DE2935872C2 - Gerät zum automatischen Gravieren mimeographischer Schablonenpapiere - Google Patents

Gerät zum automatischen Gravieren mimeographischer Schablonenpapiere

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DE2935872C2 DE19792935872 DE2935872A DE2935872C2 DE 2935872 C2 DE2935872 C2 DE 2935872C2 DE 19792935872 DE19792935872 DE 19792935872 DE 2935872 A DE2935872 A DE 2935872A DE 2935872 C2 DE2935872 C2 DE 2935872C2
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Description

2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleicherschaltung (C) zwei Transformatoren (10,11) und zwei Dioden (12,13) enthält
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Lichtempfangselemente (3,4) parallel nebeneinander in der einzigen Lichtempfangseinheit (20 bis 25) angeordnet sind.
4. Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zeitkonstantenschaltung (41) auf einer Eingangsseite der Vergleicherschaltung fC^ vorgesehen ist
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zum automatischen Gravieren mimeographischer Schablonenpapiere, enthaltend eine Trommel zum Aufwickeln eines Originals und von Schablonenpapieren, eine Lichtempfangseinheit zum Abtasten des Origins und eine Aufzeichnungseinheit zum Gravieren der Schablonenpapiere.
Ein herkömmliches Gerät zum automatischen Gravieren eines mimeographischen Schablonenpapiers ist so ausgelegt, daß es unter Verwendung von Originalen, die lediglich schwarzfarbige Zeichen aufweisen, ein Schablonenpapier zum einfarbigen mimeographischer Druck herstellt Angesichts des immer populärer werdenden Farbdrucks wurden aber auch bereits große Anstrengungen unternommen, um eine automauidie Graviermaschine zu entwickeln, die in der Lage ist, selbst beim mimeographischen Drucken eine Vielzahl von Farben wiederzugeben.
Derzeit übliche automatische Graviermaschinen, die einen Mehrfarbendruck ausführen können, weisen vor einem Lichtempfangselement eine drehbare Farbfilterplatte auf. Das Lichtempfangselement ist auf das Original gerichtet, und die sich drehende Farbfilterplatte zerlegt den dargebotenen Farbengehalt des Originals in die drei subtraktiven Grundfarben Rot (Purpur), Blau (Cyan) und Gelb. Es werden dann für jede dieser Farben Schablonenpapiere hergestellt Diese üblichen automatischen Graviermaschinen weisen eine äußerst komplexe Konstruktion auf und sind schwierig zu bedienen. Darüber hinaus sind sie relativ teuer. Ferner tritt beim Drucken mit den drei oder einer noch größeren Anzahl von Schablonen das Problem auf, daß es mangels einer genauen Ausrichtung der einzelnen Schablonenpapiere auf dem zu bedruckenden Material zu einem unklaren Druckbild
so kommen kann.
Dies trifft insbesondere für schwarze Punkte zu, die bei einem Übereinanderdruck mehrerer Farben unscharf werden.
Aus der DE-AS 12 64 255 ist es zur Reproduktion eines farbigen Originals bekannt, Druckplatten zu verwenden, mit denen die einzelnen Farben des Originals nicht durch Übereinanderdruck von Grund- oder Primärfarben gewonnen werden, sondern mit denen die tatsächlich im Original an den entsprechenden Stellen vorhandenen Farben gedruckt werden. Zum Herstellen der Druckplatten dienen fotografische Druckvoriagen für jeweils eine Volltonfarbe oder tatsächliche Farbe des Originals. Zum Bereitstellen dieser Druckvoriagen ist aus der DE-AS 12 64 255 ein automatisch arbeitendes Gerät bekannt, das das farbige Original optisch abtastet und den Abtaststrahl in drei Teilstrahlen entsprechend je einer der additiven Primärfarben Rot, Grün und Blau zerlegt.
Die drei Teilstrahlen werden durch je ein der zugeordneten Primärfarbe entsprechendes Filter geführt und dann in je ein elektrisches Signal umgesetzt, dessen Stärke der Intensität des betreffenden Teilstrahls proportional ist. Zum Auslösen einer Aufzeichnungseinheit, die das einer vorgegebenen Volltonfarbe zugeordnete lichtempfindliche Blatt einer Druckvorlage belichtet, wird im Anschluß an die Signalumsetzung mit Hilfe von Schaltern mit je einem oberen und einem unteren Grenzwert überprüft, ob die gerade auftretenden Signalstärken Teilstrahlenintensitäten entsprechen, die bei additiver Mischung die für die betreffende Druckvorlage vorgegebene Volltonfarbe ergeben. Auf diese Weise kann man bei Verwendung mehrerer Schalter mit verschiedenen Grenzwerten entsprechend viele Druckvorlagen für die einzelnen Volltonfarben des Originals gewinnen. Abgesehen von der komplexen und sperrigen Optik des Geräts ist es bei diesem Stand der Technik ebenfalls nachteilig, daß in
Abhängigkeit von der Anzahl der Volltonfarben des Originals gegebenenfalls viele verschiedene Druckplatten und entsprechend viele Druckfarben verwendet werden müssen, worunter die Klarheit und Schärfe des gedruckten Bildes leiden kann. Ferner stellt die Erfassung schwarzer Punkte oder Flächen ein Problem dar, da jede schwarze Stelle auf dem Original Licht reflektiert, das in die drei Primärfarben zerlegbar isL Das Ergebnis ist dann ein überlapptes Drucken mit mehreren Farben, so daß die gedruckten schwarzen Punkte unscharf sein können.
Es besteht vor allem für nicht kommerzielle Anwender ein Bedürfnis nach einer Vervielfältigung farbiger Originale oder Vorlagen in Form eines klären zweifarbigen Drucks, beispielsweise zur Herstellung von Plakaten, Broschüren, Werbeschriften und dergleichen. Aufgabe der Erfindung ist es, ein leicht zu bedienendes, einfach aufgebautes und preisgünstiges Gerät zu schaffen, mit dem man zur mimeographischen Wiedergabe eines beliebig farbigen Originals als zweifarbigen Druck mit zwei Druckfarben zwei Schablonen so gravieren kann, daß die eine Schablone den schwarzen Bereichen des Originals und die andere Schablone den nichtschwarzen farbigen Bereichen des Originals entspricht
Zur Lösung dieser Aufgabe ist das eingangs beschriebene Gerät zum automatischen Gravieren mimeographischer Schablonenpapiere nach der Erfindung gekennzeichnet durch
a) ein erstes Lichtempfangselement mit einem vorgeschalteten ersten Filter, das derart gewählt ist, daß am Ausgang des ersten Lichtempfangselements für weiße und farbige Abschnitte des Originals ein hoher Ausgangssignalpegel (von etwa »1«) und für schwarze Abschnitte des Originals ein niedriger Ausgangssignalpegel (von etwa »0«) auftritt,
b) ein zweites Lichtempfangselement mit einem vorgeschalteten zweiten Filter, das derart ««wählt ist daß am Ausgang des zweiten Lichtempfangselements für weiße Abschnitte des Originals ein hoher Ausgangssignalpegel (von etwa »1«) und für schwarze und farbige Abschnitte des Originals ein niedriger Ausgangssignalpegel (von etwa »0«) auftritt,
c) eine Vergleicherschaltung zum Gewinnen eines Ausgangssignals in Abhängigkeit vom jeweiligen Ausgangspegel der beiden Lichtempfangselemente, und
d) eine Schaltereinrichtung, mit deren Hilfe die Ausgänge der beiden Lichtempfangselemente mit den beiden Eingängen der Vergleicherschaltung derart verbindbar sind, daß die abgetasteten Abschnitte des Originals unter Aufteilung in schwarze Abschnitte und in nichtschwarze farbige Abschnitte getrennt graviert werden.
Die Kombination der beanspruchten Lösungsmerkmale gestattet die Ausbildung eines zum einen äußerst einfachen sowie preisgünstigen und zum anderen universell einsetzbaren Geräts, das in der Lage ist, von Originalen mit beliebig vielen Farben zwei Schablonenpapiere automatisch zu gravieren, mit denen — abgesehen von möglichen Farbunterschieden zwischen verschiedenfarbigen nichtschwarzen Abschnitten — der gesamte Darstellungsgehalt des Originals in einem sauberen und klaren zweifarbigen Druck ohne Überlappung der beiden Druckfarben vervielfältigt werden. Das Zusammenwirken zwischen den speziell ausgewählten Filtern der Lichtempfangseiemente einerseits und der Vergieicherschaitung sowie der damit verbundenen umschaltbaren Schaltereinrichtung andererseits ermöglicht es, daß mit nur zwei optischen Teilsystemen aus jeweils einem Filter und einem Lichtempfangselement die eine Schablone gemäß dem gesamten Schwarzgehalt und die andere Schablone gemäß dem gesamten nichtschwarzen Farbgehalt des Originals graviert wird. Die schwarzen Abschnitte des Originals können daher mit dem einen Schahionenpapier unter Verwendung schwarzer Druckfarbe sauber und scharf wiedergegeben werden. In entsprechender Weise können die nichtschwarzen farbigen Abschnitte des Originals mit der anderen Schablone unter Verwendung einer anderen freiwählbaren Druckfarbe reproduziert werden. Ein Übereinanderdruck und damit verbundene Farbabweichungen und Unscharfen treten nicht auf.
Die beiden mit dem erfindungsi»emäßen Gerät gravierten Schablonen gestatten es auch, daß man zur Vervielfältigung des Originals entweder nur die Schablone mit dem Schwarzgehalt oder nur die Schablone mit dem nichtschwarzen Farbgehalt heranzieht Es besteht dann beispielsweise die Möglichkeit, daß in Farbe eingetragene Bemerkungen oder Ergänzungen auf einem Schwarz-Weiß-Original beim Vervielfältigen übergangen werden können. Gleichermaßen können unter Verwendung der Schablone für den nicht schwarzen Farbgehalt schwarze Angaben auf einem sonst nichtschwarzen farbigen Original ausgeschaltet werden.
Da weiterhin das be?nspruchte zweite Lichtempfangselement mit dem vorgeschalteten zweiten Filter in der Lage ist, weiße Abschnitte des Originals von schwarzen und farbigen Abschnitten des Originals zu trennen, bietet das erfindungsgemäße Gerät bei entsprechender Stillung der Schaltereinrichtung auch die Möglichkeit, eine dritte Schablone zu gravieren, wobei es sich um eine gewöhnliche Einfarbengravierung handelt, bei der schwarze und andersfarbige Bildteile des Originals gleichermaßen graviert werden.
Zugleich zeichnet sich das erfindungsgemäße Gerät zum automatischen Gravieren mimeographischer Schablonenpapiere durch eine einfache Konstruktion der Lichtempfangseinheit aus, die lediglich zwei separate Lichtempfangselemente mit zugeordneten Filtern aufweist Die Folge dav^n sind auch eine einfache Herstellungstechnik und geringe Herstellungskosten.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung enthält die Vergleicherschaltung zwei Transformatoren und zwei Dioden. Eine solche Vergleicherschaltung ist äußerst einfach aufgebaut und arbeitet mit entsprechender Zuverlässigkeit. Sie kann die von den Lichtempfangselementen bereitgestellten Signale bezüglich ihres Pegels sehr gut unterscheiden, so daß die Schablonenpapiere mit Hilfe einer einzigen Graviermaschine sehr !eicht graviert werden können.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Weiterbildung der Erfindung befindet sich in einer Eingangsseite der Vergleicherschaltuiig eine Zeitkonstantenschaltung. Diese Zeitkonstantenschaltung gestattet eine noch zuverlässigere Trennung des Schwarzgehalts von dem nichtschwarzen Farbgehalt des Originals beim Gravieren der
beiden Schablonenpapiere. Die eindeutige und klare Trennung zwischen den gravierten Bereichen der beiden Schablonenpapiere ermöglicht einen sehr lebhaften zweifarbigen Druck.
Vorzugsweise sind die beiden Lichtempfangselemente parallel nebeneinander in der Lichtempfangseinheit angeordnet. Dies führt zu einem einfachen schlanken Aufbau der einzigen Lichtempfangseinheit. Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden an Hand von Zeichnungen erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Schaltungsanordnung, die zur Auswahl von Farbsignalen dient und einen Hauptteil einer automatischen Graviervorrichtung nach der Erfindung darstellt,
F i g. 2 eine Vorderansicht eines lichtempfangenden Bauteils,
ίο Fig.3 eine eine senkrechte Schnittansicht zur Darstellung der Innenkonstruktion des lichtempfangenden Bauteils und
F i g. 4 eine Auswahlschaltung eines anderen Ausführungsbeispiels der Erfindung.
In den Figuren sind Fotodioden 3 und 4 dargestellt, die als Lichtempfangselemente dienen und auf ein Original gerichtet sind, das um die Trommel einer Graviervorrichtung gewunden ist, um den auf dem Original dargestellis ten Inhalt auszulesen. Farbfilter 1 und 2 mit unterschiedlichen spektralen Verteilungskurven sind vor den Fotodioden 3 und 4 angeordnet. Bei den Farbfiltern I und 2 kann es sich um handelsübliche Filter handeln.
Wenn das vom Original reflektierte Licht L auf die Fotodioden 3 und 4 trifft, nehmen die Ausgangssignalpegel an den Ausgangsleitungen O\ und Ch der Fotodioden 3 und 4 in Abhängigkeit von der Farbe angesichts Hpr Farbfilter i und 2 die in der folgenden Tabelle I angegebenen Werte an:
Tabelle I Schwarz Weiß Rot Blau Ausgangsleitung Oi 0 1 03—1 0,7—0,8 Ausgangsleitung O2 0 1 0,2—0,3 0,2—0,3
An die Ausgangsleitungen Oi und Ch der Fotodioden 3 und 4 sirfd Gleichstromverstärker 5 und 6 angeschlossen, die eine Signalumkehr vornehmen. An den Ausgangsleitungen P1 und Fi der Gleichstromverstärker 5 und 6 treten folglich für die einzelnen Farben die in der folgenden Tabelle II angegebenen Signalpegel auf:
Tabelle Ii Schwarz Weiß Rot Blau
Ausgangsleitung P1 1 0 0—0,1 0,2—0,3
Ausgangsleitung P1 \ Q 0,7—0,8 0,7—0,8
Die in der Tabelle II für die einzelnen Farben dargestellten Signalpegel haben die folgende Bedeutung. Wenn
die Fotodiode 3 eine schwarze Darstellung auf dem Original erfaßt erscheint an der Ausgangsleitung P1 ein Signal mit einem Pegel, der sehr dicht bei »1« (hohe Spannung) liegt. Wenn hingegen die Fotodiode 3 anstelle einer schwarzen Darstellung Farben, wie weiß, rot oder blau, liest, erscheint an der Ausgangsleitung P1 ein Signal mit einem Pegel, der sehr dicht bei »0« (niedrige Spannung) liegt Wenn die Fotodiode 4 auf dem Original eine schwarze, rote oder blaue Darstellung angeboten bekommt erscheint an der Ausgangsleitung Pi ein Signal mit einem Pegel, der sehr dicht bei »1« (hohe Spannung) liegt Erfaßt hingegen die Fotodiode 4 ein weißes Bild, tritt an der Ausgangsleitung P2 ein Signal mit einem Pegel auf, der sehr dicht bei »0« (niedrige Spannung) liegt.
Es sind von Hand betätigbare Schalter 7 und 8 vorgesehen, die miteinander verriegelt oder gekuppelt sind. Ein Kontakt 7b des Schalters 7 ist mit der Ausgangsleitung P1 des Gleichstromverstärkers 5 verbunden, wohingegen Kontakte Tc und Td des Schalters 7 mit der Ausgangsleitung P1 des Gleichstromverstärkers 6 in Verbindung stehen. Kontakte Sb und 8tfdes Schalters 8 sind freie, also nicht belegte Anschlüsse, und ein Kontakt 8c ist ..:it der Ausgangslei;ung P1 des Gleichstromverstärkers 5 verbunden.
Eine Wechselstromquelle 9 ist an die Primärseite eines Transformators 10 angeschlossen. Die Sekundärseite des Transformators 10 ist mit der Primärseite eines weiteren Transformators 11 über Dioden 12 und 13 verbunden. Die Sekundärseite des Transformators 11 ist an einen Leistungsverstärker 15 angeschlossen, der für eine nicht dargestellte Entladungsnadel solche Ausgangssignale liefert, daß in Abhängigkeit von den Farben die Gravierung vorgenommen wird.
Eine Vergleicherschaltung Q die aus den Transformatoren 10 und 11 sowie-den Dioden 12 und 13 besteht wählt in Abhängigkeit von der Größe der Spannungen an Schaltungspunkten Oi und φ die Bilder oder Darstellungen auf dem Original aus, dip zu gravieren sind. Diese Spannungen kann man von den an den Ausgangsleitungen P1 und P2 auftretenden Signalen selektiv oder auswählbar ableiten, und zwar mit Hilfe eines bewegbaren Kontaktstückes 7a des Schalters 7, das mit dem neutralen Schaltungspunkt Oi der Sekundärwicklung des Transformators 10 verbunden ist und mit Hilfe eines Kontaktstückes 8a des Schalters 8, das mit dem neutralen Schaltungspunkt Ch der Primärwicklung des Transformators 10 verbunden ist Die Arbeitsweise der oben beschriebenen Schaltungsanordnung soll im folgenden im einzelnen erläutert werden.
Es sei angenommen, daß das Original eine Darstellung mit schwarzer Farbe und einer anderen Farbe, ausgenommen weiß, ist Zunächst werden die Schalter 7 und 8 in eine Stellung gebracht daß die bewegbaren Kontaktstücke 7a und Sa mit den Kontakten 7b und Sb in Verbindung stehen. In diesem Falle wird von dem Bild-
oder Darstellungsinhalt des Originals lediglich die schwarze Farbe ausgelesen und zur Gravierung hcningezo- :,
gen. Dies gehl aus der folgenden Erläuterung hervor.
Wenn die als Lichtempfangselemente eingesetzten Fotodioden 3 und 4 beim Abtasten des Originals auf schwarze Stellen stoßen, treten an den Ausgangsleitungen P\ und Pi Spannungssignale auf, deren Pegel dicht bei ;
»I« liegen, wie es aus der Tabelle Il hervorgeht. Bei der gerade vorliegenden Stellung der Schalter 7 und 8 wird j > nur das an der Ausgangsleitung P\ anliegende Signal dem Schaltungspunkt Q\ der Sekundärscite des Transformalors 10 zugeführt, und zwar über den Schalter 7. Der Schaltungspunkt Qt nimmt daher im Vergleich zum i,
Sct"iltungspunkt Qi eine hohe Spannung an. Die Folge davon ist, daß über die Dioden 12 und 13, den Transfor- i
mater 11 und den Leistungsverstärker 15 Graviersignale erzeugt werden. Folglich werden die schwarz darge- !
stellten Bildteile des Originals graviert.
Wenn bei dem geschilderten Fall die Fotodioden 3 und 4 auf dem Original andere Farben als schwarz erfassen, nimmt der Pegel des Signals an der Ausgangsleitung P\ einen dicht bei »0« liegenden Wert an, während der Pegel des Signals an der Ausgangsleitung Pi einen Wert annimmt, der dicht bei »I« liegt, wie es aus der Tabelle Il hervorgeht. Am Schaltungspunkt Q\ auf der Sekundärseite des Transformators 10 erscheint jedoch lediglich der etwa bei »O« liegende Pegel des Signals an der Ausgangsleitung P\. Folglich gibt der Leistungsverstärker 15 kein Graviersignal ab. Andere Farben als schwarz werden somit nicht graviert. Wenn die Fotodioden 3 und 4 weißen Bildtcilen (freie Stellen des Papiers) ausgesetzt sind, werden ebenfalls keine Graviersignale erzeugt.
Als nächstes wird der Fall betrachtet, bei dem die Schalter 7 und 8 so eingestellt sind, daß die bewegbaren Koniaktstücke Ta und 8a mit den Kontakten Tc und 8c verbunden sind, letzt werden von dem Original andere Farben als schwarz ausgelesen und graviert.
Wenn die das Original abtastenden Fotodioden 3 und 4 andere Farben als schwarz empfangen, nimmt das Signal an der Ausgangsleitung P\ einen Pegel an, der dicht bei »0« liegt, und das Signal an der Ausgangsleitung Pi nimmt einen Pegel an, der dicht bei »1« liegt, wie es der Tabelle II entnommen werden kann. Die Folge davon ist, daß nur am Schaltungspunkt Qy an der Sekundärseite des Transformators 10 eine Spannung auftritt, die der Spannung an der Ausgangsleitung Pi entspricht und über den Schalter 7 zugeführt wird. Folglich werden mit Hilfe der Dioden 12 und 13, des Transformators 11 und des Leistungsverstärkers 15 Graviersignale erzeugt, die die farbigen Stellen gravieren.
Wenn bei dieser Stellung der Schalter 7 und 8 die Fotodioden 3 und 4 schwarzfarbige Stellen des Originals abtasten, nehmen die Signale an den Ausgangsleitungen P\ und Pi entsprechend der Angabe in der Tabelle II jeweils einen Pegel an, der sehr dicht bei »1« liegt. Folglich wird das Signal an der Ausgangsleitung P1 dem Sc^altungspunkt Qi auf der Primärseite des Transformators 11 zugeführt, und zwar als Anschlußspannung eines Widerstands 14 über den Schalter 8, und das Signal an der Ausgangsleitung Pi tritt am Schaltungspunkt Qi auf der Sekundärseite des Transformators 10 auf, und zwar nach Übermittlung durch den Schalter 7. Die Folge davon ist, daß die Spannungen an den Schaltungspunkten Q\ und Qi gleich sind. Eine Potentialdifferenz ist daher nicht vorhanden. Somit werden auch keine Graviersignale erzeugt. Beim Gravieren von farbigen Bildteilen bleiben schwarze Bildteile außer Betracht. Entsprechendes gilt, wenn die Fotodioden 3 und 4 weiße Bildteile abtasten. Auch hier werden keine Graviersignale erzeugt.
wenn dann schließlich die Schalter 7 und 8 so eingestellt sind, daß die bewegbaren Kontaktstücke 7a und 8a die Kontakte Td und 8d berühren, erfolgt die Gravierung wie eine gewöhnliche Einfarbengravierung, bei der schwarze und andersfarbige Bildteile des Originals gleichermaßen graviert werden.
Wenn die Fotodioden 3 und 4 das Original abtasten, nimmt das Signal an der Ausgangsleitung Pi einen Pegel an, der dicht bei »1« liegt, wenn mit Ausnahme von weiß irgendeine andere Farbe erfaßt wird. Dieses Signal gelangt über den Kontakt Tddts Schalters 7 zum Schaltungspunkt Q\ auf der Sekundärseite des Transformators 10. Das an der Ausgangsleitung P\ auftretende Signal ist angesichts der Stellung des Schalters 8 stets daran gehindert, zum Schaltungspunkt Q2 auf der Primärseite des Transformators 11 zu gelangen. Folglich wird die gesamte Darstellung auf dem Original unabhängig von der Farbe auf das Schablonenpapier graviert.
Durch die vor den beiden Fotodioden 3 und 4 angeordneten Farbfiltern 1 und 2 mit unterschiedlichen spektralen Verteilungscharakteristiken ist es möglich, schwarze Darstellungen des Originals und Darstellung des Originals mit einer anderen Farbe als schwarz vollkommen voneinander zu trennen. Die Folge davon ist, daß man unter Verwendung einer einzigen automatischen Graviervorrichtung diese Darstellungen auf Schablonenpapieren getrennt gravieren kann. Durch Betätigen der Schalter 7 und 8 kann man das Gravieren von demselben, um die Trommel gewundenen Original sehr leicht steuert,.
Die Lichtempfangseinheit, die mit den Farbfiltern 1 und 2 sowie den Fotodioden 3 und 4 ausgerüstet ist, ist in den F i g. 2 und 3 getrennt dargestellt Dabei handelt es sich bei der F i g. 2 um eine Vorderansicht und bei der F i g. 3 um eine senkrechte Schnittansicht
Ein aus Kunstharz oder dgl hergestelltes zylindrisches Gehäuse 20 ist als ganzstückiges, einheitliches Gebilde gestaltet und enthält zwischen einer Lichteintrittsöffnung 21 und einer Anschlußöffnung 22 zwei parallel nebeneinander angeordnete reihenförmige Gruppen aus den Filtern und den Fotodioden. Die Filter 1 und 2 und die Fotodioden 3 und 4 können in einfacher Weise bei der Montage der Lichtempfangseinheit in das zylindrische Gehäuse 20 eingepaßt werden. Ausgangsanschlüsse 3a und 4a der Fotodioden 3 und 4 ragen nach hinten in Richtung auf die Anschlußöffnung 22 und sind an ihren hinteren Enden mit Leitungsdrähten 23 und 24 verbunden, die durch die Anschlußöffnung 22 geführt sind. Das Gehäuse ist mit einem sich verfestigenden Mittel 25 ausgegossen, bei dem es sich beispielsweise um ein Klebemittel handeln kann. Das Ausfüllmittel wird so eingeführt, daß die Ausgangsanschlüsse 3a und 4a nicht beschädigt werden.
Wenn man die Lichtempfangseinheit von vorne betrachtet sind die Fotodioden 3 und 4 so orientiert daß sie übereinander auf einer senkrechten linie liegen, wie es in der F i g. 2 dargestellt ist Der Abstand /zwischen den beiden Fotodioden 3 und 4 beträgt vorzugsweise etwa 6 mm. Durch Anwendung des Zweieingangssystems für die Lichtempfangseinheit kann man die Darstellungen getrennt gravieren, wie es oben beschrieben wurde.
Darüber hinaus ist es möglich, die Lichtempfangseinheit sehr kompakt auszubilden.
Die F i g. 4 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel einer nach der Erfindung ausgebildeten Farbauswahlschaltung. In den F i g. 1 und 4 sind gleiche Teile mit denselben Bezugszahlen versehen.
Bei der Schaltungsanordnung nach der Fig.4 sind eine Diode 40 und ein Kondensator 41 in die Leitung eingeschaltet, die von der Ausgangsleitung P\ zum Kontakt 8cdes Schalters 8 führt. Mit dieser Weiterbildung ist es möglich, das Gravieren von schwarzen Bildteilen vollständig zu verhindern, wenn andere als schwarze Farbstellen graviert werden sollen. Wenn bei der Schaltungsanordnung nach der Fig. 1 die Fotodiode 3 eine andere Fai oe als schwarz erfaßt und die Fotodiode 4 die schwarze Farbe erfaßt, nimmt das Signal an der Ausgangsleitung P\ den Pegel »0« an und das Ausgangssignal an der Leitung Pi nimmt gleichzeitig den Pegel »1« an. Die Folge davon ist, daß schwarze Darstellungen geringfügig graviert werden. Bei der Schaltungsanordnung nach der F i g. 4 wird der Pegel an der Ausgangsleitung P\ für eine vorbestimmte Zeitperiode, die von der Lade-Entlade-Funktion des Kondensators 41 abhängt, dicht beim Pegel »1« gehalten, so daß das Gravieren schwarzer Stellen vermeiden wird. Auf diese Weise ist es möglich, schwarze Darstellungen und nichtschwar/.e, farbige Darstellungen desselben, um die Trommel gewundenen Originals vollkommen voneinander zu trennen. Man kann daher Schablonenpapiere herstellen, die zu einem lebhaften Zweifarbendruck führen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Gerät zum automatischen Gravieren mimeographischer Schablonenpapiere, enthaltend eine Trommel zum Aufwickeln eines Originals und von Schablonenpapieren, eine Lichtempfangseinheit zum Abtasten des Originals und einen Aufzeichnungseinheit zum Gravieren der Schablonenpapiere, gekennzeichnet durch
a) ein erstes Lichtempfangselement (3) mit einem vorgeschalteten ersten Filter (1), das derart gewählt ist, daß am Ausgang des ersten Lichtempfangselements für weiße und farbige Abschnitte des Originals ein
ίο hoher Ausgangssignalpegel (von etwa »1«) und für schwarze Abschnitte des Originals ein niedriger
Ausgangssignalpegel (von etwa »0«) auftritt,
b) ein zweites Lichtempfangselement (4) mit einem vorgeschalteten zweiten Filter (2), das derart gewählt ist, daß am Ausgang des zweiten Lichtempfangselements für weiße Abschnitte des Originals ein hoher Ausgangssignalpegel (von etwa »1«) und für schwarze und farbige Abschnitte des Originals ein niedriger Ausgangssignalpegel (von etwa »0«) auftritt,
c) eine Vergleicherschaltung (C) zum Gewinnen eines Ausgangssignals in Abhängigkeit vom jeweiligen Ausgangspegel der beiden Lichtempfangselemente (3,4), und
d) eine Schaltereinrichtung (7,8), mit deren Hilfe die Ausgänge der beiden Lichtempfangselemente mit den beiden Eingängen der Vergleicherschakung (IC^ derart verbindbar sind, daß die abgetasteten Abschnitte des Originals unter Aufteilung in schwarze Abschnitte und in nichtschwarze farbige Abschnitte getrennt graviert werden.
DE19792935872 1978-09-08 1979-09-05 Gerät zum automatischen Gravieren mimeographischer Schablonenpapiere Expired DE2935872C2 (de)

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DE2935872A1 (de) 1980-03-20
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