DE2948432C2 - Drucktastenschalter mit Schnappwirkung - Google Patents
Drucktastenschalter mit SchnappwirkungInfo
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H13/00—Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch
- H01H13/02—Details
- H01H13/12—Movable parts; Contacts mounted thereon
- H01H13/20—Driving mechanisms
- H01H13/22—Driving mechanisms acting with snap action
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H2215/00—Tactile feedback
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-
- H—ELECTRICITY
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- H01H2223/03—Separate key housing
Landscapes
- Push-Button Switches (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Drucktastenschalter mit Schnappwirkung, bei dem in einem
Schaltergehäuse ein in Achsrichtung gegen Federdruck bewegbares Betätigungsglied vorgesehen ist, mit dem
als Schnappglied mindestens eine Kugel senkrecht zur Bewegungsrichtung des Betätigungsgliedes gegen
Federdruck verschiebbar ist and bei dem die Schalterkontakte in einem getrennten Kontaktraum angeordnet
sind.
Solche Drucktastenschalter mit Schnappwirkung sind bereits bekannt (US-PS 4154 996), wobei dort als
Schnappglieder Kugeln senkrecht zur Bewegungsrichtung des Betätigungsgliedes gegen Federdruck verschiebbar
gelagert und die Schalterkontakte in getrennten Kontakträumen angeordnet sind. Dieser bekannte
Schalter hat jedoch einen relativ komplizierten Aufbau und besteht aus vielen Teilen.
Aus der DE-AS 12 63 894 ist ein Drucktastenschalter bekannt, bei dem die Kontaktfedern mit Ausknickungen
versehen sind. Bei der Betätigung des Tastenknopfes drückt der Stößel die Ausknickungen und damit die
Kontaktfedern seitlich weg, wodurch einerseits eine Schnappwirkung erzielt wird, andererseits die Kontaktfedern
den Kontakt mit einem Festkontakt öffnen und mit einem anderen Festkontakt schließen.
Aus der DE-AS 12 77 981 ist ein Drucktastenschalter mit Schnappwirkung bekannt, bei dem die Kontaktfedern
aus elastischem Draht bestehen und die Schnappwirkung durch Einwirkung des Stößels auf in den
Kontaktfedern angeordneten Wendeln eintritt.
Aus der DE-AS 20 33 039 ist ein elektrischer
Schnappschalter bekannt, bei dem der Stößel mit Abschrägungen versehen ist, durch den zylindrische
Brückenkontaktrollen verschoben werden, so daß der ίο Kontakt zwischen jeweils zwei Festkontakten entweder
geschlossen oder geöffnet wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugmnde, einen Drucktastenschalter der eingangs genannten Art so zu
vereinfachen, daß sich eine Verringerung der benötigten Teile und eine geringere Bauhöhe erzielen läßt. Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Mittel gelöst.
Im folgenden sind Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Figuren näher erläutert.
F i g. 1 zeigt einen Längsschnitt durch einen Schalter der beschriebenen Art in unbetätigtem Zustand.
F i g. 2 zeigt eine Draufsicht auf den Schalter nach Fig. 1 bei abgenommenem Tastenknopf, abgenommenem
Betätigungsglied und abgenommener Kappe. Fig.3 zeigt einen Schnitt durch den Schalter von
F i g. 1 in betätigtem Zustand.
F i g. 4 zeigt die Draufsicht von F i g. 2 in betätigtem Zustand.
F i g. 5 reigt eine Seitenansicht der Kontaktfeder.
F i g. 6 zeigt eine Draufsicht auf die Kontaktfeder von Fig. 5.
Zur Betätigung des Schalters, wie er in den Fig. 1 bis
4 dargestellt ist, dient der Tastenknopf 1, der auf das Betätigungsglied 2 aufgesteckt ist. Das Betätigungsglied
2 ist in Achsrichtung beweglich in dem Schaltergehäuse
3 angeordnet und kann gegen die Wirkung der Rückholfeder 9 nach unten gedrückt werden. In
Durchbrüchen 7 bzw. 7a des Schaltergehäuses 3 sind die Kugeln 6 bzw. 6a angeordnet, die im Falle der Fig.]
und 2 durch die Kontaktfeder 10 bzw. 10a nach innen gedrückt sind, wo sie an dem Anschlag 8 bzw. 8a
anliegen.
Das Schaltergehäuse 3 hat an der Unterseite eine angeformte Platte 4 sowie Befestigungsansätze 5.
Die Kontaktfedern 10 bzw. 10a sind in einem Kontaktraum 13 bzw. 13a angeordnet, der einerseits
durch eine auf das Schaltergehäuse 3 aufgesteckte Kappe 14 und andererseits durch die angeformte Platte
4 gebildet wird.
Die Kappe 14 kann durch Anformungen 15 des Schaltergehäuses 3 in ihrer Lage festgelegt sein.
Wie aus F i g. 3 ersichtlich ist, sind die Kontaktfedern 10 bzw. 10a bei 17 bzw. 17a fest eingespannt und liegen
einerseits an den Kugeln 6 bzw. 6a an, andererseits mit ihren Enden an den Festkontakten 11 bzw. 1 la.
Bei Betätigung des Tastenknopfes 1 wird das Betätigungsglied 2 gegen die Wirkung der Rückholfedern
9 nach unten gedrückt und kommt schließlich zur Anlage an den Kugeln 6 bzw. 6a. Bei weiterem Druck
auf den Tastenknopf bzw. das Betätigungsglied schnappen die Kugeln 6 bzw. 6a plötzlich durch den
Durchbruch 7 bzw. 7a nach außen und drücken dabei die Kontaktfedern 10 bzw. 10a ebenfalls nach außen. Dieser
Zustand ist in den F i g. J und 4 dargestellt. Wie aus
<>5 Fig. 4 ersichtlich ist, ist nun der Kontakt zwischen der
Kontaktfeder IO bzw. 10a und den Festkontakten 11 bzw. lla geöffnet, während der Kontakt mit den
f-'estkonmkten 12bzw. 12ageschlossen wurde.
Beim Nachlassen des Druckes auf den Tastenknopf 1 wird dieser mit dem Betätigungsglied 2 durch die
Wirkung der Rückholfeder 9 wieder in seine ursprüngliche Lage zurückgedrückt, wobei die Kugeln 6 und 6a
wieder in ihre Ausgangslage zurückschnappen und die beiden Kontaktfedern 10 und 10a ebenfalls wieder in die
in F i g. 1 und 2 gezeigte Ausgangsla^e zurückkehren.
Die Verwendung der Kugeln 6 und 6a als Schnappglieder hat den Vorteil, daß diese aus einem besonders
hierfür geeigneten harten Material gewählt werJen können, im Gegensatz zu den eingangs genannten
bekannten Ausführungsformen, wo man bezüglich des Materials an die Federungs- und Kontakteigenschaften
der Kontaktfedern gebunden ist
Die Verwendung von Kugeln als Kontaktglieder hat weiter den Vorteil, daß sie in jeder Richtung verdreht
werden können, ohne daß ein Klemmen bei der Betätigung zu befürchten ist.
Schließlich hat der beschriebene Schalter den großen
Vorteil, daß der unvermeidliche Abrieb zwischen dem Betätigungsglied 2 und den Kugeln 6 und oa im Raum
innerhalb des Schaltergehäuses 3 bleibt, da die Kontakträume 13 bzw. 13a von diesem Raum
vollkommen getrennt sind.
In den Fig. 5 und 6 ist eine besonders günstige Ausführungsform für die Kontaktfeder 10 dargestellt.
Die Kontaktfeder ist U-förmig ausgebildet und hat einer laiigen Schenkel 18 und einen kurzen Schenkel 19.
Der lange Schenkel 18 ist an dem Einspannteil 20 befestigt bzw. an dieses angeformt und ergibt die
Federungseigenschaften des Kontaktes 21, welcher beispielsweise als Kontaktniet ausgebildet ist und am
Quersteg befestigt ist. Der kürzere Schenkel 19 der Kontaktfeder 10 bildet einen zusätzlichen Federweg für
die an seinem Ende angreifende Kugel 6.
Obwohl diese U-förmige Ausbildungsform der Kontaktfeder 10 besonders vorteilhaft ist, kann der
zusätzliche Federweg für den Angriffspunkt der Kugel 6 auch durch eine andere Form der Kontaktfeder 10
erzielt werden.
Durch diesen unterschiedlichen Federweg ergeben sich besonders günstige Eigenschaften bei der Betätigung
der Kontakte.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Drucktastenschalter mit Schnappwirkung, bei dem in einem Schaltergehäuse ein in Achsrichtung
gegen Federdruck bewegbares Betätigungsglied vorgesehen ist, mit dem als Schnappglied mindestens
eine Kugel senkrecht zur Bewegungsrichtung des Betatigungsgliedes gegen Federdruck verschiebbar
ist und bei dem die Schalterkontakte in einem getrennten Kontaktraum angeordnet sind, d a durch
gekennzeichnet, daß die Kugeln (6, 6a) derart in Durchbrüchen (7, 7a) in der Wand des
Schaltergehäuses (3) angeordnet sind, daß sie an außerhalb des Schaltergehäuses (3) angeordneten
Kontaktfedern (10, \0a) anliegen, die zusammen mit Fesikontakten (11, lla, 12, \2a) in Kontakträumen
(13,Ha) angeordnet sind, welche durch eine auf das Schaltergehäuse (3) aufsteckbere Kappe (14) und
eine an das Schaltergehäuse (3) angeformte Platte (4) gebildet sind.
2. Drucktastenschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktfedern (10, 1Oa;
tangential zum Betätigungsglied (2) angeordnet sind.
3. Drucktastenschalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugeln (6, 6a) an
einem federnden Ansatz (19) der Kontaktfedern (10, lOaJanliegen.
4. Drucktastenschalter nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktfedern (10, 10a;
U-förmig mit zwei verschieden langen Schenkeln (18, 19) ausgebildet sind und die Kontaktfedern (10,
10a; am Ende des längeren Schenkels (18) eingespannt sind und die Kugeln (6, 6a) an dem Ende des
kürzeren Schenkels (19) anliegen.
5. Drucktastenschalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß am freien Ende des längeren
Schenkels (18) der Kontaktfedern (10, 10a; ein
hierzu senkrecht verlaufendes Einspannteil (20) angeformt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792948432 DE2948432C2 (de) | 1979-12-01 | 1979-12-01 | Drucktastenschalter mit Schnappwirkung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792948432 DE2948432C2 (de) | 1979-12-01 | 1979-12-01 | Drucktastenschalter mit Schnappwirkung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2948432A1 DE2948432A1 (de) | 1981-06-04 |
| DE2948432C2 true DE2948432C2 (de) | 1982-09-02 |
Family
ID=6087377
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792948432 Expired DE2948432C2 (de) | 1979-12-01 | 1979-12-01 | Drucktastenschalter mit Schnappwirkung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2948432C2 (de) |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2948432A1 (de) | 1981-06-04 |
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