DE2932007C2 - Schalteinrichtung in einem Fernsprechgerät - Google Patents

Schalteinrichtung in einem Fernsprechgerät

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DE2932007C2 DE19792932007 DE2932007A DE2932007C2 DE 2932007 C2 DE2932007 C2 DE 2932007C2 DE 19792932007 DE19792932007 DE 19792932007 DE 2932007 A DE2932007 A DE 2932007A DE 2932007 C2 DE2932007 C2 DE 2932007C2
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Alfred Entstrasser
Hanns Ing.(Grad.) Greska
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/02Constructional features of telephone sets
    • H04M1/23Construction or mounting of dials or of equivalent devices; Means for facilitating the use thereof

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  • Signal Processing (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Schalteinrichtung in einem Fernsprechgerät, die einen Gabelschalter und ein System von mehreren Tastschaltern umfaßt und auf einer Leiterplatte im Fernsprechgerät angeordnet ist, wobei die Betätigungseinrichtung des Gabelschalters mit den Betätigungselementen des Tastensystems, sowie die Betätigungselemente des Tastensystems untereinander im Innenraum des Fernsprechgerätes mittels hebelartiger Verkettungselemente in Wirkverbindung stehen, mit Bedienungshandhaben (Tastenknöpfen, Schaltleisten) die Gehäusewand des Fernsprechgerätes durchsetzen und von der Außenseite des Fernsprechgerätes manuell bedienbar sind.
Bei einem bekannten derartigen Fernsprechgerät kann mittels einer solchen Schalteinrichtung während des Bestehens einer Sprechverbindung über ein erstes Leitungspaar eine weitere Verbindung über ein zweites Leitungspaar hergestellt und unabhängig von der ersten Sprechverbindung bedient werden. Auf diese Weise sind während eines Ferngespräches, ohne die Sprechverbindung zu trennen, beliebig Rückfragen über das gleiche Fernsprechgerät bei anderen Fernsprechteilnehmern möglich. Das Tastensystem ermöglicht das beliebige Überwechseln zwischen zwei hergestellten Sprechverbindungen.
Der Gabelschalter ist in dem bekannten Fernsprechgerät in einer der mechanischen Bedienung gerechten Position mit seinem die Kontaktfedern enthaltenden Sockel auf der Leiterplatte des Fernsprechers befestigt und streckt zwei an seiner Schaltwippe befestigte auseinanderstrebende Betätigungsarme gegen die das Gerätegehäuse durchsetzenden, beweglichen Schaltleisten. In einem anderen Bereich der Leiterplatte befindet sich das als kompakte Baugruppe gestaltete Tastensystem mit einem Trägerteil, an dem wenigstens zweimal zwei Drucktasten sowie mechanische Kraftübertragungs-, Rast· und Auslöseelemente geführt bzw. gelagert sind.
Die Leiterplatte dieses bekannten Fernsprechers, auf der auüer den Bestandteilen der genannten Schalteinrichtung weitere Bauelemente des Fernsprechers angeordnet sind, ist verhältnismäßig ausgedehnt und beidseitig mil Leiterbahnen kaschiert. Das Tastensy-
stem ist zur Darstellung der veränderbaren Kontakte mit durch die Tasten antreibbaren, auf der Leiterplatte gleitenden Kontaktschiebern versehen. Die Leiterplatte weist zu diesem Zweck in den betreffenden Bereichen die erforderlichen Kontaktbahnen auf.
Das Trägerteil des Tastensystems ist in seiner geometrischen Position auf der Leiterplatte auf den Sockel des Gabelschalters bezogen, Einer der Betätigungsarme des Gabelschalters steht mittels eines, sich vom Tastensystem herüber erstreckenden starren Hebelarmes in Wirkverbindung mit einem der Rasteinrichtung des Tastensystems zugeordneten Auslöseelement.
Ein derartiger Aufbau der Schalteinrichtung hat nun bestimmte Nachteile, die sich insbesondere bei größeren Hersiellstückzahlt.-n störend bemerkbar machen. So ist wenigstens eines der verwendeten Bauteile, nämlich der von anderen Fernsprechgeräten ohne Änderung übernommene Gabelschalter, für die Aufgaben im vorliegenden, sogenannten Zweiwegefernsprecher rieht rationell genutzt. Die in seinem Sockel vorhandenen Aufnahmekammern für Kontaktfedersätze sind nur zu einem Drittel besetzt. Der größere Teil ist als Leerraum verschenkt. Weiterhin sind für die einwandfreie Funktion der Hebelverbindung zwischen Gabelschalter und Tastensystem besondere Maßnahmen zur Versteifung der Leiterplatte erforderlich. Außerdem entsteht ein erheblicher Aufwand für das Justieren der Schalteinrichtung im fertig montierten Fernsprechgerät, da erst dann die endgültigen geometrischen Verhältnis- jo se, mit allen Auswirkungen auf die eingestellten mechanischen Funktionen erkennbar sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die beschriebene Schalteinrichtung konstruktiv so zu verbessern, daß das justieren unabhängig vom Aufbau des Fernsprechers beim Zusammenbau der Schalteinrichtung vorab durchgeführt werden kann, daß die Schalteinrichtung auf kleinerem Raum im Fernsprecher untergebracht werden kann und daß durch die Konstruktion dtr Schalteinrichtung eine ausreichende Formstabilität gegeben und eine zusätzliche Versteifung von Seiten der Leiterplatte nicht erforderlich ist.
Diese Aufgabe ist in der Schalteinrichtung nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Schaltkontakte des Gabelschalters und des Tastensystems in Form von mehreren, im wesentlichen gleichartigen Kontaktfedersätzen mit etwa parallel gerichteten Arbeitsfedern nebeneinander in einem gemeinsamen Trägerteil aus Isolierstoff funSuionsgerecht zusammengefaßt sind. Durch den Zusammenbau in einem gemeinsamen 5.) Trägerteil kann die Schalteinrichtung platzsparend und formstabil aufgebaut und allen erforderlichen Funktionen optimal angepaßt sein, im Gegensatz zur vorbekannten, aus separat auf die Leiterplatte aufgesetzten Schalteinheiten gebildeten Schalteinrichtung. Durch die Zusammenfassung des Gabelschalters und des Tastensystems in einem kompakten Trägerteil erübrigt sich eine eigene Gabelschahereinheit. Die Präzisions- und Stabilitätsanforderungen für die Funktionssicherheit der Verkettungseinrichtung zur mechanischen Beeinflussung des Tastensysteins durch den Gabelschalter sowie der Tasten untereinander sind bei einem Aufbau in einem gemeinsamen Trägertei! wesentlich leichter dauerhaft zu erfüllen.
Das Trägerteil der Schalteinrichtung kann nach einer i-.'> vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung zur Aufnahme der Kontaktfedersätze mit parallel orientierten Aufnahmekammern, sowie mit Lagerelementen und Führungsbahnen versehen sein, in denen für die Betätigung von Gabelschalter und Tastensystem benötigte, mechanische Antriebs-, Rast- und Auslöseelemente, und den Federsätzen zugeordnete Steuerschieber aufgenommen sind.
Die Kontaktfedern können mit ihrem einseitigen End'oereich einzeln in Schlitzen in den Seitenwänden der Aufnahmekammern gehalten sein. In jeder Kammer können z. B. in gleicher Weise je zwei mechanisch gegeneinander vorgespannte, sich parallel erstreckende Arbeitsfedern eingesetzt sein, die zum Zwecke der Kontaktveränderung durch einen der zugeordneten Steuerschieber bewegbar sind Zwischen den Arbeitsfedern können jeweils zwei Ruhefedern vorgesehen sein und die als feststehende Gegenkontakte mit den Arbeitsfedern zusammenwirken. Mittels mehrerer derartiger, jeweils aus vier Kontaktfedern gebildeter Kontaktfedersätze und jeweils einem jedem Kontaktfedersatz zugeordneten, in Längsrichtung der Arbeitsfedern orientierten, mit Abkröpfungen versehenen, zwischen den Arbeitsfedern axial verschiebbaren Steuerschiebet können bei geeigneter elektrischer Zusammenschaltung alle erforderlichen Schaltaufgaben der vorbekannten Schalteinrichtung nachvollzogen weiden.
Die Arbeitsfedern können an ihrem freien Ende vorteilhaft mit abgewinkelten Dachkant-Vorsprüngen versehen sein, mit denen sie jeweils von entgegengesetzten Seiten an den Außenflächen des gekröpften Steuerschiebers anliegen und bei dessen Axialbewegung sie aufgrund der Neigung der Kröpfungsflächen auslenkbar sind.
Als mechanische Antriebselemente der Schalteinrichtung können mehrere achsparallele, rechtwinkelig zu den Kontaktfedern orientierte Drehwellen am Trägerteil gelagert sein, ν on denen jede mit mehreren auf ihre Länge verteilte·), sich senkrecht zur Wellenachse erstreckenden, starren Hebelarmen versehen ist. Dabei kann eines dieser Antriebselemente mit einem seiner Hebelarme über einen Steuerschieber mit dem Gabelschalter-Federsatz, mit einem weiteren Teil seiner Hebelarme als Auslöseelemente mit allen, ebenfalls am Trägerteil gelagerten, hebelartigen Raselementen und schließlich mit zweien seiner Hebelarme mit das Gehäuse durchsetzenden, den Handapparat unterstützenden Schaltleisten in Wirkverbindung stehen.
Weitere der genannten Antriebselemente können jeweils einem anderen Teilbereich einer Gesamtheit der von den Tasten bedienbaren Kontaktfedersätze zugeordnet sein und mittels Hebelarme über Steuerschieber mit den entsprechenden Arbeitsfedern, sowie mit einem weiteren Hebelarm mit einer der das Gehäuse durchsetzenden Betätigungshandhaben in Wirkverbindung stehen.
Die den Tastenfedersätzen zugeordneten Steuerschieber können, wie vorstehend für den Gabelschalter-Federsatz beschrieben, als Einzelschieber betätigbar sein. Die Steuerschieber können aber auch mittels Querstege mechanisch in mehreren Gruppen zusammengefaßt sein, jede Gruppe von Steuerschiebern kann mit einer Rastnase versehen sein, die mit einem zugeordneten Haltevorsprung korrespondiert, jeder Haltcvorsprung ist Bestandteil eines von mehreren auf dem Trägerteil gelagerten Rasthebeln.
Die Kontakte des Tastensystems können nun jeweils zur halben Anzahl auf zwei Betätigiingshandhaben in Form einer Belegungs- und einer Trenntaste verteilt sein, wobei für die Belegungstaste über die Hebelarme
des betreffenden Antriebselements und die entsprechenden Steuerschieber eine Wirkverbindung mit allen Kontakten der betreffenden Hälfte des Tastensystems besteht, während die Trenntaste jeweils nur auf einen der Rasthebel wirkt und für das Auslösen nur eines der verrasteten Steuerschieber oder einer Schiebergruppe eingerichtet ist.
Die Kontaktfedern aller Federsätze der Schalteinrichtung können mit ihren Anschlußfahnen rechtwinkelig zur Bodenfläche des Trägerteils aus diesem herausragen und unmittelbar in die Leiterplatte eingesetzt sein.
Im folgenden sei die Erfindung anhand eines in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
Fig. t eine Schalteinrichtung für einen Zweiwegefernsprecher in Draufsicht,
F i g. 2 die Schalteinrichtung nach F i g. 1 in einer Seitenansicht.
Die dargestellte Schalteinrichtung besitzt ein gemeinsames Isolierstoffträgerteil 1, in dem in gleichmäßigen Abständen nebeneinander, parallel orientierte Kontaktfedersätze und in diese eingreifende Steuerschieber 2 aufgenommen sind. Jeder Federsatz umfaßt zwei mit ihren Kontaktflächen einander zugekehrte Arbeitsfedern 3 und zwei zwischen den Arbeitsfedern liegende Ruhefedern 4. Mittels der parallel zur Federlänge gegen die Kraft von zugeordneten Rückstellfedern 5 zwischen die Kontaktfedern 3, 4 einschiebbaren, im Trägerteil geführten, partiell mit Kröpfungen bzw. asymmetrischen Ausnehmungen oder Verdickungen an der Seitenfläche versehenen, verrastbaren Steuerschieber können die beiden Arbeitsfedern eines jeden Kontaktfedersatzes unabhängig voneinander gegen ihre Vorspannung ausgelenkt und in ihrer Kontaktstellung relativ zu den zugeordneten Ruhefedern verändert werden. Die Arbeitsfedern sind dazu am freien Ende jeweils mit einer nockenartigen Abwinkelung in Form einer Dachkante 7 versehen und mit mechanischer Vorspannung an die Steuerflächen 6 des zugeordneten Steuerschiebers angelegt.
Die Schalteinrichtung gemäß Erfindung besitzt symmetrischen Aufbau. Ein dem Gabelschalter zugeordneter Kontaktfedersatz ist im mittleren Bereich des Trägerteils angeordnet. Nach beiden Seiten schließen sich die für die beiden Sprechleitungen erforderlichen Kontakte des Tastensystems an. Dabei erstrecken sich die dem Tastensystem angehörigen Kontaktfedersätze mit ihren freien, die Dachkante 7 aufweisenden Enden in die entgegengesetzte Richtung wie der einzelne, dem Gabelschalter angehörige Federsatz.
Vom mittleren Bereich des Trägerteils nach der einen Seite erstrecken sich die Kontakte für eine erste Sprechleitung a, nach der anderen Seite die Kontakte für eine zweite Sprechleitung b. Die Steuerschieber der Tastenseite sind für jede Sprechleitung mittels Querstege 8 zu einer Zweiergruppe und einer Vierergruppe mechanisch verbunden. Am Trägerteil sind weiterhin Lageraugen 9 vorgesehen, in denen mehrere Antriebselemente 10, 18, 19 in Form von Drehwellen rotierbar gelagert sind. Jede Drehwelle ist mit mehreren, auf ihre Länge verteilten, rechtwinkelig zu ihrer Achse abstehenden Hebelarmen 11, 12, 13 versehen. Ein erstes dieser Antriebselemente 10, dient als Schaltwippe des Gabelschalters. Zwei Hebelarme 11 dieses Antriebselementes wirken mit den das Gehäuse des Fernsprechgerätes durchsetzenden Schaltleisten 14 zusammen. Die Schaltleisten werden an der Außenfläche des Gerätes durch Auflegen oder Abheben des Handapparates betätigt. Ein anderer Hebel 12 dieses Antriebselements wirkt auf den einzelnen Steuerschieber 2 in der Mitte "> des Trägerteils, der die Gabelkontakte betätigt. Weitere Hebelarme 13 an dem genannten Antriebselement 10 stehen in Verbindung mit drei etwa gleichförmigen, auf dem Trägerteil gelagerten Rasthebeln 15, 16. Diese Rasthebel können mittels der Hebelarme des Antriebselements jeweils gegen die Kraft von Druckfedern 17 aus ihrer die Verrastung der Steuerschieber ermöglichenden Stellung herausbewegt werden. Die Steuerschieber 2 können auf diese Weise aus ihrer verrasteten Arbeitsstellung befreit werden und kehren in diesem
i"> Fall unter der Wirkung der Rückstellfeder 5 in ihre Ruhelage zurück. Das Antricbsclement JO, mit dem die Funktion des Gabelumschalters gesteuert wird, erstreckt sich nahezu über die ganze Breite des Trägerteils. Zwei ähnliche Antriebselemente 18 und 19 dagegen erstrecken sich in paralleler Richtung jeweils nur über eine Hälfte der Breite des Trägerteils. Sie besitzen ebenfalls, wie das Antriebselement 10, Hebelarme 11, die jeweils mit einer das Gerätegehäuse durchsetzenden Betätigungshandhabe, nämlich einem Tastenknopf 20 zusammenwirken. Weitere Hebelarme 12 betätigen über Steuerschieber die zugeordneten Kontakte des Tastensystems.
Die jeweils mittels Querstege 8 zu mehreren Gruppen vereinigten Steuerschieber 2 besitzen in jeder Gruppe
^o einen gegen einen zugeordneten Rasthebel 15, 16 vortretenden Rastansatz 21, der bei der Arbeitsbewegung der betreffenden Steuerschiebergruppe mittels einer geneigten Auflauffläche ein Anheben des Rasthebels gegen die Kraft seiner Rückstellfeder 17 bewirkt, !n der Arbeitslage des Steuerschiebers kann der Rasthebel mit einer Rastnase 22 hinter dem Rastansatz am Steuerschieber einfallen und den Steuerschieber bzw. eine entsprechende Gruppe von Steuerschiebern in der Arbeitsstellung blockieren.
Zwei weitere das Gerätegehäuse durchsetzende Betätigungshandhaben 23 wirken unmittelbar jeweils auf einen Hebelarm von zwei entsprechend zugeordneten Rasthebeln 15. Sie ermöglichen ein Auslösen der Verrastung für eine dem betreffenden Rasthebel zugeordnete Gruppe von Steuerschiebern. Die Betätigungshandhaben 23 werden als Trenntasten bezeichnet. Durch Betätigen einer der Trenntasten wird entsprechend der getroffenen Anordnung von Rasthebeln 15 jeweils nur ein Teil der für die Belegung einer Leitung verrasteten Steuerschieber 2 ausgelöst
Ein weiterer Rasthebel 16 im mittleren Bereich des Trägerteils ist so angeordnet Haß er gleichzeitig eine Rasthalterung von Steuerschiebergruppen einer ersten und einer zweiten Leitungsverbindung bewirken kann.
Beim Betätigen einer Belegungstaste 20 wird eine der zugehörigen Gruppen von Steuerschiebern mittels Rastansatz 21 und Rastnase 22 vom Rasthebel 16 in seiner Arbeitsstellung fixiert. Beim Eintritt dieser Schiebergruppe in die Raststellung wird gleichzeitig durch vorübergehendes Anheben des Rasthebels eine evtL bereits vorher verrastete Schiebergrupppe der anderen Leitungsverbindung aus der Rastverbindung gelöst
Die Hebelarme 11 der Antriebselemente 18 und 19 sind in Fig.2 des dargestellten Ausführungsbeispiels zur Kenntlichmachung ihrer Zuordnung zu jewefls einer der beiden Sprechverbindungen na« oder »b« mit entsprechenden Indizes versehen.
Rotationsachsen und Verschiebungsachsen verschiedener dargestellter Funktionsteile der Schalteinrichtung sind jeweils unter der Hinweisziffer des betreffenden Teils mit einem Indexstrich kenntlich gemacht (z. B. 2', 10').
Die Schalteinrichtung ist mit ihrem Trägerteil auf einer Leiterplatte 26 angeordnet und kann mittels die Bodenfläche des Trägerteils durchsetzender elektrischer Anschlußzungen 25, die von den Kontaktfedern ausgehen, unmittelbar in die Leiterplatte eingreifen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

1 Patentansprüche:
1. Schalteinrichtung in einem Fernsprechgerät, die einen Gabelschalter und ein System von mehreren Tastschaltern umfaßt und auf einer Leiterplatte im *> Fernsprechgerät angeordnet ist, wobei die Betätigungseinrichtung des Gabelschalters mit den Betätigungselementen des Tastensystems, sowie die Betätigungselemente des Tastensystems untereinander im Innenraum des Fernsprechgerätes mittels hebelartiger Verkettungselemente in Wirkverbindung stehen, mit Bedienungshandhaben (Tastenknöpfen, Schaltleisten) die Gehäusewand des Fernsprechgerätes durchsetzen und von der Außenseite des Fernsprechgerätes manuell bedienbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß Antriebselemente (tO) des Gabelschalters und (18, 19) des Tastensystems, sowie deren Schaltkoniakte Ui Form von mehreren, im wesentlichen gleichartigen Kontaktfedersätzen mit etwa parallel gerichteten Arbeitsfedern (3) nebeneinander in einem gemeinsamen Trägerteil (1) aus Isolierstoff funktionsgerecht zusammengefaßt sind.
2. Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerteil (1) zur Aufnahme der Kontaktfedersätze mit parallel orientierten Aufnahmekammern, sowie mit Lagerelementen (9) und Führungsbahnen versehen ist, in denen für die Betätigung von Gabelschalter und Tastensystem erforderliche mechanische Antriebs-, Rast- und jo Auslöseelemente, und den Federsätzen zugeordnete Steuerschieber (2) aufgenommen sind.
3. Schalteinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Antriebselemente (10, 18, 19) mehrere achsparallele, rechtwinkelig zu den Kontaktfedern orientierte Drehwellen am Trägerteil gelagert sind, von denen jede mit mehreren, auf ihre Länge verteilten, sich senkrecht zur Wellenachse erstreckenden, starren Hebelarmen (M, 12, 13) versehen ist.
4. Schalteinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Antriebselemente (10) am Trägerteil mit einem seiner Hebelarme (12) mit dem Gabelschalterfedersatz, mit einem weiteren Teil seiner Hebelarme (13) als Auslöseelement mit 4"> allen am Trägerteil gelagerten, hebelartigen Rastelementen (15, 16) und schließlich mit zweien seiner Hebelarme (11) mit das Fernsprechergehäuse durchsetzenden, den Handapparat unterstützenden Schaltleisten (14) in Wirkverbindung steht. so
5. Schalteinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß weitere der genannten Antriebselemente (18, 19) jeweils einem anderen Teilbereich einer Gesamtheit der von den Tasten (20) bedienbaren Kontaktfedersätze zugeordnet sind und mittels Hebelarme (12) über Steuerschieber (2) mit den entsprechenden Arbeitsfedern (3) der Kontaktfedersätze, sowie mit einem weiteren Hebelarm (11) mit einer der das Gehäuse durchsetzenden Betäligungshandhaben (20) in Wirkverbindung stehen.
6. Schalteinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die den Tastenfedersätzen zugeordneten Steuerschieber (2) mittels Querstege (8) mechanisch in mehrere Gruppen zusammenge- ·'"> faßt und je Gruppe mit Rastnasen (22) versehen sind, welche Rastnasen mit zugeordneten Haltevorspriingen (21) an auf dem Trägerteil gelagerten Rasthebeln (15,16) korrespondieren.
7. Schalteinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte des Tastensystems jeweils zur Hälfte ihrer Anzahl auf zwei Paar Betätigungshandhaben in Form einer Belegungsiind einer Trenntaste (20,23) verteilt sind, wobei für die Belegungstaste über die Hebelarme (12) des betreffenden Antriebselements (18, 19) und die entsprechenden Steuerschieber (2) eine Wirkverbindung mit allen Kontakten der betreffenden Hälfte des Tastensystems besteht, während die Trenntaste jeweils nur auf einen der Rasthebel (15) wirkt und für das Auslösen der Verrastung eines diesem Rasthebel zugeordneten Steuerschiebers oder einer Schiebergruppe eingerichtet ist.
8. Schalteinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktfedern aller Federsätze der Schalteinrichtung mit ihren Anschlußfahnen (25) rechtwinkelig zur Bodenfläche des Trägerteils aus diesem herausragen.
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