DE2932007C2 - Schalteinrichtung in einem Fernsprechgerät - Google Patents
Schalteinrichtung in einem FernsprechgerätInfo
- Publication number
- DE2932007C2 DE2932007C2 DE19792932007 DE2932007A DE2932007C2 DE 2932007 C2 DE2932007 C2 DE 2932007C2 DE 19792932007 DE19792932007 DE 19792932007 DE 2932007 A DE2932007 A DE 2932007A DE 2932007 C2 DE2932007 C2 DE 2932007C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- switching device
- elements
- key
- key system
- lever
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M1/00—Substation equipment, e.g. for use by subscribers
- H04M1/02—Constructional features of telephone sets
- H04M1/23—Construction or mounting of dials or of equivalent devices; Means for facilitating the use thereof
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Telephone Set Structure (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Schalteinrichtung in einem Fernsprechgerät, die einen Gabelschalter und ein
System von mehreren Tastschaltern umfaßt und auf einer Leiterplatte im Fernsprechgerät angeordnet ist,
wobei die Betätigungseinrichtung des Gabelschalters mit den Betätigungselementen des Tastensystems,
sowie die Betätigungselemente des Tastensystems untereinander im Innenraum des Fernsprechgerätes
mittels hebelartiger Verkettungselemente in Wirkverbindung stehen, mit Bedienungshandhaben (Tastenknöpfen,
Schaltleisten) die Gehäusewand des Fernsprechgerätes durchsetzen und von der Außenseite des
Fernsprechgerätes manuell bedienbar sind.
Bei einem bekannten derartigen Fernsprechgerät kann mittels einer solchen Schalteinrichtung während
des Bestehens einer Sprechverbindung über ein erstes Leitungspaar eine weitere Verbindung über ein zweites
Leitungspaar hergestellt und unabhängig von der ersten Sprechverbindung bedient werden. Auf diese Weise sind
während eines Ferngespräches, ohne die Sprechverbindung zu trennen, beliebig Rückfragen über das gleiche
Fernsprechgerät bei anderen Fernsprechteilnehmern möglich. Das Tastensystem ermöglicht das beliebige
Überwechseln zwischen zwei hergestellten Sprechverbindungen.
Der Gabelschalter ist in dem bekannten Fernsprechgerät in einer der mechanischen Bedienung gerechten
Position mit seinem die Kontaktfedern enthaltenden Sockel auf der Leiterplatte des Fernsprechers befestigt
und streckt zwei an seiner Schaltwippe befestigte auseinanderstrebende Betätigungsarme gegen die das
Gerätegehäuse durchsetzenden, beweglichen Schaltleisten. In einem anderen Bereich der Leiterplatte befindet
sich das als kompakte Baugruppe gestaltete Tastensystem mit einem Trägerteil, an dem wenigstens zweimal
zwei Drucktasten sowie mechanische Kraftübertragungs-, Rast· und Auslöseelemente geführt bzw.
gelagert sind.
Die Leiterplatte dieses bekannten Fernsprechers, auf der auüer den Bestandteilen der genannten Schalteinrichtung
weitere Bauelemente des Fernsprechers angeordnet sind, ist verhältnismäßig ausgedehnt und
beidseitig mil Leiterbahnen kaschiert. Das Tastensy-
stem ist zur Darstellung der veränderbaren Kontakte mit durch die Tasten antreibbaren, auf der Leiterplatte
gleitenden Kontaktschiebern versehen. Die Leiterplatte weist zu diesem Zweck in den betreffenden Bereichen
die erforderlichen Kontaktbahnen auf.
Das Trägerteil des Tastensystems ist in seiner geometrischen Position auf der Leiterplatte auf den
Sockel des Gabelschalters bezogen, Einer der Betätigungsarme des Gabelschalters steht mittels eines, sich
vom Tastensystem herüber erstreckenden starren Hebelarmes in Wirkverbindung mit einem der Rasteinrichtung
des Tastensystems zugeordneten Auslöseelement.
Ein derartiger Aufbau der Schalteinrichtung hat nun bestimmte Nachteile, die sich insbesondere bei größeren
Hersiellstückzahlt.-n störend bemerkbar machen. So ist
wenigstens eines der verwendeten Bauteile, nämlich der von anderen Fernsprechgeräten ohne Änderung übernommene
Gabelschalter, für die Aufgaben im vorliegenden, sogenannten Zweiwegefernsprecher rieht rationell
genutzt. Die in seinem Sockel vorhandenen Aufnahmekammern für Kontaktfedersätze sind nur zu einem
Drittel besetzt. Der größere Teil ist als Leerraum verschenkt. Weiterhin sind für die einwandfreie
Funktion der Hebelverbindung zwischen Gabelschalter und Tastensystem besondere Maßnahmen zur Versteifung
der Leiterplatte erforderlich. Außerdem entsteht ein erheblicher Aufwand für das Justieren der
Schalteinrichtung im fertig montierten Fernsprechgerät, da erst dann die endgültigen geometrischen Verhältnis- jo
se, mit allen Auswirkungen auf die eingestellten mechanischen Funktionen erkennbar sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die beschriebene Schalteinrichtung konstruktiv so zu
verbessern, daß das justieren unabhängig vom Aufbau des Fernsprechers beim Zusammenbau der Schalteinrichtung
vorab durchgeführt werden kann, daß die Schalteinrichtung auf kleinerem Raum im Fernsprecher
untergebracht werden kann und daß durch die Konstruktion dtr Schalteinrichtung eine ausreichende
Formstabilität gegeben und eine zusätzliche Versteifung von Seiten der Leiterplatte nicht erforderlich ist.
Diese Aufgabe ist in der Schalteinrichtung nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Schaltkontakte des
Gabelschalters und des Tastensystems in Form von mehreren, im wesentlichen gleichartigen Kontaktfedersätzen
mit etwa parallel gerichteten Arbeitsfedern nebeneinander in einem gemeinsamen Trägerteil aus
Isolierstoff funSuionsgerecht zusammengefaßt sind. Durch den Zusammenbau in einem gemeinsamen 5.)
Trägerteil kann die Schalteinrichtung platzsparend und formstabil aufgebaut und allen erforderlichen Funktionen
optimal angepaßt sein, im Gegensatz zur vorbekannten, aus separat auf die Leiterplatte aufgesetzten
Schalteinheiten gebildeten Schalteinrichtung. Durch die Zusammenfassung des Gabelschalters und des Tastensystems
in einem kompakten Trägerteil erübrigt sich eine eigene Gabelschahereinheit. Die Präzisions- und
Stabilitätsanforderungen für die Funktionssicherheit der Verkettungseinrichtung zur mechanischen Beeinflussung
des Tastensysteins durch den Gabelschalter sowie der Tasten untereinander sind bei einem Aufbau
in einem gemeinsamen Trägertei! wesentlich leichter dauerhaft zu erfüllen.
Das Trägerteil der Schalteinrichtung kann nach einer i-.'>
vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung zur Aufnahme der Kontaktfedersätze mit parallel orientierten
Aufnahmekammern, sowie mit Lagerelementen und Führungsbahnen versehen sein, in denen für die
Betätigung von Gabelschalter und Tastensystem benötigte, mechanische Antriebs-, Rast- und Auslöseelemente,
und den Federsätzen zugeordnete Steuerschieber aufgenommen sind.
Die Kontaktfedern können mit ihrem einseitigen End'oereich einzeln in Schlitzen in den Seitenwänden
der Aufnahmekammern gehalten sein. In jeder Kammer können z. B. in gleicher Weise je zwei mechanisch
gegeneinander vorgespannte, sich parallel erstreckende Arbeitsfedern eingesetzt sein, die zum Zwecke der
Kontaktveränderung durch einen der zugeordneten Steuerschieber bewegbar sind Zwischen den Arbeitsfedern
können jeweils zwei Ruhefedern vorgesehen sein und die als feststehende Gegenkontakte mit den
Arbeitsfedern zusammenwirken. Mittels mehrerer derartiger, jeweils aus vier Kontaktfedern gebildeter
Kontaktfedersätze und jeweils einem jedem Kontaktfedersatz zugeordneten, in Längsrichtung der Arbeitsfedern
orientierten, mit Abkröpfungen versehenen, zwischen den Arbeitsfedern axial verschiebbaren
Steuerschiebet können bei geeigneter elektrischer Zusammenschaltung alle erforderlichen Schaltaufgaben
der vorbekannten Schalteinrichtung nachvollzogen weiden.
Die Arbeitsfedern können an ihrem freien Ende vorteilhaft mit abgewinkelten Dachkant-Vorsprüngen
versehen sein, mit denen sie jeweils von entgegengesetzten Seiten an den Außenflächen des gekröpften
Steuerschiebers anliegen und bei dessen Axialbewegung sie aufgrund der Neigung der Kröpfungsflächen
auslenkbar sind.
Als mechanische Antriebselemente der Schalteinrichtung können mehrere achsparallele, rechtwinkelig zu
den Kontaktfedern orientierte Drehwellen am Trägerteil gelagert sein, ν on denen jede mit mehreren auf ihre
Länge verteilte·), sich senkrecht zur Wellenachse erstreckenden, starren Hebelarmen versehen ist. Dabei
kann eines dieser Antriebselemente mit einem seiner Hebelarme über einen Steuerschieber mit dem Gabelschalter-Federsatz,
mit einem weiteren Teil seiner Hebelarme als Auslöseelemente mit allen, ebenfalls am
Trägerteil gelagerten, hebelartigen Raselementen und schließlich mit zweien seiner Hebelarme mit das
Gehäuse durchsetzenden, den Handapparat unterstützenden Schaltleisten in Wirkverbindung stehen.
Weitere der genannten Antriebselemente können jeweils einem anderen Teilbereich einer Gesamtheit der
von den Tasten bedienbaren Kontaktfedersätze zugeordnet sein und mittels Hebelarme über Steuerschieber
mit den entsprechenden Arbeitsfedern, sowie mit einem weiteren Hebelarm mit einer der das Gehäuse
durchsetzenden Betätigungshandhaben in Wirkverbindung stehen.
Die den Tastenfedersätzen zugeordneten Steuerschieber können, wie vorstehend für den Gabelschalter-Federsatz
beschrieben, als Einzelschieber betätigbar sein. Die Steuerschieber können aber auch mittels
Querstege mechanisch in mehreren Gruppen zusammengefaßt sein, jede Gruppe von Steuerschiebern kann
mit einer Rastnase versehen sein, die mit einem zugeordneten Haltevorsprung korrespondiert, jeder
Haltcvorsprung ist Bestandteil eines von mehreren auf dem Trägerteil gelagerten Rasthebeln.
Die Kontakte des Tastensystems können nun jeweils zur halben Anzahl auf zwei Betätigiingshandhaben in
Form einer Belegungs- und einer Trenntaste verteilt sein, wobei für die Belegungstaste über die Hebelarme
des betreffenden Antriebselements und die entsprechenden Steuerschieber eine Wirkverbindung mit allen
Kontakten der betreffenden Hälfte des Tastensystems besteht, während die Trenntaste jeweils nur auf einen
der Rasthebel wirkt und für das Auslösen nur eines der verrasteten Steuerschieber oder einer Schiebergruppe
eingerichtet ist.
Die Kontaktfedern aller Federsätze der Schalteinrichtung können mit ihren Anschlußfahnen rechtwinkelig
zur Bodenfläche des Trägerteils aus diesem herausragen und unmittelbar in die Leiterplatte
eingesetzt sein.
Im folgenden sei die Erfindung anhand eines in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Es zeigt
Fig. t eine Schalteinrichtung für einen Zweiwegefernsprecher
in Draufsicht,
F i g. 2 die Schalteinrichtung nach F i g. 1 in einer Seitenansicht.
Die dargestellte Schalteinrichtung besitzt ein gemeinsames Isolierstoffträgerteil 1, in dem in gleichmäßigen
Abständen nebeneinander, parallel orientierte Kontaktfedersätze und in diese eingreifende Steuerschieber 2
aufgenommen sind. Jeder Federsatz umfaßt zwei mit ihren Kontaktflächen einander zugekehrte Arbeitsfedern
3 und zwei zwischen den Arbeitsfedern liegende Ruhefedern 4. Mittels der parallel zur Federlänge gegen
die Kraft von zugeordneten Rückstellfedern 5 zwischen die Kontaktfedern 3, 4 einschiebbaren, im Trägerteil
geführten, partiell mit Kröpfungen bzw. asymmetrischen Ausnehmungen oder Verdickungen an der
Seitenfläche versehenen, verrastbaren Steuerschieber können die beiden Arbeitsfedern eines jeden Kontaktfedersatzes
unabhängig voneinander gegen ihre Vorspannung ausgelenkt und in ihrer Kontaktstellung
relativ zu den zugeordneten Ruhefedern verändert werden. Die Arbeitsfedern sind dazu am freien Ende
jeweils mit einer nockenartigen Abwinkelung in Form einer Dachkante 7 versehen und mit mechanischer
Vorspannung an die Steuerflächen 6 des zugeordneten Steuerschiebers angelegt.
Die Schalteinrichtung gemäß Erfindung besitzt symmetrischen Aufbau. Ein dem Gabelschalter zugeordneter
Kontaktfedersatz ist im mittleren Bereich des Trägerteils angeordnet. Nach beiden Seiten
schließen sich die für die beiden Sprechleitungen erforderlichen Kontakte des Tastensystems an. Dabei
erstrecken sich die dem Tastensystem angehörigen Kontaktfedersätze mit ihren freien, die Dachkante 7
aufweisenden Enden in die entgegengesetzte Richtung wie der einzelne, dem Gabelschalter angehörige
Federsatz.
Vom mittleren Bereich des Trägerteils nach der einen Seite erstrecken sich die Kontakte für eine erste
Sprechleitung a, nach der anderen Seite die Kontakte für eine zweite Sprechleitung b. Die Steuerschieber der
Tastenseite sind für jede Sprechleitung mittels Querstege 8 zu einer Zweiergruppe und einer Vierergruppe
mechanisch verbunden. Am Trägerteil sind weiterhin Lageraugen 9 vorgesehen, in denen mehrere Antriebselemente
10, 18, 19 in Form von Drehwellen rotierbar gelagert sind. Jede Drehwelle ist mit mehreren, auf ihre
Länge verteilten, rechtwinkelig zu ihrer Achse abstehenden Hebelarmen 11, 12, 13 versehen. Ein erstes
dieser Antriebselemente 10, dient als Schaltwippe des Gabelschalters. Zwei Hebelarme 11 dieses Antriebselementes
wirken mit den das Gehäuse des Fernsprechgerätes durchsetzenden Schaltleisten 14 zusammen. Die
Schaltleisten werden an der Außenfläche des Gerätes durch Auflegen oder Abheben des Handapparates
betätigt. Ein anderer Hebel 12 dieses Antriebselements wirkt auf den einzelnen Steuerschieber 2 in der Mitte
"> des Trägerteils, der die Gabelkontakte betätigt. Weitere
Hebelarme 13 an dem genannten Antriebselement 10 stehen in Verbindung mit drei etwa gleichförmigen, auf
dem Trägerteil gelagerten Rasthebeln 15, 16. Diese Rasthebel können mittels der Hebelarme des Antriebselements
jeweils gegen die Kraft von Druckfedern 17 aus ihrer die Verrastung der Steuerschieber ermöglichenden
Stellung herausbewegt werden. Die Steuerschieber 2 können auf diese Weise aus ihrer verrasteten
Arbeitsstellung befreit werden und kehren in diesem
i"> Fall unter der Wirkung der Rückstellfeder 5 in ihre
Ruhelage zurück. Das Antricbsclement JO, mit dem die
Funktion des Gabelumschalters gesteuert wird, erstreckt sich nahezu über die ganze Breite des
Trägerteils. Zwei ähnliche Antriebselemente 18 und 19 dagegen erstrecken sich in paralleler Richtung jeweils
nur über eine Hälfte der Breite des Trägerteils. Sie besitzen ebenfalls, wie das Antriebselement 10, Hebelarme
11, die jeweils mit einer das Gerätegehäuse durchsetzenden Betätigungshandhabe, nämlich einem
Tastenknopf 20 zusammenwirken. Weitere Hebelarme 12 betätigen über Steuerschieber die zugeordneten
Kontakte des Tastensystems.
Die jeweils mittels Querstege 8 zu mehreren Gruppen vereinigten Steuerschieber 2 besitzen in jeder Gruppe
^o einen gegen einen zugeordneten Rasthebel 15, 16
vortretenden Rastansatz 21, der bei der Arbeitsbewegung der betreffenden Steuerschiebergruppe mittels
einer geneigten Auflauffläche ein Anheben des Rasthebels gegen die Kraft seiner Rückstellfeder 17 bewirkt, !n
der Arbeitslage des Steuerschiebers kann der Rasthebel mit einer Rastnase 22 hinter dem Rastansatz am
Steuerschieber einfallen und den Steuerschieber bzw. eine entsprechende Gruppe von Steuerschiebern in der
Arbeitsstellung blockieren.
Zwei weitere das Gerätegehäuse durchsetzende Betätigungshandhaben 23 wirken unmittelbar jeweils
auf einen Hebelarm von zwei entsprechend zugeordneten Rasthebeln 15. Sie ermöglichen ein Auslösen der
Verrastung für eine dem betreffenden Rasthebel zugeordnete Gruppe von Steuerschiebern. Die Betätigungshandhaben
23 werden als Trenntasten bezeichnet. Durch Betätigen einer der Trenntasten wird entsprechend
der getroffenen Anordnung von Rasthebeln 15 jeweils nur ein Teil der für die Belegung einer Leitung
verrasteten Steuerschieber 2 ausgelöst
Ein weiterer Rasthebel 16 im mittleren Bereich des Trägerteils ist so angeordnet Haß er gleichzeitig eine
Rasthalterung von Steuerschiebergruppen einer ersten und einer zweiten Leitungsverbindung bewirken kann.
Beim Betätigen einer Belegungstaste 20 wird eine der
zugehörigen Gruppen von Steuerschiebern mittels Rastansatz 21 und Rastnase 22 vom Rasthebel 16 in
seiner Arbeitsstellung fixiert. Beim Eintritt dieser Schiebergruppe in die Raststellung wird gleichzeitig
durch vorübergehendes Anheben des Rasthebels eine evtL bereits vorher verrastete Schiebergrupppe der
anderen Leitungsverbindung aus der Rastverbindung gelöst
Die Hebelarme 11 der Antriebselemente 18 und 19 sind in Fig.2 des dargestellten Ausführungsbeispiels
zur Kenntlichmachung ihrer Zuordnung zu jewefls einer der beiden Sprechverbindungen na« oder »b« mit
entsprechenden Indizes versehen.
Rotationsachsen und Verschiebungsachsen verschiedener dargestellter Funktionsteile der Schalteinrichtung
sind jeweils unter der Hinweisziffer des betreffenden Teils mit einem Indexstrich kenntlich gemacht (z. B. 2',
10').
Die Schalteinrichtung ist mit ihrem Trägerteil auf einer Leiterplatte 26 angeordnet und kann mittels die
Bodenfläche des Trägerteils durchsetzender elektrischer Anschlußzungen 25, die von den Kontaktfedern
ausgehen, unmittelbar in die Leiterplatte eingreifen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Schalteinrichtung in einem Fernsprechgerät, die einen Gabelschalter und ein System von mehreren
Tastschaltern umfaßt und auf einer Leiterplatte im *>
Fernsprechgerät angeordnet ist, wobei die Betätigungseinrichtung des Gabelschalters mit den Betätigungselementen
des Tastensystems, sowie die Betätigungselemente des Tastensystems untereinander
im Innenraum des Fernsprechgerätes mittels hebelartiger Verkettungselemente in Wirkverbindung
stehen, mit Bedienungshandhaben (Tastenknöpfen, Schaltleisten) die Gehäusewand des Fernsprechgerätes
durchsetzen und von der Außenseite des Fernsprechgerätes manuell bedienbar sind,
dadurch gekennzeichnet, daß Antriebselemente (tO) des Gabelschalters und (18, 19) des
Tastensystems, sowie deren Schaltkoniakte Ui Form von mehreren, im wesentlichen gleichartigen Kontaktfedersätzen
mit etwa parallel gerichteten Arbeitsfedern (3) nebeneinander in einem gemeinsamen
Trägerteil (1) aus Isolierstoff funktionsgerecht zusammengefaßt sind.
2. Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerteil (1) zur Aufnahme
der Kontaktfedersätze mit parallel orientierten Aufnahmekammern, sowie mit Lagerelementen (9)
und Führungsbahnen versehen ist, in denen für die Betätigung von Gabelschalter und Tastensystem
erforderliche mechanische Antriebs-, Rast- und jo Auslöseelemente, und den Federsätzen zugeordnete
Steuerschieber (2) aufgenommen sind.
3. Schalteinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Antriebselemente (10, 18,
19) mehrere achsparallele, rechtwinkelig zu den Kontaktfedern orientierte Drehwellen am Trägerteil
gelagert sind, von denen jede mit mehreren, auf ihre Länge verteilten, sich senkrecht zur Wellenachse
erstreckenden, starren Hebelarmen (M, 12, 13) versehen ist.
4. Schalteinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Antriebselemente (10)
am Trägerteil mit einem seiner Hebelarme (12) mit dem Gabelschalterfedersatz, mit einem weiteren
Teil seiner Hebelarme (13) als Auslöseelement mit 4">
allen am Trägerteil gelagerten, hebelartigen Rastelementen (15, 16) und schließlich mit zweien seiner
Hebelarme (11) mit das Fernsprechergehäuse durchsetzenden, den Handapparat unterstützenden
Schaltleisten (14) in Wirkverbindung steht. so
5. Schalteinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß weitere der genannten Antriebselemente
(18, 19) jeweils einem anderen Teilbereich einer Gesamtheit der von den Tasten (20) bedienbaren Kontaktfedersätze zugeordnet
sind und mittels Hebelarme (12) über Steuerschieber (2) mit den entsprechenden Arbeitsfedern (3) der
Kontaktfedersätze, sowie mit einem weiteren Hebelarm (11) mit einer der das Gehäuse durchsetzenden
Betäligungshandhaben (20) in Wirkverbindung stehen.
6. Schalteinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die den Tastenfedersätzen
zugeordneten Steuerschieber (2) mittels Querstege (8) mechanisch in mehrere Gruppen zusammenge- ·'">
faßt und je Gruppe mit Rastnasen (22) versehen sind, welche Rastnasen mit zugeordneten Haltevorspriingen
(21) an auf dem Trägerteil gelagerten Rasthebeln (15,16) korrespondieren.
7. Schalteinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte des Tastensystems
jeweils zur Hälfte ihrer Anzahl auf zwei Paar Betätigungshandhaben in Form einer Belegungsiind
einer Trenntaste (20,23) verteilt sind, wobei für die Belegungstaste über die Hebelarme (12) des
betreffenden Antriebselements (18, 19) und die entsprechenden Steuerschieber (2) eine Wirkverbindung
mit allen Kontakten der betreffenden Hälfte des Tastensystems besteht, während die Trenntaste
jeweils nur auf einen der Rasthebel (15) wirkt und für das Auslösen der Verrastung eines diesem Rasthebel
zugeordneten Steuerschiebers oder einer Schiebergruppe eingerichtet ist.
8. Schalteinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontaktfedern aller Federsätze der Schalteinrichtung mit ihren Anschlußfahnen (25)
rechtwinkelig zur Bodenfläche des Trägerteils aus diesem herausragen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792932007 DE2932007C2 (de) | 1979-08-07 | 1979-08-07 | Schalteinrichtung in einem Fernsprechgerät |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792932007 DE2932007C2 (de) | 1979-08-07 | 1979-08-07 | Schalteinrichtung in einem Fernsprechgerät |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2932007A1 DE2932007A1 (de) | 1981-02-26 |
| DE2932007C2 true DE2932007C2 (de) | 1982-06-03 |
Family
ID=6077855
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792932007 Expired DE2932007C2 (de) | 1979-08-07 | 1979-08-07 | Schalteinrichtung in einem Fernsprechgerät |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2932007C2 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3146731C2 (de) * | 1981-11-25 | 1986-02-20 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Schalteinrichtung für Fernsprechgeräte |
| DE3307779C2 (de) * | 1983-03-04 | 1986-11-27 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Schalteinrichtung in einem Fernsprechgerät |
-
1979
- 1979-08-07 DE DE19792932007 patent/DE2932007C2/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| NICHTS-ERMITTELT |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2932007A1 (de) | 1981-02-26 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2617186C3 (de) | Elektrischer Schalter, insbesondere in Dual-in-line-Ausführung | |
| DE4215097C2 (de) | Schalteranordnung | |
| DE19726149C2 (de) | Schalteranordnung | |
| DE2020838C3 (de) | Drucktastenschaltersperre mit Verdrängungskörpern | |
| DE2932007C2 (de) | Schalteinrichtung in einem Fernsprechgerät | |
| EP3535818A1 (de) | Transportsicherer reisesteckeradapter | |
| DE3854201T2 (de) | Schaltanordnung. | |
| DE3125812C2 (de) | Elektromechanische Schalteinrichtung für Fernsprechgeräte | |
| DE2545719A1 (de) | Mehrfachstufenschalter mit einem vorwaerts- oder rueckwaertsschaltbaren schrittschaltwerk | |
| DE2830661C2 (de) | Schalteinrichtung für elektrische Geräte | |
| DE3219853A1 (de) | Mehrfachschalter, insbesondere zuend-anlasserschalter fuer kraftfahrzeuge | |
| DE2648679C2 (de) | Wahltastatur mit Erstziffernsperrung | |
| DE2462035C3 (de) | Tastatur | |
| DE3307779C2 (de) | Schalteinrichtung in einem Fernsprechgerät | |
| DE1924939A1 (de) | Tastenfoermige elektrische Schaltvorrichtung | |
| DE2536043C3 (de) | Drucktastensperre für in zwei Dimensionen verteilte Tasten eines Tastenfeldes | |
| EP0531915B1 (de) | Elektrisches Schaltgerät | |
| DE3146731A1 (de) | Schalteinrichtung fuer fernsprechgeraete | |
| DE2462034C3 (de) | Zum Zusammensetzen von Tastaturen geeignete Taste | |
| DE1616263C (de) | Abstimmvorrichtung fur Hochfrequenz Nachrichten Ubertragungsgerate | |
| DE3220407C2 (de) | Drucktastenaggregat | |
| DE6813558U (de) | Wippenschalter | |
| DE2047156C3 (de) | Tastensatz für Fernsprechgeräte mit mechanischer Codierung | |
| DE1491917C (de) | Drucktastenschalter fur gedruckte Schaltungen | |
| DE7517921U (de) | Mehrpoliger Leitungsschutzschalter |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8125 | Change of the main classification | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |