DE2938103C3 - Orsatapparat - Google Patents
OrsatapparatInfo
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- DE2938103C3 DE2938103C3 DE19792938103 DE2938103A DE2938103C3 DE 2938103 C3 DE2938103 C3 DE 2938103C3 DE 19792938103 DE19792938103 DE 19792938103 DE 2938103 A DE2938103 A DE 2938103A DE 2938103 C3 DE2938103 C3 DE 2938103C3
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- pump
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N7/00—Analysing materials by measuring the pressure or volume of a gas or vapour
- G01N7/02—Analysing materials by measuring the pressure or volume of a gas or vapour by absorption, adsorption, or combustion of components and measurement of the change in pressure or volume of the remainder
- G01N7/04—Analysing materials by measuring the pressure or volume of a gas or vapour by absorption, adsorption, or combustion of components and measurement of the change in pressure or volume of the remainder by absorption or adsorption alone
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Orsatapparat, bei dem die mit Vorratsgefäß versehenen Absorptionsflüssigkeitssäulen
jeweils mit einem Kreislauf zur Zwangsumwälzung von Absorptionsflüssigkeit vom unteren Ende der Säule zu einem in ihrem oberen
Bereich vorgesehenen Sprühkopf versehen sind.
Orsatapparate werden seit Jahrzehnten für die Gasanalyse angewandt. Ihr Arbeitsprinzip besteht
darin, daß ein abgemessenes Volumen der zu analysierenden Gasmischung nacheinander durch Gefäße mit
komponentenspezifischen Absorptionsflüssigkeiten geschickt wird. Die jeweilige Volumennbnahme wird in
einer Bürette gemessen und entspricht dem Anteil der Komponente in Vol.-%.
Der Absorptionsvorgang erfordert einen intensiven Kontakt zwischen Gas und Flüssigkeit, und die
praktische Durchführung ist mithin arbeits- und zeitaufwendig. Entsprechend zahlreich waren die
Vorschläge für verbesserte Absorptionsgefäße, wodurch das Verfahren insgesamt jedoch nicht wesentlich
vereinfacht und verkürzt wird.
Zwar soll der Arbeitsaufwand bei einer automatischen Absorptionspipette nach Blair und Purse (siehe
»Gasanalyse« von F. Bayer und G. Wagner; F. Enke Verlag 1960, Seiten 24 und 25) durch Anordnung einer
mit Motor versehenen Zug- und Druckpumpe verringert werden, die über ein mit Quecksilber gefülltes
U-Rohr alternierend Saug- und Druckstöße auf eine mit entsprechenden Ventilen und Sprühkopf versehene
Umwälzleitung der Pipette gibt, jedoch ist diese bekannte Anordnung zum einen kompliziert und zum
anderen wenig wirksam.
Aufgabe der Erfindung ist daher ein verbesserter Orsatapparat mit Absorptionspipetten, deren Aufbau
relativ einfach und deren Absorberwirkung möglichst intensiv sind. Der zu diesem Zweck vorgesehene
erfindungsgemäße Orsatapparat der eingangs genannten Art ist gekennzeichnet durch einen die Umwälzung
der gesamten Absorberflüssigkeit der mit Füllkörper versehenen Säule gestattenden Kreislauf mit unmittelbar
darin enthaltener Förderpumpe für den FlüssigkeitstransporL
Bei dieser erfindungsgemäßen Vorrichtung erfolgt der wiederholte Kontakt der Gasprobe mit der
Absorptionsflüssigkeit nicht wie bisher stoßweise unter Versprühen gewisser Anteile der Absorptionsflüssigkeit
in oberen Bereich der mit Flüssigkeit gefüllten Pipette oder Säuie, sondern durch kontinuierliches Berieseln
in der Gasprobe in einer Füllkörpersäule mit der
Absorptionsflüssigkeit, die mittels einer unmitte.bar im
Kreislauf vorgesehenen Förderpumpe umgewälzt wird. Auf diese Weise wird nicht nur eine einfache, kompakte
Bauweise sondern auch ein sehr intensiver Austausch zwischen der Gasprobe und der Absorptionsflüssigkeit
erreicht, so daß selbst Spurenanteile sicher absorbiert werden können.
Die kontinuierlich berieselte Gasprobe wird wie bisher in bestimmten Zeitabständen zur Prüfung auf
x Volumenkonstanz in die übliche Meßbürette geschickt.
Hierbei findet gleichzeitig eine Erneuerung der Absorptionsflüssigkeit statt. Im übrigen erfolgt dabei
eine Durchn.ischung der Gasprobe, so daß sich Toträume im Ergebnis nicht auswirken können.
Die Flüssigkeit wird am oberen Ende des Absorptionsgefäßes als fein zerteilter Sprühregen zugeführt,
wobei eine zu feine Zerteilung vermieden werden sollte, die Absetzschwierigkeiten mit sich bringen könnte.
Vorzugsweise sollte ferner die Phasentrennung im
so letzten Viertel des Absorptionsgefäßes bereits vollzogen sein, so daß kein Gas mit umgewälzt wird.
Der Flüssigkeitsspiegel im Absorptionsgefäß nach Einbringen der Gasprobe wird sich üblicherweise etwa
in der Mitte der Füllkörperpackung einstellen.
Als Pumpen sind Kreiselpumpen oder Rohrpumpen geeignet oder auch eine magnetisch angetriebene
Membranpumpe, die handbetätigt zur Ausrüstung transportabler Geräte dienen könnte.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung gehen
•Ό aus den Uiiteransprüchen und der nachfolgenden
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels hervor, die sich auf die Zeichnung bezieht. Dabei zeigen im Schema
Fig. 1 und 2 ein Absorptionsgefäß mit Flüssigkeitsumlauf und Vorratsgefäß von der Seite und in
Draufsicht.
Das neue Absorptionsgefäß 1 hat die gleichen Abmessungen wie die handelsüblichen Gefäße und kann
so leicht ausgetauscht werden. Als Packung dienen Glasperlen 2 von ca. 5 mm Durchmesser auf einer grob
5(i gelochten Stützplatte 3. Dei Lösung wird durch eine (in
der Zeichnung nicht dargestellte) Kreiselpumpe oder durch eine mit dem Gefäß verschmolzene gläserne
Rohrpumpe 4 mit Hilfe des Motors 5 umgewälzt und im Kopfteil des Gefäßes mittels Düsenkopf 6 eingesprüht.
Beide Pumpen sind stopfbuchsenlos und magnetgekuppelt. Das hinter dem Absorptionsgefäß stehende
Vorratsgefäß 7 wurde vergrößert, um der höheren Arbeitsfrequenz bei entsprechendem Reagenzienverbrauch
Rechnung zu tragen. Der Austausch gegen ein noch größeres Voiratsgefäß von mehreren Litern
erscheint sinnvoll und möglich.
Die gezeigten Gefäße 1, 4 und 7 hatten bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel Durchmesser von
42, 28 und 50 mm. Die Höhe des Absorptionsgefäßes betrug 320 mm.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Orsatapparat, bei dem die mit Vorratsgefäß
versehenen Absorptionsflüssigkeitssäulen jeweils mit einem Kreislauf zur Zwangsumwälzung von
Absorptionsflüssigkeit vom unteren Ende der Säule zu einem in ihrem oberen Bereich vorgesehenen
Sprühkopf versehen sind, gekennzeichnet durch einen die Umwälzung der gesamten Absorberflüssigkeit
der mit Füllkörper (2) versehenen Säule (1) gestattenden Kreislauf mit unmittelbar
darin enthaltener Förderpumpe (4, 5) für den Flüssigkeitstransport
2. Orsatapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpe (4, 5) durch eine
Kreiselpumpe oder eine insbesondere gläserne Rohrpjmpe oder magnetisch angetriebene Membranpumpe
gebildet wird.
3. Orsatapparat nach Anspruch J oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllkörper durch Glasperlen
(2) gebildet werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792938103 DE2938103C3 (de) | 1979-09-20 | 1979-09-20 | Orsatapparat |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792938103 DE2938103C3 (de) | 1979-09-20 | 1979-09-20 | Orsatapparat |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2938103A1 DE2938103A1 (de) | 1981-03-26 |
| DE2938103B2 DE2938103B2 (de) | 1981-07-16 |
| DE2938103C3 true DE2938103C3 (de) | 1982-03-25 |
Family
ID=6081405
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792938103 Expired DE2938103C3 (de) | 1979-09-20 | 1979-09-20 | Orsatapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2938103C3 (de) |
-
1979
- 1979-09-20 DE DE19792938103 patent/DE2938103C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2938103B2 (de) | 1981-07-16 |
| DE2938103A1 (de) | 1981-03-26 |
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