DE2936059C2 - Steuerung für eine Anzeigeeinheit mit matrixförmiger Elektrodenanordnung - Google Patents

Steuerung für eine Anzeigeeinheit mit matrixförmiger Elektrodenanordnung

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DE2936059C2
DE2936059C2 DE2936059A DE2936059A DE2936059C2 DE 2936059 C2 DE2936059 C2 DE 2936059C2 DE 2936059 A DE2936059 A DE 2936059A DE 2936059 A DE2936059 A DE 2936059A DE 2936059 C2 DE2936059 C2 DE 2936059C2
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Description

Die Erfindung betrifft eine Steuerung für eine Anzeigeeinheit mit matrixförmiger Elektrodenanordnung entsprechend dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei einer bekannten Anzeigeeinheit dieser Art (DE-OS 27 07 798) werden matrixförmige Anzeigen dadurch angesteuert, daß fest vorgegebene Impulsfolgen an die Zeilenelektroden und derart ausgelegte Impulsfolgen an die Spaltenelektroden (Segmentelektroden) gelegt werden, daß sich an den Kreuzungspunkten der Zeilen und Spalten die gewünschte Anzeige ergibt.
Es sind auch weitere Verfahren der eingangs genannten Art bekannt (DE-OS 27 15 517), bei denen
zur Steuerung noch andere Impulsfolgen vorgesehen werden. Die Spannungssignale werden in Abhängigkeit davon ausgewählt, ob sie zu Anzeigeelemenien der betreffenden Rückelektroden und Segmentelektroden gehören. Deshalb werden die Beziehungen zwischen den den Rückelektroden und den Segmentelektroden zugeführten Spannungssignalen um so komplizierter, je größer die Anzahl der anzuzeigenden Bildelemente isL Insbesondere ist eine verhältnismäßig große Zahl unterschiedlicher Spannungssignale erforderlich.
Es ist demgegenüber Aufgabe der Erfindung, eine quasistatische Ansteuerung mehrstelliger Anzeigen der eingangs genannten Art für die Steuerung von matrixförmigen Anzeigen mit punktmäßig größerem Uir;fang nutzbar zu machen. Diese Aufgabe wird für eine Steuerung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß durch kennzeichnenden Merkmale im Patentanspruch 1 gelöst Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist Gegenstand eines Unteranspruchs.
Bei einer derartigen Steuerung wird nicht die ganze Matrix quasistatisch angesteuert, sondern nur jeweils zwei Zeilen, und die Ansteuerung der ganzen Matrix erfolgt dann in Zeitmultiplex durch Ansteuerung von jeweils zwei Zeilen. Deshalb ist es möglich, eine Anzeige mit einer matrixförmigen Elektrodenanordnung durchzuführen, die eine verhälntismäßig große Anzahl von Bildelementen aufweht, ohne daß verhältnismäßig komplizierte Beziehungen zwischen Spannungssignalen berücksichtigt werden müssen, welche Bildelemente bildenden Elektroden zugeführt werden. Ferner kann eine Anzeigeeinrichtung mit einer Vielzahl von Ziffern innerhalb eines verhältnismäßig großen Temperaturbereichs angetrieben werden. Außerdem wird ein vergrößerter Betriebsbereich und ein schnelleres Ansprechvermögen ermöglicht, da die Spannungssignale den Bildelementen pro Abtastzyklus während längerer Zeitspannen zugeführt werden können. Weiterhin ist als vorteilhaft anzusehen, daß nur eine verhältnismäßig einfache Schaltung erforderlich ist. Deshalb ist eine derartige Steuerung vorteilhaft in Verbindung mit digitalen Armbanduhren verwendbar.
Anhand der Zeichnung soll die Erfindung beispielsweise näher erläutert werden. Es zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer Ausführungsform der Steuerung für eine Anzeigeeinheit mit einer matrixförmigen Elektrodenanordnung,
F i g. 2 und 3 Blockschaltbilder von Einzelheiten der Schaltung nach Fig. 1,
F i g. 4A bis F i g. 4H Schaltungen zur Impulsformung.
Fig.5 und 6 Diagramme von Wellenformen zur Erläuterung der Arbeitsweise der Ausführungsform nach Fig. 1,
Fig. 7 ein Diagramm zur Erläuterung eines Betriebszustandes der Ausführungsform nach Fig. I.
Fig. 8 Wellenformen, die bei der Schaltung nach F i g. I auftreten,
Fig.9A und 9B Zustände, die bei einer üblichen Anlegung von Spannung auftreten,
Fig. 10 ein Diagramm zur Veranschaulichung von f>o Zuständen, bei welchen die Spannungen gemäß der Erfindung angelegt werden, zum Vergleich mit F i g. 9,
Fig. 11 ein Blockschaltbild einer im Vergleich zu Fig. 1 abgewandelten Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 12 ein Diagramm zur Erläuterung der Arbeitsweise der Ausführungsform nach Fig. II.
Fig. 13 eine Ansicht einer Elektrodenanordnung gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 14 ein Blockschaltbild der Steuerung für die
Ausführungsform nach F i g. 13,
Fig. 15 Diagramme zur Veranschaulichung von Einzelheiten der elektrischen Schaltungen, und
Fig. 16A und 16B Blockschaltbilder entsprechend Fi g. 15 von Hauptteilen der elektrischen Schaltungen bei der Ausführungsform nach F i g. 14.
Im folgenden wird auf die in Fig. 1 dargestellte Ausführungsform der Steuerung gemäß der Erfindung Bezug genommen. Ein Taktimpulsgenerator 1 erzeugt an einem Anschluß po Taktimpulse. Die Frequetiz der to Taktimpulse wird durch eine FHpflop-Schaltung 2 auf die Hälfte reduziert Ein Ringzähler 3 erzeugt aufeinanderfolgend Taktimpulse an Ausgangsanschlüssen φ bis φ bei Empfang von Impulsen am Anschluß p\. Diese Taktimpulse wählen aufeinanderfolgend Paare von Ausgangsanschlüssen Ci-C2, CrC3, Cs-c*, c^-cs, cs-cs, QrC7 und C7-C, einer Zeilen-Wählsciialtung 4 aus, so daß an jedem Paar von Ausgangsanschlüssen Potentiale erzeugt werden, welche an die Anschlüsse P2 und pj angelegt sind, sowie ein Potential an den nicht gewählten Ausgängen erzeugt wird, welches an einen Anschluß p4 angelegt ist Es ist eine rnairixiörmige Elektrodenanordnung 5 vorgesehen, wobei die- Kreuzungsabschnitte der Elektroden an bm Bildelemente bilden.
Ein Zeichengenerator 6 empfängt die Information, die angezeigt werden soll, von einer Daten-Zuführungseinheit 7 und erzeugt ein Bit-Muster entsprechend einem Zeichen oder dergleichen, das auf der Anzeigeeinheit bei Empfang des Taktsignals vom Taktimpulsgenerator 1 dargestellt werden soll. Die anzuzeigenden Daten für die Bildelemente, die durch oben in der Zeichnung angeordnete ausgewählte Elektrodenpaare gebildet werden, werden an Ausgangsanschlüssen x\ bis xs erzeugt, während die anzuzeigenden Daten für Bildelemente, die darunter angeordnet sind, an Ausgangsanschlüssen y, bis yi erzeugt werden. Wenn die untersten und obersten Elektroden jedoch gewählt werden, werden die oberen und unteren Beziehungen umgekehrt. Eine Spalten-Wählschaltung 8 wählt vorbestimmte Potentiale der Potentiale aus, die an die vier Anschlüsse ps bis pe angelegt werden, wobei der Ausgang des Zeichengenerators 6 benutzt wird
Fig.2 zeigt eine Zeilen-Wählschaltung 4, die aus bistabilen Schaltelementen 9 bis 11 und einer logischen «5 Schaltung 12besteht. In Fig.2 sind mit Qn Eingangssignale bezeichnet, wobei π eine ganze Zahl zwischen 1 und 7 ist, welche einem Ausgangssigna! von einem Ausgangsanschluß q„ des Ringzählers 3 entsprechen, und wobei Qo ein Ausgar.gssignal von dem Anschluß q >o ist. Die Schaltelemente 9 bis 1 !ermöglichen es, daß Impulse, die an die Anschlüsse pi, ρι,ρ* angelegt werden, durchgehen, wenn Qn, Qn-1 und der Ausgang der logischen Schaltung 12 auf dem logischen Wert »1« liegen.
F i g. 3 zeigt eine Spalten-Wählschaltung 8, die aus bistabilen Schaltelementen 13 bis J6 und logischen Schaltungen 17 bis 20 besteht. Mit .Vn und Yn sind die Ausgangssignale der Ausgangsanschlüsse Xn, yn des Zeichengenerators 6 und mit Xn ein invertierter logischer Wert von Xn bezeichnet. Die Schaltelemente 13 bis 16 arbeiten auf gleiche Weise, wie dies unter Bezugnahme auf F i g. 2 erläutert ist Die F i g. 4A bis 4H veranschaulichen Schaltungen zur Bildung der ersten Spannungssignale P2, P3, Pi1 und der zweiten Spannungssignale Ps-Pz, die bei der dargestellten Ausführungsform der Erfindung verwendet werden, welche Schaltungen aus Schaltelementen 21 bis 36, logischen Schaltungen 37 bis 45 und Invertern 46 und 47 gebildet werden.
Im folgenden wird die Arbeitsweise erläutert, wenn die in F i g. 1 schraffiert gezeichneten Bildeiemente der Elektrodenanordnung 5 eine Anzeige liefern sollen. Der Puls Po in F i g. 5 A wird an dem Ausgangsanschluß po des Taktimpulsgenerators 1 und der Puls P\ in F i g. 5B am Anschluß ρ, erzeugt Die Eingangssignale Q werden aufeinanderfolgend an den Anschlüssen qi bis qj des Ringzählers 3 synchron zu dem Puls P\ erzeugt Wenn Impulse am Ausgangsanschluß qt erzeugt werden, wird der Puls P2 in F i g. 5C und der Puls P3 in F i g. 5D an den Anschlüssen ei bzw. C2 erzeugt Sie entsprechen den Ausgängen, die an den Anschlüssen α und C2 erzeugt werden, wenn n=l und 2 in Fig.2 gesetzt wird. Das Spannungssignal P4 in Fig.5E wird an anderen Anschlüssen α bis C7 erzeugt Es werden Datenbits (01110) zur Darstellung der Bildetemente in einer Zeilenelektrode ai (Fig. 1) an Ausgangsanschlüssen (x\ X2 X3 M X5) des Zeichengenerators 6 und Datenbits (1 0 0 0 1), welche einer Zeilenelektrodp a2 entsprechen, an den Ausgängen (y, y2 y-, vi ys) erzeugt Auf der Grundlage der Datenbits wählt die Spalten-Wählschaltung nach F i g. 3 vorbestimmte Spannungssignale (Pulse) Ps bis Pg aus, die in den Darstellungen nach Fig.5F bis 51 gezeigt sind. In der Beschreibung treten mit großen Buchstaben bezeichnete Spannungssignale (Pulse) Pn an einem mit kleinen Buchstaben bezeichneten Anschluß p„ auf.
Wenn n—\ ist, werden Impulse an einem Ausgangsanschluß Si der Spalten-Auswahlschaltung 8 erzeugt Wenn, der logische Wert am Ausgangsanschluß x, »0« beträgt und der logische Wert am Anschluß y\ »1« ist, ergibt sich der logische Wert, der von dem logischen Glied 18 erzeugt wird, zu »1«, wodurch das Schaltelement 14 geschlossen wird. Daher werden Impulse des Pulses Pb gemäß F i g. 5G am Anschluß Si erzeugt.
Auf gleiche Weise werden Impulse des Pulses Ps (F i g. 5F) an den Anschlüssen S2 bis S4 erzeugt, und Impulse des Pulses Pt, werden am Anschluß 55 erzeugt. Somit werden Ausgangssignale, die den Differenzen zwisc-'.en den Ausgangsimpulsen P2, P3 der Anschlüsse j, bis 55 entsprechen, an die Bildelemente der Zeilen-Elektroden a\ und a2 angelegt
Fig.6 zeigt Ausgangswellenformen, die den vorstehend erwähnten Differenzen entsprechen, waraus ersichtlich ist, daß die Bildelemente nur dann dargestellt werden, wenn die Impulse Ps, P2 und Pf,, P3 angelegt werden. Somit werden die in F i g. 1 schraffiert gezeichneten Abschnitte dargestellt. Weiterhin werden Impulse P4, die in Fig.5E gezeigt sind, an den Anschlüssen C3 bis α der Zeilen-Wählschaltung 4 erzeugt und eine Spannung, welche der Differenz zwischen dem Ausgangsimpuls Ps und dem Ausgangsimpuls Pb der Anschlüsse s, bis 55 der Spalten-Wählschaltung 8 entspricht "vird an jedes der Bildeiemente angelegt. Wie in F i g. 6 dargestellt is;, ruft jedoch diese Spannung keine Anzeige der Bildelemente hervor.
Wenn Impulse an dem Anschluß q2 des Ringzählers 3 erzeugt werden, wei Jen Impulse P2 am Anschluß C2 der Zeilen-Wähls;haltung4und Impulse P3 am Ausgangsanschluß Cj erzeugt; außerdem werden Impulse P4 an den anderen Anschlüssen c,, c» bis C7 erzeugt Andererseits werden Datenbits (1 0 0 0 1), die durch die Bildelemente der Zeilen-Elektrode a2 dargestellt werden sollen, an den Anschlüssen (x\ X2 X3 Ar4 \s) des Zeichengenerators 6 erzeugt, und Datenbits (1000 1), welche durch die Bildelemente der Zeilen-Elektrode a3 dargestellt wer-
den sollen, werden an Anschlüssen (y\ yi yi y* ys) erzeugt. Aus F i g. 3 ist somit ersichtlich, daß Impulse (Pi Pt Pt Pi Pi) an den Anschlüssen S\ S2 Si & Ss erzeugt werden. Eine Spannung, die der Differenz zwischen den Ausgangsimpulsen der Ausgangsanschlüsse C\ bis ei 5 entspricht, und Ausgangsimpulse der Anschlüsse S\ bis Si, werden an die Bildelemente angelegt. Aus den Spannungs-Impulsformen nach Fig.6 ist ersichtlich, daß nur die Bildelemente der Zeilen-Elektroden a2, ai, welche den Anschlüssen j|, 55 entsprechen, eine Anzeige :o liefern.
Somit werden die schraffiert gezeichneten Bildelemente der Zeilen-Elektroden a2 und aj gemäß Fig. 1 erregt bzw. liefern eine Anzeige.
Auf ähnliche Weise liefern die Bildelemente eine Anzeige bzw. keine Anzeige entsprechend der Spannung, die der Differenz zwischen dem Paar von Ausgängen entspricht, welche durch die Zeilen-Wählschaltung 4 ausgewählt werden, und den Ausgangsimpulsen, die an den Anschlüssen 5| bis 55 der Spalten-Wählschaltung 8 erzeugt werden.
Fig.7 ist eine Liste, die in Querrichtung Anschlüsse Tq des Ringzählers 3 wiedergibt und in Vertikalrichlung die Anschlüsse To. d h. die Ausgangsimpulse, die an den Anschlüssen c\ bis c? der Zeilen-Wählschaltung 4 erzeugt werden; an den Anschlüssen .vi bis xs und y\ bis ys des Zeichengenerators 6 werden die betreffenden Datenbits erzeugt, und an den Anschlüssen S\ bis 55 der Spalten-Wählschaltung 8 werden die entsprechenden Ausgangsimpulse erzeugt, wie F i g. 7 veranschaulicht.
Die Impulse, die bei der beschriebenen Ausführungsform der Erfindung benutzt werden, sind nicht auf die vorstehend erläuterten Beispiele begrenzt, vielmehr können Impulsformen verwendet werden, die in F i g. 8B bis F i g. 8H als Gegensatz zur F i g. 5C bis Fig. 51 dargestellt sind. In diesem Fall ist die Frequenz der Impulse, die in F i g. 8A dargestellt ist, kleiner als die der impulse Po nach F i g. 5. so daß der Verbrauch elektrischer Energie reduziert wird.
Nachfolgend wird der Betriebsspielraum, d. h. die w Betriebsgrenze gemäß vorliegender Erfindung im Vergleich zu den bekannten V— 2 V- und V— 3V-Methoden erläutert. Es wird angenommen, daß der Gegenstand, an welchen die Spannung angelegt wird, ein Anzeige-Muster ist, welches durch die in F i g. I gezeigte matrixförmige Elektrodenanordnung gebildet wird; dabei sollen eine bestimmte Zeilen-Elektrode dieser matrixförmigen Elektrodenanordnung und /V-Einheiten von Spalten-Elektroden berücksichtigt werden.
Nach der bekannten V—2 V-Methode werden Spannungen 0. 2 Vo selektiv an die Zeilen-Elektroden RE angelegt, und Spannungen 2 V0. V0 werden selektiv an die Spalten-Elektroden CE angelegt, wie in Fig.9A gezeigt ist. Daher werden bei einer dynamischen Wahl der Spalten-Elektroden — falls die Zahl der Spalten-Elektroden N beträgt — eine Spannung 2 V0 während des ersten Abtastens angelegt und eine Spannung V0 während eines (N- l)ten Abtastvorganges von insgesamt A/-Abtastungen angelegt Dadurch ergibt sich der Betriebsgrenzwert α wie folgt:
bin sind. Daher wird ähnlich vorstehender Methode der Grenzwert α durch folgende Gleichung festgelegt:
Gemäß der Erfindung werden andererseits Spannungen, die in Fig. 6 gezeigt sind, zur Anzeige zweimal bei /V-Abtastvorgängen angelegt, d. h. es werden Stufenspannungen 2 V0 und V0 angelegt. Der Grenzwert α ergibt sich dann zu:
_ 1/(2 K0)3+ Vl x 2 + (N- 2)
8+ /V
/V
(N- 1)
Ί/ΛΓ+3
I N- 1 '
65
Gemäß der bekannten V-Z K-Methode werden diejenigen Spannungen angelegt, die in Fig. 9B wiedergege-
Wie vorstehend erwähnt ist, ist der Operationsgrenzwert gemäß vorliegender Erfindung gleich demjenigen der V-3 V-Methode. Ein Vergleich vorliegender Erfindung mit der üblichen V— 2 V-Methode ist in Fig. 10 gegeben, wobei mit B die Arbeitsweise der Erfindung und mit A die bekannte Methode dargestellt sind; es ist ersichtlich, daß mit vorliegender Erfindung ein erhöhter Grenzwert erreicht wird.
Im folgenden ist eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Steuerung beschrieben, wobei eine gerade Zahl von Zeilen-Elektroden verwendet wird. Gemäß Fig. Il erzeugt eine Zeilen-Wählschaltung 47 aufeinanderfolgend Ausgangsimpulse an Paaren von Ausgängen ο und c», C2 und <\ ei und o, abhängig ·όπ den Ausgangsimpulsen der Ausgangsanschlüsse q\ bis «73 eines Ringzählers 48. Dies bedeutet, daß — bei Erzeugung eines Impulses am Ausgang q\ — ein Impuls P2 (Fig.5) am Ausgangsanschluß C\ und ein Impuls P3 am Ausgangsanschlu3 α erzeugt wird. Wenn ein Impuls am Ausgangsanschiuß φ erzeugt wird, wird der Impuls P2 am Ausgangsanschluß C2 und der Impuls Pj am Ausgangsanschluß es erzeugt. Wenn ein Impuls am Ausgangsanschluß φ erzeugt wird, wird der Impuls P2 am Ausgangsanschluß cj und der Impuls Pi am Ausgangsanschluß cfc erzeugt. Ein Impuls P wird an den Ausgangsanschlüssen der Zeilen-Wählschaltung 47 erzeugt, welche nicht die vorerwähnten Impulse P2 und Pi erzeugt. Die Datenbits, die an den Ausgangsanschlüssen χι bis .Y3 des Zeichengenerators 49 erzeugt werden, bilden die Information, welche den Daten von Bildelementen der Zeilen-Elektroden ai, a2 und aj entsprechen, wobei sie synchron zur Erzeugung der Impulse an den Ausgängen 171 bis φ erzeugt werfen. Andererseits entsprechen die Datenbits, die an den Ausgängen y\ bis _y5 erzeugt werden, den Daten der Bildelemente der Zeilen-Elektroden su bis S6. die synchron zu den Impulsen, die an den Ausgängen 91 bis φ erzeugt werden, ihrerseits erzeugt werden. Die mit den gleichen Bezugszeichen, wie in F i g. 1 dargestellten Elemente geben in F i g. 11 die gleichen Funktionselemente wieder.
Fig. 12 zeigt den Zustand, in welchem Impulse angelegt werden, um die in F i g. 11 schraffiert eingetragenen Bildelemente zu erregen.
Im folgenden wird eine weitere abgewandelte Ausführungsform beschrieben. Fig. 13A zeigt ein Wiedergabemuster, das aus numerischen Figuren mit sieben Segmenten, Komma und Punkt, besteht, im folgenden wird auf die Darstellungen nach F i g. 13B und 13C Bezug genommen; die Elektroden, die das Muster
ergeben, sind in gemeinsame Elektroden und Wähl-Elektroden aufgeteilt. Die Elektroden, die durch eine Leitung verbunden sind, repräsentieren diejenigen Elektroden, die elektrisch miteinander verbunden sind.
Fig. 14 zeigt eine Schaltung zur Steuerung des vorstehend beschriebenen Anzeige- bzw. Wiedergabe-Musters, wobei mit 50 ein Taktimpuls-Generator, mit 51 ein Fref'enz-Teiler, mit 52 ein Zähler, mit 53 ein Dekoder, -nit 54 ein Steuerausgangsgenerator zur Steuerung der ausgewählten Elektroden und mit 55 ein durch drei teilender Ringzähler bezeichnet sind. Mit 56 ist eine Impulsgeneratorschaltung bezeichnet. Die in Fig. 5C. D und 5E dargestellten Impulse werden an einem Ausgangsanschluß 56,7 erzeugt, während die in Fig. 5F. Ci H und I dargestellten Impulse am is Ausgangsanschluß 566 erzeugt werden Mit 57 ist ein Steuerausgangsgenerator zur Steuerung gemeinsamer Elektroden und mit 58 eine logische Schaltung bezeichnet.
In Fig. 15 und Fig. I6A und B sind Diagramme dargestellt, die Einzelheiten der Generatoren 57 und 54 für Steuerausgange wiedergeben. Ais Beispiel wird die Anzeige »2.« auf dem Anzeige-Muster der Darstellung nach Fig. 1 3Λ erläutert.
Im folgenden wird die Arbeitsweise beschrieben. Wenn das vorstehend erwähnte Muster angezeigt bzw. erregt werden soll, werden logische Werte an den Ausgangsanschliissen (f c i./ g db c h) wie folgt erzeugt, wobei die Ausgänge, die an diesen Anschlüssen erzeugt werden, den An/eigemustern (fi, Cn Un gn dn 6i> Q, Hn JO des Dekoders 53 zugeführt werden, d. h. die logischen Werte sind wie folgt: (0 1 0 I I I 1 0 I). Wenn daher ein erster Taktimpuls vom Anschluß kt des Ring/ählcrs 55 abgegeben wird, wird der Impuls Pi am Ausgangsanschluß c, über ein Schaltelement 59 in Fig. 15 erzeugt, der Impuls Pt wird an einem Ausgangsanschluß C2 mittels eines Schaltelements 63 und der impuis ft am Ausgangsanschiuß η mittels eines Schaltelements 67 erzeugt.
Die logischen Schaltungen bzw. Glieder 68,71, 74,77, 80 und 83 der in Fig. 16A und B dargestellten Schaltungen werden durch den vorstehend genannten ersten Taktimpuls geöffnet, der am Anschluß c\ des Ringzählers 55 abgegeben wird. Da die Eingangsanschlüsse (e a g i b h) auf dem Wert »1« liegen, erzeugen die logischen Glieder 71, 74, 77 und 80 ein Signal »I«. Die logischen Werte, die von den logischen Gliedern 94, % und 101 erzeugt werden, liegen daher auf dem Wert »1«. wodurch schaltende Elemente 112, 114 und 119 geschlossen werden, was den Durchgang der Impulse P6. Pi und Pt. gestattet. Somit werden die Impulse Pt, Pi und Ps an den Ausgängen s\, S2 und 53 erzeugt. Die Impulse, die den Anschlüssen der vorstehend erwähnten gemeinsamen Elektroden c,, C2 und cs zugeführt werden.
sind diejenigen, die mit P2 Pj und P4 bezeichnet sind. Aus F i g. 6 ist somit ersichtlich, daß die an die Anschlüsse Ci - S2. c\ — si, ei - S2 und Ci — s\ angelegten Spannungen bewirken, daß die Bildelemente a0, 60, go und eo der in Fig. 13A dargestellten Anzeige erregt werden.
Wenn ein Taktimpuls vom Anschluß ki des Ringzählers 55 abgegeben wird, werden die Schaltelemente 61, 62 und 66 der in Fig. 15 gezeigten Schaltung geschlossen, und an den Anschlüssen ci.Qund cj werden die Impulse P1, Pi und P1 erzeugt.
Nachfolgend wird auf Fig. 16 Bezug genommen. Die Taktimpulse, die am Anschluß k2 erzeugt werden, lassen die Glieder 69, 72, 75, 78, 81 und 84 öffnen - aus Fig. I6A und 16B ist ohne weiteres ersichtlich, welche der logischen Glieder Und- bzw. Oder-Glieder sind —. so daß an den Anschlüssen der Glieder 93, 96 und 102 ein Signal »1« erzeugt wird. Demzufolge werden Impulse P=,, Ρη und Pt, an den Ausgangsanschlüssen si, s; und 5j erzeugt. Demzufolge ist aus F i g. 6 ersichtlich, daß die Elemente gn. £t>. dn. h» erregt werden.
Da ein Taktimpuls am Anschluß ki des Ringzählers 55 erzeugt wird, werden Schaltelemente 60, 64 und 65 (Fig. 15) geschlossen, und Ausgangsimpulse Pj, Pi und P2 werden an den Ausgangsanschlüssen C\. c2 und C1 abgegeben. Bei der in Fig. 16 gezeigten Schaltung werden die Gatter 70, 73, 76, 79, 82 und 85 geöffnet, wodurch die Ausgänge der Gatter bzw. logischen Glieder 95, 96 und 100 auf den Wert »I« geschaltet werden. Die Schaltelemente 113, 114 und 118 werden geschlossen, um Impulse P8, Pi, Pi an den zugehörigen Ausgangsanschlüssen S1, S2 und S1 abzugeben. Demzufolge wird bei der in Fig. 6 dargestellten Anzeige das Element do. bo. d» und Zi0 erregt.
Somit wird mittels der Taktimpulse, die aufeinanderfolgend an den Anschlüssen Jt|, ki und k} des Ringzählers 55 erzeugt werden, eine Darstellung »2.« geliefert.
Die unter Bezugnahme auf F i g. 2.3. 4 sowie 15 bis 16 beschriebenen schaltenden Einheiter, bzw. Schahkreise enthalten neben allgemein dargestellten Schaltelementen beispielsweise Und-Glieder, die mit 17 bis 20, 42 bis 45 sowie 68 bis 85 und 92 bis 103 bezeichnet sind. Außerdem sind Oder-Schaltungen vorgesehen, die mit 12,37 (exklusives Oder-Glied). 38 bis 40,58 und 86 bis 91 angegeben sind. Schließlich können Inverter vorgesehen sein, welche in den vorgenannten Figuren mit 46,47, 104 bis 107 bezeichnet sind. Die Einzelheiten der Schaltungen dieser Und/Oder- und Inverter-Glieder in Verbindung mit den zugehörigen Schaltgliedern ist ohne weiteres aus den zugehörigen Zeichnungen ersichtlich, auf die ausdrücklich verwiesen wird. Eine weitere Erläuterung der Schaltungseinzelheiten der einzelnen Schalteinheiten ist nicht erforderlich, da deren Zusammenschaltung aus den Zeichnungen ohne weiteres ersichtlich ist.
Hierzu 15 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Steuerung für eine Anzeigeeinheit mit matrixförmiger Elektrodenanordnung, bei der eine erste Gruppe von Elektroden und eine zweite Gruppe von Elektroden einander gegenüberliegen, ein elektrooptisches Medium zwischen sich einschließen und an den Kreuzungsabschnitten Bildelemente bilden, wobei gleichzeitig jeder Elektrode der ersten Gruppe wenigstens ein erstes Spannungssignal zugeführt ist und wenigstens bei drei dieser Elektroden die ersten Spannungssignale unterschiedlich sind und gleichzeitig an die Elektroden der zweiten Gruppe selektiv aus einer Vielzahl von zweiten Spannungssignalen jeweils ein zweites Spannungssignal abhängig von der Anzeigeinformation der Bildelemente angelegt ist, und wobei die ersten und zweiten Spannungssignale derart beschaffen sind, -Jaß die Bildelemente von zwei der drei Elektroden dsr ersten Gruppe, die die unterschiedlichen ersten Spannungssignale erhalten, entsprechend der Anzeigeinformation angesteuert sind und alle Bildelemente der dritten dieser drei Elektroden denselben Anzeigezustand aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß drei unterschiedliche erste Spannungssignale (Pi, Pj, Pt) vorgesehen sind, daß an die Elektroden (a,) der ersten Gruppe sequentiell und zeitmultiplex diejenigen beiden unterschiedlichen ersten Spannungssignale (P2, Pj) angelegt werden, mittels deren die Anzeigeinformation darstellbar ist, während jeweils an alle anderen Elektroden (ajoer ersten Gruppe das dritte (Pa) der unterschiedlichen ersten ap^nnungssignale (P2, Pj, P4) angelegt ist, das für alle zugeordneten Bildpunkte denselben Anzeigezustand ergibt.
2. Steuerung für eine Anzeigeeinheit mit matrixförmiger Elektrodenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste und das zweite Spannungssignal (Pi, Pj) der drei unterschiedlichen Spannungssignale (Pi, Py, P4) Spannungsimpulse mit einer Spannung von 2 V0 und einem Tastverhältnis von 1 :2 aufweisen, daß das zweite Spannungssignal (Pj) eine Phasendifferenz zu dein ersten Spannungssignal (Pi) aufweist, daß das dritte Spannungssignal (Pt) die konstante Spannung V0 aufweist, und daß die zweiten Spannungssignale (Pi-Ps) dieselbe Wellenform mit Spannungen von V0 und 2 Vq besitzen und zueinander phasenverschoben sind, (F ig. 5).
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