DE292995C - - Google Patents

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DE292995C
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cylinder
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61JSHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
    • B61J3/00Shunting or short-distance haulage devices; Similar devices for hauling trains on steep gradients or as starting aids; Car propelling devices therefor
    • B61J3/08Devices with reciprocated pushing bars or like driving mechanisms combined with the track for shunting or hauling cars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind Anhalte- und Abstoßvorrichtungen für Förderwagen bekannt, bei denen Klinken, Hebel oder ähnliche Maschinenteile unter der Wirkung von Druckzylindcrn stehen, die mit Preßluft, Dampf, Preßwasser oder sonstwie getrieben werden und die Wagen abwechselnd anhalten und abstoßen. Die ankommenden Wagen stoßen dabei gegen einen durch den Druckzylinder ihnen entgegengedrückten Hebel.
ίο Wenn das dem Druckzylinder zugeführte Kraftmittel ausbleibt oder in seiner Spannung nachläßt, so bleibt die Anhaltevorrichtung wirkungslos, und der ankommende Wagen kann den Anhaltehebel überfahren. Die Folge davon •15 ist, wenn nicht ein Unglücksfall, so doch jedenfalls eine Betriebsstörung.
Die vorliegende Erfindung beseitigt diesen Übelstand dadurch, daß als Anhaltevorrichtung ein in die Verschlußstellung frei fallender und mittels eines Hilfszylinders zurückziehbärer Riegel verwendet ist, dessen Bewegungszylinder zusammen mit dem die Abstoßvorrichtung bewegenden Hauptzylinder durch ein gemeinsames Steuerorgan derart überwacht wird, daß die Abstoßvorrichtung erst nach erfolgtem Ausheben des Sperriegels wirksam wird.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Fig. ι ist eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Queransicht der Fig. 1 von rechts gesehen.
Wenn auf dem Schienengleis 1 ein Förderwagen 2 heranrollt und z. B. vor dem Füllrumpf 3 angehalten werden soll, so wird der Riegel 4 heruntergeschoben. Dies geschieht durch Einlassen eines Kraftmittels, z. B. Preßluft, in die obere Seite des Druckzylinders 5. Der Riegel ist gegen Verschiebung in der Richtung des Gleises dadurch gesichert, daß er in einem der am Füllrumpf befestigten Winkelcisen 6 geführt ist. Wenn der Druckzylinder 5 versagt, so sinkt der Riegel 4 selbsttätig herunter und sperrt das Gleis 1.
Zum Abstoßen des Förderwagens dienen zwei Hebel 7, an denen Klinken 8 mit Rollen 9 angebracht sind. Die Klinken 8 können vor dem ankommenden Wagen ausweichen. Der Riegel 4 und die Hebel 7 sind symmetrisch j zur Längsmittelebene des Gleises angebracht, j so daß die Entgleisung von Wagen infolge einseitiger Stöße vermieden wird. Die Hebel 7 sind an einer gemeinsamen Welle 10 befestigt, an der auch zwei mit Schleifen versehene Hebel 11 angebracht sind. In die Schleifen der Hebel 11 greift die Kolbenstange 12 eines Druckzylinders 13 ein. Der Druckzylinder 5 und der Druckzylinder 13 werden aus gemeinsamen Leitungen 14 mit Dampf, Preßluft ο. dgl. gespeist und durch den Hahn 15 gesteuert. . .
Die Steuerung ist -so eingerichtet, daß in der ersten Stellung, die in Fig. 1 mit ausgezogenen Linien dargestellt ist, Druck auf der oberen Seite des Zylinders 5 und auf der linken Seite des Zylinders 13 vorhanden ist.
In der zweiten Stellung ist Druck auf der unteren Seite des Zylinders 5 und auf der rechten Seite des Zylinders 13. Während bei dieser Stellung des Steuerhahnes 15 der Riegel 4 hochgeht, bewegen sich die Hebel 7 herunter bis in die mit Strichpunktlinien gezeichnete Mittelstellung, ohne Widerstand zu finden.
Dann legen sie sich an den Förderwagen 2 an und stoßen ihn ab, indem sie in die mit unterbrochenen Linien gezeichnete Stellung übergehen.
Darauf erfolgt die Umsteuerung, und das Spiel beginnt von neuem.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    ίο Anhalte- und Abstoßvorrichtung für
    Förderwagen, bei der vor und hinter der Anhaltestelle mechanisch angetriebene Sperr- und Schuborgane angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Anhaltevorrichtung aus einem in die Verschlußstellung frei fallenden und mittels eines HiJ.fszylinders (5) zurückziehbaren Riegel (4) besteht, wobei der Hilfszylinder (5) und ein die Abstoßvorrichtung bewegender Hauptzylinder (13) durch ein gemeinsames Steuerorgan (15) derart überwacht werden, daß die Abstoßvorrichtung erst nach erfolgtem Ausheben des Sperriegels wirksam wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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