DE2931437C2 - Schaltungsanordnung zum Ansteuern eines Signallautsprechers - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Ansteuern eines Signallautsprechers

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DE2931437C2
DE2931437C2 DE2931437A DE2931437A DE2931437C2 DE 2931437 C2 DE2931437 C2 DE 2931437C2 DE 2931437 A DE2931437 A DE 2931437A DE 2931437 A DE2931437 A DE 2931437A DE 2931437 C2 DE2931437 C2 DE 2931437C2
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    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
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Description

Die Erfindung bezieht sich aur eine Schaltungsanordnung zum Ansteuern eines Signaliauts; -echers. bei der ein Oszillator Rechtecksignale mit einer der Frequenz eines Signaltons zugeordneten Folgefrequenz erzeugt und bei der dem Signallautsprecher eine Verstärkerstufe vorgeschaltet ist
Bei einem Modem für den unter der Bezeichnung Biidschirmtcxt bekannten zukünftigen Telekommunikationsdienst soll eine Prüftaste vorgesehen sein, mit deren Hilfe eine Funktionsprüfung durch einen Teilnehmer durchgeführt werden kann. Für die Überwachung des Verbindungsaufbaues und des Prüfungsergebnisses ist im Modem ein Signallautsprecher vorgesehen. Bei einer erfolgreichen Prüfung wird unter Verwendung des Signallautsprechers ein Signalton mit einer Frequenz von 450 Hz ausgegeben, solange die Prüftaste gedrückt ist.
Der Modem, der weitgehend aus integrierten, digitalen Bausteinen aufgebaut ist, enthält einen Oszillator, der Rechtecksignale mit einer dem Signalton entsprechenden Folgefrequenz von 450 Hz und einem Tastverhäl'nis von 1 : 1 erzeugt.
Es wäre denkbar, diese Rechtecksignale einem Verstärker zuzuführen, an dem der Signallaulsprecher ifigeschlossen ist. Durch die Spule des Signallautsprechers fließt in diesem Fall solange Strom, solange das Rechtecksinai den Binärwert 1 hat. Da der Modem aus <km Sehleifenstrem der Fernsprechleiiung gespeist wird, soll er möglichst wenig Energie der Fernsprechlen tUfig entnehmen.
Der Erfindung liegl daher die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zum Ansteuern eines Signallautspi'echers anzugeben, bei der die Erzeugung des Signaltons mit möglichst Wenig Energie erfolgt.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei der SchaU tungsanordnung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß im Verbindungsweg zwischen dem Oszillatur und der Verstärkerstufe ein an sich bekannter Impulsformer angeordnet ist, der bei mindestens einer Flanke jedes Rechtecksignals einen im Vergleich zur Periodendauer der Rechtecksignale kurzen Impuls erzeugt Die Mindestimpulsdauer jedes Impulses wird so gewählt, daß die Membrane des Lautsprechers in die gleiche Einstellung gebracht wird, wie be: der Ansteuerung durch die Rechtecksignale.
Die Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung hat den Vorteil, daß bei vergleichbarer Lautstärke des Signaltons wesentlich weniger Energie benötigt wird, da die Spule im Lautsprecher nur während der Bewegung der Membrane angesteuert wird und ein Haltestrom, wie bei einer Ansteuerung durch Rechtecksignale nicht erforderlich ist
Falls die Schaltungsanordnung bei jeder Flanke der Rechtecksignale einen den Signallautsprecher ansteuernden Impuls erzeugt wird ein Signalton mit doppelter Frequenz abgegeben. Um einen Signalton der gleichen Frequenz zu erhalten, muß in diesem Fall dem Impulsformer ein Frequenzteiler vorgeschaltet sein oder der Oszillator Rechtecksignale mit der halben Folgefrequenz erzeugen. Anderseits kann der Oszillator ohne Änderung verwendet werden, wenn der Impulsformer nur bei einer Flanke jedes Rechtecksignals einen Impuls erzeugt
Die Schaltungsanordnung erfordert einen besonders geringen Aufwand, wenn der Impulsformer als Differenzierglied ausgebildet ist Falls die nachfolgende Verstärkerstufe nur Impulse einer Polarität verarbeitet, werden dem Signallautsprecher ebenfalls nur Impulse zugeführt, die nur einer Flanke der Rechtecksignale zugeordnet sind.
Bei der Verwendung der Schaltungsanordnung in einer elektronischen Schaltung, die weitgehend aus integrierten, digitalen Schaltkreisen aufgebaut ist, ist es auch zweckmäßig, wenn der Impulsformer aus integrierten, digitalen Schaltkreisen besteht. So kann es beispielsweise von Vorteil sein, wenn der Impulsformer als monostabile Kippstufe ausgebildet ist. Der Impulsformer kann auch aus einem Verzögerungsglied und einem nachgeschalteten UND-Glied gebildet werden, das die Rechtecksign.ile und die invertierten, verzögerten Rechtecksignale verknüpft.
Im folgenden wird ein mit den Merkmalen der Erfindung ausgestattetes Ausführungsbeispiel anhand von Zeichnungen erläu'.ert. Es zeigt
F i g. 1 ein Schaltbild der Schaltungsanordnung,
F i g. 2 Zeitdiagramme an verschiedenen Punkten der Schaltungsanordnung.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Schaltungsanordnung ist ein Oszillator OS vorgesehen, der nach dem Aufireten eines den Signalton auslösenden Steuersignals 57 Rechtecksignale 51 erzeugt, deren Folgefrequenz gleich der Frequenz des Signaltons ist und die ein Tastverhältnis von I : 1 aufweisen. Die Rechtecksignale 51 werden in einem Taktgeber T(J erzeugt, der durch das Steuersignal 57 schaltbar ist oder dem ein UND-Glied U naehgesehaltet ist, das die von ihm abgegebenen Rechtecksignale mit dem Steuersignal verknüpft.
Die Rechtecksignale 51 werden einem Impulsformer
JP zugeführt, der bei jeder Änderung der Binärwerte der Rechtecksignale kürze Impulse Si erzeugt Der impulsformer/Fist beispielsweise als Differenzierglied ausgebildet, das in bekannter Weise aus einem
Kondensator Cund einem Widerstand R I besteht. Die Impulse S 2 werden einer Verstärkerstufe zugeführt, die aus einem Transistor Γ mit einem Basiswiderstand /?2 und einem Emitterwiderstand R 3 und einem Übertrager gebildet wird, dessen Primärwicklung im Kollektor- ■> kreis angeordnet ist und an dessen Sekundärwicklung der Signallautsprecher L angeschlossen ist. Weitere Einzelheiten werden zusammen mit den in F i g. 2 dargestellten Zeildiagrammen beschrieben.
Bei den in Fig.2 dargestellten Zeitdiagrammen sind in in Abszissenrichtung die Zeit t und in Ordinatenrichtung die Momentanwerte von Signalen an verschiedenen Punkten der Schaltungsanordnung dargestellt.
Zum Zeitpunkt 11 wird angenommen, daß ein einen Signalton auslösendes Steuersignal STden Binärwert 1 ι"> annimmt. Das UND-Glied U schaltet damit die vom Taktgeber TG abgegebenen Rechtecksignale als Rechtecksignale Sl zu seinem Ausgang durch. Wenn das Rechtecksignal Sl zum Zeitpunkt /2 den Binärwert 1 annimmt, erzeugt der Impulsformer /Feinen positiven Impuls 52, der den Transistor Gleitend steuert Durch die Primärwicklung des Übertragers UB fließt damit ein Strom 53 und die Membrane im Signallautsprecher L wird ausgelenkt Zum Zeitpunkt f3 ist der Impuls 52 soweit abgeklungen, daß der Transistor T wieder gesperrt wird und der Strom 53 beendet wird. Damit kehrt die Membrane des Lautsprechers L wieder in ihre Ausgangslage zurück.
Zum Zeitpunkt f 4 erzeugt der Impulsformer, falls er.
wie in 1- i g 1 dargestellt, als Defferenzierglied ausgebildet ist. einen negativen Impuls. Dieser negative Impuls kann den Transistor Tnicht leitend steuern, u> daß /um Zeitpunkt r4 kein Strom durch den Übertrager LJB fließt. Zum Zeitpunkt /5 wiederholt sich der gleiche Vorgang wie nach dem Zeitpunkt 12 und die Membrane des Signallautsprechers L wird erneut ausgelenkt. Die Stromimpulse S3 weisen die gleiche Folgefrequenz auf. wie die Rechtecksignale S 1, so daß auch der gleiche Signalton abgegeben wird, wie bei einer Ansteuerung des Signallautsprechers L durch die Rechtecksignale Sl. Da jedoch zwischen den Zeitpunkten, die den Zeitpunkten r .3 und r4 entsprechen, kein Strom durch den Transistor T fließt erfordert die Ansteuerung des Signallautsprechers L unter Verwendung des Impulsformers /Ferheblich weniger Energie.
Der Impulsformer JF kann auch ausschließlich aus digitalen Schaltkreisen aufgebaut sein. Beispielsweise können die impulse durch eine UND-Verknüpfung der Rechtecksignale 51 und der verzögerten und invertierten Rechtecksignale 51 erzeugt weroe«. wobei auch die Verzögerung, beispielsweise unter Verwendung eines Schieberegisters, digital erfolgen kann. Der Impulsformer/Fkann auch als monostabile Kippstufe ausgebildet sein, die beispielsweise bei jeder ansteigenden Flanke der RecUecksignale 51 in ihre instabile Lage gebracht wird und nach einer Zeitdauer, die der Differenz zwischen den Zeitpunkten t3 und f 2 entspricht, wieder in ihre stabile Lage zurückkippt
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

1 Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung zum Ansteuern eines Signallautsprechers, bei der ein Oszillator Rechtecksignale mit einer der Frequenz eines Signaltons zugeordneten Folgefrequenz erzeugt und bei der dem Signallautsprecher eine Verstärkerstufe vorgeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß im Verbindungsweg zwischen dem Oszillator (OS) und der Verstärkerstufe (T) ein an sich bekannter Impulsformer (JF)angeordnet ist, der bei mindestens einer Flanke jedes Rechtecksignals (Sl) einen im Vergleich zur Periodendauer der Rechtecksignale (S I) kurzen Impulse (52) erzeugt
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulsformer (JF) nur bei einer Flanke jedes Rechtecksignals (Sl) einen Impuls erzeugt
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet daß der Impulsformer (JF) als Differenzierglipcl (Q R 1) ausgebildet ist
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß der Impulsformer (JF) aus integrierten, digitalen Schaltkreisen besteht
5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet daß der Impulsformer (JF) als monostabile Kippstufe ausgebildet ist.
DE2931437A 1979-08-02 1979-08-02 Schaltungsanordnung zum Ansteuern eines Signallautsprechers Expired DE2931437C2 (de)

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