbare Zuleitung
für Luft bei. Die erste Leitung dient dem Anfahrvorgang, während die weitere absperrbare Zuleitung für
Luft beim Abstellen der Anlage erforderlich ist. Durch die bessere Beherrschbarkeit der Temperaturen wird es
auch möglich, im Inertgaskreislauf einen Vorabscheider und Kühler sowie eine Tuchfilterentstaubung einzusetzen,
die bei trockener Arbeitsweise die erforderliche Abreinigung der Inertgase erreichen läßt
Der Inertgaskreislauf weist zwei jeweils mit steuerbaren Absperrorganen versehene Kurzschlußleitungen auf, von denen die eine zwischen Wärmetauscher und Trockentrommel angeschlossen und in die Leitung zwischen Trockentrommel und Vorabscheider und Kühler führt während die andere nach der Tuchfilterentstaubung sowie nach dem nachgeschalteten Ventilator und vor dem Wärmetauscher abzweigt und den Wärmetauscher überbrückt Während die zuerst genannte Kurzschlußleitung zur Erhöhung der Temperatur in der Tuchfilterentstaubung eingesetzt wird, dient die zweite Kurzschlußleitung der Erniedrigung der Temperatur in der Tuchfilterentstaubung. Es versteht sich, daß auf diese Weise die Tuchfilterentstaubung in einem optimalen Temperaturenbereich gefahren werden kann, so daß Taupunktsunterschreitungen und
Der Inertgaskreislauf weist zwei jeweils mit steuerbaren Absperrorganen versehene Kurzschlußleitungen auf, von denen die eine zwischen Wärmetauscher und Trockentrommel angeschlossen und in die Leitung zwischen Trockentrommel und Vorabscheider und Kühler führt während die andere nach der Tuchfilterentstaubung sowie nach dem nachgeschalteten Ventilator und vor dem Wärmetauscher abzweigt und den Wärmetauscher überbrückt Während die zuerst genannte Kurzschlußleitung zur Erhöhung der Temperatur in der Tuchfilterentstaubung eingesetzt wird, dient die zweite Kurzschlußleitung der Erniedrigung der Temperatur in der Tuchfilterentstaubung. Es versteht sich, daß auf diese Weise die Tuchfilterentstaubung in einem optimalen Temperaturenbereich gefahren werden kann, so daß Taupunktsunterschreitungen und
es damit die Bildung von schwefliger Säure und das Kondensieren von Wasser vermieden werden. Eine
solche Temperaturregelung kann insbesondere dann erforderlich werden, wenn beispielsweise ein Defekt in
der Wasserzufuhr während des Anfahrvorganges vorliegt.' Zur Temperaturerniedrigung in der Tuchfilterentstaubung
kann auch der vorgeschaltete Vorabscheider und Kühler eingesetzt werden bzw. verwendet
werden. Die Kühleinrichtung an dem Vorabscheider besteht zweckmäßig aus mehreren Ventilatoren, die
entsprechend zu- bzw. abgeschaltet werden können.
Der zum Schutz der getrockneten Kohle bestimmte Teilkreislauf des Inertgaskreislaufes zweigt nach dem
Ventilator ab und ist in den Inertgaskreislauf die Trommel überbrückend zwischen Trockentrommel und
Vorabscheider und Kühler zurückgeführt. Damit wird die getrocknete Kohle auch nach dem Verlassen der
Trockentrommel noch wirksam vor dem Zutritt von Luftsauerstoff geschützt, bis sie einer gewünschten
Verarbeitung zugeführt worden ist. Somit werden z. B. das Materialsilo, die Wiege- und Mischeinrichtung
sowie die Förderstrecke der Kohle inertisiert. Dies kann durch Ablagerung in einem Silo geschehen. Es ist auch
möglich, die getrocknete Kohle mit einem Bindemittel, vorzugsweise einem bituminösem Bindemittel, zu
umhüllen, dies ist dann besonders sinnvoll, wenn die Kohle anschließend verkokt werden soll. Ausgehend
von dem Ventilator ist sowohl in dem Inertgaskreislauf vor dem Wärmetauscher und vor der Abzweigung der
einen Kurzschlußleitung als auch in dem abzweigenden Teilkreislauf je ein steuerbares Absperrorgan angeordnet.
Durch diese beiden Absperrorgane wird die Mengenaufteilung des Inertgases für den Inertgaskreislauf
einerseits und für den Teilkreislauf andererseits eingesteuert. Es versteht sich, daß auch über diese
Mengensteuerung Einfluß auf die Temperaturen an den jeweiligen Anlugenteilen genommen werden kann. In
dem Teilkreislauf des Inertgases können ein Mischer, eine Wiegeeinrichtung und ein Zwischensilo vorgesehen
sein. Es versteht sich, daß auch andere Einrichtungen für die getrocknete Kohle hier noch vorgesehen
sein können, die dann zweckmäßig auch in den Teilkreislauf eingeschlossen werden, sofern an solchen
Anlagenteilen die Temperatur der getrockneten Kohle noch in einem gefährlichen Bereich liegt
Die absperrbare Zuleitung für Wasser oder Wasserdampf ist zweckmäßig am Eingang in die Trockentrommel
vorgesehen. In diesem Falle benötigt man nur eine Wasserzuleitung und ein Absperrorgan, während die
Trockentrommel selbst zur Verdampfung des Wassers herangezogen werden kann, wie dies ja auch später
dann für den Hauptzweck der Anlage, nämlich der Trocknung der Kohle, geschieht Die absperrbare
Zuleitung für Luft hingegen ist zweckmäßig zwischen Tuchfilterentstaubung und Ventilator an den Inertgaskreislauf
angeschlossen, so daß hier in einfacher Weise Luft angesaugt und mit dem Inertgas vermischt wird.
Die Temperatur in der Entstaubungsanlage wird dabei zunächst nicht abgesenkt, so daß keine Kondenserscheinung
auftreten kann.
Der an dem Inertgaskreislauf angeschlossene Wärmetauscher
ist andererseits mit einem Heizkreislauf verbunden, der eine Abgasrückführung aufweist, in der
ein steuerbares Absperrorgan vorgesehen ist Auf diese Weise kann die Wärme der Abgase dieses Heizkreislaufes
durch Rückführung genutzt und m diesem Sinne Einfluß auf die Temperaturregelung des Heizkreislaufes
genommen werden.
Die Erfindung wird anhand einer schematisiert in der
Zeichnung wiedergegebenen Anlage verdeutlicht und weiter beschrieben:
Die Vorrichtung zum Trocknen und Erhitzen von feuchter Kohle weist ein Materialsilo 1 mit Dosiereinrichtung
auf, von dem über einen Gutförderer 2 feuchte Kohle abgezogen werden kann. Am Ende des
Gutförderers 2 befindet sich eine Zellenradschleuse 3 im Bereich des Einlauftrichters der Trockentrommel 4, die
um ihre Längsachse drehbar gelagert und angetrieben ist, so daß sich die Kohle beim Durchgang durch die
Trockentrommel 4 immer in einer kaskadenförmigen Bewegung befindet.
Die Anlage weist weiterhin einen Vorabscheider und Kühler 5, sowie diesem nachgeschaltet eine Tuchfilterentstaubung
6 auf. Nachgeschaltet ist ein Ventilator 7 zur Umwälzung des Wärmeträgemediums bzw. des
Inertgaskreislaufes und des Teilkreislaufes vorgesehen. Ein Wärmetauscher 8 dient der indirekten Beheizung
des Inertgaskreislaufes. Der Wärmetauscher 8 ist andererseits an einen Heizkreislauf 9 angeschlossen, der
zum Abgaskamin 10 letztlich führt und eine Abgasrückführung 11 besitzt. In dieser Abgasrückführung 11 ist ein
Mischgasventilator 12 und ein steuerbares Absperrorgan 13 angeordnet. Ein Brenner 14 wird mit Gas oder
einem anderen Medium beheizt, welches über eine Leitung oder einen Vorratstank 15 abgezogen wird. Die
Verbrennungsluft für den Brenner 14 wird über den Luftventilator 16 herangeführt. Wie man sieht, kann
über die Rückführleitung 11 eine Rückführung der Abgase nach dem Durchtritt durch den Wärmetauscher
8 und eine Vermischung in einer Mischkammer 17 mit den Verbrennungsabgasen erfolgen.
Der Inertgaskreislauf führt mit einer Leitung 18 vom Wärmetauscher 8 zum Eingang in die Trockentrommel
4. Nach der Durchleitung durch die Trockentrommel 4 wird der Inertgaskreislauf von den Leitungsstücken 19,
20,21, 22 und 23 vervollständigt. Wie ersichtlich, ist das Leitungsstück 19 zwischen den Ausgang der Trockentrommel
4 und den Eingang des Vorabscheiders und Kühlers 5 geschaltet, der im übrigen durch ein nicht
dargestelltes Gebläse gemäß den Pfeilen 24 mit Kühlluft angeblasen und somit die Temperatur des Inertgases
herabgesetzt werden kann. Das Leitungsstück 20 verbindet den Ausgang des Vorabscheiders und Kühlers
5 mit der Tuchfilterentstaubung 6; deren Ausgang ist über das Leitungsstück 21 an das Gebläse 7 angeschlossen.
Von diesem führt das Leitungsstück 22 zu einem steuerbaren Absperrorgan 25, von dem das Leitungsstück 23 zu dem Wärmetauscher 8 führt Aus der
Leitung 18 und den Leitungsstücken 19, 20, 21, 22, 23 wird der Inertgaskreislauf 18 bis 23 gebildet Im
Inertgaskreislauf sind zwei Kurzschlußleitungen 26 und 27 vorgesehen, in denen steuerbare Absperrorgane 28
und 29 angeordnet sind. Durch Öffnen des Absperrorganes 28 kann die Temperatur des Inertgases im
Vorabscheider 5 und in der Tuchfilterentstaubung 6 erhöht werden. Durch öffnen der Kurzschlußleitung 27
bzw. des Absperrorganes 29 kann dagegen die betreffende Temperatur erniedrigt werden, auch in der
Trockentrommel 4.
Am Eingang der Trockentrommel 4 ist eine Zuleitung 30 für Wasser oder Wasserdampf und eine Regeleinrichtung
31 vorgesehen, die zu Anfahrtzwecken benötigt wird. In das Leitungsstück 21 mündet eine
weitere Zuleitung 32 für Luft in welcher ein Absperrorgan 33 angeordnet ist Die Zuleitung 32 wird
beim Abstellen der Anlage benötigt
Die getrocknete Kohle gelangt vom Ausgang der Trockentrommel 4 über eine gekapselte Fördereinrichtung
34 in ein Becherwerk 35 und von dort in ein Zwischensilo 36, aus welchem sie chargenweise in eine
Wiegeeinrichtung 37 überführt werden kann, aus der wiederum die Kohle in den Mischer 38 gelangt. Die
Kohle kann dann schließlich in ein Silo 39 abgelagert oder dem entsprechenden Verwendungszweck zugeführt
werden. Im Mischer 38 besteht die Möglichkeit, die getrocknete Kohle mit einem Bindemittel, vorzugsweise
einem bituminösen Bindemittel, zu ummanteln. Dieses wird aus dem Bindemitteltank 40 über die Eindüsvorrichtung
41 in den Mischer 38 aufgegeben. Der Bindemitteltank 40 wird durch ein Thermalöl-Heizaggregat
42 auf der gewünschten Verarbeitungstemperatur gehalten.
Neben dem Inertgaskreislauf 18 bis 23 als Hauptkreislauf zweigt von dem Leitungsstück 22 der aus den
Leitungsstücken 43 bis 47 gebildete Teilkreislauf 43 bis 47 ab. Dieser Teilkreislauf 43 bis 47 des Inertgases
schützt die getrocknete Kohle und die betreffenden Anlagenteile, über die er geführt ist.
Von dem Leitungsstück 23 zweigt nicht nur die Kurzschiußleitung 24, sondern auch die Inertgas-Auslaßleitung
48 ab, in der das einstellbare Überdruckventil 49 vorgesehen ist und die letztlich zum Abgaskamin 10
führt. Über dieses Überdruckventil 49 wird immer ein Überdruck in dem Inertgaskreislauf 18 bis 23 und in dem
Teilkreislauf 43 bis 47 aufrechterhalten. Gleichzeitig wird über das Überdruckventil 49 sowohl während der
Anfahrphase als auch während des Betriebes der Anlage laufend Gas an den Abgaskamin 10 abgegeben, weil
durch das eingebrachte Wasser bzw. das durch die Kohle mit eingeschleppte Wasser laufend eine Anreicherung
an Wasserdampf erfolgt.
Der Vorabscheider und Kühler 5 wie auch die Tuchfilterentstaubung 6 sind über Förderschnecken 50
mit dem Becherwerk 35 verbunden, so daß die in dem Vorabscheider 5 und der Tauchfilterentstaubung 6
abgeschiedene trockene Kohle zu der über die Förderleitung 34 herangeführten getrockneten Kohle
wieder hinzugefügt wird.
Zum Anfahren der Anlage, ausgehend von mit Luft gefüllten Anlagenteilen, werden zunächst der Ventilator
7, die Trockentrommel 4 sowie verschiedene weitere Anlagenteile in Gang gesetzt Anschließend wird der
Heizkreislauf 9 durch Zünden des Brenners 14 für die Wärmeentwicklung freigesetzt, wobei die zugehörigen
Anlagenteile wie Luftventilator 16 und Mischgasventilator 12 ebenfalls eingeschaltet sein müssen. Über den
Wärmetauscher 6 wird Wärme an den mit Luft gefüllten Kreislauf übertragen. Bei Erreichen einer Temperatur
von 1800C vor dem Vorabscheider und Kühler 5 wird
durch die Regeleinrichtung 31 für Wasser über die Zuleitung 30 Wasser in die Trockentrommel 4
eingesprüht. Das Wasser verdampft durch die heißen Eintrittsgase. Der daraus entstehende Wasserdampf
vergrößert die im Umlauf befindliche Brüdenmenge. Bei Erreichen eines bestimmten Überdruckes an der
Trockentrommel wird das steuerbare Überdruckventil 49 in Öffnungsbereitschaft versetzt, so daß es einen
Teilgasstrom in den Abgaskamin 10 ableiten kann. Die
zugeführte Wassermenge wird so bemessen, daß der entstehende Wasserdampf ausreicht, den Sauerstoffanteil
in den umlaufenden Brüden unter 2%, vorzugsweise unter 1 Vo, abzusenken. Dieser Anfahrvorgang wird etwa
Minuten in Ansprach nehmen. Danach kann mit dem Trocknen der Kohle begonnen werden, indem der
Gutförderer 2 eingeschaltet und feuchte Kohle aus dem Materialsilo 1 entnommen und über die Zellenradschleuse
3 der Trockentrommel 4 zugeführt wird. Es versteht sich, daß zu diesem Zeitpunkt kein Wasser
mehr über die Zuleitung 30 eingefügt wird. Die zu trocknende feuchte Kohle gelangt auf irgendeinem
Wege in das Materialsilo 1, beispielsweise mit Hilfe eines Schaufelladers. Der Gutförderer 2 ist mit einem
r) Gleichstrom-Regelantrieb ausgerüstet. Die ausgetragene
Menge kann volumetrisch von Hand gemessen werden oder manuell von einer Schaltzentrale aus
eingestellt werden. Während des Betriebes soll die Menge der zu trocknenden Kohle konstant gehalten
lü werden. Der Innenraum der Trockentrommel 4 ist gegen die Umgebung weitgehend luftdicht abgeschlossen.
Vor alle Dingen kann kein Luftsauerstoff eindringen, da der Inertgaskreislauf 18 bis 23 an den
Dichtstellen der Trockentrommel unter entsprechendem Überdruck gefahren wird. Die Temperatur der am
Ende der Trockentrommel 4 vorliegenden getrockneten Kohle wird als Sollwert vorgegeben und in einem
Regler verglichen. Bei Unterschreiten des Sollwertes wird das Absperrorgan 25 auf der Druckseite des
Ventilators 7 geöffnet, so daß die Brüdenmenge in dem Inertgaskreislauf 18 bis 23 vergrößert wird. Bei
Überschreiten des Sollwertes der Temperatur der Kohle am Austritt der Trockentrommel 4 wird die
Brüdenmenge durch die zuvor beschriebenen Regeleinrichtungen verringert.
Die Eintrittstemperatur der heißen Brüden in die Trockentrommel 4 soll etwa 45O0C betragen. Bei
Unterschreiten dieses Sollwertes wird die Gaszufuhr am Brenner 14 erhöht. Durch dieses Einbringen von mehr
Energie steigt die Abgastemperatur des Heizkreislaufes 9 an, so daß auch die Temperatur des Inertgaskreislaufes
18 bis 23 über den Wärmetauscher 8 angehoben wird. Bei Überschreiten des Sollwertes der Temperatur des
Heizkreislaufes 9 am Eintritt in den Wärmetauscher, der bei ca. 11000C liegt, wird das Absperrorgan 13 im
Heizkreislauf 9 geöffnet Hierdurch wird eine erhöhte Rückführung der Abgase mit ca. 3000C eingeleitet,
wodurch die Abgastemperatur in der Mischkammer 17 auf den Sollwert reduziert wird.
Während des Trocknungsvorganges entsteht laufend Wasserdampf. Es muß also kontinuierlich oder chargenweise
an dem Überströmventil 49 Inertgas in den Abgaskamin 10 abgeblasen werden. Der Ventilator 7
kann beispielsweise so ausgelegt sein, daß er eine Gesamt-Druckdifferenz von 70 mbar bei 20° C leistet, so
daß an keiner Stelle im Inertgaskreislauf dieser Druck überschritten werden kann.
Die Reinigung der Brüden bzw. des Inertgaskreislaufes erfolgt mit der Tuchfilterentstaubung 6 und dem
so vorgeschalteten indirekt arbeitenden Vorabscheider und Kühler 5. Um die Filtertücher vor Über- und
Untertemperatur wirksam zu schützen, sind zwei Regelkreise notwendig. Bei Überschreiten der vorgegebenen
Sollwerttemperatur von z. B. 128° C in dem
Leitungsstück 20 wird die erste Hälfte der Kühlventilatoren gemäß den Pfeilen 24 eingeschaltet Steigt die
Temperatur weiter und erreicht z.B. 132°C, werden
sämtliche Kühlventilatoren eingeschaltet Steigt trotzdem die Temperatur weiter und erreicht z. B. 135°C,
wird die Gaszufuhr in dem Brenner 14 abgeschaltet und das Absperrorgan 29 in der Kurzschlußleitung 27
geöffnet Hierdurch erfolgt mit Sicherheit eine Absenkung der Temperatur im Inertgaskreislauf 18 bis 23. Die
zuvor angegebenen Temperaturen richten sich nach der zulässigen Temperatur für das jeweils eingesetzte
Filtertuch. Bei Unterschreiten der vorgegebenen Sollwerttemperatur
von 115°C an dem Leitungsstück 20 wird das Absperrorgan 28 in der Kurzschlußleitung 26
geöffnet, wobei gleichzeitig der Gutförderer 2 angeschaltet wird. Hierdurch wird die Temperatur in dem
Vorabscheider und Kühler 5 und in der Tuchfilterentstaubung 6 wieder auf einen solchen Wert angehoben,
daß kritische Zustände bezüglich Taupunktsunterschreitung nicht auftreten können.
Die am Ende der Trockentrommel 4 vorliegende getrocknete Kohle wird über die Fördereinrichtung 34
und über ein Becherwerk 35 in das Zv/ischensilo 36 befördert. Gleichzeitig wird die ebenfalls trockene und
in dem Vorabscheider 5 sowie in der Tuchfilterentstaubung 6 abgeschiedene Kohle über die Förderschnecken
50 zugeführt. Vermittels Zellenradschleusen wird die Kohle aus dem Zwischensilo 36 entnommen und der
Wiegeeinrichtung 37 zugeführt. Beim Erreichen des vorgegebenen Gewichtes werden die Zellenradschleusen
abgeschaltet und es erfolgt das Einbringen der Kohle in den Mischer 38. Gleichzeitig mit dem Befüllen
des Mischers 38 mit Kohle wird durch die Eindüsvorrichtung 41 das Bindemittel in den Mischer 38 eingedüst.
Nach Ablauf der vorgeschriebenen Mischzeit öffnet der Mischer und das getrocknete umhüllte Material, nämlich
die Kohle, fällt in ein Silo 39 bzw. wird der weiteren Verwendung zugeführt. Wie ersichtlich, schützt der
Teilkreislauf am Inertgas 43 bis 47 die weiteren Anlagenteile nach der Trockentrommel 4 und die in
ihnen enthaltene erhitzte, trockene Kohle. Das Verhältnis des Inertgases, welches nach dem Ventilator 7 in den
Inertgaskreislauf 18 bis 23 eingebracht wird, im Verhältnis zu der Menge Inertgas des Teilkreislaufes 32
bis 47 wird durch die Einstellung der Absperrorgane 25
und 51 erreicht.
Beim Abstellen der Anlage wird zunächst der Gutförderer 2 stillgesetzt. Da in der Trockentrommel 4
nicht mehr so viel Wärme verbraucht wird, steigt die Temperatur der trockenen Kohle am Ausgang der
Trockentrommel an. Ebenso erhöht sich auch die Temperatur des Inertgases im Leitungsstück 19. Über
die Regeleinrichtung 31 für Wasser wird auch jetzt Wasser in die Trockentrommel 4 eingegeben. Auch jetzt
wird noch das Eindringen von Luftsauerstoff in das System verhindert. Nachdem das Mischen der Kohle im
Mischer 38 beendet ist, wird die Wasserzufuhr zur Trockentrommel 4 abgeschaltet und die Luftzufuhr über
die zweite Zuleitung 32 durch öffnen des Absperrorganes 33 ermöglicht. Durch das Ansaugen von Luft
vergrößert sich die umlaufende Brüdenmenge weiter. Es wird ständig über das geöffnete Überdruckventil 49
Abgas in den Abgaskamin 10 abgegeben. Der Anteil des Wasserdampfes verringert sich jetzt ständig, während
der Luftanteil ansteigt. Ein Kondensieren von Wasserdampf wird verhindert, weil die Anlage noch auf
Temperatur ist. Schließlich wird die Gaszufuhr am Brenner 14 abgeschaltet, so daß keine weitere
Energiezufuhr erfolgt und auch die Kreisläufe mit heißer Luft in ihrer Temperatur abgesenkt werden
können. Dies wird so lange durchgeführt, bis die Temperatur der Luft an allen Temperaturmeßstellen
etwa 80° C unterschritten hat. Dann werden die Regelantriebe der einzelnen Anlagenteile, soweit sie
nicht bereits stillgesetzt sind, abgeschaltet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Claims (11)
1. Verfahren zum Trocknen und Erhitzen von feuchter Kohle, insbesondere Fein- und Feinstkohle,
bei dem der zu trocknenden Kohle Wärme über einen Inertgaskreislauf, der mit Hilfe eines Wärmetauschers
aufheizbar ist, zugeführt wird und die getrocknete und erhitzte Kohle durch einen
Teilkreislauf des Inertgases vor dem Zutritt von Sauerstoff geschützt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß beim Anfahrvorgang vor Beginn der Kohletrocknung in der Anlage vorhandene Luft
im Kreislauf geführt und dabei über einen Wärmetauscher aufgeheizt wird, daß die mit dem Kreislauf
in Berührung kommenden Teile der Anlage vermittels des aufgeheizten Luftkreislaufes auf eine die
Kondensation von Wasserdampf vermeidende Temperatur erwärmt wird, bevor in den aufgebeizten
Luftkreislauf Wasser eingesprüht oder Wasserdampf eingeführt und der Luftkreislauf mit Wasserdampf
angereichert wird, wobei der Sauerstoffanteil unter 2% abgesenkt wird, bevor feuchte Kohle zur
Trocknung eingebracht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Inertgaskreislauf durch Anreicherung
mit Wasserdampf der Sauerstoffanteil unter 1% abgesenkt wird, bevor feuchte Kohle zur
Trocknung eingebracht wird.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim Abschalten der
Anlage zunächst der Inertgaskreislauf so lange aufrechterhalten wird, bis die letzte Kohle die
Anlage verlassen hat, und dabei Wasser eingesprüht oder Wasserdampf eingeführt wird, der Brenner
abgeschaltet wird und anschließend allmählich das Inertgas durch Luft ersetzt wird, bis die Anlage auf
8O0C abgekühlt ist.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
nach den Ansprüchen 1 bis 3, mit einer Trocknungseinrichtung, einem über einen Wärmetauscher
indirekt aufheizbaren Inertgaskreislauf, der einmal durch die Trocknungseinrichtung und in einem
Teilkreislauf über einen Mischer für getrocknete Kohle geführt wird, mit einer Entstaubungseinrichtung
im Inertgaskreislauf und mit einer an den Wärmetauscher angeschlossenen Wärmequelle, dadurch
gekennzeichnet, daß die Trocknungseinrichtung eine im Gleichstrom an den Inertgaskreislauf
(18 bis 23) angeschlossene angetriebene Trockentrommel (4) ist, der im Inertgaskreislauf ein
Vorabscheider und Kühler (5) sowie eine Tuchfilterentstaubung (6) nachgeschaltet sind, und daß der
Inertgaskreislauf eine absperrbare Zuleitung (30) für Wasser oder Wasserdampf und eine weitere
absperrbare Zuleitung (32) für Luft aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Inertgaskreislauf (18 bis 23) zwei
jeweils mit steuerbaren Absperrorganen (28, 29) versehene Kurzschlußleitungen (26, 27) aufweist,
von denen die eine (26) zwischen Wärmetauscher (8) und Trockentrommel (4) angeschlossen und in die
Leitung (19) zwischen Trockentrommel (4) und Vorabscheider und Kühler (5) führt, während die
andere (27) nach der Tuchfilterentstaubung (6) sowie nach dem nachgeschalteten Ventilator (7) und vor
dem Wärmetauscher (8) abzweigt und den Wärmetauscher überbrückt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 und 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der zum Schmutz der getrockneten Kohle bestimmte Teilkreislauf (43 bis 47) des
Inertgaskreislaufes nach dem Ventilator (7) abzweigt und in den Inertgaskreislauf die Trommel (4)
überbrückend zwischen Trockentrommel (4) und Vorabscheider und Kühler (5) zurückgeführt ist
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ausgehend von dem Ventilator (7)
sowohl in dem Inertgaskreislauf (18 bis 23) vor dem Wärmetauscher (8) und vor der Abzweigung der
einen Kurzschlußleitung (27) als auch in dem abzweigenden Teilkreislauf (43) je ein steuerbares
Absperrorgan (25,51) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Teilkreislauf (43 bis 47)
des Inertgases ein Mischer (38), eine Wiegeeinrichtung (37) und ein Zwischensilo (36) vorgesehen sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die absperrbare Zuleitung (30) für
Wasser oder Wasserdampf am Eingang in die Trockentrommel (4) vorgesehen ist
10. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die absperrbare Zuleitung (32) für
Luft zwischen Tuchfilterentstaubung (6) und Ventilator (7) an den Inertgaskreislauf angeschlossen ist
11. Vorrichtung nach Anspruch 4 und 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der an den Inertgaskreislauf (18 bis 23) angeschlossene Wärmetausche.· (8) andererseits
nr-it einem Heizkreislauf (9) verbunden ist, der eine Abgasrückführung (11) aufweist, in der ein
steuerbares Absperrorgan (13) vorgesehen ist
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