DE2932228C2 - Verfahren zur Herstellung eines Düngemittels aus einer Kalkmilchsuspension - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Düngemittels aus einer Kalkmilchsuspension

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Franz Josef 6078 Neu-Isenburg Gattys
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Description

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Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Düngemittels aus einer, bei der Acetylenhersteliung aus Calciumcarbid und Wasser anfallenden Kalkmilchsuspension, wobei man die Kalkmilchsuspension durch Verdampfen und Durchsickern von Wasser in einem Absetzbecken in einen Kalkmilchkuchen überführt und den Kalkmilchkuchen mit pulverförmigem Calciumoxid intensiv vermischt.
in der Landwirtschaft werden in großen Mengen Kalkdüngemittel benötigt, die bisher im wesentlichen unmittelbar aus mineralischem Kalkstein gewonnen werden. Auf der anderen Seite fallen in einer Reihe von chemischen Prozeßverfahren, insbesondere bei der Acethylenherstellung auf Karbidbasis, in großer Menge Kalkmilchsuspensionen an, die in den meisten Fällen für diesen Zweck einsetzbar wären, deren Verwendung jedoch bisher daran scheitert, daß die bekannten Aufarbeitungsverfahren eine Trocknung der Kalkmilch erfordern, die unter Berücksichtigung der chemischen und physikalischen Eigenschaften des Materials einen nicht vertretbaren Kostenaufwand erfordert. Die anfallenden Kalkmilchsuspensionen werden daher in Absetzbecken verbracht werden und dort als unverwertbares Abfallmaterial endgelagert.
Es ist aus der GB-PS 2 58 660 ein Verfahren bekanntgeworden, bei dem Kalkmilch mit trockenem Ätzkalk in einem Mischer behandelt und der gebildete chemisch getrocknete Kalk anschließend durch Absieben von seinen groben Bestandteilen befreit wird. Das bekannte Verfahren ist wegen seines hohen Verbrauchs an Ätzkalk außerordentlich aufwendig und führt nicht zu einem in der Landwirtschaft unmittelbar einsetzbaren Erzeugnis.
Der vorliegenden Erfindung liegt demgemäß als Aufgäbe die Schaffung eines einfachen und preiswerten Verfahrens zur Herstellung von trockenem, streufähigem und damit unmittelbar ersetzbarem Düngemittel aus Kalkmilchsuspensionen zugrunde und die Erfindung besteht darin, daß man die von groben Fremdsubstanzen befreite Kalkmilchsuspension in einen Kalkmilchkuchen mit einem Feststoffgehalt von etwa 50 Gewichtsprozent überführt, 1 kg dieses Kalkmilchkuchens mit etwa l,0S kg Calciumoxid vermischt und die erhaltene Mischung in einer Pelletisiermaschine zu Pellets mit einer Stückgröße zwischen 0,5 und 60 mm verarbeitet.
Durch die Erfindung ist ein Verfahren geschaffen, mit dessen Hilfe die als Abfallmaterieiljen behandelten Kalkmilchsuspensionen in einfacher Weise zu einem preiswerten und unmittelbar ersetzbaren Düngmittel aufgearbeitet werden können.
Die Befreiung der Kalkmilchsuspension von ihren groben Verunreinigungen erfolgt durch Filtern oder Zyklonieren, wobei mit der Zyklonierung gleichzeitig eine Vorkonzentrierung der Suspension erzielt wird. Darüber hinaus werden die gebildeten Pellets vorteilhaft auf einen Feuchtigkeitsgehalt zwischen 2 und 10Gew.-% nachgetrocknet werden. Ebenso können dem Kalkmilchkuchen zusammen mit dem trockenen CaO pulverförmiges Kaliumoxid oder Kalziumkarbonat als Zuschläge zugemischt werden.
Die Erfindung ist nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels beispielsweise erläutert.
Kalkmilchsuspension aus der Acethylen-Herstellung mit 10—12Gew.-% Ca(OH)2 wind zunächst durch Zyklonieren unter gleichzeitiger Vorkonzentrierung von filtrierbaren Bestandteilen gereinigt und anschließend in einem Absetzbecken abgelagert. Nach einer Ablagerungszeit von ein bis zwei Jahren weist der Kalkmilchkuchen zu etwa gleichen Gewichtsanteilen CaO und Wasser auf. Von dem Wasseranteil sind 31,2% chemisch mit CaO zu Kalziumhydroxid gebunden.
Der Kalkmilchkuchen wird mit etwa 1,0 kg trockenem CaO/kg Kalkmilchkuchen versetzt, intensiv gemischt und in einer Pelletisiermaschine zu Pellets mit einer Stückgröße zwischen 0,5 und 60 mm, gegebenenfalls auch noch etwas darüber, verarbeitet. Die erhaltenen Granulate enthalten 60—65 Gew.-% Trockensubstanz. Sie weisen eine gute Festigkeit und Abriebfestigkeit auf, so daß sie beispielsweise in einem Fluidbett kurzfristig oder in einem anderen Trockner langfristig im Luftstrom bis auf einen Restwassergehalt von 2—10 Gew.-°/o getrocknet werden können. Für den Einsatz als landwirtschaftliches Düngemittel ist jedoch eine derartige Trocknung in der Regel nicht erforderlich.
An Stelle von oder zusätzlich zu dem CaO kann auch anderes pulverförmiges Material, beispielsweise Kaliumoxid oder Kaliumcarbonat zugesetzt werden. Ebenso kann anstelle von Granulat einer Korngröße zwischen 0,5 und 60 mm auch Granulat einer größeren Korngröße hergestellt werden, das anschließend auf die gewünschte Stückgröße gebrochen wird.
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Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung eines Düngemittels aus einer, bei der Acetylerlierstellung aus Calciumcarbid und Wasser anfallenden Kalkmilchsuspension, wobei man die Kalkmilchsuspension durch Verdampfen und Durchsickern von Wasser in einem Absetzbecken in einen Kalkmilchkuchen überführt und den Kalkmilchkuchen mit pulverförmigen Calciumoxid intensiv vermischt, dadurch gekennzeichnet, daß man die von groben Fremdsubstanzen befreite Kalkmilchsuspension in einen Kalkmilchkuchen mit einem Feststoffgehalt von etwa 50 Gewichtsprozent überführt, 1 kg dieses Kalkmilchkuchens mit etwa 1,05 kg Calciumoxid vermischt und die erhaltene Mischung in einer Pelletisiermaschine zu Pellets mit einer Stückgröße zwischen 0,5 und 60 mm verarbeitet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Pellets auf einen Restwassergehalt zwischen 2 bis 10 Gewichtsprozent trocknet.
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