DE293286C - - Google Patents
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- DE293286C DE293286C DENDAT293286D DE293286DA DE293286C DE 293286 C DE293286 C DE 293286C DE NDAT293286 D DENDAT293286 D DE NDAT293286D DE 293286D A DE293286D A DE 293286DA DE 293286 C DE293286 C DE 293286C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06C—FINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
- D06C5/00—Shaping or stretching of tubular fabrics upon cores or internal frames
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Dry Formation Of Fiberboard And The Like (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 293286 KLASSE Bö. GRUPPE
Maschine zum Pressen und Glätten von Trikotwaren.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Februar 1914 ab.
Unter Trikotwaren sind Kleidungsstücke verstanden, die aus gewirkten Trikotstoffen in
Baumwolle, Wolle oder Seide hergestellt werden. Als letzte Behandlung in der Ausrüstung
werden die fertigen Trikotwaren in hydraulischen Pressen zwischen Preßspäne und durch
Dampf oder in Öfen vorgewärmte eiserne Platten gelegt und eine gewisse Zeit dem hydraulischen
Druck ausgesetzt.
ίο Diese Arbeitsweise ist umständlich, erfordert
viel Handarbeit und zeigt sich besonders in kleinen Betrieben wenig wirtschaftlich, da nicht
immer die für eine Presse erforderliche Warenmenge täglich fertiggestellt wird. Es muß dann
der restliche leere Packraum der Presse durch Holzklötze oder Platten ausgefüllt werden.
Auch ist es wegen des großen Gewichtes beschwerlich, die in Packen geschichteten Späne
von Hand in den Preßraum einzuschieben.
Es sind zur Verbesserung dieser Arbeitsweise Vorrichtungen bekannt, die auf eine mehr kontinuierliche
Preßarbeit hinzielen. Diese Pressen arbeiten in der Weise, daß gegen eine festgelagerte, geheizte obere Platte durch Knie-
hebel eine gleich große untere Platte gepreßt wird, die zwecks Beschickung nach rechts oder
links herausgeschwungen werden kann. Hierbei werden immer nur zwei Preßspäne mit dazwischengelegter
Ware behandelt. Auch dieses Verfahren benötigt bei geringer Leistung zuviel Bedienung.
Auch hat man schon die Wirkware zwischen zwei Preßspäne gelegt und mit diesen Auflagen
durch Preßwalzen geführt. Die Erfindung betrifft eine Maschine, bei der die Trikotware
zwischen Preßspäne durch Walzen geführt wird, wobei aber vor und hinter den Preßwalzen
Heizplatten und Zugwalzen so angeordnet sind, daß die in die Maschine eingeführten Preßspäne
mit der eingelegten Ware selbsttätig die drei Walzenpaare durchläuft und hierbei vor
und hinter den Preßwslzen durch eine Heizvorrichtung wandert. Hierdurch wird bei hoher
Leistungsfähigkeit und fortlaufender Arbeitsweise vorzügliches Pressen und Glätten der
Trikotware erreicht. Außerdem behält bei Behandlung der Ware in einer Maschine nach der
Erfindung die Ware die durch die Pressung erzielte, für das Fertigmachen und Verpacken erforderliche
bestimmte geringste Dicke, was bei keiner der oben erwähnten bekannten Arbeitsweisen
der Fall ist.
Auf der Zeichnung ist in den Fig. 1 und 2 schematisch ein Ausführungsbeispiel dargestellt,
wobei angenommen ist, daß die Ware von rechts nach links die Maschine durchläuft.
Es bezeichnen ^1, g2 die Tische zur Aufnahme
der geschichteten Späne und der dazwischengelegten Ware a; C1, c2, C3, C4 sind Zugwalzen-,
paare, dv d^.dz, di mit Dampf beheizte Platten,
die mit ihren inneren glatten Flächen um die Stärke zweier Preßspäne mit eingelegter
Ware voneinander entfernt sind; ex, e2 sind
Preßwalzen, die durch Hebel-, Schrauben- oder hydraulischen Druck aufeinander zu pressen
sind. Die Walzen ex und e% sind entweder aus
Metall oder aus elastischem Material, wie gepreßtem Papier, Baumwolle oder Jute, gefertigt.
Die untere Walze ist ■ angetrieben, die obere senkrecht verschiebbar und auf verschiedene
Preßhöhen einzustellen.
Je zwei Späne mit eingelegter Ware werden, den Zugwalzen C1 und c2 zugeführt und von
diesen selbsttätig zwischen die geheizten Platten (L1, d2 geschoben. Hier findet die Erwärmung
der Späne statt, dann erfolgt zwischen den Walzen ex und ea die Pressung, und schließlich
legen die Zugwalzen C3, C4 die Späne mit
der Ware auf den Tisch g2, der sich mit zunehmender
Höhe des Warenstoßes selbsttätig senkt. Der Vorgang kann dann von rechts nach links wiederholt werden, wobei die Platten
d3, di geheizt sind.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Maschine zum Pressen und Glätten von Trikotwaren unter Durchführung der Ware zwischen Preßspänen durch Preßwalzen, dadurch gekennzeichnet, daß vor und hinter den' Preßwalzen (ev e2) Heizplatten (dv d2 und d3, dt) und Zugwalzen (C1, C2 und C3, c4) so angeordnet sind, daß die in die Maschine eingeführten Preßspäne mit zwischengelegter Ware selbsttätig die drei Walzenpaare durchlaufen und dabei an den geheizten Platten vorbeigleiten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE293286C true DE293286C (de) |
Family
ID=547959
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT293286D Active DE293286C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE293286C (de) |
-
0
- DE DENDAT293286D patent/DE293286C/de active Active
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