DE2929329C2 - - Google Patents

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DE2929329C2
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hooks
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DE19792929329
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Optilon W Erich Heilmann Cham Ch GmbH
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Optilon W Erich Heilmann Cham Ch GmbH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B18/00Fasteners of the touch-and-close type; Making such fasteners
    • A44B18/0046Fasteners made integrally of plastics
    • A44B18/0061Male or hook elements

Landscapes

  • Slide Fasteners, Snap Fasteners, And Hook Fasteners (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Flächenreißverschluß zur Verbindung von zugbelasteten Gegenständen, insbesondere zur lösbaren Verbin­ dung zugbelasteter Textilien, wie Miederwaren, Gürtel, Hosenbunde und dergleichen, - mit einem flachen Hakenelement mit einer Mehr­ zahl von aus der Elementoberfläche vorstehenden Kuppelhaken, die als entgegen der Richtung ihrer Zugbelastung schräggestellte Zähne ausgeführt sind und an ihren Spitzen Kuppelhakenabbiegungen auf­ weisen sowie einem Schlaufenband mit Schlaufen, wobei zwischen den Enden der Kuppelhakenabbiegungen und den jeweils vorgeord­ neten Kuppelhaken ein Einführungsspalt für die zugeordneten Schlaufen frei ist und wobei die Kuppelhaken des Hakenelementes in die Schlaufen des Schlaufenbandes einhängbar sind. - Das Hakenelement wird bei solchen Flächen­ reißverschlüssen im allgemeinen mit Hilfe einer Spritzgießform kon­ tinuierlich als Streifen oder abschnittsweise hergestellt. Die Spritz­ gießform weist Formräume für die Kuppelhaken und einen zugeord­ neten Träger auf. Damit ein solches Hakenelement aus der Spritz­ gießform entfernt werden kann, laufen die Kuppelhaken mehr oder weniger pyramidenförmig spitz zu und weisen sie eine Schrägstel­ lung auf, die von der Elementoberfläche wegweist. Das Schlaufen­ band besteht zumeist aus einem Gewebe aus vollsynthetischen Gar­ nen, wobei die Einzelfäden der Garne die Schlaufen bilden.
Ein Flächenreißverschluß des beschriebenen Aufbaus ist aus der DE-PS 17 85 284 bekannt. Die Kuppelhaken sind entgegen der Rich­ tung ihrer Zugbelastung schräggestellt. Sie können auch abgebo­ gene Spitzen aufweisen, die Kuppelhakenabbiegungen bilden. Die bekannten Maßnahmen haben sich an sich bewährt. Insbesondere sind die Haftkräfte der bekannten Flächenreißverschlüsse groß. Sie übersteigen um ein Vielfaches die Haftkräfte von Flächenreißver­ schlüssen, bei denen die Kuppelhaken nicht in Richtung der Zugbe­ lastung schräggestellte Zähne sind, sondern vielmehr aus Schlau­ fen dicker monofiler Fäden aus Kunststoff gebildet sind, die ein­ geschnitten sind. Es können also mit diesen Flächenreißverschlüs­ sen in Zugrichtung große Kräfte abgefangen werden. Bei der be­ kannten Ausführung können auch pinselartige Aufrauhungen an den Spitzen vorgesehen sein, die das Lösen des Flächenreißverschlusses erleichtern sollen. Diese Aufrauhungen funktionieren aber nicht als Schubsicherung gegen unbeabsichtigtes Öffnen des Flächenreißver­ schlusses, wenn in dessen Ebene Schubkräfte entgegen der üblichen Zugbelastung wirken. Solche Schubkräfte kommen aber häufig vor, und zwar insbesondere dann, wenn die Flächenreißverschlüsse in Kleidungsstücke, Miederwaren und dergleichen eingesetzt werden. Ferner ist ein Haftverschlußteil bekannt (DE 32 44 410 A1), bei dem die Kuppelelemente sich orthogonal zum Verschlußteil erstrecken. Zwar können die Kuppelhaken an ihren Spitzen auch Kuppelhaken­ abbiegungen aufweisen, diese erstrecken sich aber im wesentlichen parallel zur Verschlußoberfläche.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen Flächenreißverschluß mit einer Schubsicherung auszurüsten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Kuppelhakenabbiegun­ gen zur Elementoberfläche gerichtet sind und einen Winkel von 90° zur Richtung der Zugbelastung des Hakenelementes aufweisen. Damit wird erreicht, daß auch bei Schubbelastungen, wenn die beiden Hälften des Flächenreißverschlusses entgegen der üblichen Richtung gegeneinander verschoben werden, kein Aufbrechen des Flächenreiß­ verschlusses erfolgt und daß die Schlaufen sich dabei nicht aus den Kuppelhaken aushängen. Das liegt einerseits an der Schräg­ stellung der Kuppelhaken und andererseits daran, daß zwischen den Kuppelhakenabbiegungen und den vorgeordneten Kuppelhaken nur ein verhältnismäßig schmaler Einführungsspalt vorhanden ist. Auch wenn im gekuppelten Zustand die Schlaufen infolge von Schub­ beanspruchung gleichsam lose sind, kommen sie von den mit Kuppel­ hakenabbiegungen versehenen Kuppelhaken nicht frei. Die Kuppel­ hakenabbiegungen lassen eine Verankerung auch dann zu, wenn die Schlaufen des Schlaufenbandes als übliche Maschen eines Ge­ webes oder Gewirkes ausgeführt sind. Die Oberfläche des Haken­ elementes ist auch bei der Manipulation des Flächenreißverschlusses angenehm im Griff und besitzt keine störenden Spitzen. Nichtsdesto­ weniger kann der Flächenreißverschluß auf einfache Weise geöffnet werden, und zwar durch Abrollen bzw. Abziehen vom freien Ver­ schlußende her, wobei die Elastizität der Kuppelhakenabbiegungen eine Beschädigung der Schlaufen des Schlaufenbandes wirksam ver­ hindert.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Aus­ führungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert. Es zeigt in schematischer Darstellung
Fig. 1 aufgebrochen die Draufsicht auf ein Hakenelement eines erfindungsgemäßen Flächenreißverschlusses,
Fig. 2 in gegenüber der Fig. 1 vergrößertem Maßstab und aus­ schnittsweise einen Schnitt in Richtung A-A durch den Gegenstand nach Fig. 1, und
Fig. 3 entsprechend dem Maßstab und dem Schnitt der Fig. 2 einen Ausschnitt aus dem Schlaufenband eines erfindungsgemäßen Flächenreißverschlusses.
Der in den Figuren dargestellte Flächenreißverschluß dient zur Verbindung von zugbelasteten Gegenständen, insbesondere zur lös­ baren Verbindung zugbelasteter Textilien, wie Miederwaren, Gürtel, Hosenbunde und dergleichen. Zum grundsätzlichen Aufbau dieses Flächenreißverschlusses gehören
  • ein flaches Hakenelement 1 mit einer Mehrzahl von aus der Elementoberfläche vorstehenden Kuppelhaken 2, die als entgegen der Richtung der Zugbelastung schräggestellte Zähne ausgeführt sind und
  • ein Schlaufenband 3 mit Schlaufen 4.
Die Kuppelhaken 2 des Hakenelementes 1 sind in die Schlaufen 4 des Schlaufenbandes 3 einhängbar. Sie sind an ihren Spitzen mit zusätzlichen Verhakungsmitteln 5 versehen. Im Ausführungsbeispiel und nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung handelt es sich bei dem Schlaufenband 3 um ein solches aus einem Gewebe aus vollsynthetischen, multifilen Garnen mit aus der Bandoberfläche vorstehenden Schlaufen 4 aus den Einzelfäden der multifilen Garne.
Die zusätzlichen Verhakungsmittel 5 sind als Kuppelhakenabbiegun­ gen ausgeführt, die zur Elementoberfläche gerichtet sind. Dabei weisen die Kuppelhakenabbiegungen 5 einen Winkel von 90° zur Richtung der Zugbelastung des Hakenelementes 1 auf. Ins­ besondere aus der Fig. 2 entnimmt man, daß zwischen den Enden der Kuppelhakenabbiegungen 5 und in jeweils vorgeordneten Kuppelhaken 2 ein Einführungsspalt 6 für die Schlaufen 4 frei ist.

Claims (2)

  1. Flächenreißverschluß zur Verbindung von zugbelasteten Gegenstän­ den, insbesondere zur lösbaren Verbindung zugbelasteter Textilien, wie Miederwaren, Gürtel, Hosenbunde und dergleichen, -
    • mit einem flachen Hakenelement mit einer Mehrzahl von aus der Elementoberfläche vorstehenden Kuppelhaken, die als entgegen der Richtung ihrer Zugbelastung schräggestellte Zähne ausgeführt sind und an ihren Spitzen Kuppelhakenabbiegungen aufweisen sowie
    • einem Schlaufenband mit Schlaufen,
  2. wobei zwischen den Enden der Kuppelhakenabbiegungen und den jeweils vorgeordneten Kuppelhaken ein Einführungsspalt für die zugeordneten Schlaufen frei ist, wobei die Kuppelhaken des Hakenelementes in die Schlaufen des Schlaufenbandes einhängbar sind, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Kuppelhakenabbiegungen (5) zur Ele­ mentoberfläche gerichtet sind und einen Winkel von 90° zur Rich­ tung der Zugbelastung des Hakenelementes (1) aufweisen.
DE19792929329 1979-07-20 1979-07-20 Flaechenreissverschluss Granted DE2929329A1 (de)

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