DE2930560C2 - Verfahren zur Herstellung eines Klemmbereiches bei einem in einer Bohrung kraftschlüssig fixierbaren stiftförmigen Element - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Klemmbereiches bei einem in einer Bohrung kraftschlüssig fixierbaren stiftförmigen ElementInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich am ein Verfahren zur Herstellung eines wenigstens teilweise elastisch
zusammendrückbaren Klemmbereiches, der einen Abschnitt eines stiftförmigen Elemente bildet und der zur
kraftschlüssigen Fixierung des Elemente in einer Bohrung vorgesehen ist, wobei der Klemmbereich
durch Aufteilung des Elemente in wenigstens zwei Schenkel, die an ihren beiden Enden miteinander
verbunden sind, und eine Vergrößerung des Abstandes dieser beiden Schenkel voneinander erhalten wird.
Ein solches Verfahren ist aus der GB-PS 11 49 332
bekannt Bei dem bekannten Verfahren wird das Element zunächst im Klemmbereich flach gedrückt
Anschließend wird der flachgedrückte Abschnitt mit einem Schlitz versehen, so daß sich zwei an ihren beiden
Enden miteinander verbundene Schenkel in dem flachgedrückten Abschnitt des Elemente ergeben.
Schließlich werden die Schenkel außen abgerundet, um die Außenkontur der Schenkel der Rundung der zur
Aufnahme des Elements vorgesehenen Bohrung anzupassen. Diese Anpassung der Außenkontur eines
Klemmbereichs Mi die Rundung einer Bohrung, in die das Element eingesteckt wird, ist erforderlich, damit
z. B. eine Oberflächenmetallisierung der Bohrung nicht durch das Einstecken des Elemente beschädigt werden
kann.
Derartige Elemente bilden z. B. die mit einem Abschnitt in die Bohrungen einer Leiterplatte einzusteckenden Kontaktstifte, Koniakt messer oder Kontaktfedern, die in vielpoligen Stift-, Messer- oder Kontaktfederleisten zusammengefaßt sind.
Es ist dabei erwünscht, den Klemmbereich auf möglichst rationelle Weise herstellen zu können und mit
möglichst wenig Fertigungsschritten auszukommen,
Aufgabe vorliegender Erfindung ist es daher, ein Verfahren der eingangs genannten Art so weiterzubilden,
daß der Klemmbereich unter Aufrechterhaltung
seiner vollen Funktionstüchtigkeit, insbesondere unter Schaffung einer der Bohrungsrundung angepaßten
Außenkontur, in möglichst nur einem Arbeitegang hergestellt werden kann.
Erfindungsgemäß ergibt sich die Lösung dieser Aufgabe dadurch, daß die Aufteilung des Elemente in
zwei Schenkel durch zwei gegensinnig zueinander bewegbare Keile mit parallel zur Längsachse des
Elemente ausgerichteten und einen Keilwinkel von ca. 30° bis 60° aufweisenden Keilschneiden in der Weise
I1S vorgenommen wird, daß die Keile entweder zugleich,
unter geringem Versatz der Keilschneiden gegeneinander, in das Element hineingedrückt werden oder daß die
Keile nacheinander mit aufeinander ausgerichteten Keilschneiden in das Element unter jeweils entspre
chender Abstützung des Elemente auf der Gegenseite
hineingedrückt werden und daß die beim Eindrücken der Keile in das Element ausweichenden Schenke! quer
zur Bewegungsrichtung der Keile durch der Bohrungsrundung angepaßte Widerlager abgefangen werden.
Ein besonderer Vorteil dieses Verfahrens ist darin zu sehen, daß im wesentlichen ohne Rücksicht auf das
Querschnitteprofil des Elemente im Kletnmbereich stete
nach außen abgerundete Schenkel erhalten werden, die
abschnittsweise parallel zueinander verlaufen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend an Hand von acht Figuren noch näher erläutert
Dabei zeigen
Fig. 1 und 2 die Herstellung des Klemmbereichs,
wobei zwei gleichzeitig bewegbare Keile Verwendung
finden,
Fig.3 und 4 die Herstellung des Klemmbereichs
unter Verwendung zweier nacheinander bewegbarer Keile,
Fig.5, 6 und 7 eine Seitenansicht von zwei in ein
Element eingearbeiteten Klemmbeseschen, die um 90° gegeneinander verdreht sind, mit den zugehörigen
Querschnittsbildern und
Fig.8 in Schrägsicht und stark vergrößert, die
spezielle Form der auf das Element einwirkenden Keile
und die sich hieraus ergebende Ausbildung der Schenkel
des Elemente im Klemmbereich.
Aus den F i g. 1 bis 4 ist zu ersehen, daß die Einarbeitung eines Klemmbereichs in ein stiftförmiges
Element 1, das einen quadratischen Querschnitt aufweist
so (der Querschnitt des Elemente kann selbstverständlich auch rund, oval, rechteckig oder vieleckig sein) mit Hilfe
zweier Keile 2, 3 vorgenommen wird, deren Keilschneiden 4 einen Winkel von 60° aufweisen. Die
Keilschneiden 4 sind zueinander und zur Achse 5 des
Die Keile 2,3 können entweder wie in den F i g. 1 und
2 dargestellt, gleichzeitig oder, wie aus den F i g. 3 und 4 zu ersehen, nacheinander in das Element 1 hineinbewegt
würden.
μ Wenn die Keile 2, 3 zugleich in das Element mit
zueinander gegenläufiger Bewegungsrichtung ihrer Keilschneiden 4 hineinbewegt werden sollen, so ist es
erforderlich, wie aus den Fig.! und 2 zu ersehen, die
Bewegungsebenen 6 der Keile 2,3 gegen eine durch die
Achse 5 des Elemente 1 verlaufende Symmetrieebene 7
des Elements 1 so zu versetzen, daß sich, wie insbesondere aus F i g. 2 zu ersehen ist die beiden Keile
2,3 in ihrer nach dem Aufteilen des Elemente I in zwei
Schenkel 8 erreichten Endposition mit ihren Keilschneiden 4 gegenseitig überlappen.
Durch das Aufteilen des Elements t im Klemmbereich in zwei Schenkel 8 mit Hilfe der Keile 2, 3 wird u, a,
erreicht, daß mit zunehmendem Eindringen der Keile 2, ί
3 in das Element 1 die Schenkel 8 zunehmend auseinander bewegt werden. Diese Bewegung wird
jedoch durch zwei Widerlager 9 begrenzt, die an ihren
dem Element 1 zugewandten Seiten als Halbschalen 10 ausgebildet sind, die der Rundung der Bohrung, in die w
das Element 1 eingesteckt werden soll, angepaßt sind. Dadurch werden die Schenkel 8 mit ihrer von der Achse
5 des Elements 1 abgewandten Außenseite 11 durch die Keile 2, 3 gegen die Rundungen 10 der Widerlager 9
gepreßt und dadurch diesen Rundungen angepaßt Das ι ϊ Element hat deshalb im Klemmbereich einen Querschnitt,
vgl. hierzu die F i g. 6 und 7, bei dem jeder der beiden Schenkel 8 nach außen eine der Bohrungsrundung angepaßte Außenseite 11 und eine dem
gegenüberliegenden Schenkel zugewandte keilförmige Innenseite 12 besitzt, so daß der die Schenkel 8
trennende Zwischenraum 13 schmetterlingsartig ausgebildet ist
Werden die Keile 2,3 nacheinander in das Element 1
hineinbewegt, VgL hierzu insbesondere die F i g. 3 und 4,
so können die Keile 2, 3 mit ihren Bewegungsebenen, diese stimmen mit den Symmetrieebenen der Keilschneiden
4 überein, auf eine durch die Achse 5 des Elements verlaufende Symmetrieebene 7 des Elements 1 ausgerichtet
werden.
Beim Hineindrücken eines der beiden Keile 2,3 muß der jeweils andere Keil durch ein Abstützorgan 14
ersetzt werden, wobei das Abstützorgan 14 ein Ausweichen des Elements 1 in Bewegungsrichtung eines
der Keile 2,3 verhindert
Die Ausformung der Außenseite 11 der Schenkel 8 wird auch bei einem nacheinander erfolgenden Eindrücken
der Keile 2,3 in das Element 1 in gleicher Weise wie bei dem Verfahren nach den F i g. 1 und 2 mit Hilfe
zweier Widerlager 9 vorgenommen.
Wie Fig.5 zeigt, können in ein Element 1 in
Verlaufsrichtung des Elements auch mehrere Klemmbereiche 15 eingearbeitet werden, wobei vorteilhaft die
Klemmwirkung der aufeinanderfolgenden Klemmbereiche 15 um 90° gegeneinander versetzt wird.
Aus Fi g. 8 ist zu ersehen, daß die Keile 2,3 mit ihren
Keilschneiden 4 zu den Verbindungspunkten 16 der Schenkel 8 hin jeweils abgeschrägt verlaufen, so daß
sich die Schenkel 8 von einem mittleren Abschnitt 17 aus, in dem die Schenkel 8 parallel zueinander in einem
bestimmten Abstand voneinander verlaufen und damit den eigentlichen Klemmbereich bilden, sich kontinuierlich
wieder einander nähern, also aufeinander zu verlaufen. Dies; ermöglicht es, den Querschnitt des
Elements 1 gegenüber einer Bohrung, in der der Klemmbereich 15 des Elements 1 zur Wirkung kommen
soll, relativ kleiner auszubilden, so daß das Element 1 die
Bohrungswändo nur im Bereich 17 berührt In diesem
Bereich 1 hat das Element durch die der Rundung der Bohrung angepaßte Außenseite 11 der Schenkel 8 eine
Kontur, die optimal auf die Bohrung abgestimmt ist Der Querschnitt des restlichen Elements 1 kann dagegen, um
z. B. einen Wrap-Stil zu erhalten, quadratisch oder
rechteckig sein, jedenfalls dem jeweiligen Verwendungszweck entsprechend ausgebildet sein.
Bezugszeichenliste
1 stiftförmiges Element
2,3 Keile
2,3 Keile
4 Keilschneiden
5 Achse des Elements 1
6 Bewegungsebenen der Keile.2,3
7 Symmetrieebene des Elements 1
8 Schenkel des Elements 1
9 Widerlager
10 Halbschalen der Widerlager
11 Außenseite der Schenkel 8
12 Innenseite der Schenkel 8
13 Zwischenraum der Schenkel 8
14 Abstützorgan
15 Klemrribereich des Elements 1
16 Verbindungspunkte der Schenkel 8
17 zueinander parallel verlaufende Abschnitte der Schenkel 8
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch;Verfahren zur Herstellung eines wenigstens teilweise elastisch zusammendrückbaren Klemmbereicbs, der einen Abschnitt eines stiftförmigen Elemente bildet und der zur kraftschlüssigen Fixierung des Elements in einer Bohrung vorgesehen ist, wobei der KJemmbereich durch Aufteilung des Elements in wenigstens zwei Schenkel, die an ihren beiden Enden miteinander verbunden sind, und eine Vergrößerung des Abstandes dieser beiden Schenkel voneinander erhalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufteilung des Elements (1) in zwei Schenkel (8) durch zwei gegensinnig zueinander bewegbare Keile (2, 3) mit parallel zur Längsachse (5) des Elemente (1) ausgerichteten und einen Keilwinkel von ca. 30° bis 60° aufweisenden Keilschneiden (4) in der Weise vorgenommen wird, daß die Keile (2, 3) entweder zugleich, filter geringem Versatz der Keilschneiden gegeneinander in das Element (1) hineingedrückt werden oder daß die Keile (2,3) nacheinander mit aufeinander ausgerichteten Keilschneiden (4) in das Element (1) unter jeweils entsprechender Abstützung des Elemente (1) auf der Gegenseite hineingedrückt werden und daß die beim Eindrücken der Keile (2, 3) in das Element (1) ausweichenden Schenkel (8) quer zur Bewegungsrichtung der Keile (2, 3) durch der Bohrungsrundung angepaßte Widerlager (9) abgefangen werden.
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