DE2933845C2 - - Google Patents

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    • AHUMAN NECESSITIES
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Description

Die Erfindung betrifft eine Kupplungseinrichtung zur lös­ baren Verbindung eines Endes eines Tragbandes mit einem Musikinstrument gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei vielen Musikinstrumenten wie Gitarren, Saitenbässen, Banjos, Mandolinen, Marschtrommeln und Saxophonen ist es üblich, an dem Instrument ein Tragband anzubringen, das um den Hals oder über die Schulter des Musikers geführt ist, um das Instrument in einer Spielposition zu halten. Das Band muß dabei so angebracht sein, daß es eine ausreichende Bewegungsfreiheit zwischen Musiker und Instrument zuläßt. Insbesondere sollte eine drehende Bewegung zwischen dem Bandende und dem Instrument möglich sein.
Eine Kupplungseinrichtung der eingangs genannten Art ist beispielsweise aus der US-PS 41 44 794 bekannt. Bei der dort beschriebenen Ausführungsform weist das bandseitige Kupplungsteil einen Zapfen auf, der zum Eingriff in die Bohrung des instrumentenseitigen Kupplungsteiles bestimmt ist. In einer den Zapfen axial durchsetzenden Bohrung ist der Arretierstift verschiebbar geführt. Von der Zapfen­ bohrung erstrecken sich radiale Bohrungen nach außen, in denen zwei Rastkugeln gelagert sind. In der Kupplungs­ stellung der beiden Kupplungsteile greifen diese Rastkugeln in eine kreisförmige Nut, die in der Bohrungswand des instru­ mentenseitigen Kupplungsteiles ausgebildet ist. Da die radialen Bohrungen in dem Zapfen kürzer als der Kugeldurch­ messer sind, werden die Kugeln in der Kupplungsstellung der beiden Kupplungsteile durch den Arretierstift radial nach außen gedrückt, so daß sie nicht aus der Ringnut aus­ treten können und der Zapfen somit nicht aus der Bohrung des instrumentenseitigen Kupplungsteiles herausgezogen werden kann. Um die beiden Teile zu entkuppeln, muß der Arretierstift gegen die Federvorspannung axial verschoben werden, bis eine auf der Außenseite des Arretierstiftes vor­ gesehene Ringnut in Flucht mit den radialen Bohrungen des Zapfens tritt, so daß die Kugeln vollkommen in die radialen Bohrungen eintreten können. In dieser Stellung des Arretier­ stiftes kann dann der Zapfen aus dem instrumentenseitigen Kupplungsteil herausgezogen werden.
Diese Ausführungsform löst zwar die Aufgabe, eine sichere, sich selbsttätig nicht lösende Kupplung zwischen den beiden Kupplungsteilen zu erreichen, wobei die beiden Kupplungs­ teile gegeneinander verdrehbar sein sollen. Jedoch ist die Anordnung relativ aufwendig in der Herstellung. So muß in der Bohrungswand eine torusförmige Nut eingefräst werden. Es müssen Vorkehrungen an dem Zapfen getroffen werden, daß die Kugeln nicht aus den radialen Bohrungen herausfallen können. Andererseits müssen die Kugeln in den radialen Boh­ rungen sehr leicht beweglich sein, da ihre radiale Verstel­ lung beim Einkuppeln und Auskuppeln nur in der Weise erfol­ gen kann, daß sie bei der axialen Verstellung des Zapfens in der Bohrung des instrumentenseitigen Kupplungsteiles durch Schrägflächen und Kantflächen radial nach innen ge­ drückt werden. Dies setzt also eine relativ präzise und daher aufwendige Fertigung des bandseitigen Kupplungs­ teiles voraus. Darüber hinaus ist auch die Handhabung der Kupplungseinrichtung zumindest beim Lösen der beiden Kupp­ lungsteile voneinander nicht so bequem, wie dies wünschens­ wert wäre. Das Einführen des Zapfens in die Bohrung des instrumentenseitigen Kupplungsteiles und das gleichzeitige Eindrücken des Arretierstiftes ist vermutlich ohne Schwierig­ keiten möglich. Die Kugeln werden von der Schrägfläche am freien Ende der Bohrung radial nach innen gedrückt, sobald die Nut an dem Arretierstift in Flucht mit den radialen Bohrungen in den Zapfen tritt. Erreichen die Kugeln die Ring­ nut in der Bohrung, werden sie durch den in seine Arretier­ stellung vorgespannten Arretierstift radial nach außen ge­ drückt, so daß dieser selbsttätig in seine Arretierstellung zurückkehrt. Umständlicher ist jedoch das Trennen der beiden Kupplungsteile, da in diesem Falle einerseits das bandseiti­ ge Kupplungsteil aus der Bohrung herausgezogen, andererseits aber der Arretierstift in Richtung auf das instrumentensei­ tige Kupplungsteil gedrückt werden muß. Es erscheint zweifel­ haft, daß diese einander entgegengesetzten Bewegungen ohne weiteres mit einer Hand zu bewerkstelligen sind, zumal die Kugeln nur dann radial nach innen in ihre Freigabestellung treten können, wenn sich der Arretierstift mit seiner Ring­ nut exakt in Flucht mit den radialen Bohrungen befindet.
Die US-PS 16 47 783 beschreibt eine lösbare Befestigungs­ einrichtung zur Befestigung eines Stoffes an einem starren Träger. Dabei weist das trägerseitige Kupplungsteil einen Bolzen mit einem halbkugelförmigen Kopf auf. Das stoffseitige Kupplungsteil umfaßt ein topfförmiges Gehäuse mit einer exzentrischen Eintrittsöffnung für den Bolzenkopf und einer koaxial zum Gehäuse angeordneten Hülse, die gegen Federkraft axial verschiebbar ist. Der durch die exzentrische Öffnung eintretende Bolzenkopf wird durch die unter Federvorspannung stehende Hülse seitlich zum Gehäuse so verschoben, daß die Hülse über den Bolzenkopf paßt. Dabei greift ein Randabschnitt der Gehäuseöffnung hinter den Bolzenkopf. Diese Befestigungs­ einrichtung hat den Nachteil, daß sie relativ umständlich zu fertigen ist und größeren Kräften kaum standhalten dürfte, da der Bolzenkopf lediglich in einem sehr kleine Teilbereich seines Umfanges von dem Öffnungsrand ausreichend sicher hintergriffen wird. Dies rührt daher, daß der Krümmungsradius des Öffnungsrandes mindestens gleich dem Radius des Bolzenkopfes sein muß, damit der Bolzenkopf in die Öffnung eintreten kann. Das hat zur Folge, daß die den Bolzenkopf hintergreifende Fläche des Öffnungsrandes die Form einer schmalen Mondsichel hat und die Auflage­ fläche für den Bolzenkopf sich somit nicht nur über weniger als 180° erstreckt, sondern zu den beiden Sichelenden hin auch sehr schmal wird. Damit besteht die Gefahr eines Aus­ brechens oder Ausreißens des Bolzenkopfes aus dem Gehäuse.
Die Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kupplungs­ einrichtung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art anzugeben, die einfach in der Herstellung und bei Erhal­ tung der zuverlässigen Verbindung und der nötigen Bewegungs­ freiheit zwischen Band und Instrument gleichzeitig bequem und schnell zu lösen ist.
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Anspuchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Es ist offensichtlich, daß bei der erfindungsgemäßen Ein­ richtung das Verbinden und Trennen der beiden Kupplungsteile bequem mit einer Hand erfolgen kann. Es ist lediglich er­ forderlich, den Arretierstift an seinem Griffstück aus dem Gehäuse herauszuziehen, was beispielsweise mit zwei Fingern erfolgen kann, während der Daumen die nötige Gegenkraft auf das Gehäuse ausübt. In dieser Stellung kann das Gehäuse mit seiner Aufnahme senkrecht zur Verschieberichtung des Arretierstiftes auf das erste Kupplungsteil aufgeschoben und von diesem wieder abgezogen werden. Verwendet der Musiker mehrere Instrumente, können bei entsprechender Anordnung der instrumentenseitigen Kupplungsteile an den Instrumenten verschiedene Instrumente an dem gleichen Tragband eingehängt werden.
Vorzugsweise sind die Seitenwand und der Randflansch - in axialer Richtung betrachtet - U-förmig ausgebildet mit im wesentlichen parallel zueinander verlaufenden U-Schenkeln. Auf diese Weise erhält man eine U-förmig gekrümmte Hohlschiene, in welche der Kopfteil des instrumentenseitigen Kupplungsteiles bequem und ohne Mühe einführbar ist. Das Einführen des Kopfteiles in die Auf­ nahme kann auch dadurch erleichtert werden, daß an den freien Enden der U-Schenkel jeweils nach außen weisende Einführungsflächen ausgebildet sind. Durch diese Ein­ führungsflächen wird die Gefahr erheblich vermindert, daß der Musiker das Kopfteil nicht sofort exakt in die Aufnahme einführt und dabei womöglich das Instrument ver­ kratzt. Zur Verbindung des bandseitigen Kupplungsteils mit dem Tragband wird vorgeschlagen, daß der den Arretierstift führende Gehäuseteil von einem gegenüber der Deckfläche der Aufnahme durchmesserkleineren Rohrstutzen gebildet ist, der auf seiner Außenseite ein Gewinde trägt. Mit Hilfe einer auf den Rohrstutzen aufschraubbaren Mutter kann das Trag­ band zwischen der Deckfläche der Aufnahme und einer Klemm­ scheibe eingespannt werden. Um eine Relativdrehung zwischen dem bandseitigen Kupplungsteil und dem Tragband zu vermeiden, ist auf der Außenseite der Deckfläche vorzugsweise mindestens ein dornartiger Fortsatz angeordnet, der beim Einspannen des Tragbandes zwischen der Deckfläche und der Klemmscheibe in das Tragbandmaterial eindringt. Die unveränderliche relative Lage des bandseitigen Kupplungsteiles gegenüber dem Tragband hat den Vorteil, daß der Musiker beim Ein­ hängen des Tragbandes nicht erst nach der Lage der Öffnung in der Aufnahme tasten muß. Zum anderen ist dadurch sicher­ gestellt, daß das bandseitige Kupplungsteil beispielsweise stets so angeordnet ist, daß die Öffnung der Aufnahme nach oben weist und das instrumentenseitige Kupplungsteil aufgrund des Eigengewichtes des Instrumentes fest und sicher in der U-förmigen Aufnahme hängt.
Gemäß einer einfach herzustellenden und leicht zu bedienenden Ausführungsform ist der Arretierstifte mit seinem Kolben in einer Führungsbohrung des Gehäuses geführt und weist einen sich zum Griffende hin erstreckenden, durchmesserkleineren Abschnitt auf, der in einem die Führungsbohrung an dem der Aufnahme fernen Ende begrenzenden Ringflansch geführt ist, wobei zwischen Ringflansch und Kolben eine den durchmesser­ kleinere Abschnitt umschließende Schraubenfeder angeordnet ist und wobei der Arretierstift außerhalb des Gehäuses einen Anschlag aufweist, der den Weg des Arretierstiftes in Richtung auf die Aufnahme begrenzt.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich auch aus der folgenden Beschreibung, welche in Verbindung mit den Zeichnungen die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles darstellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Gitarre, die mittels zweier erfindungsgemäßer Kupp­ lungseinrichtungen mit einem Tragband ver­ bunden ist;
Fig. 2 einen Schnitt längs Linie 2-2 in Fig. 1 und Fig. 3;
Fig. 3 einen teilweise weiter aufgebrochen Schnitt längs Linie 3-3 in Fig. 2;
Fig. 4 eine Seitenansicht der in Fig. 1 linken Kupplungsanordnung mit den beiden Kupplungsteilen in ihrer entkuppelten Stel­ lung;
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht des band­ seitigen Kupplungsteiles mit Blickrichtung in die Aufnahme hinein;
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht des instru­ mentenseitigen Kupplungsteiles und
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht des band­ seitigen Kupplungsteiles mit Blickrichtung auf die Außenseite der Deckfläche, wobei die Klemmscheibe und die auf den Rohrstutzen auf­ schraubbare Mutter entfernt sind.
In Fig. 1 erkennt man eine Gitarre 10, deren Körper 11 mit Hilfe zweier erfindungsgemäßer Kupplungseinrichtungen 14 mit einem Tragband 12 verbunden ist. Die Kupplungsein­ richtungen 14 sind beide identisch ausgebildet und sollen nun anhand der Fig. 2 bis 7 näher erläutert werden.
Die Kupplungseinrichtung 14 besteht im wesentlichen aus zwei Teilen, nämlich einem instrumentenseitigen Kupplungs­ teil 16 und einem bandseitigen Kupplungsteil 18. Das in­ strumentenseitige Kupplungsteil 16 besteht im wesent­ lichen aus einem einstückigen, rotationssymmetrischen Schaft mit einem im wesentlichen zylindrischen Kopfteil 20 und einem durchmesserkleineren Halsteil 22, wobei Kopf­ teil 20 und Halsteil 22 durch eine im wesentlichen radial verlaufende Schulter 24 voneinander getrennt sind. An das Halsteil 22 schließt sich eine durchmessergrößere Basis 26 an, welche an dem Instrumentenkörper flach anliegt. Durch das Kopfteil und das Halsteil erstreckt sich koaxial zum Schaft 16 eine Bohrung 28, die durch eine durchmesserklei­ nere koaxiale Bohrung in der Basis 26 fortgesetzt wird. Eine Schraube 30, welche diese durchmesserkleinere Bohrung durchsetzt und deren Kopf in der Bohrung 28 liegt, be­ festigt den Schaft 16 an dem Instrumentenkörper 11.
Das bandseitige Kupplungsteil 18 umfaßt ein allgemein mit 32 bezeichnetes Gehäuse mit einer zur Aufnahme des Kopf­ teiles 20 an dem Schaft 16 bestimmten Aufnahme 34 und einem im wesentlichen zylindrischen Rohrstutzen 35. Die Aufnahme 34 umschließt einen Hohlraum 38, der von einer Deckfläche 40, einer Seitenwand 42 und einem Randflansch 44 begrenzt ist. Die Seitenwand 42 erstreckt sich senk­ recht zu der Deckfläche 40 etwa entlang des halben Um­ fanges derselben und läßt eine Einführöffnung 46 zu dem Hohlraum 38 frei. Der Randflansch 44 begrenzt eine sich von der Einführöffnung 46 nach innen erstreckende U-förmige Aussparung 48 und weist zwei zueinander im wesentlichen parallele U-Schenkel 50 auf, die durch einen halbkreis­ förmigen Mittelabschnitt 52 miteinander verbunden sind (Fig. 3).
Der Hohlraum 38 ist so bemessen, daß der den Kopfabschnitt 20 des Schaftes 22 aufzunehmen vermag, wobei der Kopfab­ schnitt 20 quer zu seiner Achse durch die Einführöffnung 46 in den Hohlraum 48 eingeführbar ist. Dabei hintergreift der Randflansch 44 den Kopfteil 20, so daß der Kopfteil 20 nicht in axialer Richtung aus dem Hohlraum 38 herausgezogen wer­ den kann (siehe Fig. 2 und 3). Deckfläche 40, Seitenwand 42 und Randflansch 44 bilden somit eine etwa U-förmig gekrümm­ te Hohlschiene, in welche der Kopfteil 20 des Schaftes 16 eingeführt werden kann, während der Halsteil 22 in die Aus­ sparung 48 greift.
Die parallelen U-Schenkel 50 des Randflansches 44 und die entsprechenden U-Schenkel der Seitenwand 42 sind zur Ein­ führöffnung 46 hin nach außen erweitert, so daß einen Einführungstrichter bildende Einführungsflächen entstehen, welche das Einführen des Kopfteiles 20 in den Hohlraum 38 erleichtern (vgl. Fig. 3, 5 und 7).
Während also der an der Schulter 24 anliegende Randflansch 44 ein axiales Herausziehen des Kopfteiles 20 aus der Auf­ nahme 34 verhindert, wird eine Bewegung des Kopfteiles 20 quer zur Achse aus der Einführöffnung 46 heraus durch einen kolbenartigen Arretierstift 54 verhindert, der in einer Bohrung 58 des Rohrstutzens 35 axial beweglich geführt ist und bei Anordnung des Kopfteiles 20 in der Aufnahme 34 mit seinem kolbenförmigen Ende 56 in die dann koaxial zur Boh­ rung 58 liegende Bohrung 28 des Schaftes 1 eingreift (Fig. 2). Der Arretierstift 54 ist in seine in der Fig. 2 dargestellte Arretierstellung durch eine Schraubenfeder 64 vorgespannt, welche die den Kolben 56 tragende durch­ messerkleinere Kolbenstange 62 koaxial umgibt und sich einerseits an dem Kolben 56 und andererseits an einem quer zur Rohrachse des Rohrstutzens 35 verlaufenden Flansch abstützt, den die Kolbenstage 62 in einer koaxialen Boh­ rung 60 durchsetzt. Ein Herausdrücken des Kolbens 56 aus der Bohrung 58 wird durch einen Sicherungsring 66 ver­ hindert, der in eine Ringnut in einem außerhalb des Rohr­ stutzens 35 befindlichen Abschnitt der Kolbenstange 62 eingesetzt ist (Fig. 2).
Mit Hilfe eines auf das freie Ende der Kolbenstange 62 aufgeschraubten Knaufes 68 kann der Kolben 56 gegen die Vorspannkraft der Schraubenfeder 64 soweit in die Bohrung 58 hineingezogen werden, daß er außer Eingriff mit dem Kopfteil 20 kommt. Dadurch kann dieses aus dem Hohlraum 38 der Aufnahme 34 quer zur Achse herausgezogen werden, wodurch die beiden Kupplungsteile voneinander getrennt sind. Wie man erkennt, lassen sich die beiden Kupplungs­ teile 16 und 18 auf außerordentlich einfache Weise mit­ einander verbinden und voneinander lösen. Wenn die beiden Kupplungsteile 16 und 18 miteinander verbunden sind, sind sie ohne Behinderung frei gegeneinander um die Achse der Bohrungen 28 und 58 drehbar.
Der im wesentlichen zylindrische Rohrstutzen 35 weist auf seiner Außenseite ein Außengewinde auf, so daß eine Mutter 70 auf den Rohrstutzen 35 aufschraubbar ist. Diese Mutter 70 dient in Verbindung mit einer Beilagscheibe oder Klemm­ scheibe 72 dazu, das Trageband 12 zwischen der Außenseite der Deckfläche 40 und der Beilagscheibe 72 einzuspannen. Um eine Relativdrehung zwischen dem Tragband 12 und dem bandseitigen Kupplungsteil 18 zu verhindern, sind auf der Außenseite der Deckfläche 40 dornartige Fortsätze 74 ange­ ordnet, die beim Einspannen des Tragbandes 12 in dasselbe eindringen und jede Drehung zwischen dem Tragband 12 und dem bandseitigen Kupplungsteil 18 unterbinden.
Wie man insbesondere den Fig. 2 und 3 entnehmen kann, ist der Innenradius des Mittelabschnittes 52 des U-förmigen Randflansches 44 im wesentlichen gleich dem Außenradius des Halsteiles 22, während der Innenradius des halbkreis­ förmig gekrümmten Abschnittes der Seitenwand 42 im wesent­ lichen gleich dem Außenradius des Kopfteiles 20 ist. Da­ durch ist sichergestellt, daß die Bohrungen 28 und 58 mit­ einander fluchten, sobald das Kopfteil 20 bzw. das Hals­ teil 22 an der Seitenwand 42 bzw. dem Randflansch 44 an­ stoßen. Dadurch wird das unter der Wirkung der Schrauben­ feder 64 erfolgende Einrasten des Kolbens 56 in der Boh­ rung 28 erleichtert.
Das bandseitige Kupplungsteil 18 wird vorzugsweise so an dem Band 12 angebracht, daß die Einführungsöffnung 46, bezogen auf die übliche Gebrauchsstellung des Tragbandes 12, nach oben weist. Dadurch hängt der jeweilige Schaft 16 mit seinem Kopfteil 20 unter dem Eigengewicht des Instrumentes sicher in dem Hohlraum 38 der Aufnahme 32, wobei das Ge­ wicht des Instrumentes im wesentlichen von der Seitenwand 42 und dem Randflansch 44 aufgefangen wird, während der Kolben 56 im wesentlichen entlastet ist und lediglich ein Herausrutschen des Kopfteiles 20 aus der Aufnahme 32 ver­ hindert.
Die vorliegende Beschreibung zeigt, daß die beiden Kupp­ lungsteile 16 und 18 bequem und schnell auch ohne hinzu­ sehen miteinander zu verbinden oder voneinander zu lösen sind. Der Musiker bracht also nicht mehr das Band über den Kopf abzuziehen, sondern kann es mit einem kurzen Handgriff von dem Instrument lösen. Die erfindungsgemäßen Kupplungseinrichtungen erlauben ferner eine Drehung zwi­ schen dem Tragband und dem Instrument, so daß der Musiker volle Bewegungsfreiheit für sein Instrument hat.
Die erfindungsgemäßen Kupplungseinrichtungen können selbst­ verständlich auch zur Befestigung anderer Gegenstände als Musikinstrumente an einem Tragband verwendet werden.

Claims (6)

1. Kupplungseinrichtung zur lösbaren Verbindung eines Endes eines Tragbandes mit einem Musikinstrument, umfassend ein instrumentenseitiges Kupplungsteil von rotationssymmetrischer Form, das an seinem einen axialen Ende am Musikinstru­ ment befestigbar ist und eine zu seinem anderen Ende hin offene axiale Bohrung aufweist, und ein bandseitiges Kupplungsteil mit einem Gehäuse, in dem ein die beiden Kupplungsteile in ihrer Kupplungsstellung sichernder Arretierstift gegen eine ihn in seine Arretierstellung vorspannende Federkraft axial verschiebbar gelagert ist, wobei der Arretierstift in der Kupplungsstellung in die Bohrung des instrumentenseitigen Kupplungsteiles hinein­ ragt, dadurch gekennzeichnet, daß das instrumentenseitige Kupplungsteil (16) an seinem freien Ende einen im wesentlichen zylindrischen Kopfteil (20) und einen von diesem durch eine radiale Schulter (24) ge­ trennten Halsteil (22) aufweist, daß das Gehäuse (32) eine Aufnahme (34) für den Kopfteil (20) aufweist, die von einer im wesentlichen quer zur Achse des Arretier­ stiftes (54) verlaufenden und eine Durchtrittsöffnung für den Arretierstift (54) aufweisenden Deckfläche (40), einer an dieser ansetzenden, achsparallelen und im we­ sentlichen halbkreisförmig mit einem dem Radius des Kopf­ teiles (20) entsprechenden Radius gekrümmten Seitenwand (42) und einem an dieser ansetzenden radial nach innen weisenden Randflansch begrenzt ist, dessen Abstand von der Deckfläche (40) im wesentlichen gleich der axialen Abmessung des Kopfteiles (20) und dessen radiale Abmessung kleiner oder gleich der radialen Breite der Schulter (24) ist, und daß der Arretierstift (54) an seinem der Aufnahme nahen Ende einen zum Eingriff in die Bohrung (28) be­ stimmten Kolben (56) und an seinem anderen Ende ein Griffstück (68) trägt, an dem er gegen die Federvorspan­ nung aus der Bohrung herausziehbar ist.
2. Kupplungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwand (42) und der Randflansch (44) - in axialer Richtung betrach­ tet - U-förmig ausgebildet sind mit im wesentlichen parallel zueinander verlaufenden U-Schenkeln (50, 50).
3. Kupplungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den freien Enden der U-Schenkel (50, 50) jeweils nach außen weisende Einführungsflächen ausgebildet sind.
4. Kupplungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß der den Arretierstift (54) führende Gehäuseteil von einem gegen­ über der Deckfläche (40) der Aufnahme (34) durchmesser­ kleineren Rohrstutzen (35) gebildet ist, der auf seiner Außenseite ein Gewinde trägt.
5. Kupplungseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Außenseite der Deckfläche (40) mindestens ein dornartiger Fortsatz (74) angeordnet ist.
6. Kupplungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Arretier­ stift (54) mit seinem Kolben (56) in einer Führungsboh­ rung (58) des Gehäuses (32) geführt ist und einen sich zum Griffende hin erstreckenden, durchmesserkleineren Abschnitt (62) aufweist, der in einer die Führungsboh­ rung (58) an dem der Aufnahme fernen Ende begrenzenden Ringflansch geführt ist, wobei zwischen dem Ringflansch und dem Kolben (56) eine den durchmesserkleineren Ab­ schnitt (62) umschließende Schraubenfeder (64) angeord­ net ist und wobei der Arretierstift (54) außerhalb des Gehäuses (32) einen Anschlag (66) aufweist, welcher den Weg des Arretierstiftes (54) in Richtung auf die Auf­ nahme (34) begrenzt.
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