DE2923901C2 - Geschoßhülle - Google Patents

Geschoßhülle

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DE2923901C2 DE19792923901 DE2923901A DE2923901C2 DE 2923901 C2 DE2923901 C2 DE 2923901C2 DE 19792923901 DE19792923901 DE 19792923901 DE 2923901 A DE2923901 A DE 2923901A DE 2923901 C2 DE2923901 C2 DE 2923901C2
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    • F42B12/02Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
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    • F42B12/22Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of high-explosive type with fragmentation-hull construction
    • F42B12/28Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of high-explosive type with fragmentation-hull construction the projectile wall being built from annular elements

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Description

Die Erfindung betrifft eine Geschoßhülle nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Eine derartige Geschoßhülle ist aus der US-PS 98 431 bekannt, bei der jedoch die Einzelringe eine beispielsweise in radialer Richtung verlaufende zickzackförmige Verzahnung mit am Geschoßmantel aneinander gelöteten oder geschweißten angrenzenden Kanten aufweist. Zur Erzielung einer präzise in Achsrichtung verlaufenden Geschoßhülle aus derartig übereinander gestapelten Einzelringen ist es notwendig, daß die die formschlüssige Verbindung herstellende radial verlaufende mit spitzen Zacken und Kerben versehene Verzahnung durch zeitintensive spanabhebende Arbeitsverfahren hergestellt wird. Des weiteren benötigen die zur Befestigung vorgesehenen Lot- und Schweißverfahren eine umfangreiche Vorbereitung der zu ver- t>o bindenden Stellen, wobei darüber hinaus bei diesen Befestigungsverfahren durch die einseitige Wärmeeinwirkung die Gefahr besteht, daß sich die zu verbindenden Teile verziehen und zeitaufwendige Richtarbeiten notwendig werden. Durch die Verbindungsnähte kann dar- b5 über hinaus eine unregelmäßige Geschoßoberfläche entstehen, wodurch ohne weitere Nachbehandlung das Flugverhalten und die Treffergenauigkeit des Geschosses durch Unwucht und Wirbelbildung nachteilig beeinträchtigt werden kann.
Aus der DE-OS 27 27 134 ist eine weitere Geschoßhülle bekannt, die jedoch nicht aus Einzelringen, sondern aus einem gewickelten durchgehenden Band besteht. Damit eine hinreichende Haftung zwischen den Wicklungen erzeugt wird und darüber hinaus eine glatte Geschoßau'ßenfläche entsteht, ist es notwendig, die radial verlaufenden Zähne jeweils zweier benachbarter Windungen durch Schmieden zusammenzupressen. Zur Befestigung dieser derartig gewickelten Geschoßhülle mi>. der Geschoßspitze und dem Geschoßboden ist es auf der Innenseite der Geschoßhülle notwendig, eine zusätzliche Innenwand vorzusehen, die zur besseren Haftung durch ein beispielsweise stabiles Harz mit der Geschoßhülle verbunden werden muß.
Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, die im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannte C-schoßhülle dahingehend zu verbessern, daß sie in einfacher Weise als selbsttragende Geschoßhülle herstellbar ist.
Geiösi wird diese Aufgabe durch die irn Patentanspruch 1 angegebene Erfindung. Die Unteransprüche nennen vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung.
Die Erfindung zeichnet sich besonders vorteilhaft dadurch aus. daß die aus Einzelringen gebildete Geschoßhülle auf einfache Weise und durch wirtschaftliche Fertigungsverfahren herstellbar ist. wobei die Ringe durch eine zweckmäßige Verbindungstechnik verbunden werden, die keinerlei nachteilige Auswirkungen auf das Flugverhalten und die Treffergenauigkeit aufweist. Die durch die erfindungsgemäßen Vorsprünge und Ringnuten leicht ineinander steckbaren Ringe bilden einfache Drehteile, die wirtschaftlich und dabei präzise in hoher Stückzahl, beispielsweise automatisch herstellbar sind.
Durch die Klebeverbindung entsteht kein Verzug auf die zu verbindenden Ringe, da diese Verbindung pinzlich ohne oder mit nur sehr geringer Wärmeeinwirkung gegenüber beispielsweise Lö'- und ?ch weißverfahren herstellbar ist. Weiter vorteilhaft ist. daß bereits während des Klcbevorganges äußere Reste des Klebers sich leicht entfernen lassen und die Klebefugcn der Außenwand ohne Rillen und Raupen geschlossen sind.
In diesem Zusammenhang ist vorteilhaft der Einsatz von Klebefilmcn und Klebefolien möglich.
Bei den verschiedenen möglichen Ausführungsformen der crfindungsgemäßen Geschoßhüllc weisen die Ringe Stufen in der Nähe der Außenwand, in der Nähe der Innenwand oder zwischen der innenwand und der Außenwand der Geschoßhülle auf. Fertigungsvereinfachend sind die vorspringenden Stufen als ringförmige Vorsprünge und die ausgesparten Stufen als Ringnuten ausgebildet.
In weiterer Ausbildung der erfindungsgemäßen Geschcßhülle besitzen die komplementären Stufen trapezförmigen, sich in axialer Richtung verjüngenden Querschnitt, um die Montage der Ringe zu vereinfachen. Zur Verbesserung der Splitterbildung können die Ringe an ihrer Innenwand mit Schrägflächen versehen sein, um den Splitterabgangswinkel einzustellen.
Bei einer speziellen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Geschoßhülle bestehen die Ringe jeweils aus einem ersten und einem zweiten Teilring, die symmetrisch zu ihrer radialen Mittelebene ausgebildet sind. Die beiden Teilringe können dabei ais Hauptring und als Haltering ausgebildet sein, wobei der Hauptring koaxiale Ringnuten zur Aufnahme der oberen oder unteren Hälfte des Halteringes besitzt.
Die Ringe sind durch ihre Vorsprunge und Ringnuten gegeneinander radial nicht verschiebbar und können ggfs. auch unverdrehbar gegeneinander angeordnet sein, um eine gute Drallübcrtragung auf sämtliche Bestandteile der Geschoßhülle zu gewährleisten.
Des weiteren wird eine gute, kontrollierte Splitierbildung bei niedrigen Produktionskosten erreicht, da Rohrmaterialien verwendbar sind. Bei radial symmetrischer Ausbildung der Ringe wird die Herstellung weiter vereinfacht und erleichtert, da die Ringe um 180"" um ihre Achsen gedreht eingebaut werden können.
Die Erfindung wird anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele des näheren erläutert. Es zeigt
Fig. I eine schematische Darstellung im Längsschnitt einer ersten Ausführungsform dev erfindungsgemäßen GeschoBhülle:
F i g. 2 eine schematische Darstellung im Längsschnitt einer anderen Ausführungsform der GeschoBhülle:
F i g. 3 einen Teilschnitt durch zwei übereinander angeordneter Ringe zur Verdeutlichung des Stufenpiofils:
Fig.4 in einer schematischen Darstellung dC· Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform eines Ringes der Geschoßhülle:
Fig. 5 eine schematische Schnitidarstellung entlang der in F i g. 4 angegebenen Ebene V-V:
F i g. 6 eine schematische Schnittdarstelliing von Ringen einer weiteren Ausführungsform:
F i g. 7 eine Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform:
F i g. 8 eine schematische Schnittdarstellung von Ringen einer weiteren Ausführungsform der Geschoßhülle.
Die Fig. I und 2 zeigen im Schnitt längs der Achse A-A- den grundsätzlichen Aufbau einer Geschoßhülle 10. die am hinteren Ende einen Geschoßboden Il und ji am vorderen Ende einen Kopf 12 aufweist, an dem der Zünder 13 montiert ist. Der von der Geschoßhülle 10 gebildete Hohlraum enthält eine Sprengladung 14. die gegebenenfalls über einen Zündverstärker 16 und einen sich längs de,- Sprengladung 14 erstreckenden Zündübertrager 15 gezündet wird. Die Anordnung iss dabei zweckmäßigerweise so getroffen, daß die Zündanordnung sich bis zur Geschoßmitte erstreckt, so daß durch die Zündung in der Geschoßmitte eine im wesentlichen kugelförmige Ausbreitung der Detonationswelle erzielt wird.
Die Ceschoßhülle 10 weist eine Vielzahl von Ringen 18 auf. die ineinandergreifende Profilierungen oder Stufen besitzen und aufeinander gestapelt sind. An ihren Auflageflächen 17 sind die einander jeweils benachbarten Ringe 18 aneinander geklebt. Als Klebemittel für die aus Metall, in den meisten Fällen Stahl, bestehenden Ringe werden zweckmäßigerweise temperaturbeständige Metallkleber verwendet, die hohe mechanische Festigkeiten besitzen. Beispielsweise können Klebfilme oder Klebfolien verwendet werden, die mit Kunstharzen, beispielsweise Phenolharzen, imprägnierte Glas- und Kunstfaservliese zur Verklebung der Metallteile untereinander aufweisen und unter Aufbringung von Wärme und/oder Druck ihre Klebwirkung entfalten. w)
Wie sich am deutlichsten aus den Fig. I. 2 und 3 entnehmen läßt, besitzen zwei einander benachbarte Ringe 18a und 18b jeweils mindestens ein Paar von komplementär ausgebildeten, in axialer Richtung vorspringenden bzw. ausgesparten Stufen, und zwar stehen t>5 jeweils eine ausgesparte Stufe 19 im Ring 186 mit einer vorspringenden Stufe 20 ΐ.ηι Ring 18a sowie eine vorspringende Stufe 19a am Ring 186 mit einer uusgesparten Stufe 20a am Ring 18a in Eingriff. Damit sind zwei benachbarte Ringe 18a. 186 jeweils radial unverschiebbar zueinander angeordnet und können nach dem Verkleben ihrer Auflageflächen 17 auch in axialer Richtung nicht mehr voneinander getrennt werden.
Aus den Fi g. I und 2 ist erkennbar, daß die jeweiligen Stufen 19 und 20 entweder in der Nähe der Außenwand 23 oder in der Nähe der Innenwand 22 der Gesehoßhül-Ie 10 angeordnet sein können. Selbstverständlich könilen die Stufen der jeweiligen Ringe auch sowohl in der Nähe der Außenwand 23 und der Innenwand 22 der GeschoBhülle 10 angeordnet sein, wie es in Fi g. 8 angedeutet ist. oder /wischen der Innenwand 22 und der Außenwand 23. wie es F i g. 4 zeigt.
Die Stufen selbst können in unterschiedlicher Weise ausgebildet sein. Bei der Anordnung nach Fig. 7 trägt der Ring 18 einen ringförmigen Vorspi ung 34. der beim nächsten Ring 18 (Fig.5) mit einer Ringnut 35 in Eingriffsteht.
Bei einer anderen Ausführungsform kr Ringe 18 sind /umindesi einige der komplementären ond ineinandergreifenden Stufen der Ringe radial verlaufend angeordnet, wie es in Fig.4 angedeutet ist. in der man radiale Stufen 36 erkennt. Diese radial verlaufenden Stufen 36 können entweder zusätzlich oder alternativ zu den ringförmigen Vorsprüngen 34 vorgesehen sein, um den innigen Eingriff der jeweils benachbarten Ringe 18 zu gewährleisten, auf dem die selbsttragende Konstruktion der Geschoßhülle 10 beruht. Wenn lediglich ein ringföriniger Vorsprung 34 und eine komplementär dazu ausgebildete Ringnut 35 vorgesehen sind, so sind zwei übereinander angeordnete Ringe radial unverschiebbar gegeneinander, können jedoch gegeneinander verdreht werden, solange sie nicht aneinander geklebt sind. Bei der Anordnung nach F i g. 4 ist eine derartige Verdrehung der Ringe 18 gegeneinander um die Längsachse A--A'auch vordem Verkleben nicht möglich.
Bei drallstabilisierten Geschossen erweist es sich jedoch als vorteilhaft, die Ringe 18 an ihren Auflageflächen 17 mit derartigen radialen Stufen 36 zu versehen, die zusätzlich zur Verklebung eine bessere Drailübertragung auf die einzelnen Bauelemente der Geschoßhiille 10 gewährleisten.
Die Innenwand 22 der GeschoBhülle 10 kann, wie in Fig. I angedeutet, glatt ausgebildet sein und zylinderförmige oder eiförmige Gestalt besitzen. Die Anordnung nach F i g. 2 läßt erkennen, daß die einzelnen Ringe 18 mit Schrägflächen 21 versehen sind, damit bei der Detonation die Ausbreitung der im wesentlichen kugelförmigen Delonationswelle vornehmlich die Schrägflächen 21 mit Druck beaufschlagt werden und nicht die durch das Anschrägen zwangsläufig entstehenden steilen Kanten. Mit derartigen Schrägflächen 21 lassen sich die Richtungen der Splitterabgänge einstellen, wie sie in F i g. I und 2 mit den Pfeilen 24, 25 und 26 .ingedeuie*. sind. Außerdem kann die Innenwand 22 mit nicht dargestellten Ein» erbungen versehen sein, die zweckmäßigerweise radial und im wesentlichen parallel zur Längsachse angeordnet sind, ji bei der Detonation würfelförmige Splitter zu erzeugen.
Die F i g. 6 bis 8 zeigen weitere Ausführungsformen von Ringen für derartige Geschoßhüllen. Aobei diese Ringe 37 bzw. 48 die Produktion der Geschoßhüllen (O insofern vereinfachen und erleichtern, als die Ringe symmetrisch zur radi.ä'cn Mittelebene V-V ausgebildet sind und daher auch um 180' um ihre Achsen gedreht eingebaut werden können. Das bedeutet in der Praxis, daß keine Rücksicht auf die spezielle Orientierung der
vorspringenden oder ausgesparten Stufen genommen zu werden braucht.
Bei der Anordnung nach F i g. 6 besteht der Ring 37 aus zwei Teilringen 38 und 39. wobei der Teilring 38 einen Hauptring bildet und obere und untere Ringnuten 40 und 41 aufweist, in die der einen Haltering bildende Teilring 39 eingesetzt wird. Die Anordnung ist dabei so getroifen. daß ein Teilring 39 jeweils zur Hälfte in der unteren Ringnut 40 eines ersten Teilringes 38 und zur Hälfte in der oberen Ringnut 41 eines zweiten Teilringes 38 aufgenommen ist.
Bei einer derartigen Anordnung der beiden Teilringe 38 und 39 können die Ringnuten 40 und 41 an einer beliebigen Stelle zwischen der Innenwand 22 und der Außenwand 23 liegen, wobei der Durchmesser des Teilringes 39 entsprechend anzupassen ist.
F i g. 7 zeigt eine ganz ähnliche Ausführungsform. bei der die beiden Teürir.ge 38 und 39 ineinandergreifende radiale Vorsprünge 42 und 43 sowie komplementäre Aussparungen aufweisen, so daß die beiden Teilringe 38 und 39 unverdrehbar gegeneinander gehalten sind.
Fig.8 zeigt eine weitere Ausführungsform dieses Typs, bei der der Ring 48 aus zwei Teilringen 44 und 45 besteht, die mit ausgesparten Stufen 46 sowie komplementär dazu angeordneten vorspringenden Stufen 47 >5 ausgebildet sind. Auch hier besitzen die Teilringe 44 und 45 ein solches Profil im Querschnitt, daß sie bezüglich ihrer radialen Mittelebene Y- V symmetrisch sind.
Bei sämtlichen beschriebenen Ausführungsformen ist darauf zu achten, daß die ausgesparten Stufen komple- jo mentär zu den vorspringenden Stufen geformt sind, um diese vollständig aufnehmen zu können und einen guten Sitz der zu verklebenden Auflageflächen 17 zu gewährleisten. Ein derartiger zuverlässiger Sitz der einzelnen Ringe aufeinander wird beispielsweise dadurch unter- J5 stützt, daß man die komplementären Stufen mit trapezförmigem Querschnitt ausbildet, der sich in axialer Richtung leicht verjüngt, wie es etwa in den Fig. 3. 5.6 und 8 angedeutet ist. Unter Umständen ist eine gewisse Toleranzabweichung der ausgesparten Stufen in der Weise möglich, daß diese etwas tiefer als die vorspringenden Stufen sind. Damit ist zumindest gewährleistet, daß die hauptsächlichen Auflagerflächen 17 miteinander in Eingriff stehen und die Unverschiebbarkeit bzw. Unvcrdrehbarkeit der Ringe gegeneinander nicht beeinträchtigt ist.
Die Verbindung der Ringe 18 mit dem Geschoßboden 11 bzw. dem Kopf 12 kann in einfacher Weise dadurch erfolgen, daß man am untersten bzw. obersten Ring Gewinde vorsieht, ·;ο daß der Geschoßboden 11 und der Kopf 12 nach der Fertigstellung des aus den Ringen 18 bestehenden Mittelteiles montierbar sind. Man kann jedoch auch, wie es in den F i g. 1 und 2 angedeutet ist, auch die obersten und untersten Ringe 18 sowie den Geschoßboden U und den Kopf 12 mit komplementär ausgebildeten vorspringenden und ausgesparten Stufen der oben beschriebenen Art versehen und dann die jeweiligen Bauelemente zusammenkleben.
Die Geschoßhülle 10 wird bei der Detonation an den Klebeflächen definiert aufgerissen, wobei sich die Grö- ω ße der Splitter durch die Höhe der einzelnen Ringe und durch die Einkerbungen in kontrollierter Weise einstellen läßt, während sich der Splitterabgangswinkel durch die angegebenen Schrägflächen einstellen läßt
Außerdem ist die neuartige Geschoßhülle in besonders einfacher Weise herstellbar, da die einzelnen Ringe gegossen oder gepreßt werden können, wobei die Arbeit der Preßformen beim Entformen dadurch unterstützt wird, daß die Vorsprünge bzw. Aussparungen mit Schrägflächen 49 oder trapezförmigem Querschnitt versehen sind, wie es beispielsweise die F i g. 5 bis 8 erkennen lassen. Die Größenverhältnisse zwischen Vorsprüngen einerseits und dem jeweiligen Hauptteil der Ringe andererseits können selbstverständlich dem jeweiligen Verwendungszweck entsprechend eingestellt werden, um sowohl die Festigkeit der Geschoßhülle zu gewährleisten als auch eine wirksame Splitterbildung bei der Detonation zu ermöglichen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. GeschoBhülle in Form eines länglichen Hohlkörpers, der zwischen Boden und Kopf eine Viel/ah! ϊ von koaxial und eng übereinander angeordneter Ringe aufweist, die mit ineinandergreifenden in axialer Richtung vorspringenden und ausgesparten Stufen -ausgebildet sind, wodurch die Ringe radial unverschiebbar gehalten werden, dadurch ge- ίο kennzeichnet, daß die einander benachbarten Ringe (18.18a. ISb) jeweils mindestens ein Paar von komplementär in der Nähe der Außenwand (23) und/oder in der Nähe der Innenwand (22) der Ges-rhoßhülle (10) oder zwischen der Innenwand (22) ii und der Außenwand (23) der Geschoßhülle angeordnete Stufen (19.20. 19a. 20a. 34.35) aufweisen, deren vorspringende Stufen als ringförmige Vorsprünge (19a. 20.34) und deren ausgesparte Stufen als Ringnuten (19, 2Oj. 3S) ausgebildet sind, und daß die Ringe (18, 18a. Üb) an ihren Aufiagefiäcnen (i7) in an sich bekannter Weise aneinander geklebt sind.
2. Geschoßhülle nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die komplementären Stufen (34, 35) trapezförmigen, sich in axialer Richtung verjüngenden Querschnitt besitzen.
3. Geschoßhülle nach Anspruch I und 2. dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Ringe (18) an ihrer Innenseite mit Schrägflächen (21) versehen sind.
4. Geschoßhülle nach einem der Ansprüche I und jo 3. dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe (37, 48) jeweils aus einem ersten Teilring (38, 44) und einem zweiten Teilring (39. 45) bestehen, die symmetrisch /u ihrer radialen Mittelebene^V-^ausgebildet sind.
5. Geschoßhülle nach einem der Ansprüche 1 bis 4. r, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teilringe (38,39) des Ringes (37) als Hauptring (38) und Haltering (39) ausgebildet sind und daß der Hauptring (38) koaxiale Ringnuten (40, 41) aufweist, die die obere bzw.untcre Hälfte des Haltcringes (39) aufnehmen, -to
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