DE292018C - - Google Patents

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DE292018C
DE292018C DENDAT292018D DE292018DA DE292018C DE 292018 C DE292018 C DE 292018C DE NDAT292018 D DENDAT292018 D DE NDAT292018D DE 292018D A DE292018D A DE 292018DA DE 292018 C DE292018 C DE 292018C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V11/00Screens not covered by groups F21V1/00, F21V3/00, F21V7/00 or F21V9/00
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
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    • F21V11/18Screens not covered by groups F21V1/00, F21V3/00, F21V7/00 or F21V9/00 using sheets without apertures, e.g. fixed movable, e.g. flaps, slides
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES F21K, F21L, F21S and F21V, RELATING TO THE FORM OR THE KIND OF THE LIGHT SOURCES OR OF THE COLOUR OF THE LIGHT EMITTED
    • F21Y2103/00Elongate light sources, e.g. fluorescent tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fastening Of Light Sources Or Lamp Holders (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 292018 KLASSE Ab. GRUPPE
ERWIN BESSER in COPITZ, Elbe.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. November 1913 ab.
Die bisher für Stellwerkbeleuchtung bekannten Lampen sind ihrem Wesen nach dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle mit einem Lampenschirm ausgerüstet ist,: dessen Öffnung so beschränkt werden kann, daß nur ein Lichtkeil austritt, durch den im wesentlichen nur das Stellwerk beleuchtet wird, während im übrigen der Stellwerkraum kein direktes , Licht erhält. Mit der Begrenzung des von
ίο der Lichtquelle ausgehenden Lichts wird bezweckt, daß der Wärter weniger leicht durch zufälligen Blick in die Lampe geblendet werden kann, und mit der Abhaltung direkten Lichts von der Decke und den Wänden wird bezweckt, daß die Pupillen der Augen des Wärters sich weiten und dieser daher den verhältnismäßig schwach beleuchteten Gleisbereich besser erkennen kann, als we.nn er in einem hellen Räume stünde. .
Die an eine gute Stellereibeleuchtung zu stellenden obengenannten beiden Forderungen werden aber hierdurch noch nicht erfüllt. Der zur Beleuchtung des Stellwerks nötige Lichtkeil ist so breit, daß der Wärter immer noch Gefahr läuft durch zufälligen Blick in die Lampe geblendet zu werden, zumal er sich ja, um das Stellwerk bedienen zu können, vorwiegend gerade innerhalb dieses Lichtkeils aufhalten muß. Gar nicht vermindert ist die Blendung durch.die vielen Glänzlinien und Glanzpunkte auf den Hebeln, Seilrollen und Lagerböcken des Stellwerks, deren ständiger Anblick das Auge des Wärters ermüdet. Vor allem aber ist die Forderung, daß der Gleisbereich mühelos zu erkennen sein muß, bei weitem nicht erfüllt. Denn hierzu genügt es nicht, für Weitung der Pupillen Sorge zu tra-" gen; denn selbst wenn die Pupillen ihre maximale Öffnung haben, kann der Gleisbereich nicht erkannt werden, wenn nicht auch noch dafür gesorgt ist, daß die in den Fensterscheiben entstehenden starken Spiegelbilder des Stellereiinnern vermieden werden. Bei Benutzung der bisher gebräuchlichen Stellereilampen sieht der Stellwerkwärter zunächst nur das Spiegelbild des Stellereiinnern, insbesondere des Stellwerks, nicht aber den Gleisbereich. Dies rührt daher, daß von zwei an die gleiche Stelle der Netzhaut geworfenen Bildern dasjenige wahrgenommen wird, weldies den stärkeren Reiz ausübt, das ist in diesem Falle das Spiegelbild des Stellereiinnern. Dadurch, daß bei den gebräuchlichen Speziallampen zum Schütze des Auges vor zu großer Helligkeit von der Decke und den Wänden direktes Licht ferngehalten wird, werden nun zwar von selbst auch deren Spiegelbilder erheblich abgeschwächt. Aber das Spiegelbild des Stellwerks bleibt in voller Stärke bestehen^ weil ja das Stellwerk gut beleuchtet ist. Das Spiegelbild des Stellwerks liegt nun, wie Fig. 1 zeigt, gerade in der Blickrichtung auf die Gleise. Gerade die den Ausblick auf die Gleise hindernden Spiegelbilder bleiben also auch bei den bisher bekannten Speziallampen in unverminderter Stärke bestehen. In Fig. ι bezeichnet I eine der bisher bekannten Stellereilampen, Si das Stell-
werk, ο die Bezeichnungsschilder der obenliegenden Steliwerkhebel, μ die der untenliegenden. Man erkennt, daß die Spiegelbilder Sp gerade im Sehfeld des Auges a des Wärters liegen, also den Blick auf die Gleise abfangen und daher das Erkennen der Vorgänge auf den Gleisen hindern.
Der Stellereilampe gemäß vorliegender Erfindung liegt nun der Gedanke zugrunde, nicht ίο nur Decke und Wände, sondern auch das Stellwerk selbst dunkel zu halten und peinlichst dafür zu sorgen, daß nur diejenigen wenigen Teile des Stellwerks, die der Beleuchtung unbedingt bedürfen — das sind die Anschritten der kleinen Bezeichnungsschilder —, Licht erhalten, alle anderen Teile aber völlig dunkel bleiben, um hierdurch sowohl die störende Blendung als auch Spiegelung auf das erreichbare Mindestmaß zu beschränken.
Verwirklicht wird dieser Gedanke durch das Zusammenwirken der im folgenden angegebenen Mittel. Die lichtundurchlässige Hülle, welche in an sich bekannter Weise die Lichtquelle umschließt, ist mit einer der Zahl der zu beleuchtenden getrennten Stellen entsprechenden Mehrzahl von Lichtauslässen versehen. Sowohl die Lage dieser Öffnungen . zur Lichtquelle als auch ihre Lage zueinander ist beliebig regelbar. Die Öffnungen selbst entsprechen auch nach Größe und Form den zu beleuchtenden Gegenständen, so daß nur diese beleuchtet werden, während alle übrigen Gegenstände, insbesondere auch die zwischen und unmittelbar neben ihnen liegenden weder direktes noch indirektes Licht erhalten, also vollständig dunkel bleiben. Mit den gebräuchlichen Stellereilampen läßt sich dies, weil sie nur eine der Stellwerkgröße entsprechende Lichtaustrittsöffnung haben, die zu beleuchtenden Gegenstände aber räumlich getrennt liegen (z. B. in zwei etwa 3/4 m auseinander liegenden Reihen), nicht erreichen. Die zwischen ihnen liegenden ausgedehnten Stellwerkteile werden infolgedessen bei Benutzung der bisher bekannten Stellereilampen voll mitbeleuchtet ; auch die übrigen Stellwerkteile können mit ihnen nicht völlig dunkel gehalten werden.
Ferner wird eine möglichzt punktförmige Lichtquelle verwendet. Wenn die zu beleuchtenden Teile in parallelen Reihen liegen, wie dies bei Stellwerken in der Regel der Fall ist, wird schon durch eine geradlinige oder punktreihenförmige Lichtquelle eine vollkommen scharfe Begrenzung der Beleuchtung auf die wenigen zu beleuchtenden Gegenstände erreicht. .
Damit die dunkel zu haltenden Teile auch kein indirektes Licht erhalten, ist das Innere der Umhüllung dunkel gehalten.
Verbessert wird das Ergebnis der Kombination vorstehender Mittel dadurch, daß die Lichtquelle nicht in der Mitte der Umhüllung, sondern in möglichst großem Abstande von den Lichtaustrittsöffnungen angeordnet ist, um auch bei geringen Abmessungen der Lampe eine möglichst scharfe Begrenzung zwischen den beleuchteten ' und dunklen Gegenständen zu erreichen.
In Fig. 2 bis 6 sind zwei Ausführungsformen der beschriebenen Lampe dargestellt, welche für den bei Beleuchtung mechanischer Stellwerke vorliegenden Fall durchgearbeitet sin:l, daß die zu beleuchtenden Gegenstände in zwei horizontalen parallelen Reihen angeordnet sind. Die lichtundurchlässige Hülle enthält dementsprechend zwei horizontale parallele Schlitze 0 und«. Als Lichtquelle dient eine zu diesen parallele Röhrenlam.pe r mit nur einem geradlinigen Leuchtfaden. Es kann daher nur Licht in den beiden Ebenen austreten, die durch den Leuchtfaden und je einen Schlitz bestimmt sind. Die beiden Schlitze sind so schmal, daß nur die Schrift der Bezeichnungsschilder beleuchtet. ist, während im Gegensatz zu den bisher bekannten Stellereilampen das ganze übrige Stellwerk vollständig dunkel bleibt, also weder ermüdende Glanzlichter aufweist,. noch störende Spiegelbilder erzeugen kann.
Bei der durch Fig. 2, 3 und 4 dargestellten Ausführungsform besteht die Umhüllung, um die Lage der öffnungen zur Lichtquelle als auch ihre gegenseitige Lage beliebig regeln zu können, aus einem Schirm s, einem auf ihm gleitenden Hauptschieber h und einem Nebenschieber n. Der Hauptschieber h enthält einen Schlitz 0 und läßt sich mit den beiden Stellschrauben α so einstellen, daß der durch den Schlitz 0 austretende ganz schmale Lichtkeil genau auf die Schrift der oberen Bezeichnungsschilder fällt. Festgehalten wird er in dieser Lage durch sein Eigengewicht. Der Nebenschieber η enthält einen Schlitz u; er läßt sich quer zur Schlitzrichtung gegen den Hauptschieber (also ohne dessen Einstellung zu ändern) so verschieben, daß der durch den Schlitz u austretende schmale Lichtkeil genau die Anschriften der unteren Bezeichnungsschilder beleuchtet. Festgehalten wird no er in dieser Lage durch Anziehen der beiden Flügelschrauben f, durch welche Haupt- und Nebenschieber gekuppelt werden. Durch die Verschiebbarkeit des Hauptschiebers h ist der Winkel α in weiten Grenzen einstellbar. Man wird dadurch der Mühe überhoben, die Lampe genau in einer bestimmten Lage zum Stellwerk anzubringen und kann insbesondere ohne weiteres eine und dieselbe Lampe von unveränderlicher Länge des Aufhängerohres für Stellereien von verschiedener Raumhöhe verwenden. Durch die Verschiebbarkeit des Neben^
Schiebers η gegen den Hauptschieber h ist der Winkel β innerhalb gewisser Grenzen einstellbar. Man kann daher, obwohl die Bezeichnungsschilder bei verschiedenen Stellwerk- systemen verschieden weit auseinander liegen, dieselbe Lampe auch für alle Stellwerksysteme . benutzen.
Im Bedarfsfalle (z. B. bei Störungen am Stellwerk) kann durch einen einfachen Handgriff sofort volles Licht in der Stellerei gemacht werden. Denn, da der Hauptschieber in seiner Lage nur durch sein Eigengewicht festgehalten wird, kann er mitsamt dem Nebenschieber η einfach schräg nach oben abgezogen werden. Damit die am Hauptschieber festgelöteten Köpfe k der Flügelschrauben f das Abziehen des Schiebers nicht hindern, sind im Schirm s zwei kleine Ausschnitte q angebracht. Um den Betriebszustand wieder herzustellen, ist einfach der Hauptschieber mitsamt dem Nebenschieber wieder aufzuschieben, bis die Stellschrauben α bei 5 wieder am Schirm anschlagen. Da die Stellschrauben a nicht verdreht zu werden brauchen, ist die richtige Einstellung von selbst wieder erreicht'. Es bedarf also auch zur Wiederherstellung des Betriebszustandes nicht erst der Herbeiholung geschulten Personals.
Bei der durch die Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführungsform besteht die allseitige Umhüllung der Lichtquelle aus zwei übereinandergreifenden Zylinderteilen α und i, die je für sich um die gemeinsame Zylinderachse drehbar sind. Der äußere Zylinderteil α enthält einen Schlitz 0. Er läßt sich so drehen, daß die durch den Schlitz 0 austretenden Strahlen genau auf die Anschriften der oberen Bezeichnungsschilder fallen, und dann in dieser Lage mittels der Flügelmutter f1 feststellen. Der innere Zylinderteil i enthält einen Schlitz u. Er läßt sich, ohne daß an y der Einstellung des Zylinderteiles α etwas geändert wird, so drehen, daß die durch den Schlitz u austretenden Lichtstrahlen genau die Anschriften der unteren Bezeichnungsschilder beleuchten. Nach Einstellen des Anschlagwinkels w mittels der Schräubchen s wird ei in dieser Lage durch sein Eigengewicht festgehalten.. Die Winkel α und β sind also auch bei dieser Ausführungsform beliebig einstell· bar, und es kann daher auch diese Lampe ohne weiteres sowohl für verschiedene Raumhöhen als auch für verschiedene Stellwerksysteme verwendet werden. Auch ist es wieder durch einen einfachen Handgriff (Hoch- drehen des Zylinderteiles i und Festklemmen mit der Flügelschraube f2) möglich, im Bedarfsfalle sofort Licht zu machen. Hierbei geht, da der Zylinderteil i in seiner Betriebslage nur durch sein Eigengewicht festgehalten wird, die Einstellung der Lampe nicht verlören.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Stellereilampe, bei welcher die Lichtquelle von einer undurchsichtigen, den Stellwerkräum verdunkelnden Hülle umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke der Beleuchtung mehrerer räumlich getrennter Stellen, unter völliger Verdunkelung der Zwischen- und Nachbarräume, die Hülle mit einer der Zahl· der zu beleuchtenden Stellen entsprechenden Zahl von Lichtausschnitten versehen ist, welche nach Form und Größe den zu beleuchtenden Flächen entsprechen, und deren Lage sowohl zur Lichtquelle als auch gegeneinander beliebig einstellbar ist, und daß ferner die Hülle mit dunklen (nicht reflektierenden) Innenflächen und einer mögliehst punkt-, linien- ,oder punktreihenförmigen Lichtquelle versehen ist.
2. Ausführungsform der Stellereilampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle nicht in der Mittenlinie der Umhüllung, sondern in möglichst großem Abstande von den Lichtauslaßöffnungen angeordnet ist, um eine möglichst, scharfe Begrenzung zwischen den beleuchteten und dunklen Stellen zu erreichen. go
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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