DE2932400C2 - Vorrichtung zur kontinuierlichen Wärmebehandlung von bahnförmigem Textilgut - Google Patents

Vorrichtung zur kontinuierlichen Wärmebehandlung von bahnförmigem Textilgut

Info

Publication number
DE2932400C2
DE2932400C2 DE19792932400 DE2932400A DE2932400C2 DE 2932400 C2 DE2932400 C2 DE 2932400C2 DE 19792932400 DE19792932400 DE 19792932400 DE 2932400 A DE2932400 A DE 2932400A DE 2932400 C2 DE2932400 C2 DE 2932400C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
outlet
chamber
treatment
inlet
vapors
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19792932400
Other languages
English (en)
Other versions
DE2932400A1 (de
Inventor
Irina B. Bliničeva
Bronislav A. Galinskij
Nikolaj M. Katyšev
Oleg M. Lifenzev
Ljubov G. Ivanovo Lušnikova
Boris N. Melnikov
Evgenij A. Osminin
Aleksandr I. Stšegolev
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IVANOVSKIJ CHIMIKO-TECHNOLOGICESKIJ INSTITUT IVANOVO SU
IVANOVSKIJ NAUCNO-ISSLEDOVATEL'SKIJ INSTITUT CHLOPCATOBUMAZNOJ PROMYSLENNOSTI
Original Assignee
IVANOVSKIJ CHIMIKO-TECHNOLOGICESKIJ INSTITUT IVANOVO SU
IVANOVSKIJ NAUCNO-ISSLEDOVATEL'SKIJ INSTITUT CHLOPCATOBUMAZNOJ PROMYSLENNOSTI
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IVANOVSKIJ CHIMIKO-TECHNOLOGICESKIJ INSTITUT IVANOVO SU, IVANOVSKIJ NAUCNO-ISSLEDOVATEL'SKIJ INSTITUT CHLOPCATOBUMAZNOJ PROMYSLENNOSTI filed Critical IVANOVSKIJ CHIMIKO-TECHNOLOGICESKIJ INSTITUT IVANOVO SU
Priority to DE19792932400 priority Critical patent/DE2932400C2/de
Publication of DE2932400A1 publication Critical patent/DE2932400A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2932400C2 publication Critical patent/DE2932400C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B23/00Component parts, details, or accessories of apparatus or machines, specially adapted for the treating of textile materials, not restricted to a particular kind of apparatus, provided for in groups D06B1/00 - D06B21/00
    • D06B23/14Containers, e.g. vats
    • D06B23/16Containers, e.g. vats with means for introducing or removing textile materials without modifying container pressure
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B19/00Treatment of textile materials by liquids, gases or vapours, not provided for in groups D06B1/00 - D06B17/00
    • D06B19/0005Fixing of chemicals, e.g. dyestuffs, on textile materials
    • D06B19/0029Fixing of chemicals, e.g. dyestuffs, on textile materials by steam
    • D06B19/0035Fixing of chemicals, e.g. dyestuffs, on textile materials by steam the textile material passing through a chamber
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B9/00Solvent-treatment of textile materials
    • D06B9/02Solvent-treatment of textile materials solvent-dyeing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur kontinuierlichen Wärmebehandlung von bahnförmigem Textilgut unter Einwirkung von Dämpfen eines organischen Lösungsmittels, insbesondere zur Farbstoff-Fixierung, die eine Behandlungskammer und eine Einrichtung zur Wiedergewinnung des Lösungsmittels aufweist, wobei die Einrichtung zur Wiedergewinnung des Lösungsmittels eine beheizbare Restverdampfungskammer, mindestens einen Absaugventilator, eine Kondensationseinrichtung für die Dämpfe und einen Kondensatsammler umfaßt und bei welcher die Restverdampfungskammer in unmittelbarer Nähe und außerhalb der Behandlungskammer angeordnet ist.
Eine derartige Vorrichtung ist bei einer Anlage zur Naßbehandlung bekannt, wie sie der DE-AS 23 25 423 zu entnehmen ist. Hierbei besteht das Problem, die Lösungsmittelreste zu entfernen. Die eigentliche Stoffbehandlung erfolgt im Bad. Hieraus ergibt sich die Konsequenz, daß ein Luftzutritt, der eine Verdünnung der Lösungsmitteldämpfe bewirkt, die Qualität der eigentlichen Behandlung nicht beeinträchtigt.
Aus der GR-PS 1146 954 ist eine Dampfbehandlungskammer für Textilgut bekannt, die ein Eintrittsgehäuse mit einer Absaugvorrichtung und eine Auslaßvorriehturig mit einem Wasserverschluß aufweist. Am Boden der Dampfbehandlungskammer ist ein mit Wasser gefüllter Behälter zur Erzeugung von Dampf mit Hilfe von Heizelementen angeordnet Das Textilgut wird in der Dampfbehandlungskammer über zwei Siebtrommeln geführt, die mit Absaugventilatoren ausgestattet sind, welche in der Nähe der Stirnwände der Trommeln angeordnet sind. Über und unter den Trommeln sind Lochbleche vorgesehen, die eine gleichmäßige Verteilung des Behandlungsmediums gewährleisten. Das Eintrittsgehäuse und die Auslaßvorrichtung werden beheizt, um die Kondensation der Dämpfe zu verhindern.
ίο Am Austritt kann ferner ein Gehäuse mit einer Absaugvorrichtung angeordnet sein. Zwischen der Eintrittsvorrichtung und dem Gehäuse und/oder der Austrittsvorrichtung und der Kammer ist eine Labyrinthdichtung vorgesehen.
Auch in dieser Anlage kann mit einem Dampfmedium, das aus einem azeotropen Gemisch aus Wasserdampf und organischen Lösungsmitteln besteht, infolge des allmählichen Verbrauchs und damit der Änderung der Konzentration des azeotropen Gemisches infolge des Absaugens aus dem Eintrittsgehäuse (Austrittsgehäuse) nicht gearbeitet werden. Außerdem wird dabei die umgebende Atmosphäre verunreinigt. Die abgesaugten Dämpfe des azeotropen Gemisches dürfen auch wegen ihrer ständigen Verdünnung durch Luft nicht ins Innere der Dampfbehandlungskammer zurückgeführt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art dahingehend zu gestalten, daß der Eintritt von Luft in die und der Austritt von Lösungsmittel aus der Vorrichtung verhindert wird, wobei während der Behandlung im Vergleich zu bekannten Vorrichtungen Heizenergie eingespart werden soll und die Vorrichtung eine gedrungene kompakte, platzsparende Bauart aufweist. Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
Die in der Vorrichtung vorgesehene Restverdampfungskammer ermöglicht es, die während der Behandlung eines Textilguts in der Kammer sorbierten Dämpfe des organischen Lösungsmittels (Behandlungsmittels) zu entfernen, wodurch die Verunreinigung des Textilguts und der umgebenden Atmosphäre vermieden wird. Gleichzeitig führt die sofortige Entfernung eines Teils der Dämpfe des Behandlungsmittels aus dem Textilgut zur Intensivierung des Fixierungsprozesses der Farbstoffe am Fasergut. Die Anordnung der Restverdampfungskammer über dem Austrittsspalt gestattet es, das Entweichen der Dämpfe des Behandlungsmittels, das vom bewegten Textilgut mechanisch mitgerissen wird, in die umgebende Atmosphäre zu vermeiden.
Die Absaugventilatoren der Restverdampfungskammer und des Ein- und Auslasses erlauben es, in ihnen ein bestimmtes Vakuum zu schaffen, das das Ansaugen von Umgebungsluft bewirkt, was den Austritt der Dämpfe des Behandlungsmittels in die Umgebung ausschließt. Die Labyrinthverschlüsse gestatten es, die Menge an Dämpfen zu vermindern, die durch sie zum unmittelbaren Ausgang durch den Ein- bzw. den Auslaß dringen, was den Einsatz von Ventilatoren mit geringer Leistung möglich macht. Gleichzeitig wird durch die Labyrinthverschlüsse verhindert, daß Umgebungsluft ins Innere der Dampfbehandlungskammer der Vorrichtung eindringt, während das Textilgutfrei in die Behandlungskammer gelangen bzw. diese verlassen kann. Die Ver- bindung der Absaugventilatoren der Restverdampfungskammer und des Ein- und Auslasses mit dem Kondensatsammler ermöglicht es, ein einziges Rcgencrierungssystem für die Behandlungsmitteldämpfc vorzusc-
3 4
hen und das Dämpfekondensat in einen Kondensat- können Heizvorrichtungen 13 beliebiger bekannter sammler zu leiten, was einen geschlossenen technologi- Bauart angeordnet sein, die im Innenraum 14 der Restschen Zyklus garantiert Die Labyrinthvorschlüsse sind verdampfungskammer 7 die vorgegebene Temperatur in der Dampfbehandlungskammer angeordnet, was die aufrechterhalten. Im Innenraum 14 der Restverdampsonst notwendige Anordnung von Heizvorrichtungen in 5 fungskammer 7 sind Leitrollen 15, die beheizt sein könden Verschlüssen zur Vermeidung der Kondensation nen, zum Transport des Textilguts angeordnet, wenn in der Dämpfe des Behandlungsmittels und der daraus fol- der Restverdampfungskammer 7 keine Heizvorrichtungenden unzulässigen Befeuchtung des Textilguts unnö- gen vorgesehen sind. Außerdem ist die Restverdamptig macht. Dadurch, daß die Behandlungskammer einen fungskammer 7 mit einem Absaugventüator 16 bekanngemeinsamen Ein-und Auslaß aufweist, ist die Vorrich- io ter Bauart ausgestattet, der durch einen Stutzen 17 mit tung gedrängt (kompakt), ohne daß ihre Arbeitsweise dem Innenraum 14 der Restverdampfungskammer 7 beeinträchtigt wird, und mit geringen Abmessungen verbunden ist
ausführbar. Die gedrängte und gegenseitige Anordnung Die Absaugventilatoren 10 und 16 sind jeweils über der einzelnen Vorrichtungseinheiten ermöglicht den die Kühlvorrichtungen 12 und 18 mit einem Kondensat-Prozeß der Wärmebehandlung von Textilgut zu intensi- 15 sammler 19 in Verbindung gesetzt der durch einen Stutvieren. Vorzugsweise sind die Leitrollen beheizbar, was zen 20 mit dem Behälter 3 in Verbindung steht wobei die Behandlung weiter intensiviert der Kondensatsammler 19 oberhalb der Badhöhe des
Eine weitere vorzugsweise Ausgestaltung besteht Behandlungsmittels im Behälter 3 angeordnet ist.
darin, daß die Absaugventilatoren der Verschlüsse über Jeder Labyrinth Verschluß 6 weist Trennwände 21 für
Kühlvorrichtungen mit einem gemeinsamen Konden- 20 einen labyrinthartigen Durchgang für das Textilgut auf,
satsammler, der auch mit der Restverdampfungskam- wobei in den Umlenkabschnitten des Durchgangs l.eit-
mer verbunden ist in Verbindung stehen. rollen 22 angeordnet sind, die das Textilgut diese Ver-
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Aus- Schlüsse leicht passieren lassen, wobei die Bewegungs-
führungsbeispiels einer Vorrichtung zur kontinuierli- richtung des Textilguts durch Pfeile B angedeutet ist.
chen Wärmebehandlung von bahnförmigem Textilgut 25 Mit dem Absaugventüator 10 steht der Teil 23 des Laby-
gemäß der Erfindung unter Bezugnahme auf eine Zeich- rinthverschlusses 6 in Verbindung, der unmittelbar an
nung näher erläutert den Ein-bzw. Auslaß 4 bzw. 5 anschließt.
Die Figur zeigt in schematischer Darstellung eine Ge- Im Roden des Behälters 3 ist eine Vorrichtung 24 zum
samtansicht einer Vorrichtung zur kontinuierlichen Ablassen des Behandlungsmittels und im oberen Teil
Wärmebehandlung von Textilgut im Längsschnitt mit 30 der Dampfbehandlungskammer ein Not-Absaugventila-
gemeinsamem Ein- und Auslaß. tor 26 vorgesehen.
Eine Vorrichtung zur kontinuierlichen Wärmebe- Die erfindungsgemäße Vorrichtung arbeitet auf fol-
handlung von Textilgut enthält eine Dampfbehand- gende Weise.
lungskammer 1 mit darin angeordneten bekannten Vor- Ober eine (nicht dargestellte) Rohrleitung wird dem
richtungen 2 zum Transport eines bahnförmigen Textil- 35 Behälter 3 ein azeotropes Gemisch von Wasser und
stoffes A (Wälzrollen, Netztrommeln, Förderer), einen einem organischen Lösungsmittel zugeführt, wobei alle
Behälter 3 für das Behandlungsmittel, beispielsweise ein Heizvorrichtungen 8 und 13 sowie die Absaugventilato-
azeotropes Gemisch von Wasser und einem organi- ren 10 und 16 eingeschaltet werden. Nach dem Erwär-
sehen Lösungsmittel, einen Einlaß 4 und einen Auslaß 5, men des azeotropen Gemisches bis zum Sieden und
sowie Labyrinthverschlüsse 6 und eine Restverdamp- 40 Füllen des gesamten Volumens der Dampfkammer 1 mit
fungskammer 7. dessen Dämpfen wird in dem Absaugrohr 11 und im
Die Dampfbehandlungskammer 1 wird durch beliebi- Stutzen 17, die die Dämpfe jeweils aus den Labyrinth-
ge bekannte Heizvorrichtungen 8 beheizt, die in deren verschlüssen 6 und der Restverdampfungskammer 7 ab-
Wände eingebaut sind, außerdem sind Heizvorrichtun- leiten, der erforderliche Unterdruck eingestellt, um das
gen 8 im Behälter 3 zur ständigen Erwärmung des Be- 45 Entweichen der Dämpfe aus der Behandlungskammer 1
handlungsmittels und längs des Ein- und Auslasses 4 und und der Restverdampfungskammer 7 in den umgeben-
5 angeordnet. den Baum zu verhindern und die Entfernung der restli-
Der Behälter 3 ist von der Dampfbehandlungskam- chen Dämpfe vom die Restverdampfungskammer 7 ver-
mer 1 durch eine gelochte waagerechte Trennwand 9 lassenden Textilstoff zu gewährleisten. Hierbei ver-
getrennt. 50 schiebt sich der Textilstoff in der durch den Pfeil B
Die Labyrinthverschlüsse 6 sind am Ein- und Auslaß 4 angedeuteten Richtung und läuft durch den Einlaß 4,
bzw. 5 angeordnet und mit Absaugventilatoren 10 belie- den Labyrinthverschluß 6, die Dampfbehandlungskam-
biger bekannter Bauart ausgestattet, wobei der Einlaß 4 mer 1, den Labyrinthverschluß 6 und den Auslaß 5, wo·
und der Auslaß 5 vereinigt sind, d. h. unmittelbar unter- bei der Transport des Textilstoffes durch die Vorrich-
einander in einer der Wände der Dampfbehandlungs- 55 tungen 2 und die Leitrollen 15,22 erfolgt,
kammer 1 liegen. Hierbei können die Labyrinthver- Die durch den Ein- und Auslaß 4 bzw. 5 abgesaugte
Schlüsse 6 unmittelbar im Ein- und Auslaß 4 bzw. 5 Außenluft gelangt in die Labyrinthverschlüsse 6 und
liegen (nicht gezeigt), oder innerhalb der Dampfbehand- wird von dort durch die Absaugventilatoren 10 zusam-
lungskammer 1 angeordnet sein, wie es dargestellt ist. men mit den in sie gelangenden Dämpfen des azeotro-
Hierbei sind die Labyrinthverschlüsse 6 an der Wand 60 pen Gemisches abgeleitet. Die Labyrinthtrennwände 21
der Dampfbehandlungskammer 1 befestigt, in der der erlauben es den Dämpfen nicht, aus dem Labyrinthver-
Ein- und Auslaß 4 bzw. 5 ausgeführt sind. Die Absaug- Schluß 6 zum Einlaß 4 bzw. Auslaß 5 zu strömen, und
Ventilatoren 10 der Labyrinthverschlüsse 6 sind durch vei sperren zugleich für die angesaugte Luft den Weg
ein Absaugrohr 11 mit einer Kühlvorrichtung 12 ver- ins Innere der Dampfbehandlungskammer 1. Das
bunden. 65 Dampf-Luft-Gemisch, das durch das Absaugrohr 11
Die Rest verdampfungskammer 7 ist über dem Auslaß bzw. den Stutzen 17 anströmt, wird in die jeweiligen
5 außerhalb der Dampfbehandlungskammer 1 angeord- Kühlvorrichtungen 12 und 18 geleitet. Das gewonnene
net. In den Wänden der Restverdampfungskammer 7 Kondensat sammelt sich im Kondensatsammler 19.
Nach der Behandlung des Textilstoffes in der Dampfbehandlungskammer 1 verläßt er sie durch den Labyrinthverschluß 6 und den Auslaß 5 und gelangt in die Restverdampfungskammer 7. Die vom Textilstoff A mitgerissenen und von diesem sorbierten Dämpfe des azeotropen Gemisches werden aus der Restverdampfungskammer 7 vom Absaugventilator 16 abgesaugt, in der Kühlvorrichtung 18 abgekühlt und dem Kondensatsammler 19 zugeleitet. Das auf diese Weise regenerierte azeotrope Gemisch gelangt zurück in den Behälter 3. Bei Bedarf, beispielsweise beim Abschalten des Absaugventilators 10, wird der Not-Absaugventilator 26 automatisch eingeschaltet, wobei die abgesaugten Dämpfe ebenfalls kondensiert und in einem separaten (nicht abgebildeten) Kondensatsammler aufgefangen werden. Gleichzeitig werden die Heizvorrichtungen 8 abgeschaltet und die Ablaßvorrichtung 25 geöffnet
Entsteht die Notwendigkeit, die Vorrichtung stillzusetzen, so werden die Heizvorrichtungen 8 abgeschaltet, danach wird bei Bedarf (beispielsweise zum Austausch des azeotropen Gemisches) die Ablaßvorrichtung 25 geöffnet, der Notventilator 26 wird eingeschaltet, und die Behandlungskammer 1 wird vollständig von den Dämpfen des azeotropen Gemisches befreit.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung gestattet es, Textilstoffe zur Fixierung von Farbstoffen an den Fasern im Dampfmedium eines azeotropen Gemisches von Wasser und einem organischen Lösungsmittel zu behandeln. Hierbei wird die Reinheit der Umgebung und des behandelten Textilstoffes beibehalten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
35
40
45
50
55

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur kontinuierlichen Wärmebehandlung von bahnförmigem Textilgut unter Einwirkung von Dämpfen eines organischen Lösungsmittels, insbesondere zur Farbstoff-Fixierung, die eine Behandlungskammer und eine Einrichtung zur Wiedergewinnung des Lösungsmittels aufweist, wobei die Einrichtung zur Wiedergewinnung des Lösungsmittels eine beheizbare Restverdampfungskammer, mindestens einen Absaugventilator, eine Kondensationseinrichtung für die Dämpfe und einen Kondensatsammler umfaßt und bei welcher die Restverdampfungskammer in unmittelbarer Nähe und außerhalb dar Behandlungskammer angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Behandlungskammer (1) einen gemeinsamen Ein- (4) und Auslaß (5) für das Textilgut aufweist, daß an einer Innenwandung der Behandlungskammer (1) und unmittelbar am Einlaß (4) und Auslaß (5) ein Labyrinthverschluß (6 für das einlaufende und ein Labyrinthverschluß (6) für das auslaufende Textilgut angeordnet ist, denen jeweils in Nähe des Ein- (4) und Auslasses (5) ein Absaugrohr (H) eines Absaugventilators (10) zugeordnet ist, und daß die Restverdampfungskammer (7) oberhalb des gemeinsamen Ein- (4) und Auslasses (5) vorgesehen ist und Leitrollen (15) aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitrollen (15) beheizbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Absaugventilatoren (10) der Verschlüsse (6) über Kühlvorrichtungen (12) mit einem gemeinsamen Kondensatsammler (19), der auch mit der Restverdampfungskammer (7) verbunden ist, in Verbindung steht.
DE19792932400 1979-08-09 1979-08-09 Vorrichtung zur kontinuierlichen Wärmebehandlung von bahnförmigem Textilgut Expired DE2932400C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19792932400 DE2932400C2 (de) 1979-08-09 1979-08-09 Vorrichtung zur kontinuierlichen Wärmebehandlung von bahnförmigem Textilgut

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19792932400 DE2932400C2 (de) 1979-08-09 1979-08-09 Vorrichtung zur kontinuierlichen Wärmebehandlung von bahnförmigem Textilgut

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2932400A1 DE2932400A1 (de) 1981-02-12
DE2932400C2 true DE2932400C2 (de) 1986-03-06

Family

ID=6078091

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19792932400 Expired DE2932400C2 (de) 1979-08-09 1979-08-09 Vorrichtung zur kontinuierlichen Wärmebehandlung von bahnförmigem Textilgut

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2932400C2 (de)

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CA1169305A (en) * 1982-03-03 1984-06-19 Gordon A.D. Reed Catalytic curing of coatings
EP0175018A1 (de) * 1984-09-17 1986-03-26 Ernst Benz AG Maschinen- und Apparatefabrik Dämpfer für die Behandlung von Textilien
US4658513A (en) * 1985-09-03 1987-04-21 Dynapert-Htc Corporation Continuous vapor phase processing machine
CN107178615A (zh) * 2017-07-26 2017-09-19 芜湖云新材料科技有限公司 一种新型气体密封装置

Family Cites Families (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1460672C3 (de) * 1964-04-16 1976-01-02 Famatex Gmbh, 7000 Stuttgart Vorrichtung zum Fixieren einer gewebten oder gewirkten textlien Warenbahn
DE1635123B2 (de) * 1966-04-29 1976-07-01 Vepa Ag, Riehen Bei Basel (Schweiz) Vorrichtung zum kontinuierlichen waermebehandeln, wie trocknen, daempfen oder farbstoff-fixieren von bahnfoermigen guetern
DE1635331C3 (de) * 1966-07-01 1979-01-04 Vepa Ag, Riehen Bei Basel (Schweiz) Vorrichtung zum Dämpfen und/oder Heißluftbehandeln
DE1949185B2 (de) * 1966-08-20 1980-10-02 Vepa Ag, Riehen B. Basel (Schweiz) Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Dämpfen von mit Farbstoffen versehenen Textilgütern
US3367041A (en) * 1966-09-29 1968-02-06 Cluett Peabody & Co Inc Apparatus for abrasion resistance
DE1913005A1 (de) * 1969-03-14 1970-09-17 Vepa Ag Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Behandeln von Textilgut mit Loesungsmittel
GB1406762A (en) * 1972-05-19 1975-09-17 Unitika Ltd Apparatus for removing residual solvent from treated fabric
IT1040457B (it) * 1975-08-04 1979-12-20 Rimar Spa Apparecchiatura e procedimento per la tintura in continuo di manufat ti tesseili in bagno di solvente
US4064713A (en) * 1975-09-08 1977-12-27 Sando Iron Works Co., Ltd. Seal device for a high pressure steamer
JPS5240680A (en) * 1975-09-22 1977-03-29 Santo Tekkosho Kk Pressure sealing device for high pressure steamer

Also Published As

Publication number Publication date
DE2932400A1 (de) 1981-02-12

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3007140C2 (de)
DE2848682C3 (de) Holzpulpewäscher
DE2707689C2 (de) Trockenreinigungsanlage
DE69407138T2 (de) Ofen mit Vorrichtung zur Behandlung von überschüssigem Dampf
DE2932400C2 (de) Vorrichtung zur kontinuierlichen Wärmebehandlung von bahnförmigem Textilgut
EP0548386B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen der aus der Wäschetrommel eines Wäschetrockners abgeführten Luft
EP0528160A1 (de) Dampfblaskasten
DE2511064B2 (de) Reinigungs- und Trockenanlage
DE3823652A1 (de) Verfahren zum reinigen von loesungsmitteln sowie filtereinrichtung zum durchfuehren dieses verfahrens
DE1469263B2 (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen Ausrüsten von strang- oder bahnförmigem Textilgut
CH639157A5 (en) Apparatus for recovering solvent residues from treated textile material
DE3826273C2 (de)
EP0080573B1 (de) Heissmuldenmangel, insbesondere Mehrmuldenmangel
DE2820815C2 (de) Durchlaufmaschine zum Entfernen von Fotoresisten und/oder Siebdruckfarben von Trägern
DE1931353A1 (de) Verfahren zum Faerben von Textilien,Fasern od.dgl.
DE2944929A1 (de) Vorrichtung zur rueckgewinnung von resten von loesungsmitteln aus behandeltem textilgut
DE2325423A1 (de) Vorrichtung zum entfernen von loesungsmittelrueckstaenden aus behandelten textilstoffen
DE2355518B2 (de) Vorrichtung zum Entwickeln und Fixieren von auf eine Gewebebahn o.dgl. aufgetragenen Chemikalien
DE2912387B2 (de) Vorrichtung zur Entfettung und/oder Reinigung von für eine Oberflächenbehandlung bestimmten Gegenständen
DE2022269B2 (de) Vorrichtung zum Behandeln einer Textilbahn mit Ammoniak
CH187092A (de) Vorrichtung zum fortlaufenden Tränken von breiten Bahnen mit flüchtigen Lösungsmitteln und zum Trocknen der getränkten Bahnen.
EP4516323A1 (de) Reinigungsanlage für die reinigung von gütern sowie verfahren zum trocknen von gütern
DE837688C (de) Verfahren und Vorrichtung zur chemischen Reinigung von Textilien, wie Kleidung, Teppichen od. dgl.
DE2249950C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Spülen oder Waschen und Trocknen von Textilmaterial
EP0417247A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum nachbehandeln chemisch gereinigter kleidungsstücke

Legal Events

Date Code Title Description
OAM Search report available
OAP Request for examination filed
OC Search report available
OD Request for examination
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee