DE294963C - - Google Patents

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DE294963C
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/02Details
    • H01H19/10Movable parts; Contacts mounted thereon
    • H01H19/20Driving mechanisms allowing angular displacement of the operating part to be effective in either direction

Landscapes

  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)
  • Push-Button Switches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 294963 — KLASSE 21c. GRUPPE
STOTZ & CIE., ELEKTRIZITÄTS-GES. m. b. H. in MANNHEIM-NECKARAU.
Elektrischer Drehschalter für Rechts- und Linksdrehung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Oktober 1915 ab.
Die Erfindung betrifft elektrische Drehschalter, bei welchen zwischen dem feststehenden Schalterteil, einem gleichachsig zur Schalterachse angeordneten Ring, und dem drehbaren Schalterteil, einer auf der Schalterachse sitzenden Nuß, zwei oder mehrere Schleiffedern angeordnet sind, die bei der Drehung der Nuß auf dem zu Sperrzähnen ausgebildeten Umfang der Nuß oder des Ringes gleiten und
ίο beim Abgleiten vom einen Zahn auf den nächsten ein plötzliches Ein-, Um- oder Ausschalten bewirken. Gemäß der Erfindung sind der Ring und die Nuß mit in gleicher Richtung ansteigenden Sperrzähnen ausgestattet und die Schleiffedern mit zwei Flügeln versehen und an einem von der Nuß unabhängig drehbaren Ring angebracht, so daß sie bei der Drehung der Nuß in der einen Richtung durch deren Zähne mitgenommen werden und mit ihrem äußeren Flügel über die Zähne des Ringes gleiten, bei der Drehung in der anderen Richtung dagegen durch die Zähne des Ringes zurückgehalten werden und mit ihrem inneren Flügel über die Zähne der Nuß gleiten. Vermöge dieser Ausbildung und Anordnung der beiden Schalterteile und der Schleiffedern läßt sich der Schalter für Rechtsund Linksschaltung oder für Rechtsschaltung und leere Linksdrehung einrichten, und in beiden Fällen wird eine plötzliche Schaltbewegung im Augenblick des Ein-, Um- oder Ausschaltens erreicht. Ferner kann man den neuen Schalter leicht auseinandernehmen und zusammensetzen, ohne ihn von der Wand abnehmen zu müssen. Um auch die einzelnen Schleiffedern leicht auswechseln zu können, sind sie auf fest in dem drehbaren Ring sitzende Stifte lose aufgesteckt.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes darge- stellt, und zwar, zeigen Fig. 1 und 2 einen Schalter für Rechts- und Linksschaltung, und Fig. 3 und 4 einen solchen für Rechtsschaltung und leere Linksdrehung je im Querschnitt und im Grundriß.
Bei dem Beispiel nach Fig. 1 und 2 sind der innere Umfang eines gleichachsig zu dem kreisrunden Sockel α angeordneten und mit diesem aus einem Stück Isolierstoff bestehenden Ringes b und der Umfang der auf der Schalterachse c sitzenden, ebenfalls aus Isolierstoff bestehenden Nuß d zu je vier in gleicher Richtung, nämlich von rechts nach links ansteigenden Sperrzähnen ausgebildet. Die vier Zähne des Ringes δ und zwei benachbarte Zähne der Nuß d sind mit Kontaktblechen β bzw. f belegt. Die Bleche e haben Lappen e1, die durch entsprechende Aussparungen der Zähne nach außen ragen, und sind mittels der durch Löcher dieser Lappen und Bohrungen des Sockels α greifenden Klemmschrauben g an den Zähnen b befestigt, während die Bleche f oben einen Lappen f1 haben, der in eine Kerbe der Nuß i greift, und unten durch einen Ring /"a miteinander verbunden sind, der auf einem Auge der Nuß sitzt. In einer Ausdrehung des Sockels α liegt lose ein Ring h aus Isolier-
stoff, der ebenfalls eine passende Ausdrehung für den Unterteil der Nuß d hat, und in dem vier aufwärts ragende Metallstifte i sitzen. Zwischen dem Ring b und der Nuß d befinden sich vier Doppelfedern k, die je aus einem Stück Blech gebogen sind und mit ihrem hülsenförmigen Rücken k1 lose auf den Stiften i stecken. Auf dem Sockel α sitzt ein Deckel I und über diesem auf der Achse c
ίο ein Griff m zum Drehen der Achse und der Nuß d, die mit der Achse durch einen in dieser steckenden und in einer Kerbe der Nuß liegenden Splint c1 gekuppelt ist.
Bei der Linksdrehung der Nuß d nehmen deren Zähne die Federn k mit, wobei deren äußere Flügel über die Zähne des Ringes b gleiten. Bei der Rechtsdrehung der Nuß dagegen halten die Zähne des Ringes b die Federn k zurück, so daß deren innere Flügel über die Zähne der Nuß d gleiten. Bei beiden Drehrichtungen erfolgt im Augenblick des Abgleitens der Federenden vom einen Zahn auf den nächsten eine plötzliche Ein-, Um- oder Ausschaltung, je nachdem die mit den Belegungen f versehenen oder die unbelegten Zähne der Nuß d den verschiedenen Zähnen des Ringes b gegenübertreten.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 und 4 unterscheidet sich von dem vorbeschriebenen im wesentlichen dadurch, 1. daß bei ihm die Nuß aus einem vierkantigen Isolierstück d1 und einem dieses aufnehmenden Metallbecher d2 besteht, dessen vier Seitenwände die Belegungen der Nuß und zugleich mit ihren vorstehenden Kanten die Sperrzähne derselben bilden, und der mit seinem Boden auf einer die Stifte i und den Isolierring h tragenden Metallscheibe h1 sitzt, 2. daß nur drei Doppelfedern k eingesetzt sind, und 3. daß die Sperrzähne des feststehenden und des drehbaren Schalterteiles von links nach rechts ansteigen. Hier findet daher nur bei der Rechtsdrehung der Nuß d1, dz eine Ein-,' Um- oder Ausschaltung statt, bei der Linksdrehung derselben dagegen keinerlei Schaltung.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich und aus Vorstehendem erklärlich ist, lassen sich beide Schalter leicht auseinandernehmen, ohne sie von der Wand abnehmen zu müssen, und zwar kann man nach Abnahme des Griffes m von der Achse c und des Deckels I von dem Sockel α sowohl ohne weiteres die Kontaktbleche β abschrauben und den Ring h oder die Scheibe h1 mit den Stiften / und den Federn k oder jede der letzteren einzeln herausnehmen, als auch nach Entfernen des Splintes c1 die Nuß d bzw. d1, d2 von der Achse c abziehen.

Claims (2)

Pate nt-Ansprüche:
1. Elektrischer Drehschalter für Rechtsund Linksdrehung, bei dem zwischen einem feststehenden Ring und einer darin drehbaren Nuß zwei oder mehrere Schleiffedern angeordnet sind, die auf dem zu Sperrzähnen ausgebildeten Umfang der Nuß oder des Ringes gleiten, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (δ) und die Nuß (d oder d1 d2) mit in gleicher Richtung ansteigenden Sperrzähnen ausgestattet sind, ■ und daß die Schleiffedern (k) an einem von der Nuß unabhängig drehbaren Ring (h oder h1) angebracht sind, so daß sie bei der Drehung der Nuß in der einen Richtung durch deren Zähne mitgenommen, bei der Drehung in der anderen Richtung dagegen durch die Zähne des Ringes zurückgehalten werden. :
2. Elektrischer Drehschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit zwei Flügeln versehene Schleiffedern (k) lose auf Stifte (*) gesteckt sind, die fest in dem drehbaren Ring (h oder A1) sitzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0360684A1 (de) * 1988-09-23 1990-03-28 Thomson-Csf Drehknopfhandbetätigte Schalteranordnung

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EP0360684A1 (de) * 1988-09-23 1990-03-28 Thomson-Csf Drehknopfhandbetätigte Schalteranordnung
FR2637119A1 (fr) * 1988-09-23 1990-03-30 Thomson Csf Dispositif de commande manuelle par entrainement d'un bouton en rotation
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